Montag, 5. Dezember 2016
09.12.2014
 
 

»Pulverfass-Anleihen«: Ukraine vor dem Bankrott

Michael Brückner

Die Lunte glimmt an den ukrainischen »Pulverfass-Anleihen«. In wenigen Monaten droht der Staatsbankrott. Oder – noch wahrscheinlicher: Die europäischen und vor allem deutschen Steuerzahler müssen mit Milliardenzahlungen den Ukraine-Crash verhindern. Um zu retten, was zu retten ist, haben die Amerikaner schon einmal eigene Leute in die neue Regierung in Kiew gehievt.

 

Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am besten. Spätestens Ende nächsten Jahres könnte dies der russische Präsident Wladimir Putin sein, dessen Land derzeit stark unter den vom Westen auf US-amerikanischen Druck hin verhängten Wirtschaftssanktionen und dem gezielt manipulierten niedrigen Rohölpreis leidet. Doch verfügt die russische Regierung offenbar über eine Art »Finanzwaffe«, die vor allem die Europäer fürchten müssen.

 

Kommt sie zum Einsatz, droht der Ukraine schon in wenigen Monaten ein Staatsbankrott, der einen Domino-Effekt auslösen und die Situation in den anderen EU-Pleitestaaten wieder gefährlich verschärfen könnte. Oder aber die Europäer – und in erster Linie die Deutschen – müssen erneut mit Milliardenhilfen einspringen.

 

Einen kleinen Vorgeschmack auf das, was drohen könnte, haben die EU-Steuerzahler bereits bekommen. Sie durften vor Kurzem die offenen Rechnungen der Ukraine beim russischen Energiekonzern Gazprom bezahlen.

 

Faktisch steht die Ukraine bereits heute am Rande des Staatsbankrotts. Die Währung kollabiert, die Wirtschaft liegt am Boden oder befindet sich in den Händen von Oligarchen wie dem schillernden Präsidenten Petro Poroschenko, und schon in den kommenden sechs Monaten fehlen dem Land zehn Milliarden Dollar. Bereits jetzt dürfen die westeuropäischen Steuerzahler in die Bresche springen. Vor Kurzem überwies Brüssel 500 Millionen Euro an die Ukraine. Dabei handelt es sich um die erste Tranche eines insgesamt 1,61 Milliarden Euro umfassenden Hilfspakets für Kiew.

 

Doch dieser Betrag könnte sich bald als Tropfen auf den heißen Stein erweisen, wenn in der Ukraine spätestens Ende 2015 die »Pulverfass-Anleihen« explodieren. Tatsächlich ist Russland auf den internationalen Finanzmärkten nämlich ein geschickter Schachzug gelungen.

 

Vor gut einem Jahr verkaufte die Ukraine in größter Not Staatsanleihen an russische Investoren. Dabei handelt es sich, wie jetzt bekannt wurde, um Bonds nach ausländischem Recht. Das hat zur Folge, dass der ukrainische Staat als Emittent dieser Anleihen deren Bedingungen nicht einseitig ändern kann.

 

Zu den Merkmalen dieser Papiere gehört eine Zahlungsunfähigkeits-Klausel. Und genau die machen die Bonds zu den erwähnten »Pulverfass-Anleihen«. Sollte die Ukraine gegenüber einem Unternehmen, an dem Russland die Mehrheit hält, in Zahlungsverzug kommen oder gar die Rechnungen nicht begleichen, kann Russland auf sofortige Auszahlung der Anleihegelder bestehen. Vereinfacht dargestellt ist dies zu vergleichen mit einem Immobilien-Eigentümer, der nicht mehr in der Lage ist, alle Rechnungen zu bezahlen und dessen Bonität sich dadurch verschlechtert. In dieser Situation kann die Bank sein Hypothekendarlehen sofort fällig stellen, selbst dann, wenn er bis dahin Zinsen und Tilgung pünktlich überwiesen hat.

 

Darüber hinaus kann Russland die Auszahlung fordern, wenn die ukrainischen Staatsschulden den Grenzwert von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten. Explodieren die »Pulverfass-Anleihen«, könnten nach Expertenschätzungen kurzfristig 16 Milliarden US-Dollar zur Zahlung fällig werden. In diesem Fall wäre der Staatsbankrott der Ukraine nicht mehr aufzuhalten. Helfen könnten dann nur noch die Europäer. Sprich: In erster Linie wieder Staaten wie Deutschland und Österreich.

 

Die USA stellen sich ganz offenkundig bereits auf einen baldigen Staatsbankrott der Ukraine ein – und wollen retten, was dann noch zu retten ist. Vorrangig wohl die Bodenschätze des Landes. Die personellen Weichen wurden entsprechend gestellt. Ein Vorgang, der exemplarisch deutlich macht, wer in Kiew das Sagen hat. Gegen den anfänglichen Widerstand von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk wurde auf Betreiben von Präsident Poroschenko die US-Bankerin Natalie Ann Jaresko zur neuen ukrainischen Finanzministerin ernannt.

 

Zuvor hatte sie beim Finanzinvestor Horizont Capital und einem Private Equity Fonds gearbeitet. Sie war also Managerin eines »Heuschrecken«-Fonds und weiß, wie man sich aus einem Pleitekandidaten die letzten Filetstücke sichert. Vor ihrer Karriere als Bankerin arbeitete Jaresko im US-Außenministerium. Wenige Stunden vor ihrer Ernennung zur neuen Finanzministerin erhielt sie in einer Nacht- und-Nebelaktion die ukrainische Staatsbürgerschaft. Sie hat nun zwei Jahre Zeit, ihre US-amerikanische Staatsbürgerschaft zurückzugeben. Aber vielleicht ist das gar nicht erforderlich, weil sie bis dahin ihre Mission erfüllt hat.

 

Sicherheitshalber wurde mit Aivaras Abromavicius ein Wirtschaftsminister ernannt, der ebenfalls über gute Kontakte in die USA verfügt. Er stammt aus Litauen und machte Karriere als Banker. Abromavicius studierte in den USA und Estland. Später wurde er Partner in einer Anlagegesellschaft in Schweden.

 

Auch der neue Gesundheitsminister Alexander Kwitaschwili aus Georgien studierte in den USA und war anschließend für die Vereinten Nationen tätig. Von 2008 bis 2010 stand er dem georgischen Arbeits- und Gesundheitsministerium vor. Nach wie vor soll er über gute Kontakte in die Vereinigten Staaten verfügen.

 

Gegen die Ernennung von drei Ausländern zu Ministern in wichtigen Ressorts, regte sich nicht nur in der ukrainischen Opposition, sondern sogar in der Regierungskoalition heftiger Widerstand. Dass es dennoch dazu kam, ist offenbar massivem Druck aus Washington geschuldet. Vor allem die Berufung von Natalie Ann Jaresko war der Obama-Administration sehr wichtig. Das ist die amerikanisch-europäische Arbeitsteilung: Die Amerikaner haben in der Kiewer Marionettenregierung das Sagen, und die Europäer dürfen zahlen. Bei einem Staatsbankrott haben die Amerikaner zudem schnellen Zugriff auf die verbleibenden Vermögenswerte.

 

 

 

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Leser-Kommentare (17) zu diesem Artikel

10.12.2014 | 16:01

Blankenstein Husar

Das hätten sich die genialen EU/USA Politiker früher überlegen müssen. Hatte die EU/USA doch tatsächlich geglaubt, mit der Behinderung bzw. Boykott der South Stream Leitung so etwas wie ein "Faustpfand" in der Hand zu haben, um Russland quasi zu zwingen, den Gastransit durch die Ukraine mangels Alternativen aufrechtzuerhalten, um so diesem Land einerseits überlebensnotwendige Einnahmen zu verschaffen und andererseits den russischen Gasfluß zu kontrollieren. Pech...

Das hätten sich die genialen EU/USA Politiker früher überlegen müssen. Hatte die EU/USA doch tatsächlich geglaubt, mit der Behinderung bzw. Boykott der South Stream Leitung so etwas wie ein "Faustpfand" in der Hand zu haben, um Russland quasi zu zwingen, den Gastransit durch die Ukraine mangels Alternativen aufrechtzuerhalten, um so diesem Land einerseits überlebensnotwendige Einnahmen zu verschaffen und andererseits den russischen Gasfluß zu kontrollieren. Pech gehabt, jetzt hat die EU gleich 3 Mal verloren: 1. Der Schaden durch die Aufgabe des Southstraem Projektes ist für die beteiligten Staaten enorm, speziell für das bitterarme Bulgarien, das sich schon als Gasdrehscheibe Europas gesehen hatte. 2. Wenn die überlebensnotwenigen Erlöse aus dem Gastransit wegbrechen, wird es zu einen nix für die USA, sich in der Ukraine als Herr über das russische Gas aufzuspielen, wofür man Hunter Biden, Sohn des US-Vizepräsidenten, schon vorgesehen hatte und wird andererseits die schon jetzt fatale wirtschaftliche Lage desaströs. Was das dann für die EU als ukrainischer Mega-Sponsor bedeuten wird, lässt sich noch gar nicht absehen. 3. Mit diesem genialen Schachzug holte Russland die Türkei in ihr Boot. Die Türkei, ohnehin nicht gut auf die EU zu sprechen, verdient sich schon jetzt durch die EU-Sanktionen als "Alternativlieferant" eine goldene Nase. Soviel wie als Transitland für Gas nach Europa könnten sie mit einem EU-Beitritt ohnehin gar nicht profitieren. Eurasische Union vs. EU/USA 3:0 würd ich da sagen.


10.12.2014 | 14:31

Leo

Es wird wohl so sein wie es Elisa beschrieben hat, der Crash ist unterwegs und auch wohl nicht mehr aufzuhalten. Sobald Rußland seine Forderungen stellt, wird mit Ausreden gegen Rußland gebomt. Wie können nur Merkel und Co solch offensichtliches Vorgehen der USA übersehen? Obama hat ja schon zu 50 % den Freibrief in der Tasche gegen Rußland Krieg führen zu dürfen, fehlt nur noch die Zustimmung des Senats. Die Übrigbleibende der jetzigen Generation können ihren Nachkommen von...

Es wird wohl so sein wie es Elisa beschrieben hat, der Crash ist unterwegs und auch wohl nicht mehr aufzuhalten. Sobald Rußland seine Forderungen stellt, wird mit Ausreden gegen Rußland gebomt. Wie können nur Merkel und Co solch offensichtliches Vorgehen der USA übersehen? Obama hat ja schon zu 50 % den Freibrief in der Tasche gegen Rußland Krieg führen zu dürfen, fehlt nur noch die Zustimmung des Senats. Die Übrigbleibende der jetzigen Generation können ihren Nachkommen von der Dummheit der Menschen berichten, es werden keine Loblieder sein.


10.12.2014 | 10:01

Elisa

Mein vorhergehender Kommentar gehört zum Artikel:

Euro-Kernschmelze: Ökonomen warnen vor unheilvoller Kettenreaktion


10.12.2014 | 09:24

Elisa

"Die Forscher vom Einaudi Institute for Economics and Finance in Rom, der Northwestern University in Illinois und der University of Chicago gehen mit ihrer Analyse vom »funktionalistischen« Drehbuch des französischen Diplomaten Jean Monnet – der von vielen als Vater der EU gesehen wird – aus."Aus der europäischen Sackgasse in Sachen Wirtschaft und Finanzsystem gibt es kein Entrinnen. Dieser herannahende Crash ist nicht mehr aufzuhalten - die Schulden steigen und steigen...

"Die Forscher vom Einaudi Institute for Economics and Finance in Rom, der Northwestern University in Illinois und der University of Chicago gehen mit ihrer Analyse vom »funktionalistischen« Drehbuch des französischen Diplomaten Jean Monnet – der von vielen als Vater der EU gesehen wird – aus."

Aus der europäischen Sackgasse in Sachen Wirtschaft und Finanzsystem gibt es kein Entrinnen. Dieser herannahende Crash ist nicht mehr aufzuhalten - die Schulden steigen und steigen - die Verarmung nimmt weiter zu - Firmen- und Konzernpleiten werden nicht zu verhindern sein. Der gesamte Westen inkl. USA rast mit zunehmender Geschwindigkeit ins Verderben.

Das kommt davon, wenn man sich die Welt nach eigenem Wunschdenken zusammenbastelt. Ein weiteres Beispiel, dass Intelligenz keineswegs vor sträflicher Dummheit schützt. Diplomat Monnet hatte von Wirtschaft und Finanzen keinen blassen Dunst. Dafür legte er sich alles bezgl. europäischer Integration pseudoplausibel zurecht. Und einige Dumme aus den Nachgenerationen nahmen das Wunschbild gierig auf, um damit ihre Macht zu manifestieren.

Fazit: Theorien haben viel mit den Wunschbildern ihrer Verfasser zu tun, dafür verdammt wenig mit den realen Verhältnissen. Theorien werden von machtgierigen Menschen missbraucht, um ihre Vorherrschaft festigen zu können, während sich das Fussvolk von den pseudointellektuellen Phrasen der Theorie-Vertreter anschmieren lassen. Theorien sind am ehesten für den Mistkübel geeignet.


10.12.2014 | 08:42

Elisa

"Um zu retten, was zu retten ist, haben die Amerikaner schon einmal eigene Leute in die neue Regierung in Kiew gehievt."Ja, ja, die amerikanische Oberschicht spielt sich immer gerne in den Medien als der amerikanische Retter auf. In Wirklichkeit führt sie mit allen erdenklichen fiesen Tricks und medialer Verlogenheit - Mord und Zerstörung inklusive - erst die katastrophale Situation herbei, dann kommt ihre Stunde der rettenden Engel. In Wirklichkeit plündern sie...

"Um zu retten, was zu retten ist, haben die Amerikaner schon einmal eigene Leute in die neue Regierung in Kiew gehievt."

Ja, ja, die amerikanische Oberschicht spielt sich immer gerne in den Medien als der amerikanische Retter auf. In Wirklichkeit führt sie mit allen erdenklichen fiesen Tricks und medialer Verlogenheit - Mord und Zerstörung inklusive - erst die katastrophale Situation herbei, dann kommt ihre Stunde der rettenden Engel. In Wirklichkeit plündern sie rücksichtslos die strategisch angepeilten Länder aus, dies mit dem Ziel, Anrainerstaaten damit auch gleich gefügig zu machen. Das Gold der Ukraine haben sie ja gleich mal still und heimlich konfisziert. Für die entstandenen Mankos lassen sie dann die anderen bezahlen.

Unterdessen ist diese US-Oberschicht schon so unverfroren, dass sie ohne Skrupel ganz offiziell ihre angelsächsischen Freunde in Europa oder direkt vom US-Mutterland auf entsprechende Posten in Europa hievt. Die Europäer haben in ihren Ländern nichts mehr zu melden. Bravo! Das haben wir Merkel & Co. zu verdanken. Dafür bekommt die "grande Madame" sicher wieder einen Preis.


09.12.2014 | 22:52

Betrachter der Gegenwart sagt

Wir sehen, dass es allmählich auf der Welt mehr und mehr rumort und dass sich Gierige versuchen, ihren Reichtum zu vermehren auf Kosten der anderen. Wir sehen, dass Machenschaften und Lügen grenzenlos werden unter Politikern und Leuten in der Hochfinanz. Wir sehen die Unmoral hier in Europa, und der ganzen Welt, die USA als Kriegstreiber usw. Alles treibt immer mehr dem Höhepunkt zu. Doch was ist, diese ganze Entwicklung, die Ängste weckt, Gedanken der Hilfslosigkeit, in die...

Wir sehen, dass es allmählich auf der Welt mehr und mehr rumort und dass sich Gierige versuchen, ihren Reichtum zu vermehren auf Kosten der anderen. Wir sehen, dass Machenschaften und Lügen grenzenlos werden unter Politikern und Leuten in der Hochfinanz. Wir sehen die Unmoral hier in Europa, und der ganzen Welt, die USA als Kriegstreiber usw. Alles treibt immer mehr dem Höhepunkt zu. Doch was ist, diese ganze Entwicklung, die Ängste weckt, Gedanken der Hilfslosigkeit, in die Armut zu geraten.
Hinter aller weltlichen Entwicklung steckt eine ganze andere Kraft, die mächtig am Werke ist. Es ist der Teufel mit seinen Helfern. Sein Ziel ist offensichtlich ein dritter Weltkrieg und er hat genug Helfer in der Politik, der Hochfinanz und der Medien.
Der Gesetzwidrige sind viele in hohen Positionen. Nicht wenige scheinen nicht zu spannen, wem und dass sie in ihrer Gier dem Teufel dienen. Doch seine Zeit ist am Auslaufen. Satan weiß dies, deswegen treibt er die Lügen und alle Machenschaften so massiv voran.
Was sich derzeit erfüllt, ist ganz klar Erfüllung biblischer Prophetie, auch wenn manche das nicht mehr so sehen und wahrhaben wollen. Das Sündenbewußtsein ist fast ganz abgestorben und der Glaube an Gott liegt bald am Boden.

Doch lesen wir in der Bibel 2 Thessalonicher 2. Kap. Vers. 3, : Lasst euch durch niemand und auf keine Weise täuschen! Denn zuerst muss der Abfall von Gott kommen und der Mensch der Gesetzwidrigkeit erscheinen, der Sohn des Verderbens,

Vers. 9 - Der Gesetzwidrige aber wird, wenn er kommt, die Kraft des Satans haben. Er wird mit großer Macht auftreten und trügerische Zeichen und Wunder tun.

10 Er wird alle, die verloren gehen, betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten.
11 Darum lässt Gott sie der Macht des Irrtums verfallen, sodass sie der Lüge glauben;

12 denn alle müssen gerichtet werden, die nicht der Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtigkeit geliebt haben.

Ein dritter Weltkrieg bringt die Wende. Die Offenbarung in Kap. 19,20 hilft uns weiter., wo es heißt:
Aber das Tier wurde gepackt und mit ihm der falsche Prophet; er hatte vor seinen Augen Zeichen getan und dadurch alle verführt, die das Kennzeichen des Tieres angenommen und sein Standbild angebetet hatten. Bei lebendigem Leib wurden beide in den See von brennendem Schwefel geworfen.

Offenbarung 20,2: Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange - das ist der Teufel oder der Satan -, und er fesselte ihn für tausend Jahre.

Offenbarung Kap. 20,3 Er warf ihn in den Abgrund, verschloss diesen und drückte ein Siegel darauf, damit der Drache die Völker nicht mehr verführen konnte, bis die tausend Jahre vollendet sind. Danach muss er für kurze Zeit freigelassen werden.

In diesem dritten Weltkrieg wird Gott eingreifen, was viele nicht glauben oder für möglich halten. Aber es wird so kommen und dann werden sehr viele erst vielleicht auch bitter erkennen, wem sie auf den Leim gegangen sind, dem Teufel, dem Vater der Lüge, wie Jesus ihn nannte, Joh.Evangelium 8,44.

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