Saturday, 25. June 2016
06.07.2015
 
 

Euro-Abstimmung: Wo Griechenland ist, ist vorne

Gerhard Wisnewski

»Griechenland ist doch das Letzte«, mag mancher nach der Volksabstimmung über die »Reformvorschläge« der Euro-Troika denken: Einfach abgeschmettert, die edlen Pläne der EU-Gläubiger. Falsch: In Wirklichkeit ist Griechenland die Avantgarde, die sich wieder auf das Primat der Demokratie besinnt, statt vor finanziellen Zwängen zu kuschen. Und das heißt: Wo Griechenland ist, ist vorne ...

 

 

Die Griechen seien »anarchisch und schwer zu zähmen«, soll einmal der frühere US-Außenminister und Alt-Bilderberger Henry Kissinger gesagt haben. »Deshalb müssen wir tief in ihre kulturellen Wurzeln schlagen, vielleicht können wir sie dann zwingen nachzugeben. Damit meine ich natürlich, auf ihre Sprache, ihre Religion, ihre kulturellen und historischen Reserven zu zielen, sodass wir ihre Fähigkeit, sich zu entwickeln, sich zu definieren und sich durchzusetzen neutralisieren«.

 

Wir sind alle Griechenland ...

 

Puh: Schlagen, zwingen, zielen, neutralisieren ‒ sind das nicht wirklich die Worte eines Unmenschen? Oder eines Imperators? Mir gegenüber hat Kissinger dieses Zitat zwar dementiert (siehe Drahtzieher der Macht, S. 270f.). Aber dann ist es zumindest gut erfunden. Denn es klingt ziemlich authentisch, oder nicht?

 

 

Erstens ist es wahr: Was Kissinger hier angeblich gesagt haben soll, ist genau das, was die europäischen Machthaber nun mit den Griechen erleben. Die Griechen sind wirklich anarchisch und schwer zu »zähmen«. Zweitens klingt das Zitat exakt nach dem Geist, in dem Europa und die Welt regiert werden. Drittens beobachten wir diese Schläge in die »kulturellen Wurzeln« und die Angriffe auf Sprache, Religion und die kulturellen Reserven überall in Europa.

Es findet ein kultureller, psychologischer, religiöser, aber auch politischer, ethnischer und wirtschaftlicher Krieg gegen Europa statt. Wer jetzt auf Griechenland hinunterschaut, sollte wissen: Wir sind alle Griechenland, wir haben es nur noch nicht gemerkt, weil wir glauben, auf der Seite der »Guten« oder des Rechts zu stehen. In Wirklichkeit sind wir nur schon längst »gezähmt«. Man hat bereits derart in unsere kulturellen Wurzeln geschlagen und auf unsere Sprache, Religion, kulturellen und historischen Reserven gezielt, dass wir keine Kraft mehr zum Widerstand haben.

 

Der Krieg gegen Europa

 

Wir Deutschen können ein Lied davon singen. Unsere Kultur und Identität wurden bereits weitgehend zerstört und werden jeden Tag ein bisschen mehr von Globalistenstiefeln in den Matsch getreten.

 

Seit dem Zweiten Weltkrieg lassen die Deutschen alles mit sich machen: In den Schulen lernen die Kinder nicht mehr richtig lesen und schreiben, in den modernen Museen hängt lauter Müll, auf den Opernbühnen werden nur noch Farcen aufgeführt, die Landschaften werden mit Windrädern zugestellt, technische Großprojekte versinken in Chaos und Korruption oder werden gleich abgeblasen, die Städte werden mit Flüchtlingen überschwemmt, Kultur und Identität werden in dem EU-Schmelztiegel eingestampft. Ein umfassenderer Krieg wurde noch nie gegen ein Volk geführt. Wobei es heißen muss: gegen einen Kontinent. Denn Deutschland steht dabei ja nicht allein.

 

Auch andere europäische Völker befinden sich im Fadenkreuz dieser universalen Kriegführung. Denn wie ich schon einmal sagte: »Das Projekt der Europäischen Union ist nicht Vielfalt, sondern Einfalt. Es ist nicht Multikulti, sondern Monokulti. Es ist nicht bunt, sondern grau. Es ist nicht Toleranz, sondern Laissez-Faire. Es ist nicht Heimat, sondern Entwurzelung. Es ist nicht Identität, sondern Entfremdung. Es ist nicht Gleichberechtigung, sondern Gleichmacherei. Die glitzernde Vielfalt Europas und seiner Menschen wird zerstört und in einheitliche Normen gezwungen. Die schillernden Kulturen werden eingeschmolzen und unter ein Regime gestellt. Die EU hat Europa gekidnappt und behauptet, mit dem Kontinent der Kulturen identisch zu sein.«

 

Der große alte Mann Europas

 

Und nun setzt sich also das älteste Kulturvolk des Kontinents zu Wehr: Griechenland. Der große alte Mann Europas spricht. Wer auch sonst? Er ist zwar schon etwas müde geworden, hat sich aufs Altenteil zurückgezogen und vegetiert schon seit geraumer Zeit vor sich hin. Den Stab der Hochkultur hat er schon vor längerer Zeit weitergegeben ‒ erst an die Römer, dann an die mitteleuropäischen Völker. Aber nun hat er noch einmal alle Kräfte zusammengenommen, denn er wird noch einmal gebraucht. Und er hat eine ziemlich donnernde Stimme.

 

Der genaue Inhalt der Abstimmung vom 5. Juli 2015 (nämlich die angeblich abgelaufenen EU-Vorschläge) war dabei nur zweitrangig. Das Problem ist, dass die europäischen Eliten die Diktatur des Geldes bloß als Demokratie verkaufen wollen. Sie tarnen ihre Finanz- und Schuldendiktatur nur als Demokratie. Dem hat Griechenland die wahre Demokratie entgegengesetzt.

 

Wie die meisten Völker Europas und der Welt wurde Griechenland in die Schulden hineingetrieben. Das Geld wurde ihm auf dem Präsentierteller serviert. Mit dem Hintergedanken: Wer zahlt, schafft an. Kann man eines Tages die Zinsen nicht mehr bedienen oder den Schuldenberg nicht abtragen, verüben die Gläubiger einen finanziellen Staatsstreich und regieren das Land. Und genau das erleben wir jetzt in Griechenland ‒ und werden es auch anderswo erleben, zum Beispiel in Deutschland. Nur dass die Griechen diesen Staatsstreich nicht hinnehmen wollen und die Herrschaft des Volkes dagegensetzen.

 

Griechenland, geh du voran

 

Denn was ist die Talmi-Diktatur des Mammons gegen die Herrschaft des Volkes? Und zwar eines Volkes, das längst am längeren Hebel sitzt? Jeder Banker weiß, dass sich die Machtverhältnisse zwischen Gläubiger und Schuldner irgendwann umdrehen: »Hast Du 3000 Euro Schulden, hast Du ein Problem, hast Du 300 000 Euro Schulden, hat die Bank ein Problem«, heißt es. Oder warum sonst wird plötzlich vor einem Kniefall vor Athen gewarnt? Denn die Bank, das ist in diesem Fall Europa ‒ beziehungsweise die EU, die Eurogruppe und der IWF. Aber Griechenland sitzt nicht nur am längeren Hebel ‒ es steht auch in der ersten Reihe: als erster Dominostein von Euro-Staaten, die nun auch »umzufallen« drohen, das heißt, das Primat der Demokratie über die Herrschaft des Geldes zu stellen drohen. Nach dem Motto: Griechenland, geh du voran.

 

Das Volk, auf das die westliche Welt heute hinabblickt, hat nicht nur die Philosophie, die Literatur, das Theater und die Mathematik begründet, sondern auch die Demokratie, also die Herrschaft des Volkes und nicht des Geldes. Und das war denn auch die eigentliche Botschaft der jüngsten Volksabstimmung: Ein Signal an Europa, wer hier eigentlich das Sagen hat: Das Volk und nicht das Geld. Das ist zwar nicht die Logik des Finanzsystems, aber das soll es ja auch gar nicht sein. Sondern es ist ein Dogma ‒ eine grundsätzliche Entscheidung. Denn wem wollen wir die Herrschaft denn nun einräumen: dem Geld oder dem Volk? Eben. Und dieses demokratische Bewusstsein ist in Griechenland mit Macht wieder aufgewacht. Fazit: Wo Griechenland ist, ist vorne – und nicht hinten.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (87) zu diesem Artikel

11.07.2015 | 20:13

andi berger

Freunde, laßt euch nicht ablenken beim Nachdenken. Im Fall Griechenland, Argentinien, Island, Rußland, China, geht es darum, das Zinsenjoch abzuschütteln. Mit der Zinsenpolitik ist es möglich, ganz Kontinente zu beherrschen. Darum geht es - sonst nichts. Daß die Geier keine Freude haben, ist verständlich. Mit Hilfe der gekauften Medien versuch diealle einzululle. Wer drauf reinfällt, ist selber Schuld


10.07.2015 | 11:55

limrod

Michael K. v.6.7.,17:03: Vielfach handelt es sich um global organisierten Kunstbetrug, wengleich die Unschuldsvermutung gilt weil bisher keine juristischen Abklärungen stattgefunden haben.


10.07.2015 | 00:07

Jürgen Kleist

Ich wünsche mir so sehr den Grexit, weil es an seelischer Grausamkeit grenzt, wie unsere Nerven strapaziert werden. Deutschlands Steuerzahler müssen den meisten Stress ertragen, mittlerweile haben Streikwellen eingesetzt, man denke nur an die rücksichtslose GDL. Bald ist sich jeder nur noch selbst der Nächste. Das hat auch etwas mit Trotzköpfigkeit zu tun, abgeguckt in Griechenland, wo das logisch Unmögliche immer wieder gefordert wird, Money for Nothing. Ich vergleiche das nur...

Ich wünsche mir so sehr den Grexit, weil es an seelischer Grausamkeit grenzt, wie unsere Nerven strapaziert werden. Deutschlands Steuerzahler müssen den meisten Stress ertragen, mittlerweile haben Streikwellen eingesetzt, man denke nur an die rücksichtslose GDL. Bald ist sich jeder nur noch selbst der Nächste. Das hat auch etwas mit Trotzköpfigkeit zu tun, abgeguckt in Griechenland, wo das logisch Unmögliche immer wieder gefordert wird, Money for Nothing. Ich vergleiche das nur noch mit dem Schildbürgertum, was dort abgeht. Bauen wir ein Rathaus ohne Fenster und schaufeln Sonnenlicht in Säcke und tragen es ins Rathaus rein. dann wird Licht. Leider haben die Schildbürger auch nicht mehr gemerkt, dass sie eigentlich völlig verblödet sind. Gute Nacht Europa. Ich fordere Angela Merkel auf zum Rücktritt, denn den Weg zur Rettung des Euros hat sie zwar 2007 angetreten, aber es ist vollbracht. Griechenland zu retten war und ist gar nicht möglich. Jetzt hat unsere Kanzlerin aber die Verantwortung für 90 Mrd. verbrannte Euros. Zahl sie doch selber zurück, warum das Volk? Genauso hilflos muss das deutsche Volk mit ansehen, wie die superstarke deutsche Industrie mit der eEG-Umlage gesponsert wird vom Verbraucher, obwohl die Krisenländer doch gerne ein Stückchen vom Kuchen abkriegen wollen, doch sie kommen gegen die deutschen Unternehmen nicht an. Und der Wähler nicht gegen die deutsche Politik.


08.07.2015 | 01:01

Mathias Szymanski

@Klaus Deichmann--------Der Ober serviert im realen Leben eine Mahlzeit (einen echten Wert, der erarbeitet werden muß) nach Wunsch für jede der 6 Personen. Der IWF, die EZB oder die Geschäftsbanken stellen hingegen nur Geld zur Verfügung (keine Waren und die Finanzleute arbeiten im eigentlichen Sinne nicht). Also in Ihrem Fall bringt der Ober jedem der 6 Restaurantgäste eine bestimmte Summe Geld und verlangt, dass die Gäste nach dem Verlassen des Restaurants die Summen...

@Klaus Deichmann--------Der Ober serviert im realen Leben eine Mahlzeit (einen echten Wert, der erarbeitet werden muß) nach Wunsch für jede der 6 Personen. Der IWF, die EZB oder die Geschäftsbanken stellen hingegen nur Geld zur Verfügung (keine Waren und die Finanzleute arbeiten im eigentlichen Sinne nicht). Also in Ihrem Fall bringt der Ober jedem der 6 Restaurantgäste eine bestimmte Summe Geld und verlangt, dass die Gäste nach dem Verlassen des Restaurants die Summen zurückzahlen müssen plus einem Zinsbetrag. Keiner würde in ein solches Gasthaus gehen, aber die Weltbevölkerung ist zwangskolonisiert durch die Leitwährung der Leitkulturträger, die die USA mit Militärgewalt durchgedrückt, damit nur mit dem vorgeschriebenen Geld gehandelt wird. Sie werden in einer Welt geboren, wo in einem riesigen Restaurant nur Fugufisch serviert wird. Diese Art der Nahrungsaufnahme ist alternativlos und für manche Staaten ist der Fisch, je nach bedarf der Bankiers, mehr oder minder giftig. Bei Ablehnung der spärlichen Menükarte kommen dann die fliegenden Fische aus Eisen und Dynamit oder mit anderen Innereien, da hier wieder die echten Gourmets an der Tafel sitzen und vom Blut und der Schlachterei nicht genug bekommen können.


07.07.2015 | 19:54

jakob.sparrov

@ Lupo und Goofy 6.7./20h13 Erstens bin ich 100% Österreicher und pfeif auf "germanische" Probleme (Österr. Tradition seit 1938!) und zweitens bis letztens lehne ich jegliche Ideologie (und deren Ableitungen), von betrügerischen Juden ersonnen, rundweg ab! Betrüger gebären immer nur Betrug! Das Problem dabei, die meisten Menschen WOLLEN betrogen werden!


07.07.2015 | 19:25

harald44

Diejenigen Politiker, die die EURO-Einführung durchgesetzt hatten, hatten sich eines nicht klargemacht, was schon ein Regelungstechniker in den ersten drei Semstern lernt: Ein übergeordneter Regler (EURO für alle) kann niemals so genau reagieren, wie mehrere untergeordnete und autonome Regelkreise (mehrere Währungen für verschiedenartige Länder). Egal, was der große Regler in Frankfurt anordnet, die Hälfte der EURO-teilnehmenden Staaten wird sich freuen und die andere Hälfte wird...

Diejenigen Politiker, die die EURO-Einführung durchgesetzt hatten, hatten sich eines nicht klargemacht, was schon ein Regelungstechniker in den ersten drei Semstern lernt: Ein übergeordneter Regler (EURO für alle) kann niemals so genau reagieren, wie mehrere untergeordnete und autonome Regelkreise (mehrere Währungen für verschiedenartige Länder). Egal, was der große Regler in Frankfurt anordnet, die Hälfte der EURO-teilnehmenden Staaten wird sich freuen und die andere Hälfte wird fluchen. Ebenesowenig lassen sich die Interessen eines irischen Schafzüchters mit denen eines sizilanischen Weinbauern durch ein und dasselbe Gesetz zufriedenstellen. Und so weiter.

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