Tuesday, 29. July 2014
09.08.2011
 
 

Neue NASA-Daten schlagen ein klaffendes Loch in den globalen Erwärmungsalarmismus

James M. Taylor

Die NASA-Satellitendaten der Jahre 2000 bis 2011 zeigen, dass von der Erdatmosphäre weit mehr Wärme in den Weltraum abgestrahlt werden kann, als die alarmistischen Computermodelle vorhergesagt haben. Dies geht aus einer neuen Studie im wissenschaftlich begutachteten Journal Remote Sensing hervor. Die Studie deutet darauf hin, dass es viel weniger globale Erwärmung geben wird, als die Computer der Vereinten Nationen simuliert haben, und unterstützt frühere Arbeiten, denen zufolge durch das zunehmende atmosphärische Kohlendioxid viel weniger Wärme zurückgehalten wird, als die Alarmisten behauptet haben.

Der Mitautor der Studie, Dr. Roy Spencer, ein führender Forschungswissenschaftler an der University of Alabama in Huntsville und Leiter des US-Wissenschaftlerteams für das Advanced Microwave Scanning Radiometer an Bord des NASA-Satelliten AQUA, berichtet, dass die unverfälschten Daten der realen Welt von den TERRA-Satelliten zahlreiche Hypothesen widerlegen, die in die alarmistischen Computermodelle eingeflossen sind.

»Die Satellitenbeobachtungen zeigen, dass viel mehr Energie während und nach einer Erwärmung in den Weltraum entweicht, als die Klimamodelle zeigen«, sagte Spencer in einer Presseerklärung [press release] der University of Alabama am 26. Juli. »Es herrscht eine gewaltige Diskrepanz zwischen den Daten und den Vorhersagen, die über den Ozeanen besonders groß ist.«

Zusätzlich zu dem Ergebnis, dass viel weniger Wärme zurückgehalten wird, als die Computermodelle angenommen haben, zeigen die Daten des NASA-Satelliten auch, dass die Wärmeabstrahlung der Atmosphäre in den Weltraum lange vor den von den UN-Computermodellen vorhergesagten Zeitpunkten beginnt.

Die neuen Ergebnisse sind extrem wichtig und sollten zu einer dramatischen Veränderung der Debatte um die globale Erwärmung führen.

Wissenschaftler auf allen Seiten der Debatte zur globalen Erwärmung stimmen im Allgemeinen darin überein, wie viel Wärme direkt durch menschliche Emissionen von Kohlendioxid zurückgehalten wird (Die Antwort lautet: »Nicht viel!«). Allerdings ist der wichtigste Einzelaspekt in dieser Debatte, ob Kohlendioxid indirekt viel mehr Wärme einfängt durch eine starke Zunahme atmosphärischer Feuchtigkeit und Cirruswolken. Alarmistische Computermodelle nehmen an, dass die Kohlendioxidemissionen indirekt zu einer substanziellen Zunahme atmosphärischer Feuchtigkeit und Cirruswolken führen (von denen beide jeweils sehr effektiv Wärme zurückhalten). Aber die realen Daten haben schon lange gezeigt, dass Kohlendioxidemissionen lange nicht so viel Feuchtigkeit und Cirruswolken hervorrufen, wie die alarmistischen Computermodelle vorhergesagt haben.

Die neuen Daten des TERRA-Satelliten sind konsistent mit langzeitlichen NOAA- und NASA-Daten, die belegen, dass Feuchtigkeit und Cirruswolken nicht in der von den alarmistischen Computermodellen angenommenen Weise zunehmen. Die TERRA-Daten stützen auch Daten des NASA-ERBS-Satelliten, die gezeigt hatten, dass viel mehr langwellige Strahlung (und damit Wärme) zwischen 1985 und 1999 in den Weltraum abgestrahlt worden ist, als die alarmistischen Computermodelle vorhergesagt haben [had predicted]. Die NASA-ERBS- und TERRA-Satellitendaten zusammen zeigen, dass Kohlendioxidemissionen seit 25 Jahren direkt und indirekt viel weniger Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten haben, als die alarmistischen Computermodelle angenommen haben.

Kurz gesagt: Die zentrale Prämisse der alarmistischen AGW-Theorie ist, dass Kohlendioxidemissionen direkt und indirekt eine gewisse Wärmemenge in der Atmosphäre zurückhalten und sie daran hindern, in den Weltraum zu entweichen. Real weltweit gemessene Daten zeigen jedoch, dass viel weniger Wärme in der Erdatmosphäre zurückgehalten wird und dass viel mehr Wärme in den Weltraum entweicht, als die alarmistischen Computermodelle angenommen haben.

Wenn objektive, von NASA-Satelliten gemessene Daten, die in einem wissenschaftlich begutachteten Journal veröffentlicht werden, eine »riesige Diskrepanz« zwischen alarmistischen Computermodellen und wirklich gemessenen Tatsachen ausmachen, wäre es klug und wünschenswert, dass Klimawissenschaftler, die Medien und unsere gewählten Vertreter dieses zur Kenntnis nehmen würden. Ob sie das tun oder nicht, wird uns Aufschluss darüber geben, wie ehrlich die Vertreter des Alarmismus bzgl. der globalen Erwärmung wirklich sind.

James M. Taylor; mit freundlicher Genehmigung.

James M. Taylor ist leitendes Mitglied für Umweltpolitik am The Heartland Institute und managing editor bei Environment & Climate News.

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Link zum Artikel in der Zeitschrift  Remote Sensing

 

Quelle: EIKE

 

 


 

 

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