Saturday, 25. June 2016
25.02.2014
 
 

George Soros finanzierte das »libysche Szenario«, das nun in der Ukraine Gestalt annimmt

Kurt Nimmo

Bereits 2011 warnte die Partei der Regionen (PR), wenn ihm nicht Einhalt geboten würde, werde der globalistische Investor George Soros »libysche Verhältnisse« in der Ukraine Wirklichkeit werden lassen. »Ich besitze sogar Informationen, nach denen Soros Gelder bereit gestellt hat, um eine bestimmte Gruppe junger Männer hier in der Ukraine aufzubauen, die jederzeit bereitstünden, auf der Grundlage der Beispiele in Nordafrika ausgearbeitete Szenarien in Gang zu setzen«, sagte Alexander Jefremow, Fraktionsvorsitzender der Partei der Regionen in der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament.

Diese »bestimmte Gruppe junger Männer«, im Kern gewaltbereite, bewaffnete Schläger der umstrittenen Gruppe Rechter Sektor und mit ihr verbundener neofaschistischer Gruppierungen, haben nun Berichten zufolge am Samstag die Kontrolle über die Hauptstadt Kiew übernommen. Mitglieder der so genannten 31. Kiewer Hundertschaft (eine militante oppositionelle Gruppe aus

Kiew) sollen die Kontrolle über das Parlamentsgebäude an sich gerissen haben, wie die New York Times berichtete. Präsident Wiktor Janukowytsch hat am späten Freitag die Hauptstadt verlassen und hält sich vermutlich in Charkiw auf. Oppositionelle haben seine Residenzen übernommen.

 

Die USA und die NATO haben 2011 Söldner unterstützt, die die Regierung stürzten und den Machthaber Oberst Muammar al-Gaddafi ermordeten. Heute ist Libyen als Staatswesen durch fraktionelle, regionale, ideologische und andere Spaltungen aufgrund von Stammeszugehörigkeiten gelähmt. Dieses Schicksal droht nun auch der Ukraine, in der Läden geplündert werden und sich vor Geldautomaten und in den Banken lange Schlangen von Menschen bilden, die teilweise erhebliche Mengen Bargeld abheben wollen. Die Währung des Landes verliert jeden Tag an Wert. Ein großer Menschenstrom verlässt die Hauptstadt in Richtung Odessa, Simferopol und Charkiw, den größten ukrainischen Städten, die im Wesentlichen noch loyal zur Regierung stehen und von den Unruhen weniger betroffen sind, wie Russia Today berichtet.

 

2008 hatte sich die gestern aus dem Gefängnis freigelassene, frühere Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko über die Rolle, die George Soros in der ukrainischen Politik spielte und den Rat, den er nach der Finanzkrise gab, so geäußert, zitierte RussiaToday 2011:

»Dies nährte den Verdacht, dass George Soros über solche Ratschläge den Kurs der ukrainischen Währung im Sinne seiner eigenen spekulativen Interessen beeinflussen könnte. Verschiedene Vertreter der Regierung unter Präsident Wiktor Juschtschenko erklärten, sie setzten sich für eine Untersuchung der Aktivitäten von Soros in der Ukraine ein. Aber dazu kam es niemals.«

Im Jahre 2010 begann die ukrainische Staatssicherheit, die Aktivitäten der von Soros unterstützten und finanzierten Stiftung Vozrozdeniye (»Renaissance«) und deren Verbindungen zu anderen in der Ukraine tätigen Nichtregierungsorganisationen (NGO) zu überwachen. Diese Ermittlungen förderten aber keine verwertbaren Ergebnisse zutage.

 

In einer Reaktion zu den von Alexander Jefremow erhobenen Vorwürfen erklärte die Soros-Stiftung »in einer Extra-Stellungnahme, alle Gelder, die für die ukrainischen Programme bereitgestellt wurden, werden für die Entwicklung einer offenen und demokratischen Gesellschaft und zur Unterstützung ukrainischer Bürger ausgegeben, die unter den Folgen der internationalen Finanzkrise zu leiden hatten«.

 

Im Januar dieses Jahres hatten wir über die zynischen Versuche von Soros berichtet, die Ukraine und Länder der Russischen Föderation zu destabilisieren. Das Open Society Institute von Soros, das heute unter der Bezeichnung »Open Society Foundations« (OSF) arbeitet, vergab Gelder an besonders aktive NGOs in Mitteleuropa, wobei sie auf die bereits geleistete Vorarbeit der amerikanischen Ford-Stiftung aufbauen konnte und sie ausweitete. Seit Anfang der 1950er Jahre hatte der amerikanische Geheimdienst CIA die Ford-Stiftung als Deckmantel zur Finanzierung verdeckter Operationen benutzt. Soros und einige wenige amerikanische Organisationen wie etwa das National Endowment for Democracy (NED) haben Regierungen destabilisiert und gestützt – eine Aufgabe, die zuvor von der CIA übernommen worden war.

 

Die Destabilisierung der ukrainischen Regierung ist Teil einer anhaltenden geostrategischen Politik der Globalisten, die damit jeder Bedrohung ihrer hegemonialen Bestrebungen begegnen wollen. Libyen hat noch heute unter den Auswirkungen der Szenarien nach dem Motto »Ordnung aus dem Chaos« zu leiden. Ähnliche Bestrebungen an der russischen Grenze haben jetzt Fahrt aufgenommen.

 

 

 


 

 

 

 

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