Dienstag, 6. Dezember 2016
28.05.2014
 
 

Angstschweiß auf der Stirn: Elite ringt um ihr Machtmonopol

Paul Joseph Watson

Wenn dieser Tage in Kopenhagen die diesjährige Bilderberg-Konferenz stattfindet, dürfte vielen der 120 Teilnehmer dieser geheimnisumwitterten Tagung Angstschweiß auf der Stirn stehen: Seit über 60 Jahren arbeiten die Bilderberger an einer Weltregierung. Nun ist ihre Arbeit bedroht – durch Russlands Unnachgiebigkeit, was die Krise in der Ukraine angeht, und durch die Brüssel-feindliche Stimmung, die derzeit durch die Länder der EU schwappt.

Donnerstag beginnt in Kopenhagen die Konferenz im Fünfsternehotel Marriott. Infowars hat aus Insiderkreisen erfahren, dass es bei den Gesprächen darum gehen wird, das politische Erwachen im Keim zu ersticken, gefährdet es doch die lang gehegten Pläne Bilderbergs, alle Macht in einer Weltföderation zu bündeln. In diesem Zusammenhang ist auch die TTIP zu sehen, das transatlantische Freihandelsabkommen, das dieses Jahr wohl ein zentrales Thema der Unterredungen sein wird.

 

Die TTIP spielt eine wichtige Rolle bei den Bemühungen Bilderbergs, die Machtbündelung durch Errichtung eines »Weltunternehmens« voranzutreiben, und zwar zunächst durch die Freihandelszone, die die Vereinigten Staaten mit Europa verknüpft.

 

Auch die Europäische Union hat als reine Wirtschaftszone begonnen und wurde im Laufe der Zeit in eine politische Föderation umgebaut, die sich über nationale Souveränität und Demokratie hinwegsetzt. Dasselbe Ziel, aber in größerem Rahmen, wird nun durch die TTIP angestrebt.

 

Federführend bei diesem Abkommen ist der amerikanische Handelsrepräsentant Michael Froman, Wall-Street-Insider und Mitglied der Bilderberg-Schwesterorganisation CFR. Froman arbeitet parallel dazu an einem weiteren Baustein für eine Weltregierung – der transpazifischen Partnerschaft, einem ähnlichen Projekt wie die TTIP, nur dass hier asiatische Staaten eingebunden sind.

 

Bilderberg hat schon 1955 Pläne für eine europäische Einheitswährung geschmiedet (der Bilderberg-Vorsitzende Étienne Davignon prahlte 2009 in einem Interview, dass der Euro auf dem Mist Bilderbergs gewachsen sei), insofern dürften die Ergebnisse der jüngsten Europawahl die Globalisierer von Bilderberg ordentlich aufgescheucht haben. Vor allem der Ärger über die Politik der unkontrollierten Einwanderung lässt den populistischen Widerstand gegen Bilderbergs geplanten EU-Superstaat wachsen.

 

In Dänemark selbst stehen dabei Morten Messerschmidt und die Dänische Volkspartei im Mittelpunkt. Sie haben 27 Prozent der Stimmen bei der Europawahl geholt und schicken künftig doppelt so viele Abgeordnete ins Europaparlament wie bislang.

 

Messerschmidts rechtsextreme Neigungen sorgen zwar bei einigen für Unbehagen, aber der Erfolg der Partei zeigt stellvertretend, wie sehr die Menschen nicht nur in Dänemark, sondern in der ganzen EU die Zuwanderung und den Sozialstaat satthaben.

 

Währenddessen bereitet sich in Frankreich Marine Le Pen darauf vor, sich an die Spitze einer konservativen Bewegung zu setzen, die damit droht, das »vereinigte Europa zu zerschlagen«. Das gute Abschneiden ihrer Partei wird allgemein als »Erdbeben« gewertet, das das Herz des politischen Europas erschütterte.

 

Auch in Großbritannien erteilten die EU-Gegner Brüssel – und damit auch Bilderberg – einen ordentlichen Denkzettel. Nigel Farage und seine europaskeptische Partei UKIP haben etwas erreicht, was einige als das »außergewöhnlichste Wahlergebnis seit 100 Jahren« einstufen.

 

Neben der TTIP und dem Debakel bei der Europawahl werden die Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz auch andere wichtige Themen anpacken. Vor allem wird es um die Bemühungen gehen, unter verschiedenen Deckmäntelchen die Bündelung der Wirtschaftsmacht voranzutreiben. Dazu zählt beispielsweise eine CO2-Steuer, die direkt an die Vereinten Nationen abzuführen ist. Dafür bezahlen wird letztlich der Verbraucher, denn die großen Konzerne bekommen »Sondergenehmigungen«, die es ihnen erlauben, wie bisher die Welt zu verpesten.

 

Auch die Unruhen in der Ukraine und die Beziehungen zwischen Russland und der NATO werden bei der Bilderberg-Tagung 2014 Thema sein. Aus Sicht der Globalisierer hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin nun selbst aus der neuen Weltordnung gekegelt, denn er hat es gewagt, das »internationale System herauszufordern«, wie US-Außenminister John Kerry es formulierte.

 

Arbeitet Putin an einer alternativen Weltordnung, in deren Mittelpunkt die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) stehen? Die Bilderberger werden auch über dieses Szenario eines »multipolaren« Systems reden, bei dem der Dollar als Weltwährung wegfiele und die aktuelle Machtachse USA-EU-NATO kräftig an Macht einbüßen würde.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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