Samstag, 3. Dezember 2016
27.08.2013
 
 

15 Anzeichen dafür, dass Obama die Entscheidung zum Krieg gegen Syrien bereits getroffen hat

Michael Snyder

Die Regierung Obama scheint absolut entschlossen, radikalen islamistischen Dschihadisten, die Christen enthauptet und ganze christliche Dörfer massakriert haben und die der al-Qaida Loyalität geschworen haben, dabei zu helfen, das Assad-Regime zu stürzen und die Macht in Syrien zu übernehmen.

Natürlich ist das Assad-Regime furchtbar, aber wenn diese dschihadistischen Spinner die Herrschaft übernehmen, wird die gesamte Region destabilisiert, die Wahrscheinlichkeit eines großen regionalen Kriegs wird wachsen und ganz Syrien wird in einen Albtraum gestürzt.

Schätzungen zufolge sind in dem Bürgerkrieg in Syrien bisher ungefähr 100 000 Menschen ums Leben gekommen, und jetzt scheinen das US-Militär und die restliche NATO eine direkte Einmischung in den Konflikt zu planen. Die Regierung Obama erwägt tatsächlich einen Angriff auf Syrien, obwohl die große Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung dagegen ist. Obama braucht keine Einwilligung des Kongresses, um einen Krieg zu beginnen, und er wird auch von den UN keine Zustimmung für einen Militäreinsatz erhalten, weil sie von Russland blockiert werden. Das Ganze verspricht für die USA zu einem kolossalen außenpolitischen Desaster zu werden.

 

Ein möglicher Krieg gegen Syrien ist nach einer Chemiewaffenattacke in der Nähe von Damaskus, bei der in der vergangenen Woche 1400 Menschen getötet wurden, wieder im Gespräch. Die Regierung Obama und die Regierungen mehrerer westlicher Länder machen das Assad-Regime für diesen Angriff verantwortlich.

Andere hingegen verweisen darauf, dass es für das Assad-Regime keinen Sinn ergeben würde, so etwas zu tun. So, wie es aussieht, gewinnen sie den Bürgerkrieg, und Assad weiß, dass Obama gewarnt hat, der Einsatz von Chemiewaffen in Syrien stelle für die Vereinigten Staaten eine »rote Linie« dar.

 

Warum würde das Assad-Regime also einen brutalen Chemiewaffenangriff gegen Frauen und Kinder lancieren, nur wenige Kilometer entfernt von dem Ort, an dem sich UN-Inspektoren aufhielten? Warum würde Assad einen Krieg mit den USA und dem Rest der NATO riskieren?

 

Assad müsste unglaublich dumm oder extrem selbstmörderisch veranlagt sein, um so etwas zu tun. Wer von diesem Chemiewaffeneinsatz profitiert, sind die dschihadistischen Aufständischen. Die Wahrscheinlichkeit eines internationalen Eingreifens in den Konflikt ist nun extrem gestiegen.

 

Wir werden womöglich nie erfahren, wer wirklich hinter dem Angriff gestanden hat. Und selbst wenn er nicht passiert wäre, so hätten die USA und die restliche NATO wahrscheinlich eine andere Rechtfertigung dafür gefunden, in den Krieg zu ziehen. Sie scheinen absolut besessen, Assad loszuwerden, haben aber die Konsequenzen nicht wirklich durchdacht.

 

Es folgen 15 Anzeichen dafür, dass Obama die Entscheidung zum Krieg gegen Syrien bereits getroffen hat…

#1 Syrien hat zugestimmt, dass UN-Vertreter den Ort der jüngsten Chemiewaffenattacke, bei der 1400 Menschen getötet wurden, untersuchen, doch ein »hochrangiger US-Vertreter« sagt, solch eine Inspektion komme »zu spät, um glaubwürdig zu sein«.

 

#2 Laut ABC News sagt das Weiße Haus, es bestehe »kaum ein Zweifel« daran, dass das Assad-Regime hinter der tödlichen Chemiewaffenattacke in der letzten Woche stehe.

 

#3 Vier US-Kriegsschiffe mit ballistischen Raketen an Bord werden im östlichen Mittelmeer in Stellung gebracht. Sobald der Befehl erteilt wird, können sie innerhalb weniger Minuten Tomahawk-Marschflugkörper auf Ziele in Syrien regnen lassen…

US-Vertreter berichteten der Nachrichtenagentur The Associated Press, die Navy habe ein viertes mit ballistischen Raketen ausgestattetes Kriegsschiff ins östliche Mittelmeer entsandt, allerdings ohne unmittelbaren Befehl zum Einsatz der Raketen gegen Syrien.

Schiffe der US Navy können verschiedene militärische Operationen durchführen, darunter der Abschuss von Tomahawk-Marschflugkörpern, wie 2011 in Libyen im Rahmen einer internationalen Aktion geschehen, die zum Sturz der libyschen Regierung führte.

#4 Wie CBS News berichtet, treffe »das Pentagon erste Vorbereitungen für einen Angriff mit Marschflugkörpern auf syrische Regierungstruppen«.

#5 Am Samstag traf sich Obama mit seinem Team für nationale Sicherheit, um über Aktionen gegen Syrien zu beraten.

 

#6 US-Verteidigungsminister Chuck Hagel sagt, Obama habe ihn gebeten, »Optionen für ein mögliches Eingreifen« in einen Konflikt mit Syrien vorzubereiten.

 

#7 Nach einem Telefongespräch mit dem britischen Premierminister David Cameron über die Lage in Syrien gab das Weiße Haus bekannt, beide Staatsmänner hätten sich »äußerst besorgt« über den Chemiewaffenangriff in der letzten Woche geäußert.

 

#8 Generalstabschefs der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Saudi-Arabiens, Katars, der Türkei, Frankreichs, Italiens und Kanadas treffen sich am Sonntag in Amman, Jordanien, um Pläne für einen Angriff gegen Syrien zu koordinieren.

 

#9 Nach Angaben der zweitgrößten französischen Zeitung strömen von der CIA ausgebildete Kämpfer der Aufständischen »seit Mitte August« nach Damaskus…

Nach unseren Informationen rücken Gegner des Regimes unter Aufsicht jordanischer, israelischer und amerikanischer Kommandos seit Mitte August nach Damaskus vor. Diese Attacke könnte den möglichen Einsatz von Chemiewaffen durch den syrischen Präsidenten erklären.

Nach Informationen des Figaro sind die ersten syrischen Einheiten, die in Jordanien von den Amerikanern in Guerilla-Kriegsführung trainiert wurden, angeblich seit Mitte August im südlichen Syrien, in der Region Dar‘a, aktiv. Eine erste Gruppe von 300 Männern, vermutlich unterstützt von israelischen und jordanischen Kommandos sowie Männern von der CIA, hatte am 17. August die Grenze passiert. Eine zweite sei am 19. August gefolgt. Militärischen Quellen zufolge stellen die Amerikaner, die keine Truppen auf syrischen Boden entsenden, seit einigen Monaten in einem Ausbildungslager an der syrisch-libanesischen Grenze handverlesene Kräfte, die so genannte Freie Syrische Armee, auf.

#10 Das US-Militär hat in diesem Jahr eine größere Zahl von F-16-Kampfflugzeugen zu Manövern nach Jordanien entsandt, die »auf Bitten der jordanischen Regierung« vor Ort belassen wurden.

#11 Laut einem Dokument der Regierung, das im März 2012 von WikiLeaks veröffentlicht wurde, halten sich NATO-Vertreter bereits seit 2011 in Syrien auf, um einen Regimewechsel vorzubereiten.

 

#12 Wie die Times of Israel berichtet, habe eine interne militärische Einschätzung ergeben, dass »Washington ernsthaft einen begrenzten, aber effektiven Angriff in Erwägung zieht, der dem Regime in Damaskus vor Augen führt, dass die internationale Gemeinschaft den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegen syrische Zivilisten oder andere nicht hinnehmen wird«.

 

#13 US-Senator John McCain sagte kürzlich, wenn das US-Militär in Syrien nicht eingreife, sei dies so, als würde »anderen brutalen Diktatoren auf der Welt ein Blankoscheck für den Einsatz von Chemiewaffen ausgestellt«.

 

#14 Laut der New York Times wird der »NATO-Krieg im Kosovo … als mögliche Blaupause für ein Eingreifen ohne UN-Mandat« geprüft.

 

#15 Das Weiße Haus hat eine Erklärung herausgegeben, wonach die Regierung Obama nicht plant, »Stiefel auf den Boden« zu setzen, aber andere militärische Maßnahmen nicht ausschließt. Das ist kein Konflikt, an dem sich das US-Militär beteiligen sollte. Und insbesondere sollten wir uns nicht auf die Seite der fanatisch antichristlichen, antiisraelischen und antiwestlichen Kräfte stellen, die versuchen, die Macht in Syrien zu übernehmen.

 

Die Terroristen, die die Obama-Regierung unterstützt, sind vollkommen psychotisch. Nehmen Sie nur das folgende Beispiel aus einem jüngst bei The Blaze geposteten Artikel…

Ein neues, bei YouTube gepostetes Video zeigt angeblich den klaren Mord – im Stil einer Hinrichtung – an drei syrischen Lastwagenfahrern, denen nichts weiter vorgeworfen wurde, als dass sie einer Minderheitsreligion angehörten, die der al-Qaida nicht gefiel.

Auf dem Video sieht man, wie eine kleine Gruppe islamistischer Radikaler der zur al-Qaida gehörenden Gruppe ISIS (Islamischer Staat in Irak und Syrien) die Sattelschlepper auf einer irakischen Straße zur Seite winkt und dann die völlig ahnungslosen Fahrer über ihre Gebetsgewohnheiten befragt, um herauszufinden, ob sie Sunniten sind oder der Minderheit der Alewiten in Syrien angehören.

Als sie bei dem Test der sunnitischen Dschihadisten am Straßenrand »durchfallen«, werden die Fahrer mitten auf der Straße in eine Reihe gesetzt und von den selbst ernannten Gesetzeshütern, Geschworenen, Richtern und Henkern im Stil einer Todesschwadron in den Hinterkopf geschossen.

Warum in aller Welt sollten die Vereinigten Staaten solche Leute bewaffnen wollen?

 

Warum in aller Welt sollten die Vereinigten Staaten in den Krieg ziehen wollen, um solchen Leuten zu helfen, die Macht zu übernehmen?

 

Es ist völliger Wahnsinn.

 

Und wie ich bereits erwähnt habe, sind die meisten Amerikaner gegen eine Einmischung. Laut einer neuen Umfrage sind 60 Prozent aller Amerikaner gegen eine US-Militärintervention in Syrien, nur neun Prozent sind dafür. Angesichts dessen, was Sie gerade gelesen haben: Warum ist die Regierung Obama so entschlossen, den Aufständischen in Syrien zu helfen?

 

 

 

 


 

 

 

 

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