Tuesday, 26. July 2016
23.05.2014
 
 

Huffington Post behauptet, Offenlegen von Eigentumsverhältnissen bei Medien sei »antisemitisch«

Paul Joseph Watson

In einem Schmähartikel gegen das Gründungsmitglied der britischen Partei United Kingdom Independence Party (UKIP) und Europaparlamentarier Gerard Batten äußerte Huffington-Post-Kolumnist Asa Bennett die absurde Auffassung, über die Eigentumsverhältnisse von Medien zu diskutieren sei »antisemitisch«.

In dem Artikel mit der Überschrift »Lernen Sie Gerard Batten kennen, den UKIP-Europaparlamentarier, der Panikmache gegenüber dem Islam, Einwanderern und den Bilderbergern betreibt« wird eine Aussage von Batten zitiert, in der er darauf hinweist, dass die Eigentümer großer Medienkonzerne zu den Teilnehmern der alljährlich stattfindenden Konferenzen der Bilderberg-Gruppe gehören, auf denen extrem einflussreiche Persönlichkeiten aus aller Welt zusammentreffen.

»Betrachten Sie einmal genauer, wem die Medien gehören; es handelt sich um einflussreiche Leute, und sie besuchen einflussreiche Treffen wie dieses«, erklärte Batten in einem Interview mit Alex Jones im vergangenen Jahr.

 

»Dass Batten derart die Eigentumsverhältnisse bei Medien hervorhebt, hat aufgrund seines Untertons in jüdischen Gruppen Besorgnis ausgelöst«, schreibt Bennett, bevor er dann Mark Gardner vom Community Security Trust (CST), der u.a. jüdischen Schulen, Synagogen und anderen Einrichtungen Sicherheitstraining anbietet, zu Wort kommen lässt: »Gerard Batten betont, er hänge keiner der extremeren Verschwörungstheorien im Zusammenhang mit der Bilderberg-Gruppe an, aber jede Erwähnung geheimer politischer und medialer Macht birgt das Risiko, abgedroschene antisemitische Ideen aufzugreifen.«

 

Offensichtlich vertreten Asa Bennett, Mark Gardner und die Huffington Post die fragwürdige Ansicht, allein schon die Äußerung der Meinung, die Medienkonzerne gehörten einflussreichen Personen und im Bereich der Medien erlebe man derzeit einen zunehmenden Konzentrationsprozess (in beiden Fällen handelt es sich um nachweisbare Tatsachen), mache jemanden zum judenhassenden Antisemiten.

 

In dem gesamten Artikel findet sich kein einziges Beispiel für antijüdische oder antisemitische Äußerungen Battens. Hier handelt es sich um den klassischen Fall eines persönlichen Angriffs, in dem Beschimpfungen und substanzlose Verleumdungen dazu dienen sollen, ohne Bezug auf irgendwelche Fakten den Charakter eines Menschen herabzuwürdigen.

 

Tatsache ist aber, dass gerade einmal sechs Unternehmen praktisch alle größeren Medien besitzen und dass die Presse noch nie in der Hand so weniger einflussreicher Personen konzentriert war. Führende Vertreter aller dieser sechs Unternehmen – Viacom, Disney, General Electric, News-Corp, Time Warner und CBS – haben schon einmal oder mehrfach an Bilderberg-Konferenzen teilgenommen.

 

Eine zusätzliche Ironie ergibt sich aus der Tatsache, dass die Huffington Post selbst zu einem großen Medienkonglomerat unter der Führung von AOL gehört, das die linke Zeitung 2001 für 315 Mio. Dollar erwarb. Vor seiner Trennung von Time Warner 2009 – AOL und Time Warner hatten 2000 fusioniert – gehörten zahlreiche Fernsehsender und Hollywood-Produktionsfirmen zu AOL.


Bennett deutet mehr oder weniger subtil an, schon die Diskussion über die Bilderberg-Gruppe, zu deren schärfsten Kritikern Batten gehört, oder der Gruppe irgendwelchen Einfluss zuzuschreiben, sei als haltlose Verschwörungstheorie zu bewerten.

 

Bennett ist offensichtlich die einfach zu recherchierende Tatsache entgangen, dass sich der Vorsitzende der Bilderberg-Gruppe, der belgische Vicomte Étienne Davignon, damit brüstete, der Euro sei ursprünglich eine Idee der Bilderberger gewesen. Und tatsächlich belegen Dokumente, die die britische BBC veröffentlichte, dass die Bilderberg-Gruppe bereits 1955 über eine europäische Einheitswährung diskutierte – fast 50 Jahre vor der offiziellen Einführung des Euro (1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld).

 

 

Bennett »übersah« auch Informationen, die von der Bilderberger-Konferenz 2006 im kanadischen Ottawa durchsickerten, aus denen hervorgeht, dass man dort das Platzen der Immobilienblase und die darauf folgende Wirtschafts- und Finanzkrise vorbereitete, die dann zwei Jahre später über die Welt hereinbrach. Es gibt noch zahlreiche andere Beweise für den enormen Einfluss der Bilderberger als »Königmacher«, wenn es darum ging, einflussreiche Positionen zu besetzen oder den Konsens in weltpolitischen Fragen festzulegen.

 

Darüber hinaus verweist Bennett die Feststellung Battens, »die EU wurde ursprünglich von den Nazis vorgeschlagen«, fälschlicherweise in das Reich der Fabel oder eben der Verschwörungstheorie. Dabei handelt es sich um eine belegbare Tatsache, wie unter anderem durch den so genannten Red House Report, den Bericht »EW-Pa 128« des amerikanischen Militärgeheimdienstes, bewiesen wird, in dem ausführlich darauf eingegangen wird, wie sich führende Nazis bei einem geheimen Treffen im Hotel Maison Rouge in Straßburg am 10. August 1944 angesichts der unvermeidlichen militärischen Niederlage Deutschlands »verschworen«, um ein Viertes Reich zu schaffen, ein paneuropäisches Wirtschaftsimperium, das sich auf einen gemeinsamen Europäischen Markt gründen sollte.

 

Es ist für die Mainstreammedien bereits zur Gewohnheit geworden, gegen »Populisten« Schmähartikel zu veröffentlichen, in denen diese als lächerliche »Verschwörungstheoretiker« verunglimpft werden. Bennetts Artikel quillt an Verleumdungen und Unterstellungen über, was fehlt sind allerdings die Fakten, die diese Behauptungen untermauern.

 

Die Massenmedien haben alles in ihrer Kraft Stehende unternommen, um den sich abzeichnenden Erfolg der UKIP zu verhindern. Es wurden alle Arten von Artikeln und Beiträgen veröffentlicht, die die Partei und ihren Vorsitzenden Nigel Farage diskreditieren und zugleich den Zorn der Linken auf ihn ziehen sollten, indem man UKIP-Mitglieder als Rassisten und Extremisten verunglimpfte.

 

Aber die einzige Form nachweislichen Extremismus richtet sich gegen die UKIP selbst und kam aus dem Lager aufgehetzter Linker. Selbst Battens Haus wurde Ziel eines Angriffs: In der vergangenen Woche wurde ein Stein durch ein Fester geworfen. Auch Bobby Anwar, ein anderer UKIP-Kandidat, wurde von seinen Nachbarn, die die Labour-Partei unterstützen, mit einem scharfen Metallgegenstand heftig angegriffen und verletzt. Und auch Nigel Farage selbst musste sich zahlreicher physischer Angriffe erwehren.

 

Nach derzeitigen Umfragen nimmt die Unterstützung für die UKIP in den letzten Tagen noch weiter zu. Die Partei könnte sogar, nach Umfragen am heutigen Wahltag, wie die Huffington Post selbst mit einem Unterton der Verzweiflung berichten musste, mit 27 Prozent der Stimmen noch vor Labour mit 26 Prozent als Sieger aus den Wahlen hervorgehen. Offensichtlich haben die andauernden Angriffe seitens des in Verruf geratenen Establishments der Partei nicht geschadet, sondern eher genutzt.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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