Saturday, 1. October 2016
26.11.2015
 
 

Australiens Ex-Premier Abbott: Europa ist »auf einem katastrophalen Irrweg«

Markus Gärtner

Tony Abbott liest den Europäern kräftig die Leviten. Der australische Ex-Premier, der im September abgelöst wurde, hält den Europäern vor, sich von einem »moralischen Impuls« auf einen »katastrophalen Irrweg« führen zu lassen. Gemeint sind das Gebot der Nächstenliebe und der Flüchtlingsstrom, der nach Abbotts Einschätzung Europa »gefährdet«.

 

Seine zentrale These in einer Rede, die er Ende Oktober in London hielt ‒ und die in der Weltwoche (Nummer 45 vom 5. November) abgedruckt ist: Asylsuchende, die in Europa ankommen, haben bereits mehrere Grenzen überquert und fliehen daher nicht mehr vor einer Bedrohung.

 

Sie sind lediglich Wirtschaftsflüchtlinge, »weil sie der Verfolgung schon entgangen waren«. Abbott stellt sich die Eindämmung des Flüchtlingsstroms so vor:

 

»Darum müssen die europäischen Länder zwar die syrischen Nachbarstaaten unterstützen, aber sie haben sehr wohl das Recht, ihre Grenzen zu kontrollieren und diejenigen zurückzuweisen, die nicht mehr vor einem Krieg fliehen, sondern ein besseres Leben suchen. Das bedeutet, dass Flüchtlingsboote zurückgeschickt werden, dass illegalen Ankömmlingen die Einreise verwehrt wird und dass Lager für all jene errichtet werden, die keine Bleibe haben.«

Australien habe, so Abbott, seit anderthalb Jahren kein illegales Schiff mehr an seine Ufer gelassen. Anders als Europa habe der fünfte Kontinent damit »eines der großen Probleme der Migrationskrise gelöst: Wir haben unsere Grenzen gesichert«.

 

 

Das obige Video zeigt Ihnen einen Ausschnitt aus der im Kopp-Verlag erhältlichen Dokumentation »Europa – Grenzenlos«. Die Dokumentation setzt einen wichtigen Kontrapunkt zur Migrationspropaganda der Massenmedien, für alle, die sich über die Flüchtlingskatastrophe unabhängig und aus erster Hand informieren möchten. Wir haben aus der DVD einen kleinen Ausschnitt gewählt, in dem es um Australien geht

 

Angela Merkel ist zu diesem Schritt bekanntlich weiterhin nicht bereit. Das ist der Grund, warum Abbott ihr – ohne sie namentlich zu nennen – ein schweres Staatsversagen vorwirft:

»Jedes Land, das nach dem Motto: ›Jeder, der es zu uns schafft, kann bleiben‹, verfährt, ist angesichts des massenhaften Flüchtlingsstroms gefährdet. – Die Kanzlerin als eine Gefährdung, das nennt man Klartext.«

Abbott hob in seiner Rede einen wichtigen Aspekt der strikten Grenzsicherung hervor, den deutsche Leitmedien ihrem Publikum (dem, das noch nicht getürmt ist) vorenthalten:

 

Wer den Schleppern der Flüchtlinge wirkungsvoll das Handwerk legt, hat auch mehr Rückhalt in der Bevölkerung für die Aufnahme der wirklich schutzbedürftigen Kriegsflüchtlinge:

»Weil Australien wieder sichere Grenzen hat und nicht die Schleuser, sondern wir selbst entscheiden, wen wir als Flüchtlinge aufnehmen, stieß der Beschluss meiner Regierung im letzten Monat, 12 000 Angehörige verfolgter syrischer Minderheiten aufzunehmen, auf breite Unterstützung der Öffentlichkeit – es war, pro Kopf der Bevölkerung, der größte Beitrag zur Aufnahme von Flüchtlingen weltweit.«

Abbotts Fazit ist klar und unmissverständlich: »Die australische Erfahrung beweist, dass Menschen in der Ferne nur dann davon abgehalten werden, sich auf den Weg zu uns zu machen, wenn klar ist, dass man sie nicht ins Land lässt.«

 

 

 

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