Saturday, 23. July 2016
17.02.2015
 
 

Der Kessel um Debalzewo – »Minsk 2« ist Makulatur!

Jan-Andres Schulze

Rund um den »Kessel von Debalzewo« entscheidet sich scheinbar nach Medienberichten in diesen Stunden, wie ernst es allen Parteien mit den Vereinbarungen von Minsk ist. Das Problem dabei: Maßgebliche Teilnehmer des Konflikts waren bei den Minsker »2+4«-Verhandlungen (»Volksrepubliken« Donbass und Luhansk, Russland, Ukraine, Frankreich, Deutschland) gar nicht beteiligt.

 

Der »Kessel«: Mythos oder Wirklichkeit?

 

Einig sind sich viele westliche Leitmedien darüber, dass es diesen Kessel gibt und dass in ihm nicht nur ca. 8000 ukrainische Kämpfer, sondern auch mehr als 5000 Zivilisten eingeschlossen sind. Erstaunlich dabei ist nur, dass sie damit vollkommen die aktuelle Berichterstattung aus der Ukraine vernachlässigen.

Die sieht das nämlich so:

 

»Die Schlacht um den Kessel bei Debalzewo ist womöglich die schärfste und weitreichendste Schlacht des Russland-Ukraine-Krieges bis heute. Die Schlacht umfasst den vollen Umfang moderner mechanisierter Kräfte, das Zusammenspiel von Geheimdienst, Infanterie, Artillerie und gepanzerten Fahrzeugen, Artillerie und intelligenten elektronischen Mitteln. Die ukrainische Armee hält zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Abwehreinsatz an breiter Front und zeigt sich damit volltauglich im Kampf. Nachdem acht Tage gekämpft wurde, schlugen die ukrainischen Truppen erfolgreich den russischen Angriff zurück. Die russische Söldner-Armee hatte versucht, die ukrainische Verteidigung im Donbass zu zerschlagen und damit radikal den Verlauf des Krieges zu ändern. Dem Feind ist es nicht gelungen, sein Ziel zu erreichen und er erlitt schwere, möglicherweise lähmende Verluste. Am 2. Februar hatte die Intensität der Kämpfe abrupt nachgelassen. Die feindliche Offensive auf den Kessel bei Debalzewo war gescheitert. Zum ersten Mal bemerkte das russische Kommando seine Verluste und stellte seine Offensive ein.«

Damit widerspricht diese »Berichterstattung« komplett jener der anderen Seite. So teilt der Milizen-Kommandeur der »Donbass VR«, Eduard Basurin, am 12.02. mit:

»Wir haben mehrfach erklärt, dass sich die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Einkreisung in Debalzewo befinden, ergeben sollen. Wir garantieren ihnen einen friedlichen Abzug und das Leben. Wenn sie in die andere Richtung abziehen, werden sie von Sperrabteilungen beschossen. Das leitende ukrainische Offizierspersonal hat sich selbst gerettet und den Untergebenen nicht mitgeteilt, dass sie eingekreist sind. Ihnen ist das Schicksal der Leute gleichgültig, die in den Schlund dieses Krieges geraten sind. Aber wir sind nicht blutdürstig, wir schlagen einen friedlichen Weg vor, um ihr Leben zu retten.«

Aber was stimmt denn nun?

 

Hybride Kriege

 

Schon im Juli 2014 waren Tausende ukrainischer Soldaten in den Kesseln von Ilowajsk und Amwrosjewka eingeschlossen worden. Wonach sich die ukrainische Führung zu den ersten Waffenstillstandsverhandlungen in Minsk gezwungen sah.

 

Die australische Agentur »Armament Research Services (ARES)« wie auch das renommierte Stockholmer Internationale Friedensforschungs-Institut »SIPRI« erklären dies nicht durch Waffenmängel. Denn die Ukraine sei qualitativ und quantitativ gut ausgerüstet. Ursächlich sei vielmehr taktischer und strategischer »Bedarf«: Wie bekämpft man Rebellen, die sich in einer Stadt, also in einer zivilen Umgebung verstecken, die zivile Kleidung tragen, die sich jederzeit auflösen, neu formieren, abtauchen oder auch hinter die Grenze zurückziehen?

 

Dazu passt die Behauptung von OSZE-Generalsekretär Lamberto Zanier, die OSZE hätte bis dato keine russischen Truppen in der Ost-Ukraine feststellen können. Es handelt sich in großen Teilen um einen »hybriden« Krieg, also um konventionelle und verdeckte militärische Aktionen, die durch staatliche und nicht-staatliche Akteure angewandt werden.

 

Selbstverständlich gibt es für die Ukraine gute Gründe, warum sie keinen Kessel erkannt haben will: Eine offen kommunizierte, mögliche Niederlage schwächt die eigene (Verhandlungs-)Position. Der vermutlich gewichtigste Grund aber ist, dass sich mit den Separatisten nicht nur außerhalb des Kessels irreguläre Kombattanten befinden, sondern auch innerhalb auf Seiten der Ukraine.

 

»Die Geister, die ich rief, werd' ich nun nicht mehr los«

 

Laut Angaben ost-ukrainischer Volksmilizen werde im Sprechfunk der Gegenseite Englisch, Polnisch und Französisch gesprochen. Der Spiegel berichtete bereits im Mai 2014, dass 400 US-Söldner der Firma Academi (ehemals Blackwater) in der Ukraine seien. Zudem tauchen weitere Freiwilligenbataillone unterschiedlichster Herkunft in der Ukraine auf. So finanziert auch Julia Timoschenko ein ganzes Bataillon mit Geldern ihrer Vaterlandspartei.

 

Die Bataillone »Aidar« und ›Asow« sollen sich aus Rechtsextremisten ganz Europas zusammensetzen. Amnesty International dazu: »Wir haben Folter dokumentiert, Misshandlungen, Entführungen und Lösegelderpressung. Die fehlende Untersuchung solcher Straftaten und die fehlende Kontrolle dieser Bataillone führen immer wieder zu solchen Verstößen«.

 

Der Generalsekretär von Amnesty ergänzt: »Das Aidar-Bataillon und einige andere Freiwilligenverbände haben zurzeit faktisch kein Oberkommando und keine klare Kommandostruktur. Es sieht so aus, als seien sie faktisch niemandem verantwortlich. Sogar die Kommandeure der lokalen Regierungstruppen scheinen keine Kontrolle über sie zu haben«. Laut Aussagen von Eduard Basurin ist unter anderem das ukrainische Bataillon »Asow« eingekesselt, das die Zivilbevölkerung als lebendes Schild missbraucht.

 

Auf der Gegenseite funktioniert das genauso. Der Kampf gegen die »Faschisten« – was ja angesichts der Freiwilligenbataillone der Ukraine schwer von der Hand zu weisen ist – mobilisiert tausende russischer Freiwilliger. Russische Kosaken verteidigen die Ost-Ukraine, russische Ultranationalisten, Kadyrowzy, Kadyrow-Getreue aus Tschetschenien, eine ganze serbische Einheit »Jovan Sevic« (vor dem Ersten Weltkrieg war der »Panslawismus« eine große Vision) kämpfen mit. Dazu kommen viele russische Ex-Militärs, die arbeitslos oder im Ruhestand sind. Und natürlich ehemalige Geheimdienstler aus Zeiten der Regierung Janukowitsch.

 

Eine unübersichtliche Lage von selbstgewählten Uniformen, Befehlsstrukturen, Zugehörigkeiten – in und außerhalb des Kessels, der mal besteht, mal wieder nicht, weil es keiner so richtig weiß. »Minsk 2« spricht das verklausuliert in Punkt 10 an: »Withdrawal of all foreign armed formations, military equipment, as well as mercenaries form the territory of Ukraine under monitoring of the OSCE. Disarmament of all illegal groups.« (»Abzug aller ausländischen bewaffneten Formationen, der militärischen Ausrüstung, sowie der Söldner von dem Territorium der Ukraine unter Überwachung durch die OSZE. Entwaffnung aller illegalen Gruppierungen.«)

 

Geopolitik und Individualisierung – »Minsk 2« ist Makulatur

 

Der Konflikt hat sich verselbstständigt. Keine Seite ist gutgläubig und wirklich an Frieden interessiert. Alle kochen ihr Süppchen. Die Leidtragenden sind die Zivilisten – in aller erster Linie jene in den sozialistischen »Volksrepubliken« der Ost-Ukraine, die sich gerade auf die Tradition der 1918 gegründeten Donezko-Kriworoshskaja-Republik (DKR) berufen.

 

Diese hörte zwar schon nach einem Jahr auf zu existieren, umfasste aber ein wesentlich größeres Gebiet. Der Konflikt spiegelt auch das Spannungsverhältnis zwischen der Geopolitik der Großmächte und der Individualisierung.

 

Individuen begeben sich freiwillig auf die »Reise« – im 16. Jahrhundert noch eine gebräuchliche Bezeichnung für Kriegszug – und stellen wie selbstverständlich das staatliche Gewaltmonopol infrage. Sie ermächtigen sich selbst zur Gewaltanwendung, um für die von ihnen so empfundene »gerechte Sache« zu kämpfen. Das Völkerrecht kann die Akteure nicht beeindrucken, was nicht zuletzt die »ISIS-Reisenden« belegen. »Minsk 2« ist Makulatur.

 

 

 

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Leser-Kommentare (33) zu diesem Artikel

22.02.2015 | 12:44

Brigitte Müller

Es ist wirklich abscheulich was für widerliche Menschen Kommentare abgeben ,die sind nicht besser als diese US-Soldaten im Irakkrieg .Verschont uns doch bitte mit solcher Abscheu ,ihr habt doch keine Ahnung worum es geht . Ihr Frank H ,Wir Sind Die Macht ,seit nur eckelhaft und dumm !!!!! Das mußte mal gesagt werden.......


19.02.2015 | 00:39

Theo

Mal eine Frage: hab ihr mal auf die Schuldenzahlen geschaut? Als Griechenland hops hing waren 340Mrd und kurz nach der Wahl waren 320Mrd Euro. So, jede normale Bürger sollte sich jetzt fragen, wo sind die ganzen Hilfen hin? Wer hat davon profitiert? Wieso hat Sarkozy damals so darauf gedrängt, dass Deutschland Mrd "zahlt"? Bitte Kopf einschalten und endlich verstehen, es geht nur um die Zentralisierung Europas in Brüssel!!! Griechenland besitzt Ölfelder, dürfen aber nur...

Mal eine Frage: hab ihr mal auf die Schuldenzahlen geschaut? Als Griechenland hops hing waren 340Mrd und kurz nach der Wahl waren 320Mrd Euro. So, jede normale Bürger sollte sich jetzt fragen, wo sind die ganzen Hilfen hin? Wer hat davon profitiert? Wieso hat Sarkozy damals so darauf gedrängt, dass Deutschland Mrd "zahlt"? Bitte Kopf einschalten und endlich verstehen, es geht nur um die Zentralisierung Europas in Brüssel!!! Griechenland besitzt Ölfelder, dürfen aber nur die wenigsten fördern. Ist doch irgendwie seltsam oder? Uranvorkommen(20000$ pro Gramm Handel), Amandium, Gold ca 8-9g auf eine Tonne Gestein und und und... Und gerade jetzt :-) findet eine Privatisierung nach der anderen statt. Es gibt zwei Wege Länder zu beherrschen/bestimmen, und zwar über Schulden oder über Krieg (siehe Lybien,Irak;Russland,Iran usw.) Da alle Länder in Europa verschuldet sind, wird zwangsläufig jedes einzelne Land seine Souveräniät aufgeben müssen. Griechenland ist hier nur ein Vorspiel, um zu sehen, wie man später in größeren Ländern reagieren wird!!! Wer hier auf das Schubladendenken hereinfällt, ist nichts anderes als das Lamm, welches für religiöse Zwecke geschlachtet wird!


18.02.2015 | 15:45

Leo Dusemund

Ja, langsam entartet sind auch die Kommentare. Glaube die Schreiberlinge die sich der sexualen Gossensprache hingeben, sind gleichzustellen mit denen die sie beschreiben. Früher hätte man nur zu diesem Pfui -Teufel gesagt, der Wert ihrer Worte kann equivalent mit Schweinemist gestellt werden. Man sagt auch, wovon das Herz voll ist läuft der Mund über


18.02.2015 | 15:18

avatorgg

So, liebe Freunde, der Schuß mit der Waffenruhe von Minsk 2 ist nun nach hinten losgegangen. Die Heuchelei der deutschen Vetretung in Minsk ht ein jehes Ende gefunden. Mir war von Anfang an klar, daß die deutschen Bemühungen um eine Waffenruhe und einer Sicherheitszone um Debalzewo eine tieferen Hintergrund habe mußte, denn so offe darf sich deutschland nicht gegen die Interessen der USA stellen. Im Kessel von Debalzewo befinden sich offensichtlich Söldner der NATO, die über den...

So, liebe Freunde, der Schuß mit der Waffenruhe von Minsk 2 ist nun nach hinten losgegangen. Die Heuchelei der deutschen Vetretung in Minsk ht ein jehes Ende gefunden. Mir war von Anfang an klar, daß die deutschen Bemühungen um eine Waffenruhe und einer Sicherheitszone um Debalzewo eine tieferen Hintergrund habe mußte, denn so offe darf sich deutschland nicht gegen die Interessen der USA stellen. Im Kessel von Debalzewo befinden sich offensichtlich Söldner der NATO, die über den sicheren Korridor ausgeschleust werden sollten. Das wollen die Rebellen verhindern und diese gefangen nehmen, was wohl zum teil auch schon gelungen sein dürfte. Ich bin nun gespannt, wie die Rebellen die Beweise für die völkerrechtswidrige Einmischung der NATO, denn die Ukraine ist kein NATO-Mitgliedsland, der Weltöffentlichkeit präsentieren werden. Das wird aer die NATO zu verhindern wissen oder wollen. Wir sollten uns festhalten, denn die heiße Phase des WK3 dürfte kaum noch zu verhindern sein.


18.02.2015 | 14:01

Ent-setzter

Ich finde es z.T. widerlich, was ihr für Kommentare schreibt, wer wen in den Arsch fickt. Ihr solltet mal erkennen, dass wir alle in den Arsch gefickt werden von den Mächtigen, die hier mit uns ihre Spielchen treiben. Das alles Lug und Trug ist mit der Berichterstattung wissen wir. Aber keiner weiss, was wer will. Veilleicht ist selbst Putin teil dieses Spiels und die Endlösung ist unser Geld und unser Leben zu kassieren. Sie wollen nur noch 500 Millionen Weltbevölkerung und eine...

Ich finde es z.T. widerlich, was ihr für Kommentare schreibt, wer wen in den Arsch fickt. Ihr solltet mal erkennen, dass wir alle in den Arsch gefickt werden von den Mächtigen, die hier mit uns ihre Spielchen treiben. Das alles Lug und Trug ist mit der Berichterstattung wissen wir. Aber keiner weiss, was wer will. Veilleicht ist selbst Putin teil dieses Spiels und die Endlösung ist unser Geld und unser Leben zu kassieren. Sie wollen nur noch 500 Millionen Weltbevölkerung und eine Regierung = totale Versklavung. Die Lösung ist der Frieden. ... und dazu müssen FED und Bilderberger und sonstige satanische Akteure weg.


18.02.2015 | 11:35

Frank H

@WirSindDieMacht Träum weiter! Deine Russkis sind noch viel zu lange damit beschäftigt sich gegenseitig den Schwanz zu lutschen. Danach ist erstmal Papa Putin dran. Die NATO lehnt sich genüßlich zurück und genießt die Show dieser irren Freaks! :D

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