Saturday, 2. July 2016
06.09.2013
 
 

China entsendet Kriegsschiffe an die syrische Küste

Paul Joseph Watson

China hat Berichten zufolge Kriegsschiffe vor die syrische Küste entsandt, um das Vorgehen der bereits dort kreuzenden amerikanischen und russischen Schiffe zu »beobachten«. Die Spannungen nicht nur in der Region steigen angesichts eines drohenden Militärschlags gegen Syrien, mit dem möglicherweise schon in der kommenden Woche zu rechnen ist.

Wie das russische Internet-Nachrichtenmagazin Telefrafist.org meldet, hat die chinesische Volksbefreiungsarmee (VBA) das amphibische Landungsschiff Jinggangshan (Yuzhao-Klasse, Länge 210 m, Breite 28 m, großes Hubschrauberlandedeck, Deck für 16 amphibische gepanzerte

Landungsfahrzeuge, bis zu 1000 Marinesoldaten) ins östliche Mittelmeer entsandt. Das Schiff bewegt sich derzeit auf den Suezkanal zu und dürfte daher in Kürze im Mittelmeer vor der syrischen Küste eintreffen.

 

 

Wie es heißt, habe das Schiff nicht den Auftrag, sich an »aggressiven Aktionen« zu beteiligen, sondern soll lediglich das Vorgehen der amerikanischen und russischen Kriegsschiffe »beobachten«. Dessen ungeachtet handelt es sich bei der Jinggangshan um ein für den Kampfeinsatz ausgerüstetes Schiff, das auch mit Raketen bewaffnet ist. Im März dieses Jahres nahm die Jinggangshan an Manövern in der Nähe Malaysias teil, die die Kampfbereitschaft und Verteidigungsfähigkeit der chinesischen Marine im Südchinesischen Meer unter Beweis stellen sollten. Dem genannten Bericht zufolge sollen noch weitere Schiffe der chinesischen VBA auf dem Weg in die Region sein. Um welche Schiffe genau es sich handelt, ist bisher nicht bekannt.

 

Gestern wurde gemeldet, Russland verlege drei weitere Kriegsschiffe – zwei Zerstörer und einen Raketenkreuzer – in das östliche Mittelmeer, um seine Präsenz zu verstärken. Dort halten sich bereits u.a. drei andere russische Kriegsschiffe auf, die in den vergangenen zwei Wochen in der Region eintrafen.

 

Anfang der Woche kritisierte Russland die Entsendung amerikanischer Kriegsschiffe vor die syrische Küste scharf. Oleg Dogajew, ein hochrangiger Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, erklärte: »Die Entsendung von mit Marschflugkörpern bewaffneten Schiffen vor die Küste Syriens wird sich negativ auf die Lage in der Region auswirken.«

 

Derzeit halten sich fünf amerikanische Zerstörer sowie ein amphibisches Transportschiff im östlichen Mittelmeer auf und warten praktisch auf den Angriffsbefehl. Der amerikanische Flugzeugträger USS Nimitz mit seiner Trägerkampfgruppe, zu der mindestens drei weitere Zerstörer gehören, sind im nahegelegenen Roten Meer vor Anker gegangen.

 

In anderen Artikeln verschärft China derzeit im Zusammenhang mit der Syrienkrise seine Rhetorik. Es warnte auf dem G-20-Treffen den amerikanischen Präsidenten Barack Obama, ein militärisches Vorgehen »könnte sich auf die Weltwirtschaft negativ auswirken«. Dies gelte vor allem für den Erdölpreis, bei dem im Falle eines Angriffs mit einem starken Anstieg zu rechnen sei.

 

In der chinesischen Zeitung Global Times, die vom Magazin Foreign Policy als»hypernationalistisch« und als »wütendes Sprachrohr der chinesischen Regierung« beschrieben wird, wurde gestern ein Leitartikel veröffentlicht, in dem Obama scharf kritisiert wird; es sei ihm nicht gelungen, zu beweisen, dass der Chemiewaffenangriff in Syrien vom 21. August tatsächlich das Werk der syrischen Regierung gewesen sei. Hinter dem militärischen Aufmarsch stünden »geopolitische Interessen« Washingtons. In diesem Leitartikel wird auch beklagt, dass in der Berichterstattung der amerikanischen Medien verschwiegen werde, dass syrische Rebellen eingeräumt hätten, für den Chemiewaffenangriff verantwortlich zu sein, und dem Weißen Haus wird vorgeworfen, die Vernunft dem Drängen auf eine militärische Intervention unterzuordnen.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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