Tuesday, 27. September 2016
21.05.2015
 
 

Zypern 2.0: Griechische Spareinlagen vor Konfiszierung?

Michael Snyder

Erinnern Sie sich noch, was geschah, als Zypern sich der EU widersetzte? Letztlich kollabierte das gesamte Bankensystem des Landes und private Sparbücher wurden konfisziert. In Griechenland entwickeln sich die Dinge nun in eine ähnliche Richtung.

 

Aktuell hat die Regierung in Athen seit August 2014 kein Geld mehr von der EU oder dem IWF erhalten. Wie man sich vorstellen kann, geht der griechische Staat finanziell inzwischen auf dem Zahnfleisch. Die neue Regierung des Landes beteuert wieder und wieder, man werde niemals gegen den Auftrag der Wähler verstoßen, die Sparmaßnahmen rückgängig zu machen, aber die Daumenschrauben werden fester und fester angezogen.

 

Zurzeit beträgt die Arbeitslosigkeit in Griechenland über 25 Prozent und das Bankensystem taumelt am Abgrund. Bis zu einer ausgewachsenen Panik fehlt nicht mehr viel. Wenn es soweit kommt, steht die EU angeblich bereit, Gelder von privaten Bankkonten zu konfiszieren. Ganz wie in Zypern.

 

Seit mehreren Jahren zieht sich diese Krise nun hin, aber so tief in der Bredouille steckte die griechische Regierung wohl noch nie. Um ein Haar hätte das Land am 12. Mai die Rate eines IWF-Kredits nicht bezahlen können. Jetzt sind die Kassen nahezu komplett geleert, aber Griechenland muss in den kommenden Wochen mehrere große Zahlungen leisten:

Seine jüngste Zahlung (fällig am 12. Mai) an den Internationalen Währungsfonds (IWF) schaffte Athen so gerade noch und auch das griechischen Medienberichten zufolge nur dadurch, weil die Regierung feststellte, dass sie ein ihr bis dahin nicht bekanntes Reservekonto nutzen konnte.

Die griechische Tageszeitung Kathimerini meldete, dass Ministerpräsident Alexis Tsipras IWF-Chefin Christine Lagarde schriftlich warnte, Griechenland werde die Mai-Zahlung nicht leisten können. Die Tranche hat ein Volumen von 762 Mio. Euro.

Ende des Monats werden Rentenzahlungen und Beamtengehälter fällig und von diesem Bericht ausgehend, könnte Athen sich schwertun, ausreichend Geld aufzutreiben. Selbst wenn es der Regierung gelingt, wird immer noch am 5. Juni eine weitere Zahlung über 305 Mio. Euro an den IWF fällig.

Und in den zwei Wochen nach dem 5. Juni werden drei weitere Zahlungen fällig, sodass der IWF im Juni insgesamt mehr als 1,5 Mrd. Euro erhalten soll.

Deutschland und die anderen finanziellen »Falken« innerhalb der EU setzen darauf, dass die bevorstehenden Zahlungen Griechenland zum Einlenken zwingen werden.

 

Unterdessen stecken auch Griechenlands Banken ziemlich in der Klemme. Vielen gehen die Sicherheiten aus, und erhalten sie keine Hilfe, drohen schon in den nächsten Wochen die ersten Bankenzusammenbrüche. Das schreibt Bloomberg dazu:

Den griechischen Banken gehen die für sie überlebensnotwendigen Sicherheiten aus. Nachdem Ministerpräsident Alexis Tsipras seit Wochen mit den Gläubigern einen Tanz auf der Rasierklinge vollzieht, könnte es nun sein, dass ihn diese Krise zum Handeln zwingt.

Mehr und mehr Einlagen werden aus dem Finanzsystem abgezogen und die Gläubiger nutzen die bei der griechischen Zentralbank hinterlegten Sicherheiten dafür, vermehrt Notfallliquidität abzuziehen. Im schlimmsten Fall wird dieser Geldhahn in drei Wochen abgedreht, sagen Ökonomen. Dann würden Banken in die Insolvenz getrieben.

»Es dürfte nicht mehr weit sein bis zu dem Punkt, an dem die Sicherheiten erschöpft sind«, schrieben die Analysten Malcolm Barr und David Mackie von der JP Morgan Chase Bank am 15. Mai. »Der Druck auf den Cashflow der Zentralregierung, der Druck auf das Bankensystem und die politischen Termine kulminieren allesamt an einem Zeitpunkt Ende Mai/Anfang Juni.«

Einigt sich Griechenland nicht mit seinen Gläubigern, könnte das Land schon im kommenden Monat in eine Krise stürzen, wie sie seinerzeit Zypern erlitt. Oder eine noch schlimmere Krise.

 

Wenn das geschieht, könnte eine »zypriotische Lösung« zum Tragen kommen. Entsprechende Gerüchte gibt es jedenfalls bereits. Dies sagte James Turk kürzlich King World News:

Noch hat die Troika aus EU, EZB und IWF bei den griechischen Banken nicht den Stecker gezogen. Aber dieses Zitat aus der Wochenendausgabe der Financial Times sollte allen eine Warnung sein, die noch immer in Griechenland Geld liegen haben: »Bei einigen Finanzministern der EU findet die Idee einer Präsentation ›à la Zypern‹ Anklang, sagte eine an den Gesprächen beteiligte Person.«

Die EZB ertrinkt geradezu in unbezahlbaren griechischen Schulden, aber sie wird nicht bereit sein, einen Verlust auf diese griechischen Titel zu nehmen, die sie da haufenweise in ihren Büchern hat. Inzwischen sind es rund 112 Mrd. Euro an Krediten, mit denen Griechenland bei der EZB in der Kreide steht, aber das Land verfügt nicht über die finanziellen Möglichkeiten, einen derartigen Betrag zu begleichen. Insofern hat die EZB nur zwei Alternativen:

Sie kann die 112 Mrd. Euro, die sie an griechischen Schulden hält, an die nationalen Zentralbanken der Euro-Länder weiterreichen und damit den Steuerzahlern in diesen Ländern aufbürden. Dieser Weg ist politisch nicht gangbar. Alternativ kann die Zentralbank die Spareinlagen in griechischen Banken konfiszieren, so wie sie es in Zypern getan hat und wie es der Financial Times zufolge derzeit als Planspiel erwogen wird.

Man muss kein Finanzgenie sein, um zu erkennen, dass ein derartiger Schritt in ganz Europa Panik auslösen würde. Aber ist dieses Szenario wirklich realistisch?

 

Blenden wir kurz zurück in den April. Schon da hat die griechische Regierung »brach liegende« Gelder von den Bankkonten der Regionalverwaltungen und Rentenkassen abgesogen. Das hatte Bloomberg über den Vorgang zu berichten:

Mangels anderer Optionen hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras die örtlichen Verwaltungen und die Organe der Zentralregierung angewiesen, überschüssige Barmittel an die Zentralbank zu transferieren, damit diese kurzfristige Staatsschulden tilgen kann.

Die Anweisung, die in Handelsbanken geparkten Einlagen zu konfiszieren und an die griechische Notenbank zu überweisen, könnte bis zu zwei Mrd. Euro einbringen, sagten zwei Personen, die mit der Entscheidung vertraut sind. Das Geld wird benötigt, um Ende des Monats Gehälter und Renten bezahlen zu können, so die Personen.

»Die Entscheidung ist politisch und verfassungsrechtlich inakzeptabel«, sagte am Montag Giorgos Patoulis, Bürgermeister der Stadt Marousi und Präsident des griechischen Zentralverbands von Gemeinden und Kommunen. »Bislang hat es noch nie eine Regierung gewagt, Hand an das Geld der Gemeinden zu legen.«

Von dort ist es auch nicht mehr weit, bis man sich aus den Privatkonten der Bürger bedient. Die meisten Griechen können sich sehr gut daran erinnern, wie es ihren zypriotischen Nachbarn ergangen ist. Genau aus diesem Grund haben so viele in den vergangenen Wochen ihre Konten geräumt. Hier eine Meldung von Wolf Richter:

Was 2013 in Zypern geschah, ist in der Erinnerung der Griechen noch sehr frisch. Damals haben die einheimischen Banken grünes Licht von Europa bekommen, sich ordentlich an den Sparkonten ihrer Kunden zu bedienen. Zypern und Griechenland sind sehr eng befreundet, für viele Griechen ist der Inselstaat eine »Schwesternation«.

An jenem Tag starb das letzte bisschen Vertrauen in die griechischen Banken. Mit Argusaugen achten die Menschen seitdem auf jedes kleinste Indiz, das ihnen in ihrem Land etwas Ähnliches bevorstehen könnte. Beim ersten Anzeichen einer Gefahr wurden sie deshalb auch tätig, denn was man unter dem Kopfkissen liegen hat, können einem die Banken nicht wegnehmen. Bargeld lässt sich verstecken.

Hoffen wir, dass sich die Ereignisse aus Zypern nicht demnächst in Griechenland wiederholen, aber für den Augenblick sieht es so aus, dass beide Seiten pokern und darauf setzen, dass der Gegenüber zuerst die Nerven verliert.

 

Die Deutschen glauben, dass die wirtschaftliche und finanzielle Not der Griechen irgendwann so groß sein wird, dass die junge griechische Regierung einknickt und die Forderungen erfüllt.

 

Die Griechen wiederum glauben, dass das Angstgespenst einer ausgewachsenen europäischen Finanzkrise die Deutschen dazu bringen wird, im allerletzten Moment nachzugeben. Und wenn sich beide irren? Wenn beide Seiten willens sind, die Sache bis zum bitteren Ende durchzuziehen, und uns damit über die Klippe stürzen? Seit Langem warne ich, dass Europa eine große Finanzkrise ins Haus steht. Dies könnte sehr gut der Auslöser sein.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel

22.05.2015 | 02:03

Dirk Breitinger

Das Problem in der Demokratie liegt darin, daß die Regierungsparteien soviel Schulden machen können, wie sie wollen und der Bürger muß anschließend dafür aufkommen. Muß einfach feststellen, daß demokratische Parteien in Griechenland nicht mehr geschäftsfähig sind. Und einfach einmal von der Bürgerhaftung zur Politikerhaftung übergehen. Also müssen die Parteimitglieder der Verschulderparteien mit ihrem Vermögen haften. Dann hätte man im Nu wieder seriöse und vielleicht sogar...

Das Problem in der Demokratie liegt darin, daß die Regierungsparteien soviel Schulden machen können, wie sie wollen und der Bürger muß anschließend dafür aufkommen. Muß einfach feststellen, daß demokratische Parteien in Griechenland nicht mehr geschäftsfähig sind. Und einfach einmal von der Bürgerhaftung zur Politikerhaftung übergehen. Also müssen die Parteimitglieder der Verschulderparteien mit ihrem Vermögen haften. Dann hätte man im Nu wieder seriöse und vielleicht sogar wählbare Parteien.


21.05.2015 | 17:58

TC

Die Konfiszierung der Sparguthaben steht JEDEM Land bevor, auch uns. Dabei wird es aber nicht bleiben. Die Rente geht an GS: --- http://goo.gl/KyGX4d --- Immobilien werden noch einmal bezahlt: --- http://goo.gl/lYJkAB --- und auch alles andere wird beschlagnahmt werden, da werden etliche dumm aus der Wäsche gucken: --- http://goo.gl/XVQBQV --- Gold? Muss auch abgeliefert werden: --- http://goo.gl/FjgYOf ---


21.05.2015 | 17:42

E.Müller

Irgendwie ist die Griechenlandkrise sehr verfahren. Man hätte schon 2010 den Grexit geschehen lassen können. Es jetzt zu tun nachdem 5 Jahre um sind ist in sich unlogisch. In der Situation in der Griechenland ist , wäre ein Rückzahlungsmoratorium sinnvoll. In der jetzigen Lage Gelder an den IWF zu überweisen wo man kein Geld hat , ist unmoralisch. Griechenland ist pleite und als Europäer sollten wir auch die Möglichkeit eines geregelten Austritts aus dem Euro schaffen. Allein das...

Irgendwie ist die Griechenlandkrise sehr verfahren. Man hätte schon 2010 den Grexit geschehen lassen können. Es jetzt zu tun nachdem 5 Jahre um sind ist in sich unlogisch. In der Situation in der Griechenland ist , wäre ein Rückzahlungsmoratorium sinnvoll. In der jetzigen Lage Gelder an den IWF zu überweisen wo man kein Geld hat , ist unmoralisch. Griechenland ist pleite und als Europäer sollten wir auch die Möglichkeit eines geregelten Austritts aus dem Euro schaffen. Allein das Argument mit dem Dominoeffekt hilft uns nicht weiter . Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende . Entweder Austritt oder ein Neuanfang mit Griechenland. Diese Entscheidung will niemand treffen Aber auch nicht getroffene Entscheidungen können schwer wiegen und das Fass zum Überlaufen bringen .


21.05.2015 | 16:57

Dirk Breitinger

Hier zeigt sich einmal wieder das demokratische Paradoxon: Europa ist nur ohne die griechische Göttin Europa möglich. Genau wie die Demokratie nur ohne Demokraten und Sozialismus nur ohne Sozialisten zu realisieren ist. Die Geschichte beweist es.


21.05.2015 | 11:24

willy_winzig

1 @alacran um 07:11 | Natürlich wurde und wird Deutschland als Buhmann aufgebaut. Das war von Anfang an so von Frankreich geplant!2.Seychellton um 08:18 | Die Börse ist manipuliert und zwar nicht zu wenig. Selbst die Notenbanken sind an den Börsen tätig um die Kurse am Aktien und Anleihemarkt zu stützen. Ansonsten wären die Hedgefonds, und die Banken schon längst pleite. Dann wären ihnen die Derivate schon längst um die Ohren geflogen.Zu Griechenland: Das ist alles...

1 @alacran um 07:11 | Natürlich wurde und wird Deutschland als Buhmann aufgebaut. Das war von Anfang an so von Frankreich geplant!

2.Seychellton um 08:18 | Die Börse ist manipuliert und zwar nicht zu wenig. Selbst die Notenbanken sind an den Börsen tätig um die Kurse am Aktien und Anleihemarkt zu stützen. Ansonsten wären die Hedgefonds, und die Banken schon längst pleite. Dann wären ihnen die Derivate schon längst um die Ohren geflogen.

Zu Griechenland: Das ist alles Hoffnungslos! Selbst wenn man heut. Griechenland die Hälfte der Schulden erlassen würde, dann wäre Griechenland in 5 Jahre wieder genau so Verschuldet wie Heute, vielleicht schon früher. Griechenland hat kein Katasteramt sagt man uns. Und laut Aussage von der Bundesregierung wurde von Deutschland angeboten Griechenland beim Aufbau dieses Katasteramtes zu helfen. Das wurde von Griechenland abgelehnt. Und warum? Weil der größte Landbesitzer in Griechen die orthodoxe Kirche ist, und die hat in Griechenland mehr Macht als jede Regierung. Deutschland hatte bereits 2010, als die Troyer festgestellt hatte dass es im griechischen Finanzministerium nicht einmal Computer gab und dass die Verwaltung in den einzelnen Ministerien nicht miteinander verbunden sind, zu helfen. Das wurde vom griechischen Präsidenten zurückgewiesen, und Deutschland (Herr Schäuble beschimpft und verdächtigt in Griechenland eine "Deutsche Diktatur" errichten zu wollen.
Was Griechenland wirklich will ist folgendes:
1. Die Euroländer sollen die Souveränität und den Nationalstolz der Griechen respektieren
2. Die anderen Euroländer sollen, aus Solidarität mit Griechenland, deren Schulden übernehmen damit Griechenland Schuldenfrei ist und einen Neuanfang beginnen kann.
3. die Griechen wollen weiterhin höhere Gehälter als andere erhalten, mit 55 Jahren in Rente gehen, die Rente für bereits verstorbene Familienangehörige kassieren.
4. Das alles sollen die anderen Euroländer aus Solidarität bezahlen. Denn, so sagen die Griechen, die Eurozone ist eine Solidaritätsgemeinschaft!
5. Der Griechische Beitrag zur Solidaritätsgemeinschaft sieht dann so aus. Die Griechen werden weiterhin die Deutschen Autos kaufen, von unseren Geld. Und weniger Arbeiten.
6. Keiner sollte Griechenland kontrollieren oder sich in ihre Angelegenheit einmischen dürfen!
Soweit der griechische Plan.

Dagegen hilft eigentlich nur Griechenland unter Zwangsverwaltung der Troyer zu stellen, bis alle Schulden bezahlt sind. Aber das wird nicht geschehen. Also wird der griechische Plan, wie beschrieben umgesetzt werden.
Immerhin hat Herr Gabriel Griechenland schon ein 3. Hilfspaket in Aussicht gestellt.

wie hatte ein Zeitung aus Frankreich so treffend geschrieben: Der Euro bedeutet für Deutschland, Versailles ohne Krieg!


21.05.2015 | 09:18

DrSchnackels

Krisen sind auch Zeiten für Veränderungen. Früher hat man die Krisen mit noch mehr, billigerem (=wenig bis gar keine Zinsen)Geld hinweggespült d.h. in die Zukunft verlagert. Das geht nun nichtmehr. Hier wäre eine Kritisierung des staatl. Geldsystems von höchster dringlichkeit, aber keiner der Landesverräterparteien tut dies. Die einzigste Partei wo das Geldsystem im Wahlprogramm hat und das jetztige scharf angreift ist die PdV. Die Lösung wäre denkbar einfach, freies Marktgeld....

Krisen sind auch Zeiten für Veränderungen. Früher hat man die Krisen mit noch mehr, billigerem (=wenig bis gar keine Zinsen)Geld hinweggespült d.h. in die Zukunft verlagert. Das geht nun nichtmehr. Hier wäre eine Kritisierung des staatl. Geldsystems von höchster dringlichkeit, aber keiner der Landesverräterparteien tut dies. Die einzigste Partei wo das Geldsystem im Wahlprogramm hat und das jetztige scharf angreift ist die PdV. Die Lösung wäre denkbar einfach, freies Marktgeld. Jeder Depp weis das Wettbewerb eine feine Sache ist und die Anbieter zur Qualität nötigt. Unser Geld ist weniger wert als die Baumwolle auf welche sie gedruckt ist. Wann werden die Leute das endlich raffen?

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