Europa: Vorboten der neuen Völkerwanderung
Niki Vogt
Seit vielen Jahren schon prognostizieren Wissenschaftler, Journalisten und Buchautoren einen Massenansturm von Menschen, die wegen des angeblichen Klimawandels aus dem heißen Afrika in den angenehm milden europäischen Norden kommen werden. Die Prognosen erfüllen sich gerade – allerdings ohne den beschworenen Klimawandel.
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Erinnern Sie sich noch an den Schweizer Armeechef Andre Blattmann, der sich vor einem Jahr öffentlich Gedanken darüber machte, wie die Schweiz einen von ihm erwarteten Strom von Wirtschaftsflüchtlingen mit militärischen Maßnahmen abhalten könnte? Wir haben in Kopp Exklusiv ausführlich darüber berichtet. Viele Wochen lang fielen Medien über den Mann her. Man war entsetzt über die angeblich abstrusen Vorhersagen des politisch nicht korrekten Schweizers. Dabei entsprang Blattmanns Sorge keinesfalls einer extremistischen Fremdenfurcht. Schon vor mehr als einem Jahr hatte die europäische Denkfabrik EUISS (European Institute for Security Studies) genau diese Entwicklung vorausgesagt. Auch das Institut empfahl den Europäern militärische Abwehrmaßnahmen. Diese wurden nicht umgesetzt. Man glaubte weder Blattmann noch den Wissenschaftlern von EUISS. Und nun rollt der Flüchtlingsstrom auf uns zu.
Europa hat in der Geschichte viele Völkerwanderungen erlebt. Im 19. Jahrhundert wanderten die
»überschüssigen Söhne« Deutschlands, Englands und Irlands nach Amerika aus. Dort gab es für sie Land, Abenteuer und Aufstiegschancen. Das ging allerdings zulasten der dort lebenden Urbevölkerung. In Südamerika gingen ganze Reiche unter, die nordamerikanischen Indianer wurden fast ausgerottet. Auch in der Antike gab es viele Völkerwanderungen in Europa. Damals von Norden nach Süden, weil es im Norden eine lebensfeindliche Kaltperiode gab. Auf den Zügen kreuz und quer durch Europa eilte den Völkerschaften über 200 Jahre ein Schreckensruf voraus. Die Römer fürchteten die Horden der heranziehenden, in ihrer Verzweiflung gewalttätigen Barbaren. Sie verschanzten sich hinter ihrem militärischen Schutzwall. Die Völkerwanderung kannte viele aggressive Völker. Die Vandalen etwa fielen in der Sylvesternacht 406/407 in das Römische Reich ein. Später eroberten sie Rom, denn die Römer waren militärisch nicht mehr in der Lage, sie abzuwehren.
Die fehlende Wehrhaftigkeit und den erlahmten Überlebenswillen teilen die heutigen Europäer mit den damaligen Römern. Die Europäer haben dem Ansturm der hungrigen und armen Einwanderer heute nichts entgegenzusetzen. Das ihnen von den Medien eingehämmerte schlechte Gewissen macht sie zu wehrlosen Opfern. Die Zangenbewegung der absehbaren Wellen von Armutsflüchtlingen wird das marode Gebilde Europäische Union genauso zu Fall bringen wie damals Rom.
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