Monday, 27. June 2016
06.09.2013
 
 

Aufmarsch amerikanischer und verbündeter Kriegsschiffe vor der syrischen Küste – Marineeinsatz war schon »vor« dem Chemiewaffenangriff vom 21. August beschlossene Sache

Prof. Michel Chossudovsky

Im östlichen Mittelmeer vollzieht sich derzeit vor der syrischen Küste sowie im Roten Meer und im Persischen Golf ein massiver Aufmarsch amerikanischer und mit den USA verbündeter Marineeinheiten. Auch wenn unklar ist, ob diese Zurschaustellung militärischer Macht Teil eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs auf Syrien ist, löst sie doch eine Atmosphäre der Angst und Panik in Syrien aus.

Die US-Kriegsmarine hat u.a. die USS San Antonio, ein so genanntes amphibisches »Transport Dock« oder Lastschiff, in das östliche Mittelmeer entsandt. Dieses Schiff schloss sich den dort schon kreuzenden fünf amerikanischen Zerstörern an, die »dort bereits für mögliche Angriffe

gegen Syrien bereitstehen«, wie ein Vertreter des Verteidigungsministeriums am Sonntag erklärte.

 

»Die USS San Antonio verfügt [über Hubschrauberlandedecks und] zahlreiche Hubschrauber. Das Schiff kann einige Hundert Marinesoldaten aufnehmen und ist ›im östlichen Mittelmeer stationiert, hat aber keinen besonderen Auftrag‹, wie ein Vertreter des Verteidigungsministeriums erklärte, der anonym bleiben wollte.« (Siehe dazu: »US Navy deploys five warships, one amphibious ship to Mediterranean for Syria«.)

 

Auch wenn die USS San Antonio für Landungsoperationen ausgerüstet ist und bis zu 6000 Seeleute und Marineinfanteristen anlanden kann, heißt es weiterhin offiziell, ein Einsatz von Bodentruppen sei nicht geplant.

 

Warum setzt die US-Marine aber dann gerade ihr modernstes amphibisches Landungsschiff ein? In Artikeln und Berichten dazu heißt es, dies sei Routine und es gebe keine konkreten Angriffspläne:

»Wir bereiten keine amphibische Landungsoperation vor, da schon Präsident Obama den Einsatz von Bodentruppen ausgeschlossen hat.«

Derzeit halten sich fünf amerikanische Zerstörer vor der syrischen Küste auf: die USS Stout, Mahan, Ramage, Barry und Gravely – nicht zu vergessen das amphibische Landungsschiff USS San Antonio. Alle Zerstörer sind mit Marschflugkörpern vom Typ Tomahwak ausgestattet, die »jederzeit abgefeuert werden können …, sollte Obama den entsprechenden Befehl erteilen«.

 

Am 28 August kündigte die US-Marine »inmitten der Vorwürfe, das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad habe am 21. August Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt« die Entsendung des Zerstörers USS Stout der Arleigh-Burke-Klasse an, der sich den vier anderen Zerstörern anschließen sollte.

 

Aber in einer nicht ungewöhnlichen Verdrehung der Ereignisse ging die Verlegung der amerikanischen und verbündeten Marineeinheiten dem Chemiewaffenangriff, für den Präsident Baschar al-Assad die Verantwortung zugeschoben wird, voraus. Wie aus Marineunterlagen hervorgeht, verließ der Lenkraketenzerstörer USS Stout (DDG 55) [der auch schon an der US-Operation Odyssey Dawn gegen Libyen beteiligt war und Marschflugkörper gegen libysche Ziele abfeuerte] am 18. August d.J. den Marinestützpunkt Norfolk »um an einem Einsatz im Verantwortungsbereich der Sechsten Flotte teilzunehmen«.

 

Die USS Ramage verließ Norfolk am 13. August in Richtung östliches Mittelmeer, um den dort operierenden Zerstörer USS Mahan »abzulösen«. Tatsächlich aber hatte man im Pentagon schon lange vor dem Chemiewaffenangriff am 21. August, der Obama den Vorwand lieferte, »aus humanitären Gründen« militärisch zu intervenieren, entschieden, alle fünf Zerstörer vor die syrische Küste zu beordern.

»Das amphibische Lastschiff USS San Antonio, das mit Teilen der Ausrüstung der 26. Marine Expeditionary Unit [MEU, »Marine-Expeditionseinheit«, ein aus ca. 2200 Soldaten bestehender Kampfverband] beladen war, schloss sich dann den fünf amerikanischen Zerstörern im östlichen Mittelmeer an, wie am 30. August ein Vertreter des Verteidigungsministeriums bestätigte. ›Zu diesem Zeitpunkt wurde dem Schiff keine besondere Aufgabe zugewiesen‹, sagte der Beamte, dem Anonymität zugesagt wurde. ›Die San Antonio bleibt für den Fall vor Ort, dass eine umsichtige Entscheidung weitere Schiffskapazitäten beansprucht.‹ Bei den fünf Zerstörern, die vor der syrischen Küste liegen, handelt es sich um die USS Barry, Gravely, Mahan, Ramage und Stout.

Die US-Marine hatte zuvor drei Zerstörer im Mittelmeer positioniert. Die USS Ramage und die USS Stout sollten ursprünglich die USS Mahan und die USS Gravely ablösen. Aber dann entschied das Flottenkommando, alle fünf Zerstörer vor Ort zu belassen, da die USA einen Angriff erwogen. An Bord jedes dieser Zerstörer befinden sich bis zu 90 Tomahawk-Marschflugkörper, auch wenn diese Bestände bei Einsätzen in der Regel nicht ganz so groß sind.« (Siehe dazu: marinecorpstimes.com, 30. August 2013)

Dieser massive Marineeinsatz, an dem auch strategische Unterseeboote beteiligt sind, wurde vor den tragischen Ereignissen vom 21. August angeordnet. Daher stellen sich u.a. die Fragen:

  • Wenn der Chemiewaffenangriff als Rechtfertigung für eine militärische Intervention angeführt wird, warum wurde der Befehl für eine »humanitäre« Intervention in Syrien auf der Grundlage der Schutzverantwortung bereits vor dem 21. August erteilt?
  • Besaß man bereits im Vorfeld Erkenntnisse oder Informationen hinsichtlich des Zeitpunkts und des Eintretens des Chemiewaffenangriffs vom 21. August?

Ein unmittelbar bevorstehender Angriff auf Syrien ist unwahrscheinlich, da Obama am 31. August erklärt hatte, die formelle Zustimmung des Kongresses einholen zu wollen, der erst am 9. September zusammentritt.

 

Da unabhängige Berichte klare Hinweise darauf ergeben haben, dass die von den USA unterstützten Al-Qaida-Rebellen, die von Sondereinheiten der Verbündeten rekrutiert und ausgebildet werden, über Chemiewaffen verfügen, stellt diese Verzögerung der politischen Glaubwürdigkeit des Präsidenten kein gutes Zeugnis aus. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich, dass von den USA unterstützt Rebellengruppen chemische Waffen gegen Zivilisten eingesetzt haben. Wenn das Bündnis aus den USA, der NATO und Israel den Al-Qaida-Rebellen Chemiewaffen zur Verfügung gestellt hat, verstieße das gegen das Völkerrecht und gegen die in diesen Ländern geltenden Anti-Terror-Gesetze.

 

Die unverhohlene Unterstützung für al-Qaida ist zum Gemeinplatz geworden


Betrachtet man die unterschiedlichen Hinweise und Belege im Zusammenhang, so ergibt sich das Bild einer verdeckten Operation »unter falscher Flagge«, die von den von den USA unterstützten »Rebellen« und Spezialeinheiten durchgeführt wurde und darauf abzielte, dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorzuwerfen, er lasse seine eigene Bevölkerung ermorden. Wie bereits erwähnt wurde die Marineoperation bereits vor dem 21. August in Gang gesetzt.

 

Diese abscheuliche Operation »unter falscher Flagge«, die den Tod vieler Zivilisten billigend in Kauf nahm und für die man dann der syrischen Regierung die Verantwortung zuschob, lieferte die Rechtfertigung für ein militärisches Eingreifen »aus humanitären Gründen«. Die USA und ihre Verbündeten sind bereits dabei, ihre Marinekräfte vor der syrischen Küste zu konzentrieren.

 

Das amerikanische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass der Flugzeugträger USS Nimitz mitsamt seiner Trägerkampfgruppe vom Indischen Ozean aus in das Rote Meer unterwegs sei. Aber, wie es offiziell heißt, »hat er nicht den Befehl, sich an den Planungen für einen begrenzten Militärschlag gegen Syrien zu beteiligen«.

»Der Beamte sagte, die Trägerkampfgruppe sei keiner [bestimmten] Mission zugeteilt, und die Verlegung ins Rote Meer sei lediglich eine vorausschauende Maßnahme für den Fall, dass die Möglichkeiten und Mittel [des Flugzeugträgers] benötigt würden, um ›verfügbare Optionen zu optimieren‹.«

Zur Trägerkampfgruppe der USS Nimitz gehören u.a. der Lenkwaffenkreuzer USS Princeton sowie die drei Zerstörer USS William P. Lawrence, die USS Stockdale sowie die USS Shoup. Jüngsten Berichten zufolge halten sich der Flugzeugträger USS Harry S. Truman und seine Trägerkampfgruppe im Norden des Arabischen Meeres auf.

Andere Berichte bestätigen, dass Frankreich seinen Zerstörer Chevalier Paul, ein Führungs- und Luftverteidigungsschiff, ebenfalls in das östliche Mittelmeer verlegt hat. Das französische Kriegsschiff schließt sich dort der Flottille aus amerikanischen und britischen Kriegsschiffen an, die aus den schon erwähnten »Zerstörern sowie amerikanischen und britischen Unterseebooten besteht, die mit Tomahawk-Marschflugkörpern bewaffnet sind«.

 

Syrien wird in den französischen Medien als der Aggressor dargestellt: »Die Chevalier Paul gehört zu den modernsten französischen Zerstörern der Horizon-Klasse… Sie wäre ›außerordentlich nützlich‹, sollte Syrien sich entscheiden, mit Luftangriffen gegen die internationale Flotille vorzugehen… Der nuklear angetriebene französische Flugzeugträger Charles de Gaulle bleibt dagegen nach Agenturangaben im südfranzösischen Hafen von Toulon im Dock.«

 

Russische Kriegsschiffe vor der syrischen Küste


In der Region entwickelt sich eine äußerst kritische Lage:

Moskau hat ebenfalls die Entsendung zweier Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer angekündigt, die die dortige russische Marinepräsenz in der russischen Marinebasis im syrischen Hafen Tartus verstärken sollen.

»Die Agentur zitierte eine Quelle aus dem Generalstab der Streitkräfte, die erklärt haben soll, in den kommenden Tagen werde ein U-Boot-Jäger sowie ein Raketenkreuzer in die Region entsandt, da die neue Situation einige ›Anpassungsmaßnahmen unserer Seite‹ erforderlich mache.« (Siehe dazu: »French and Russian warships ›head for Syria‹«, FRANCE 24.)

Die syrische Luftverteidigung


Die russischen Luftabwehrsysteme S-300 sind einsatzbereit. Die Stationierung der S-300-Boden-Luft-Raketensysteme wurde vom russischen Verteidigungsministerium seit 2006 vorangetrieben. Darüber hinaus verfügt Syrien über das Luftabwehrsystem Petschora 2M, ein modernes radargeleitetes Boden-Luft-Raketensystem, das zahlreiche Ziele gleichzeitig erfassen und verfolgen sowie gegen Marschflugkörper, aber auch Hubschrauber und andere Ziele am Boden sowie in niedriger und mittlerer Höhe eingesetzt werden kann.

 

Würde Syrien nicht über diese Flugabwehrsysteme verfügen, hätte man sicherlich bereits schon früher auf die Einrichtung einer Flugverbotszone unter Führung der USA und der NATO hingearbeitet.

 

Darüber hinaus hat Russland Syrien als Reaktion auf die Stationierung von Patriot-Flugabwehrsystemen in der Türkei moderne Raketen vom Typ Iskander geliefert, die ebenfalls einsatzbereit sind.

 

Bei der Iskander-Rakete handelt es sich um eine hochmoderne, überlegene Boden-Boden-Rakete, die vom gegnerischen Suchradar nur schwer erfasst werden kann. Sie erreicht eine Maximalgeschwindigkeit von 2570 Metern pro Sekunde (Mach 6,3 bis 7,8) und besitzt bei hoher Zielgenauigkeit eine Reichweite von 280 Kilometern und einen Gefechtskopf mit einer Sprengkraft von bis zu 800 kg.

 

Schlussbemerkungen


Die Welt befindet sich an einem gefährlichen Scheideweg.

 

Die Verlegung von Kriegsschiffen der USA und der NATO in das östliche Mittelmeer erfolgt in praktisch unmittelbarer Nachbarschaft zum Einsatz russischer Kriegsschiffe vom russischen Marinestützpunkt Tartus in Syrien aus.

Syrien verfügt über moderne Luftabwehrsysteme, die im Falle eines von den USA unterstützten Angriffs zum Einsatz kämen. Russische Militärberater stehen den syrischen Streitkräften beratend zur Seite. Auch die syrischen Bodentruppen sind nicht zu unterschätzen. Mit der Lieferung und Stationierung des russischen Flugabwehrsystems S-300, die im Verlauf der letzten Jahre erfolgten, hat Syrien seine Luftabwehr noch weiter ausgebaut.

 

Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege oft unerwartet durch »politische Fehleinschätzungen« und menschliches Versagen ausgelöst werden. Innerhalb des Uneinigkeit stiftenden und korrupten politischen Systems in den USA und Westeuropa ist gerade Letzteres mehr als wahrscheinlich.

 

Die militärischen Planungen der USA und der NATO werden von einer zentralisierten militärischen Hierarchie kontrolliert. Die Befehlsgewalt und die zentrale Führung bei Operationen werden zwar theoretisch »koordiniert«, in der Praxis allerdings kommt es doch häufig zu menschlichem Versagen. Gerade Geheimdienstmitarbeiter arbeiten oft unabhängig und werden kaum politisch zur Verantwortung gezogen.

 

Während sich Militärplaner durchaus der Gefahren von Eskalationen bewusst sind, neigen »zivile« Politiker dazu, den Vorgaben vorherrschender wirtschaftlicher Interessen zu folgen, die letztlich über den Ausbruch eines größeren Krieges entscheiden.

 

Jedes direkte militärische Eingreifen der USA und der NATO in Syrien würde die gesamte Region destabilisieren und könnte zu einer Ausbreitung und Verschärfung [der Spannungen] in einem riesigen geografischen Gebiet führen, das sich vom östlichen Mittelmeer bis an die afghanisch-pakistanische Grenze zu Tadschikistan und China erstreckt.

 

Zur militärischen Planung gehört die Ausarbeitung komplexer Szenarien und Kriegssimulationen auf beiden Seiten, und dies schließt auch den Einsatz modernster Waffensysteme mit ein. Seit Anfang 2000 wird das Szenario eines Dritten Weltkriegs von den Militärplanern der USA, der NATO und Israels durchdacht.

 

Eskalation ist dabei ein integraler Bestandteil der militärischen Absichten und Planungen. Seit vielen Jahren schon befinden sich die Kriegsvorbereitungen gegen Syrien und den Iran im Zustand »fortgeschrittener Bereitschaft«.

 

Wir haben es hier mit komplexen politischen und strategischen Entscheidungsprozessen zu tun, die die Wechselwirkung einflussreicher wirtschaftlicher Interessengruppen und das Vorgehen verdeckter Geheimdienstmitarbeiter widerspiegeln.

 

Im Falle Syriens unterstützen amerikanische Dienste und ihre westlichen und israelischen Kollegen einen bewaffneten Aufstand, an dem im überwiegenden Ausmaß Al-Qaida-Söldner und Todesschwadronen beteiligt sind.

 

Dabei spielt die Kriegspropaganda eine entscheidende Rolle. Sie soll nicht nur die Öffentlichkeit dazu bewegen, eine Kriegsagenda zu akzeptieren, sondern darüber hinaus auch in den oberen Etagen des Entscheidungsfindungsprozesses einen Konsens herbeiführen. Eine speziell auf den Kreis führender Entscheidungsträger (»Top officials, TOPOFF«) zugeschnittene Kriegspropaganda gegenüber Regierungsbehörden, Geheimdiensten, dem Militär, den Strafverfolgungsbehörden usw. soll für einen unerschütterlichen Konsens für Krieg und einen Polizeistaat sorgen.

 

Damit dieses Kriegsprojekt Fahrt aufnehmen und verwirklicht werden kann, müssen sowohl die politischen wie die militärischen Planungsstäbe davon völlig überzeugt sein, dass sie diesen Krieg »im Namen der Gerechtigkeit und der Demokratie« führen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sie von ihrer eigenen Propaganda und insbesondere der Auffassung, Krieg sei »ein Instrument des Friedens und der Demokratie«, überzeugt sein.

 

Sie dürfen sich über die verheerenden Folgen fortschrittlicher Waffensysteme, die routinemäßig als »Kollateralschäden« bezeichnet werden, in ihrer Auffassung nicht beirren lassen, ganz zu schweigen von der Bedeutung so genannter »präemptiver Kriegführung« unter Einsatz von Atomwaffen.

 

Im übrigen ist der Konsens »humanitärer Kriegführung« alles andere als stabil. Weite Teile der Bevölkerung werden sich gegen die Kriegsbefürworter aussprechen.

 

Die Entscheidung über Krieg oder Frieden wird ausnahmslos eher von zivilen politischen Führern und aufgrund wirtschaftlicher Interessen als vom Militär getroffen. Kriege dienen vorherrschenden wirtschaftlichen Interessen, die ihre Wirkung hinter den Kulissen, hinter verschlossenen Türen in den Vorstandsetagen und den Denkfabriken Washingtons entfalten.

 

Die Wirklichkeit wird auf den Kopf gestellt. Krieg ist Frieden. Die Lüge wird zur Wahrheit

 

Kriegspropaganda und insbesondere die Lügen in den Medien bilden dabei das wirksamste Instrument der Kriegführung. Ohne die Desinformation in den Medien würde die von den USA, der NATO und Israel forcierte Kriegsagenda wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Den Kriegsverbrechern in hohen Ämtern muss ihre Legitimität entzogen werden.

 

Es ist daher unverzichtbar, nicht nur den Einfluss der etablierten Medien zu brechen, sondern auch Teilen der selbsternannten »fortschrittlichen« alternativen Medien entgegenzutreten, die dem Konzept der »Schutzverantwortung«, so wie es die NATO vertritt, Glaubwürdigkeit und Legitimität verliehen haben, obwohl es zum erheblichen Teil darauf abzielte, die Friedensbewegung zu schwächen.

 

Der Weg nach Teheran führt über Damaskus. Ein Krieg gegen den Iran würde in einem ersten Schritt auf die Destabilisierung Syriens als souveräner Nationalstaat abzielen. Militärische Planungen, die sich gegen Syrien richten, sind integraler Bestandteil des von langer Hand geplanten Krieges gegen den Iran.

 

Ein Krieg gegen Syrien könnte sich zu einem militärischen Vorgehen unter Führung der USA und unter Beteiligung der NATO und Israels gegen den Iran auswachsen, an dem die Türkei und Israel wahrscheinlich direkt beteiligt wären.

 

Es hängt daher viel davon ab, dass diese Hintergründe verbreitet und die Desinformationen durch die Medien durchbrochen werden. Einem kritischen und unvoreingenommenen Verständnis der Ereignisse in Syrien kommt entscheidende Bedeutung zu, wenn es darum geht, die steigende Flut einer militärischen Eskalation mit der Gefahr eines umfassenden regionalen Krieges einzudämmen.

 

Wir wollen letztlich das Militärarsenal der USA, der NATO und Israels abbauen und Weltfrieden wieder herstellen.

 

Daher müssen die Menschen in den USA, Kanada, England, Frankreich, Italien, in der Türkei und in der ganzen Welt gemeinsam dafür eintreten, dass dieser Krieg verhindert wird.

 

 

 

 


 

 

 

 

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