Wednesday, 28. September 2016
26.07.2015
 
 

»Völkerwanderung«: Römisches Reich ging an Einwanderern zugrunde

Gerhard Wisnewski

Manchmal lohnt es sich doch, in Zeitungsarchiven zu stöbern. Und was findet man da: Einen Text des freien Historikers Dr. Wolfgang Kaufmann, der schon 2011 darauf bestand, das Römische Reich sei nicht an chronischer Bleivergiftung, Degeneration oder Egoismus zugrunde gegangen, wie »moderne« Historiker behaupten sondern an seinen Einwanderern ...

 

Kaufmann gebührt das Verdienst, das noch einmal deutlich festgestellt zu haben (Junge Freiheit, 5.10.2012). Denn etwa seit den 60er-Jahren habe sich die etablierte Geschichtswissenschaft plötzlich alle Mühe gegeben, die letzte Ursache für den Untergang des Römischen Reiches unter den Tisch zu kehren: »Nun wurde das Ende des Imperium Romanum bevorzugt auf hausgemachte Gebrechen zurückgeführt, als da beispielsweise wären: Aberglaube, Badewesen, chronische Bleivergiftung, Degeneration, Egoismus, Feinschmeckerei, Gicht, Hedonismus, Impotenz, Kinderlosigkeit, Lethargie, Materialismus, Nichternst, Orientalisierung, Psychosen, Quecksilberschäden, Rentnergesinnung, Sittenverfall, Traurigkeit, Überalterung, Verstädterung, Willenslähmung und Zölibat.« Insgesamt soll die Geschichtswissenschaft nicht weniger als 210 verschiedene Ursachen für den Untergang Roms aus dem Hut gezaubert haben.

 

Die Überarbeitung der Geschichte

 

Offenbar war schon in den 60er-Jahren ausgemacht, dass Deutschland und Europa demnächst von Immigrantenwellen heimgesucht werden würden. Und genau deswegen empfahl es sich wohl, die Geschichte in Sachen Völkerwanderung ein wenig ‒ sagen wir: zu »überarbeiten«. Tatsächlich kamen damals ja auch schon die ersten »Gastarbeiter« ins Land, um beim deutschen Wirtschaftswunder auszuhelfen. Und wie wir heute wissen, war das nur ein kleiner Vorgeschmack auf eine Zeit, in der jeder jederzeit würde kommen dürfen ‒ praktisch egal, aus welchem Grunde.

 

Im Falle Roms reden wir von der Völkerwanderung von Stämmen wie Hunnen, Germanen, und Vandalen, die noch heute einen schlimmen Ruf genießen (daher der Begriff »Vandalismus«), unter der das Römische Reich schließlich zusammenbrach.

 

Als Auslöser der Migration gelten zwar angebliche Naturkatastrophen in Skandinavien und an Nord- und Ostsee: Wichtig war aber gleichzeitig der Mythos von einem Gelobten Land, nämlich »die Kenntnis von einer Welt im Süden mit ihren günstigen Lebensbedingungen, ihrem Reichtum, ihrer Ordnung, die für diese Völker ein Eldorado bedeutet haben muss«, schrieb auch der renommierte Historiker Gerhard Wirth. Jahrhundertelang stand Rom unter einem ständigen Wanderungs- und Invasionsdruck, auf den das Imperium mit einer Kombination aus militärischer Abwehr, Abgrenzung (Limes, Hadrianswall) und später mit vermehrter Integration reagierte.

 

Während in der Blütezeit Roms manche Kaiser »ihre Zeit fast ausschließlich an der Front zu verbringen« hatten, wurden später ganze Gruppen von Zuwanderern aufgenommen und »integriert«: »Auf die Dauer war eine solche Integration Zugewanderter« allerdings nur möglich, so Wirth, solange im Reich »aufnehmende Bevölkerungsteile vorhanden waren, die eine solche ermöglichten«. Wo solche Bevölkerungsteile fehlten oder zu schwach geworden waren, »behielten diese Fremden zwangsläufig ihre eigene Zivilisation und ihre Lebensformen bei, ja entwickelten ein eigenes Selbstbewusstsein auch gegenüber den Restbeständen früherer Bevölkerung, die ihrerseits nun in einen Sog der Barbarisierung gerieten.«

 

Die Enzyklopädie der Ideologien

 

Genau das versucht man uns heute zu verschweigen. Klammheimlich wurde die Wahrheit inzwischen relativiert und umgedeutet. Der Untergang des Römischen Reiches durch Völkerwanderung, Invasion und »Integration« soll heute so nicht mehr gelehrt werden. Gradmesser dafür ist einmal mehr die sogenannte »Enzyklopädie« Wikipedia, die eher eine Enzyklopädie der jeweils herrschenden ideologischen Irrtümer ist: In der modernen Forschung werde der Begriff der Völkerwanderung »zunehmend kritisch gebraucht, da nach heutiger Einschätzung das in der älteren Forschung entworfene Bild von ›wandernden Völkern‹ nicht haltbar ist und vielen Gelehrten mittlerweile als widerlegt gilt«, heißt es da. »Entscheidend ist dabei nicht zuletzt, wie man ›Volk‹ definiert.«

 

Etwas, was es nicht gibt, kann auch nicht wandern

 

Eben, denn auch der Begriff »Volk« fällt ja zunehmend in Ungnade, und etwas, das es nicht gibt, kann natürlich auch nicht wandern. »Von einem einheitlichen Prozess der ›Wanderung‹ ganzer Völker kann daher kaum die Rede sein«, meint Wikipedia: »Diese bis heute populäre Vorstellung gilt den meisten Forschern heute vielmehr als ›Mythos‹, der auf den Nationalismus des 19. Jahrhunderts zurückgeht.«

 

Auf diese Weise möchte man diesen »Mythos« also schnell in die nationalistische, wenn nicht sogar nazistische Ecke stellen und über des Gedächtnisloch Wikipedia entsorgen. »Welche Rolle die Entwicklungen der Völkerwanderungszeit bei der Auflösung des Weströmischen Reiches spielten, ein in der Forschung immer wieder diskutiertes Problem, ist kaum pauschal zu beantworten«, relativiert das Lexikon.

 

Aber immerhin: »Sicher ist, dass Rom im späten 4. und im 5. Jahrhundert nicht mehr in der Lage war, seine Grenzen so effizient wie früher zu verteidigen.« In etwa also so wie die Europäische Union und Mitgliedsländer wie Deutschland, die nicht mehr in der Lage sind, den Einwandererstrom zu erfassen und zu kontrollieren.

 

Ein »phantasievolles Experiment«

 

Macht nichts. Laut dem äußerst einflussreichen Historiker Walter A. Goffart habe es in Rom ja eigentlich gar keine Krise mit nachfolgendem Untergang gegeben, sondern nur »ein phantasievolles Experiment, das ein wenig außer Kontrolle geriet«, zitiert Kaufmann den Kollegen. Eh klar. »Von da ab war es nicht mehr weit bis zur schwammig-neutralen Formel von der ›Transformation of the Roman World‹, welche einen überwiegend harmonischen Übergang zum System der Nationalstaaten suggerierte und damit natürlich viel besser zur Idee vom friedlich vereinten Europa passte«.

 

Das Phänomen der Massenmigration, genannt Völkerwanderung, sei »ganz explizit zu einer Fußnote in der bewegten Geschichte des ersten Jahrtausends degradiert« worden. »Damit hatte das akademische Gutmenschentum einmal mehr die Geschichte uminterpretiert und zu einer rosarot kolorierten Karikatur ihrer selbst gemacht.« Der Anfang vom Ende des Römischen Imperiums falle jedoch »eindeutig auf den Sommer des Jahres 376 nach Christus. Zu diesem Zeitpunkt fühlten sich einige gotische Stämme von den Hunnen bedrängt und begehrten deshalb Asyl im Reich«. Zwar habe Kaiser Valens militärisch seinerzeit noch die Möglichkeit gehabt, »den Übergang der Goten über die Donau zu verhindern«.

 

Doch siehe da: Auch damals schon litt die römische Widerstandskraft »nicht zuletzt unter der neuen christlich-pazifistischen Einstellung« von Mildtätigkeit, Nächstenliebe und Mitleid. Das heutige Spenden-Unwesen lässt grüßen: »Ein großer Anteil des öffentlichen und privaten Wohlstands wurde den trügerischen Forderungen von Mildtätigkeit und Hingabe geopfert.« Das heuchlerische Christentum hatte Rom ohnehin schon entscheidend geschwächt. Und auch damals gab es schon Schmeichler, die dem Kaiser die Immigration schmackhaft machten ‒ und zwar mit dem Hinweis auf die vielen neuen »Facharbeiter« beziehungsweise Rekruten für das Römische Reich.

 

Nach nicht einmal einem Jahr hätten die integrierten Goten jedoch angefangen, Ärger zu machen und die römische Provinz Thrakien zu terrorisieren. Als Valens die Ordnung habe wiederherstellen wollen, habe er eine vernichtende Niederlage erlitten und sei elend verbrannt, als die Goten seine letzte Zuflucht angezündet hätten. »Trotzdem aber setzte das Imperium weiter auf eine Assimilation der Flüchtlinge, was diese 410 damit vergalten, dass sie Rom plünderten.« Kurz zuvor hatte der Dichter Claudius noch geschrieben, dass die Macht Roms kein Ende nehmen werde.

 

Pax Romana und Pax Germania

 

Im Widerspruch zu jedweder romantischen Verklärung der angeblichen »Transformationen« sei »das zivilisatorische Niveau in vielen Regionen des Kontinents auf den Stand prähistorischer Zeiten« gesunken, so Kaufmann: »Statt Geldwirtschaft gab es wieder Tauschhandel, viele Alltags- und Luxusgüter verschwanden völlig vom Markt, streckenweise verlernte man sogar den Gebrauch der altbekannten Töpferscheibe, die einstmals hochentwickelte Infrastruktur verfiel, das Bildungswesen war nur noch ein Schatten seiner selbst und die Landwirtschaft erlebte einen drastischen Produktivitätsrückgang, was ebenso zum Bevölkerungsschwund beitrug wie die nun verstärkt aufkommenden Seuchen und die permanenten Gewaltexzesse aufgrund des Fehlens einer staatlichen Rechtsordnung.«

 

Dies sei insofern paradox, als es ja gerade die Pax Romana gewesen sei, »welche die Zuwanderer einstmals angelockt hatte« ‒ also die Nachricht vom friedlichen, reichen und glücklichen Rom, das von dem ersten Kaiser Augustus begründet worden war. Genau diese lang anhaltende Anziehungskraft wurde Rom demnach zum Verhängnis.

 

Ein »überaus deutliches Menetekel«

 

Bei den Migrantengruppen, deren »Integration« ins Reich letztlich zum Kollaps geführt habe, habe es sich um »ebenso komplexe wie provisorische multikulturelle und multiethnische Koalitionen« gehandelt, »bestehend aus hochmobilen aggressiven jungen Männern samt familiärem Anhang, in einer Größenordnung von jeweils nur einigen zehntausend Menschen«.

 

Zwar seien diese Eindringlinge »in jedem Falle zahlenmäßig unterlegen« gewesen und habe der Migrantenanteil nirgends zehn Prozent überschritten: »Trotzdem aber ist es den Einwanderern gelungen, heftige politische, militärische und ökonomische Schockwellen auszulösen, in deren Folge sie innerhalb von zwei bis drei Generationen an die Macht gelangen und die römische Gesellschaft und Kultur ein für allemal zerstören konnten.« Deswegen solle sich auch »heutzutage niemand von den statistischen Angaben einlullen lassen, deren Zweck darin besteht, zu demonstrieren, das die alteingesessene Bevölkerung ja immer noch die Mehrheit stelle«.

 

Das Ende des Römischen Reiches sei »ein überaus deutliches Menetekel dafür, dass auch ein prozentual geringer Anteil von Migranten die Aufnahmegesellschaft bis in ihre Grundfesten erschüttern oder gar komplett ruinieren kann, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind«.

 

Oder um es mit den Worten des berühmten Archäologen Bryan Ward-Perkins zu sagen: »Die Römer waren vor dem Untergang genauso wie wir heute sicher, dass ihre Welt für immer im Wesentlichen unverändert bleiben würde. Sie lagen falsch. Wir wären gut beraten, nicht genauso selbstgefällig zu sein.« Noch beunruhigender als dieses Zitat ist fast der Titel der Quelle, aus dem es stammt: »Der Untergang des Römischen Reiches und das Ende der Zivilisation.«

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (78) zu diesem Artikel

19.09.2015 | 13:52

Commander Z

Der korrekte Link zum Artikel von Walter Kaufmann über den Niedergang des römischen Reiches ist hier: https://phinau.de/jf-archiv/online-archiv/file.asp?Folder=11&File=201136090256.htm&STR1=wolfgang%20kaufmann&STR2=&STR3=&STR4= und der Artikel stammt vom 2.9.2011, und nicht wie im Artikel angegeben vom 05.10.2012.


18.08.2015 | 22:03

LarsLonte

@lümrod: Tatsächlich bestanden die schlagkräftigen und siegreichen ägyptischen Truppen in der berühmten Schlacht von Megiddo gegen die syrisch-palästinensische Koalition vor allem aus schwarzafrikanischen nubischen Kriegern und Fußsoldaten! Die nubische Kultur im Sudan ist uralt, reicht weit bis in die Steinzeit und Eiszeit zurück! Von den Ägyptern übernahmen die Nubier dann die Hochkultur, und nubische Pharaonen beherrschten als Dynastie zweitweise Ägypten und drängten die...

@lümrod: Tatsächlich bestanden die schlagkräftigen und siegreichen ägyptischen Truppen in der berühmten Schlacht von Megiddo gegen die syrisch-palästinensische Koalition vor allem aus schwarzafrikanischen nubischen Kriegern und Fußsoldaten! Die nubische Kultur im Sudan ist uralt, reicht weit bis in die Steinzeit und Eiszeit zurück! Von den Ägyptern übernahmen die Nubier dann die Hochkultur, und nubische Pharaonen beherrschten als Dynastie zweitweise Ägypten und drängten die aggressiven semitischen Assyrer zurück! Die Ägypter besiegten die Seevölker u.a. mit afrikanischen Kriegs-Elefanten. Aus dem Sudan bzw. Nubien. Auch die äthiopische Kultur ist uralt, die dortigen dunkelhäutigen Völker hatten kulturelle Verbindungen bis in den Mittelmeerraum und nach Süd-Arabien mit dem Jemen und der Königin von Saaba. Ich empfehle die Bücher und Websites des Anthroposophen Andreas Delor zur Thematik und Anthropologie. @Nora50: Interessanterweise scheint der Neanderthaler dem Homo Sapiens das Gen für helle Haut vererbt zu haben, sehr sinnig. Dezimiert wurde der Neanderthaler aber durch den Super Vulkanausbruch auf den phlegräischen Feldern bei Neapel, welcher während der Eiszeit (!!!) einen vulkanischen Winter in Europa, dem gesamten Mittelmeerraum und Nordafrika mit der damals noch bewaldeten und von Sümpfen durchzogenen Sahara und dem Nahen Osten und Sibirien auslöste! Vulkanasche verdunkelte damals die Atmosphäre. Die einwandernden Homo Sapiens waren dem Neanderthaler schon damals deswegen 10 fach an Zahl überlegen. Und betrieben bereits Fernhandel, die frühen Cro Magnon Menschen und auch die bereits als Ethnie existenten Buschmänner scheinen bereits in Nordafrika und Süddrussland während dem Gravetien mit seinen Wärme Intervallen vor dem letzten Höhepunkt der Eiszeit ab 18.000 vor Christus Ackerbau und Anbau von Getreide betrieben zu haben. Dasselbe kann man auch für Ostasien mit Hirse und Kastanienanbau gegen Ende der letzten Eiszeit nachweisen, siehe Yonaguni Monument mit Schriftzeichen und astronomischer Ausrichtung, Ich empfehle den Anthroposophen Andreas Delor und seine Websites und Bücher und Atlantisforschung.de zur Thematik Archäologie und Anthropologie und alternative Geschichtsschreibung, etwa aus Sicht der Anthroposophen nach Rudolf Steiner und den Experimental Archäologen Thor Heyerdahl! Im Grund werden Kulturen immer wieder nach dem selben Muster dekadent: Gustav Ruhland, National Ökonom und Historiker, eine Geschichte des Handels-Kapitals und Zins-wuchernden Finanzkapitals und Freihandels http://www.vergessene-buecher.de Prof. Bernd Senf aus Berlin, VWL und psychosoziale Hintergründe, nach Wilhelm Reich (Orgon entspricht dem chinesischen KI und indischen Prana weitgehend, siehe auch OD nach Freiherr von Reichenbach und Franz Bardon Forschung Website von Paul Allen) und Viktor Schauberger und Nicola Tesla für eine reformierte Äther Theorie (siehe auch Georg von Breunig bzw. Georges Bourbaki) und eine alternative Medizin und Naturwissenschaft mit freier Energie usw. http://www.berndsenf.de Ich bin Mitglied im deutschen Freiwirtschaftsbund nach Silvio Gesell und Hermann Benjes und Michael Musil! http://www.freiwirte.de siehe auch BLOG und Rundbriefe und Prof. Wolfgang Berger als Volkswirt Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz http://www.zeit-fragen.ch siehe auch ältere Artikel im Archiv un Klagemauer.TV aus der Schweiz als wertkonservative und christlich-humanistische Nachrichtensendung von Querdenkern Peak Oil und 9.11.: Täglicher Peak Oil Blog nach Michael C. Ruppert (R.I.P.) http://www.fromthewilderness.com siehe auch die Video Dokumentation "Collapse"!


03.08.2015 | 15:42

FürDieSouveränitätEuropas

"Wer die Welt beherrschen will, kann nicht in der Bindung einer ´Scholle´ ruhen. (...) Das Imperium verbraucht Volkstum; es mischt alle mit allen – (...). Das Ende ist die unterschiedslose eingeebnete Masse." (Ernst Niekisch, Die dritte imperiale Figur. Widerstands-Verlag 1935.) ... und dass das Abendland untergehen wird, hat ja schon Oswald Spengler in seinem beeindruckenden kulturphilosophischen Hauptwerk 1918/1922 dargelegt.


02.08.2015 | 23:21

Nora50

Man kann noch weiter zurückgehen: Der aus Afrika eingewanderte Homo Sapiens hat aller größter Wahrscheinlichkeit nach dem sehr spezialisierten und durchaus zur Kunst fähigen Neanderthaler "den Garaus" gemacht. Nach neuesten Erkenntnissen sollten sich die beiden Menschenrassen auch vermischt haben. Die gesamte Menschheitsgeschichte ist voll von solchen feindlichen Übernahmen. Alles heute politisch korrekt darzustellen ist Humbug: Fakt ist, dass meistens eine glorreiche...

Man kann noch weiter zurückgehen: Der aus Afrika eingewanderte Homo Sapiens hat aller größter Wahrscheinlichkeit nach dem sehr spezialisierten und durchaus zur Kunst fähigen Neanderthaler "den Garaus" gemacht. Nach neuesten Erkenntnissen sollten sich die beiden Menschenrassen auch vermischt haben. Die gesamte Menschheitsgeschichte ist voll von solchen feindlichen Übernahmen. Alles heute politisch korrekt darzustellen ist Humbug: Fakt ist, dass meistens eine glorreiche Zivilisation von barbarischen Völkern und Stämmen niedergemacht wurde. Wohl deshalb, weil Zivilisationen am Zenit unvorsichtig und naiv werden. Man ist der Natur entwöhnt und macht - so wie alle domestizierten Tiere - Fehler, die Natur mit Vernichtung bestraft. Ich frage mich ob man nicht bereits in einem unumkehrbaren, nicht wieder zu korrigierenden End-Zustand ist. Ich hatte immer gehofft, dass die Landnahme durch die Afrikaner erst in ferner Zukunft stattfinden würde, wenn der afrikanische Kontinent an Europa stößt. Aber die in Afrika zu viel produzierten Menschen haben keine Zeit so lange zu warten. Unsere Wächter schlafen, sind lahme, zahnlose Greise. Instinktlos geben sie alles preis. Es kommen ganz merkwürdige archaische Gefühle auf: Waffen kaufen, Vorräte lagern, Schutz suchen in einsamen Gegenden. Aber heute kann man sich nicht mehr verstecken. Wir werden untergehen.


31.07.2015 | 08:30

Ario

Man braucht sich ja nur mal anzuschauen in welchen "Bevölkerungsschichten" die großen Schreiber sitzen und saßen. Die meisten von ihnen sind Geistliche, Geschäftsleute oder Aristokraten. Diese werden die Geschichte niemals zu ihrem eigenen Nachteil auslegen. Es ist doch Heute so wenn ein "Gemeiner" versucht etwas nieder zu schreiben kommen die Zensierer und machen einen Strich durch. Ähnlich ist es doch mit der Deutschen Geschichte, die auch nicht von...

Man braucht sich ja nur mal anzuschauen in welchen "Bevölkerungsschichten" die großen Schreiber sitzen und saßen. Die meisten von ihnen sind Geistliche, Geschäftsleute oder Aristokraten. Diese werden die Geschichte niemals zu ihrem eigenen Nachteil auslegen. Es ist doch Heute so wenn ein "Gemeiner" versucht etwas nieder zu schreiben kommen die Zensierer und machen einen Strich durch. Ähnlich ist es doch mit der Deutschen Geschichte, die auch nicht von Deutschen geschrieben. Von den Germanen gibt es so gut wie gar nichts mehr. Es gibt auf Youtube auch ein ganz interessantes Video über das verbrannte Wissen. Selbst die nordische Edda wurde erst wurde erst im 13. Jahrhundert im christianisierten Island niedergeschrieben und ist daher kaum glaubwürdig. Ich denke sie ist eher Teil der Christianisierung wo den Wikingern ein völlig verdrehtes Bild ihrer Vorfahren vermittelt wurde. Die Edda gleicht eher der Bibel. Nur mit vertauschten Namen. Schon allein der Verbot mit Runen zu schreiben,sagt doch eindeutig wer die Herrscher waren und sind. Aber langsam kommt mehr Wahrheit ans Tageslicht. Bei den Ausgrabungen der Bosnischen Pyramiden wurde ein riesiger Megalith mit Runen gefunden. Was natürlich gar nicht ins Weltbild der renommierten jüdisch-christlich- moslemischen am "höchsten entwickelten Zivilisation aller Zeiten" passt.


30.07.2015 | 21:31

Irish Rover

Jede Gesellschaft bringt ihre eigene Geschichtsschreibung hervor , die ihr selbst am meisten nützt und die sie selbst gut dastehen läßt . In der Geschichtsschreibung geht es nicht um Wissenschaft , sondern nur darum , wer die interessanteste Interpretation vorlegt . Ähnlich drückt es Egon Friedell aus ,-der große Geschichtsschreiber . Es ist ja so , dass nichteinmal bezogen auf unsere unmittelbar erlebte Zeit , es EINE einheitliche wahrheitsgemäße "Geschichtsschreibung...

Jede Gesellschaft bringt ihre eigene Geschichtsschreibung hervor , die ihr selbst am meisten nützt und die sie selbst gut dastehen läßt . In der Geschichtsschreibung geht es nicht um Wissenschaft , sondern nur darum , wer die interessanteste Interpretation vorlegt . Ähnlich drückt es Egon Friedell aus ,-der große Geschichtsschreiber . Es ist ja so , dass nichteinmal bezogen auf unsere unmittelbar erlebte Zeit , es EINE einheitliche wahrheitsgemäße "Geschichtsschreibung "gäbe , wenn man da an den Ukraine-Konflikt nur denkt . Die westliche Sicht berücksichtigt in keinster Weise , dass in Kiew ein bezahlter Putsch stattgefunden hatte . Somit ist die westliche Sicht der Russischen vollkommen entgegengesetzt . Wenn die westliche Sicht so in die Bücher eingeht , dann weiß man doch , was man von dieser Art Geschichtswissenschaft zu halten hat . Das zeigt doch , dass jede Gesellschaft und jede neue Generation ihre eigene Interpretation der Geschichte hervorbringt , die sie selbst in der Gegenwart besonders gut dastehen läßt .Wenn das dunkle Mittelater doch so böse und dunkel war , dann kann man doch froh sein , heute zu leben . Selbst wenn zu Zeiten der Brakteaten die Menschen weniger arbeiteten als heute und weit freier waren . Am besten man hält sich in Bezug auf Geschichte an die alten Geschichtsschreiber wie Herodot oder Plutarch . Ansonsten ist Geschichtsschreibung identisch mit Geschichten erzählen .

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