Wednesday, 28. September 2016
01.12.2014
 
 

Schweiz: Eliten setzen beim Goldreferendum ihren Willen durch

Peter Boehringer

Die herbeigezwungene Niederlage macht Gold als gutes Ersatzgeld mittelfristig noch attraktiver. Wertstabiles Geld hat in (oberflächlich betrachtet) »normalen« Zeiten leider keine institutionelle Lobby. Auch in der Schweiz leben Funktionäre aller Institutionen letztlich vom uferlos druckbaren ungedeckten Papiergeld. Und so stellten sich fast alle abhängigen Massenmedien und alle Parteien inklusive sogar der SVP gegen die Forderungen der Goldinitiative – und setzten sich beim gestrigen Referendum mit ihrem »Nein« auch durch.

 

Eine kluge Minorität der Schweizer legte zwar auch gegen den expliziten, geradezu drohenden Rat dieser Institutionen durchaus Wert auf einen starken Franken mit einer zumindest potenziellen Teildeckung durch Gold. Zu lagern im eigenen Land: Wie bedeutend und akzeptiert diese Forderungen weltweit sind, belegt nicht zuletzt die erstaunlich schnelle Teil-Heimholung des niederländischen Goldes durch die Nationalbank vorige Woche, nachdem in den Niederlanden ebenso wie etwa in Deutschland die Zweifel an einer unkompromittierten Lagerung des Staatsgolds im Ausland zu groß geworden waren.

Trotzdem haben sich die Initiatoren am Ende nicht durchgesetzt. Eine wichtige Rolle spielte dabei, dass sich die sonst so zurückhaltende Schweizer Nationalbank an der medialen Schlammschlacht gegen die Initiative beteiligte.

 

Nach einer Untersuchung des FÖG / Uni Zürich war die riesige Mehrzahl der Berichte zur Goldinitiative zum Teil extrem abwertend konnotiert! Es ging um viel für die globale Papiergeld-Elite. Und es ging nochmals »gut«. Ein qua Bürgerwille dauerhaft faktisch goldgedeckter Franken hätte die (am Ende ganz sicher vergeblichen) international abgestimmten planwirtschaftlichen »Rettungsaktionen« per Gelddruck früher beendet, als es die Bank-Eliten zulassen wollten.

 

Der Arm der Bankenlobby reicht weit: Sie setzte ihre ganze Publikationsmacht ein, um gegen die Schweizer Initiative mobil zu machen. So hatte etwa die Deutsche Bank ein als »Analyse« getarntes »Empfehlungsstück« verfasst, in der der SNB für den Fall eines verlorenen Referendums ernsthaft diverse moralisch oder gar juristisch bedenkliche Methoden vorgeschlagen wurden, wie im Falle eines »Ja« physische Goldkäufe gegen den Volkswillen vermieden werden könnten bzw. wie sich die absurd-planwirtschaftliche Untergrenze des Euro-Franken-Wechselkurses selbst bei einem künftig wieder mit Gold »teilgedeckten« Franken weiter würde verteidigen lassen.

 

 

Lesen Sie die komplette Analyse von Peter Boehringer bei GoldseitenBlog ...

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (26) zu diesem Artikel

14.12.2014 | 21:00

WolfTHom

Geldpolitische Schizophrenie http://www.geolitico.de/2014/12/10/geldpolitische-schizophrenie/ Paralleljustiz verdrängt das Recht Veröffentlicht am 28. November 2014 von Wolfgang Prabel in Gesellschaft und Kultur // 22 Kommentare http://www.geolitico.de/2014/11/28/paralleljustiz-verdraengt-das-recht/ Nachrichtenagentur EIR - für ein Trennbanksystem und ein neues Glass Steagall Gesetz! http://www.bueso.de


02.12.2014 | 23:37

rotepmal

@Hans-Joachim: Aber in z.B. Russland wird es immer wieder offen ausgesprochen. Wer es wissen will, kann es wissen. Auch das ältere Ölquellen immer noch sprudeln aber die Berechnungen das Gegenteil sagen. Da nimmt man dann doch lieber das sprudelnde Öl mit und berechnet die Berechnung neu. Und das ganze Geschwätz vom piek-Öl (Aua) in die Tonne treten.


02.12.2014 | 21:58

EU-Gegner

Lieber (oder armer?) Sepp von der Holzbodenchlapfhöhe, so ähnlich hatte ich es mir vorgestellt, obwohl mir die namentlichen Verquickungen nicht gänzlich bekannt waren. Noch heute morgen sagte ich zu meinem Gspusi "es geht um die Vernichtung aller Deutschsprachigen; dazu gehören auch Österreicher und Schweizer." Wohlan wir Restvölker der Germanischen Kulturen, rüsten wir uns zum Kampfe. Je unblutiger dieser vonstatten geht, umso besser. Stoßen wir die selbsternannten...

Lieber (oder armer?) Sepp von der Holzbodenchlapfhöhe, so ähnlich hatte ich es mir vorgestellt, obwohl mir die namentlichen Verquickungen nicht gänzlich bekannt waren. Noch heute morgen sagte ich zu meinem Gspusi "es geht um die Vernichtung aller Deutschsprachigen; dazu gehören auch Österreicher und Schweizer." Wohlan wir Restvölker der Germanischen Kulturen, rüsten wir uns zum Kampfe. Je unblutiger dieser vonstatten geht, umso besser. Stoßen wir die selbsternannten "Götter", welche sich auch gerne "Eliten" nennen lassen, von ihren Donnerbalken (im Volksmund: Plumpsklo). Sollten sie festkleben wollen, drücken wir sie in ihre eigenen Fäkalien, welche sie den Völkern, zumuten.


02.12.2014 | 20:41

rotepmal

@Sepp von der Holzbodenchlapfhöhe: Für Wahlbetrug könnte man die Schweizer dann nicht tadeln, vor allem wenn man aus dem Land der deutschen Schlafschaaaaaahfe stammt. Aber wo bleibt jetzt der "Aufschrei der Anständigen" bei euch? Ist da noch etwas zu erwarten?


02.12.2014 | 20:40

rotepmal

Ist auch Wahlbetrug möglich?


02.12.2014 | 19:34

Sepp von der Holzbodenchlapfhöhe

Alle drei Initiativen waren zu geopolitisch, als dass man diese hätte durchgehen lassen können. Die Wahlfäschung findet in den zwei Postzentren statt, wo 70% der Stimmumschläge des ganzen Landes duchrgehern und wo die Stimmzettel ausgewechselt werden. Die restlichen 30% werden direkt in die Urnen geworfen. Mit Sicherheit waren Teile des Bundesrates informiert. Die Ageten waren wahrscheinlich vom BND Die gesamten Schweizer Medien sind von der NWO unterwandert: Radio & Fernshen...

Alle drei Initiativen waren zu geopolitisch, als dass man diese hätte durchgehen lassen können. Die Wahlfäschung findet in den zwei Postzentren statt, wo 70% der Stimmumschläge des ganzen Landes duchrgehern und wo die Stimmzettel ausgewechselt werden. Die restlichen 30% werden direkt in die Urnen geworfen. Mit Sicherheit waren Teile des Bundesrates informiert. Die Ageten waren wahrscheinlich vom BND Die gesamten Schweizer Medien sind von der NWO unterwandert: Radio & Fernshen mit DeWeck an der Spitze, Tamedia mit Supino als regelmässiger Besucher bei den Bilderberger, NZZ mit Spillmann, die Weltwoche gehört dem Springerverlag auch wenn Köppel das Gegenteil behauptet, aber seine redaktionelle Linie fährt. Wir kommen in die Endphase der NWO, wo die Schweiz eingegliedert werden muss und dazu ist jedes Mittel recht. Die nächsten Gesetze kommen mit dem neuen GESTAPO-Gesetz, wo jedes Telefon und jeder PC auf Geheiss des Geheimdienstes abgehört werden darf. Das Finazmarktgesetz ist auch unterwegs, wo jede Finanztätigkeit der FINMA unterstellt wird mit dem MI6- Mann Branson an der Spitze. Die Banken werden vom Deutschen Schoch überwacht. Die Jodtabletten sind verteilt, damit auch hier eine faslche Flagge mit einem AKW losgelassen werden kann um Kriegsrecht einzuführen.

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