Monday, 30. May 2016
24.09.2015
 
 

»Grüne Wiese statt Flüchtlingsheim«: Ein Schweizer Dorf kauft sich frei

Markus Mähler

Wir befinden uns im Jahre 2015 n. Chr. Ganz Europa nimmt Flüchtlinge auf. Ganz Europa? Nein. Ein von unbeugsamen Schweizern bevölkertes Dorf macht da nicht mit und zahlt lieber 290 000 Franken Strafe. Skandal! Findet auch die ARD und reist mit einem Kamerateam zum wohl asylfeindlichsten Bürgermeister Europas. Der »Dunkel«-Schweizer landet am Pranger, dabei sind nicht alle seiner Aussagen dumm. Gerade die sind bei der ARD wohl der Zensurschere zum Opfer gefallen.

 

In Oberwil-Lieli zeigt sich die Schweiz von ihrer »Schokoladen«-Seite: reich, sauber und frei von Flüchtlingen. Daniel Hechler steht im wohl asylfeindlichsten Dorf Europas und setzt vor malerischer Kulisse eine finstere Miene auf. Für die Kamera läuft der Reporter des ARD-Morgenmagazins sofort zur Höchstform auf. Eben noch erschüttert, schon belehrt er Sekunden später die deutschen Zuschauer daheim: »Solche Ansichten, die bei uns als rechtsradikal gelten würden, sind hier salonfähig. Oberwil-Lieli ist letztlich ein eher dunkler Fleck der Schweiz, der mit der humanitären Tradition der Schweiz so gar nichts zu tun haben will.«

 

Wie hat es diese kleine 2000-Seelen-Gemeinde im Schweizer Kanton Aargau bis an den großen Pranger der ARD geschafft? Natürlich mit dem Thema Flüchtlinge – oder besser gesagt: ganz ohne. Oberwil-Lieli weigert sich hartnäckig, acht Flüchtlinge aufzunehmen. Lieber zahlt der Bürgermeister Andreas Glarner 290 000 Franken Strafe an den Kanton, das sind 270 000 Euro.

 

Flüchtlings-Politik mit der Planierraupe: »Grüne Wiese statt Flüchtlingsheim«

 

Reporter Hechler stellt Glarner als kaltherzigen, »millionenschweren« Unternehmer vor, der ein weltfremdes, borniertes Wohlstands-Paradies regiert. Passend dazu schiebt Hechler dem Schweizer ein paar brisante Worte in den Mund: »Hier ist die Welt noch in Ordnung, da ist kein Platz für Asylbewerber. Meint jedenfalls der Bürgermeister der Gemeinde und erhält dafür erstaunlich viel Zuspruch.«

 

Endlich darf Flüchtlings-Feind Glarner im Beitrag selbst zu Wort kommen – da drückt ihm der Reporter schon die Moral-Pistole auf die Brust: »Was sagen Sie zu einer Familie, die am Grenzzaun steht. Eine Mutter mit zwei kleinen Kindern. Die verzweifelt ist und bittet, Einlass nach Europa zu bekommen, um dort Schutz zu erhalten?«

 

Glarners Reaktion fällt erstaunlich trocken aus: »Dass sie die Reise vergebens gemacht hat.« Der Reporter hakt nach: »Was sollen sie machen?« Glarner: »Umkehren. […] Das sind potenzielle Sozialhilfe-Bezieher. Die werden uns immer und ewig auf der Tasche liegen.«

 

Glarner: Gaga-Bürgermeister oder heimlicher Held der Deutschen?

 

Fertig ist der Flüchtlingsschreck. Die nächsten Bilder im Beitrag des Morgenmagazins zeigen einen planierten Kiesplatz. Dort stand bis vor drei Jahren ein nicht vermietetes Zweifamilienhaus. Jetzt hätten dort Flüchtlinge einziehen können, aber Glarner wusste das präventiv zu verhindern, klärt der ARD-Reporter die Zuschauer auf: Der herzlose Bürgermeister »ließ [das Haus] kurzerhand abreißen. Das hat er schon mehrfach hier im Dorf angeordnet – und er würde es jederzeit wieder machen. Grüne Wiese statt Flüchtlingsheim.«

 

Zu Hause wundert sich Deutschland am Fernsehschirm über den Schweizer Gaga-Bürgermeister oder klatscht (heimlich) Beifall für einen Helden, der lieber Taten als Worte sprechen lässt – je nach Geschmack. Die Medienwahrheit im ARD-Beitrag ist aber stark verzerrt.

 

Glarner ist nicht verrückt, auch wenn ihn der öffentlich-rechtliche Staatsfunk so darstellen will. Reporter Hechler hat offenbar einige ganz wesentliche Aussagen des Bürgermeisters aus dem Filmmaterial herausgeschnitten.

 

Was die ARD wohl herausgeschnitten hat…

 

Der Politiker ist Fraktionspräsident der Schweizer Volkspartei (SVP) im Kanton Aargau. Er äußerte sich über den ARD-Beitrag im Onlinemagazin Watson so: »Das ist ein Bericht eines ultralinken Journalisten, der nur zum Ziel hatte, mich als herzlosen Bürgermeister darzustellen.« Er habe noch viel mehr gesagt. Etwa, dass man vor Ort Hilfe leisten müsse.

 

Außerdem habe er gewarnt, dass die Bundeskanzlerin Merkel einen großen Fehler begangen habe. Ihre deutsche Willkommenskultur sende falsche Signale und gebe den Schlepperbanden Auftrieb.

 

Unter den Asylbewerbern seien auch viele Wirtschaftsflüchtlinge. Wenn wir jeden aufnehmen würden, der in einer Diktatur lebt, müssten wir 70 Prozent der Weltbevölkerung aufnehmen, so Glarner. Zu seiner Aussage, dass Flüchtlinge potenzielle Sozialfälle sind, steht er weiter. Weil es sich ganz überwiegend um Analphabeten handele, die kommen.

 

»Schein-Asylanten, Sozial-Schmarotzer«: Glarner kann es noch deutlicher

 

Auf seiner Webseite wird der Politiker sogar noch deutlicher: »Integration ist eine Frage der Menge. […] Religiöse Fanatiker, Schein-Asylanten, Sozial-Schmarotzer und Ähnliches haben in der Schweiz jedoch nichts zu suchen.«

 

Natürlich sind nicht alle Flüchtlinge automatisch Schein-Asylanten. Man darf auch nicht alles für bare Münze nehmen, was Glarner herausposaunt. Er ist ein Politiker auf Stimmfang, aber: Die ARD nimmt es mit der Ausgewogenheit und Meinungsvielfalt selbst nicht so genau. Sie erschafft mit Glarner wieder mal ein Feindbild – mitten in ihrer einseitigen Alle-müssen-den-Flüchtlingen-helfen-Kampagne.

 

Das Feindbild in der Medien-Kampagne für Flüchtlinge

 

Beweis gefällig? Dafür genügt bereits ein Blick auf die Webseite des Morgenmagazins. Es gibt dort kaum einen Tweet, der nicht für das positive Bild von Flüchtlingen in Deutschland wirbt: »Auf der Flucht geboren: Die kleine Lean in Kölns Notunterkunft ist 15 Tage alt«, »Frühstück für 900 Menschen«, »Fordert umfangreiches Hilfspaket für Flüchtlinge«.

 

Das gleiche freundliche Bild bei den Video-Beiträgen: »Flüchtlinge in Deutschland: Miteinander«, »Leben in der Notunterkunft«, »Private Hilfe für Flüchtlinge: Infos für Hilfswillige«, »Damaskus: Vom Leben im Bürgerkrieg«.

 

Mit Neutralität hat das nichts mehr zu tun – eher mit Kampagnen-Journalismus. Noch vor einem Jahr wäre dieser Ausnahmezustand undenkbar gewesen. Das ARD-Morgenmagazin arbeitet inzwischen mit Propaganda-Kniffen: Wo das Helle ist, muss natürlich auch Schatten sein – Feinde wie Glarner –, denn nur dann kommt das Licht besonders strahlend zur Geltung. Das Risiko dabei ist natürlich, dass ein Bad-Boy wie Glarner am Ende eher zum heimlichen Star der genervten Zuschauer wird.

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (66) zu diesem Artikel

09.10.2015 | 21:57

abraham silberschmied

Eine Idee ... Baut Zuchtställe für Legebatterien in Schließfachhotels um . Und Wir fordern A. Merkel auf aus dem Kanzleramt auszuziehen und das Kanzleramt in ein Kapselhotel umzubauen. Hier ein japanischer Vorschlag: Merkel nicht nur reden, sondern nur schnell handeln, und den US-Befehlsempfängers nicht mehr den Arsch lecken. Hier gibt es die Lösung für die Asylanten und für Sie für einen Umzug, um Solidarität zu zeigen. Deshalb gibt es in Japan nur 45 Asylanten im Jahr .... das...

Eine Idee ... Baut Zuchtställe für Legebatterien in Schließfachhotels um . Und Wir fordern A. Merkel auf aus dem Kanzleramt auszuziehen und das Kanzleramt in ein Kapselhotel umzubauen. Hier ein japanischer Vorschlag: Merkel nicht nur reden, sondern nur schnell handeln, und den US-Befehlsempfängers nicht mehr den Arsch lecken. Hier gibt es die Lösung für die Asylanten und für Sie für einen Umzug, um Solidarität zu zeigen. Deshalb gibt es in Japan nur 45 Asylanten im Jahr .... das Kapselhotel Deutsche löst Euer problem mit Kapselhotels wie die Japaner : https://de.wikipedia.org/wiki/Kapselhotel


05.10.2015 | 00:30

Joe

Nehmt euch ein Beispiel am schweizer Bürgermeister , man sollte alle leerstehenden Immobilien sofort platt machen , nach dem Motto : WEHRET DEN ANFÄNGEN !


29.09.2015 | 19:18

TC

Wenn die breite Masse trotz des endlosen Progagandageschwafels mit Tränendruckfunkltion endlich REALISIERT, was hier passiert, werden die Polit- und Medienhuren ihr blaues Wunder erleben, so Gott will. -->> http://goo.gl/NKeTfb ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Wann wird der Kopp-Verlag endlich diesen Captcha-Mist in den Griff kriegen? Warum z. B. nicht einfach im Code-Feld, d. h. die...

Wenn die breite Masse trotz des endlosen Progagandageschwafels mit Tränendruckfunkltion endlich REALISIERT, was hier passiert, werden die Polit- und Medienhuren ihr blaues Wunder erleben, so Gott will. -->> http://goo.gl/NKeTfb ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Wann wird der Kopp-Verlag endlich diesen Captcha-Mist in den Griff kriegen? Warum z. B. nicht einfach im Code-Feld, d. h. die Reihenfolge der Buttons von und vertauschen. Ich habe nun wieder zig mal einen neuen Code eingegeben, ohne dass der Dreck durchgeht! Das ist arm!!!!!!!!!!!!!!!!!


29.09.2015 | 07:26

Aristoteles

Recht hat er, der Bürgermeister. Wir werden uns mit Merkels Asylantenliebhaberei und den sogenannten Fähnchenschwingenden Gutmenschen eine weitere Parallelgesellschaft nach Deutschland holen. All die ach so depperten und verblendeten Mediensklaven, die damals auf Sarrazin rumgeprügelt haben, obwohl sie sein Buch (Deutschland schafft sich ab) zum Zeitpunkt der Prügel gar nicht gelesen haben konnten, sollten das Buch jetzt mal lesen und sich dann bei Sarrazin entschuldigen!


28.09.2015 | 22:43

PT

Vor Drei Tagen (25.09.15)Tagen versuchten ca 200 Bürger von Niederau gegen die neu ankommenden „Fachkräfte“ aus dem Ausland zu protestieren. Dieses ist das –Noch- Recht des Saatsbürgers“?------ zum gleichen Zeitpunkt rief die –Anti Fa- zu einer Gegenaktion in Sachsen auf ,diese sollten nach Niederau fahren ,um diese Aktion der wenigen Bürger von Niederau zu stören (auch mit Gewalt).--- Niederau hat nur 1800 Einwohner, das heißt, das der Größte Teil der Bevölkerung, also keine...

Vor Drei Tagen (25.09.15)Tagen versuchten ca 200 Bürger von Niederau gegen die neu ankommenden „Fachkräfte“ aus dem Ausland zu protestieren. Dieses ist das –Noch- Recht des Saatsbürgers“?------ zum gleichen Zeitpunkt rief die –Anti Fa- zu einer Gegenaktion in Sachsen auf ,diese sollten nach Niederau fahren ,um diese Aktion der wenigen Bürger von Niederau zu stören (auch mit Gewalt).--- Niederau hat nur 1800 Einwohner, das heißt, das der Größte Teil der Bevölkerung, also keine Kinder ,Kranke, Rentner, Frauen beteiligt waren. Es waren nur noch die „wehrfähigen“ 200 Mann von einem 1800 Einwohner zählenden Dorf anwesend. ---- Die Anti-Fa, schickt eine Stadt bzw. ein Bundesland zur Abwehr, gegen ein Dorf. ----- Sind wir im Jahre 1936 angekommen?!--- Weiß die Anti-Fa überhaupt was sie tut? Zum gleichen Zeitpunkt macht die Anti-Fa Randale in Leipzig gegen die Polizei. Merken diese Leute von der Anti-Fa nicht, dass Sie nur vom Staat benutzt werden? ----Einmal gegen den Staat, einmal gegen Bürger, Einmal gegen Rechte, dann wieder gegen Fremdenfeindliche. Oder wollen die „Linken“ wirklich nur Randale? Dann, Liebe Eltern, nehmt Euch mal Eure Sprösslinge zur Brust! Ansonsten sagt die Jugend : Wir müssen uns der Vergangenheit „300“ Jahre lang stellen. ------Man hätte es nicht für möglich gehalten, vor ca 2 Jahre hat die Bundesregierung den Einsatz der Bundeswehr im eigenen Land beschlossen. Nun haben wir die ersten Söldner im ehemaligen Real Markt Niederau, Wehrpflichtige gibt es ja nicht mehr. Bezeichnet werden diese „Soldaten, Söldner“ nach 2 Tagen als „Sanitäter“ Diese sind zum Schutz der „Fachkräfte“, also gegen das eigene deutsche Volk zum Einsatz gebracht worden. Polizei ist schon Mangelware? ---Mfg


28.09.2015 | 19:49

drbhelthi

Das Begrüßen echter Flüchtlinge mit offenen Armen ist mit dem Begrüßen von Flüchtlingen, mit Opportunisten, mit heimliche Soldaten, nicht gleich. Offensichtlich weiß Bürgermeister Glarner die Unterschied. Könnte vorkommen daß die deutsche Führung die Unterschied ein bisschen zu spät entdecken werden.

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