Sunday, 28. August 2016
14.05.2014
 
 

Elite verteilt die Beute: US-Vizepräsident Joe Bidens Sohn Hunter Biden übernimmt Leitung der Rechtsabteilung des größten ukrainischen Gaskonzerns

Kurt Nimmo

Wie The West Wire News berichtet, wurde Hunter Biden, der Sohn des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden, an die Spitze der Rechtsabteilung und damit in den Vorstand von Burisma Holdings, dem größten Erdgasproduzenten der Ukraine, berufen.

Burisma Holdings gehört zu den wichtigen Akteuren der ukrainischen Erdgas- und Erdölindustrie. Das Unternehmen hält Förderlizenzen in der Region Dnjepr-Donezk, in den Karpaten und dem Asow-Kuban-Becken und verfügt über bemerkenswerte Reserven und Förderkapazitäten.

 

»Burisma kann auf zahlreiche Innovationen und eine führende Position im Bereich der Erdgasindustrie verweisen. Damit ist das Unternehmen in der Lage, zu einem starken Motor einer starken Volkswirtschaft in der Ukraine zu werden. Als neues Mitglied des Vorstandes bin ich überzeugt, dass meine Unterstützung und Beratung des Unternehmens in Fragen der Transparenz, der Unternehmensführung und Verantwortung, der Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf internationaler Ebene und bei anderen Prioritäten einen Beitrag für die Wirtschaft leisten und das Wohl des ukrainischen Volkes fördern können«, zitiert die Internetseite des Unternehmens Biden.

 

Hunter Biden ist ein sehr gut vernetzter Rechtsanwalt mit Verbindungen zur Finanzindustrie und der Regierung. Zusätzlich zu führenden Positionen in der amerikanischen Global Leadership Coalition und dem Center for National Policy sitzt er auch im Beirat des Vorsitzenden des National Democratic Institute (NDI). Das NDI wurde von der amerikanischen Regierung über die vom amerikanischen Steuerzahler finanzierte Organisation National Endowment for Democracy (NED) aufgebaut. Wie einer ihrer Gründer, Alan Weinstein sagte, mache das NED im Wesentlichen das gleiche, was die CIA vor 25 Jahren verdeckt getan habe.

 

Weitere Informationen über die Rolle, die das NDI, das NED, George Soros und das amerikanische Außenministerium beim Sturz der gewählten ukrainischen Regierung und der Einsetzung der gegenwärtigen Junta mit dem Bankier Arsenij Jazenjuk spielten, finden Sie u.a. in diesem Artikel von Wayne Madsen.

 

Im März beschrieb J.P. Sottile das wirtschaftliche Interesse großer internationaler Konzerne an der Ukraine. Zusätzlich zum amerikanischen Landwirtschaftskonzern Cargill, der bereits Anteile an UkrLandFarming, dem weltweit achtgrößten landwirtschaftlichen Erzeuger und zweitgrößten Eier-Produzenten erworben hat, drückte auch Monsanto »seine Unterstützung für die Ukraine« aus und betonte, wie wichtig es sei, »eine Atmosphäre zu schaffen, die Innovationen ermutigt und die anhaltende Entwicklung der Landwirtschaft fördert«.

 

Diese Bemühungen zur Verbesserung des Investitionsklimas für die großen internationalen Konzerne an der russischen Grenze werden von der US-Ukraine-Stiftung angeführt, einer gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation, die finanziell u.a. von ExxonMobile, Coca-Cola und Raytheon unterstützt wird.

Im April war Hunters Vater, der amerikanische Vizepräsident, in die Ukraine gereist, um die Junta, an der auch Faschisten und Ultranationalisten beteiligt sind, öffentlich zu unterstützen. Vor Bidens Reise erklärte die Regierung Obama: »Die ukrainische Souveränität und territoriale Integrität sind gegenwärtig nachhaltig bedroht, und die wirksamste Antwort besteht darin, dass die ganze Ukraine zusammenhält.«

 

Neben den rhetorischen Standardäußerungen zu Demokratie und Freiheit diente die väterliche Reise dem Ziel, ein für amerikanische Interessen positives Investitionsklima in der Ukraine zu befördern. In der Washington Times schrieb Scott Wilson am 21. April dazu:

»Unter Zusicherung seiner Anonymität erklärte der Regierungsvertreter, die Beratergruppe in Energiefragen werde von hier in die Slowakei und nach Ungarn reisen, um Möglichkeiten zu erörtern, die Strömungsrichtung einiger ukrainischer Pipelines, die gegenwärtig Europa versorgen, umzukehren. Auf lange Sicht gesehen, so der Regierungsvertreter weiter, werde die amerikanische Regierung mit der Ukraine zusammenarbeiten, um die einheimische Erdgasproduktion zu erhöhen.«

 

 

 

 

 


 

 

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