Monday, 21. April 2014
17.11.2012
 

Assad: Erdoğan hält sich für den Kalifen oder neuen Sultan des Osmanischen Reiches

Redaktion

In einem Exklusivinterview mit RussiaToday erklärte der syrische Präsident Baschar al-Assad, bei dem Konflikt in Syrien handele es sich nicht um einen Bürgerkrieg, sondern um Terrorismus von Syrern und ausländischen Kämpfern, die stellvertretend für andere Interessen handelten. Er warf dem türkischen Regierungschef Erdoğan vor, Syrien gegenüber eigene imperiale Absichten zu verfolgen.

Assad sagte gegenüber RussiaToday weiter, der Westen produziere in einem fort Feindbilder als Sündenböcke – vom Kommunismus über den Islam bis zu Saddam Hussein. Er warf  den westlichen Ländern vor, ihn zu ihrem nächsten Feindbild auserkoren zu haben.

 

In den etablierten Medien wird die Krise in Syrien in der Regel als Kampf zwischen Assad und syrischen Oppositionsgruppen dargestellt. Der Präsident betonte demgegenüber, sein Land sei von zahllosen terroristischen Gruppen infiltriert worden, die stellvertretend für andere ausländische Mächte kämpften.

 

Sollte es zu einer Invasion Syriens kommen, so warnte Assad, wären die Folgen für die Welt unabsehbar.

 

 

»Meine Gegner sind Terrorismus und instabile Verhältnisse in Syrien«


Herr Präsident Baschar al-Assad von Syrien, herzlichen Dank, dass Sie heute dieses Gespräch mit uns führen.


Baschar al-Assad: Herzlich willkommen in Damaskus.

Viele Leute waren vor einem Jahr überzeugt, Sie würden nicht so lange durchhalten können. Und hier sitzen Sie nun in Ihrem frisch renovierten Palast und zeichnen dieses Gespräch auf. Wer genau ist eigentlich derzeit Ihr Gegner?


Baschar al-Assad: Meine Gegner sind Terrorismus und instabile Verhältnisse in Syrien. Das ist unser Feind hier in Syrien. Es geht nicht um die Menschen, es geht nicht um Personen. Der Konflikt dreht sich nicht darum, ob ich im Amt bleibe oder nicht. Es geht darum, ob das Land sicher ist oder nicht. Gegen diesen Feind kämpfen wir hier in Syrien.

Ich bin bereits seit zwei Tagen hier und hatte die Möglichkeit, mit einigen Menschen hier in Damaskus zu sprechen. Einige von ihnen erklärten, es sei derzeit gar nicht mehr von Bedeutung, ob Sie im Amt blieben oder nicht.


Baschar al-Assad: Meiner Ansicht nach wird die Frage, ob der Präsident im Amt bleibt oder nicht, vom Volk entschieden. Sie hängt mit der Einstellung der Menschen zusammen und kann nur an der Wahlurne entschieden werden. Es geht nicht darum, was so alles zu hören ist. Es geht darum, was an den Wahlurnen geschieht, und das Wahlergebnis entscheidet dann darüber, ob ein Präsident im Amt bleibt oder nicht – so einfach ist das.

Meiner Ansicht nach meinten diese Leute, derzeit seien nicht länger Sie das Ziel, sondern es gehe um Syrien.


Baschar al-Assad: Ich war nie das Ziel, ich war nie das Problem. Der Westen erzeugt Feindbilder; in der Vergangenheit war das der Kommunismus, dann kam der Islam und später dann war es aus verschiedenen Gründen Saddam Hussein. Jetzt wollen sie ein neues Feindbild aus der Taufe heben, das durch mich, Baschar al-Assad, verkörpert wird. Aus diesem Grund behaupten sie, das  Problem sei der Präsident, daher müsse er gehen. Deshalb müssen wir uns auch auf die wirklichen Probleme konzentrieren und unsere Zeit nicht damit verschwenden, ihnen zuzuhören.


»Der jetzige Kampf ist nicht der Kampf des Präsidenten – es sind die Syrer, die kämpfen, um ihr Land zu verteidigen«


Sind Sie persönlich immer noch der Überzeugung, dass Sie der einzige sind, der die Einheit Syriens garantieren und das beenden kann, was die Welt einen »Bürgerkrieg« nennt?


Baschar al-Assad: Wir müssen das Problem von zwei Aspekten aus betrachten. Der erste Aspekt betrifft die Verfassung, die mir bestimmte Vollmachten verleiht. Auf der Grundlage dieser Vollmachten und der Verfassung muss ich in der Lage sein, die Krise zu lösen. Aber wenn Sie ausdrücken wollten, ob es nicht auch andere Syrer gäbe, die das Amt des Präsidenten ausfüllen könnten, so lautet die Antwort: Ja, jeder Syrer kann Präsident sein. Viele Syrer wären für diese Position geeignet. Man kann das Schicksal eines ganzen Landes nicht nur an eine einzige Person knüpfen.

Aber Sie kämpfen für Ihr Land. Glauben Sie, dass Sie in der Lage sind, den Konflikt zu beenden und wieder Frieden herzustellen?


Baschar al-Assad: Das ist meine Aufgabe als Präsident und ich hoffe, dass es mir auch gelingt. Aber es geht hier nicht um die Macht des Präsidenten, sondern um die Gesellschaft als ganze. Wir müssen schon genau sein. Ohne die Institutionen, ohne die Unterstützung der Bevölkerung, kann der Präsident nichts erreichen. Der jetzige Kampf ist nicht der Kampf des Präsidenten – es ist ein Kampf, den die Syrer führen. Jeder Syrer ist daran beteiligt, jetzt sein Land zu verteidigen.

Das stimmt, und viele Zivilisten sterben bei diesen Kämpfen. Wenn Sie diesen Krieg gewinnen, wie wollen Sie sich, nachdem, was alles geschehen ist, mit Ihrem Volk wieder versöhnen?


Baschar al-Assad: Ich möchte noch einmal in aller Deutlichkeit sagen, dass es zwischen mir und der Bevölkerung keine Probleme gibt. Ich kann schon deswegen kein Problem mit dem syrischen Volk haben, weil ja schon die Vereinigten Staaten, der Westen und viele arabische Länder und auch die Türkei, auch wenn sie kein arabischer Staat ist, gegen mich sind. Wenn jetzt auch noch das syrische Volk gegen mich wäre, wie könnte ich mich da hier noch halten?

»Syrien droht kein Bürgerkrieg, sondern Terrorismus durch Erfüllungsgehilfen«


Das Volk ist nicht gegen Sie?

 

Baschar al-Assad: Wenn die ganze Welt oder zumindest ein großer Teil von ihr, einschließlich meines eigenen Volkes, gegen mich wäre … ich bin doch kein Superheld, sondern ein normaler Mensch. Dieses Argument trifft nicht den Kern. Es geht nicht um Versöhnung mit der Bevölkerung, und es geht nicht um Versöhnung zwischen Syrern und Syrern. Wir befinden uns nicht in einem Bürgerkrieg. Es geht um Terrorismus und die Unterstützung der Terroristen aus dem Ausland, die dazu dienen soll, Syrien zu destabilisieren. Das ist unser Krieg.

Glauben Sie wirklich, dass es hier nicht um einen Bürgerkrieg geht? Ich weiß, dass viele der Ansicht sind, dass hier in Syrien Terroranschläge stattfinden, und dass es zahlreiche religiös bedingte Konflikte gibt. Wir haben hier alle von der Mutter zweier Söhne gehört. Der eine kämpft auf Seiten der Regierung und der andere auf Seiten der Aufständischen. Wie kann es sich dann nicht um einen Bürgerkrieg handeln?


Baschar al-Assad: Es gibt sicherlich Spaltungen, aber Spaltung ist nicht mit Bürgerkrieg gleichzusetzen. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Bürgerkriege entstehen in der Regel aus ethnischen oder religiösen Konflikten. Manchmal hat man es mit ethnischen oder religiösen Spannungen zu tun, aber es entstehen daraus keine Probleme. Wenn es also in Familien, in größeren Stammeszusammenhängen oder in der gleichen Stadt zu Spaltungen oder gegensätzlichen Auffassungen kommt, so heißt das noch nicht, dass wir es mit einem Bürgerkrieg zu tun haben. Das ist etwas völlig anderes, und es ist normal, es kann überall vorkommen.

Als ich Sie auf die Versöhnung mit Ihrer Bevölkerung ansprach, wollte ich auf etwas anderes hinaus: Ich habe gehört, wie Sie bei zahlreichen Gelegenheiten erklärt haben, was die Syrer von Ihnen hielten, welche Gefühle sie Ihnen entgegenbrächten und ob Sie weiterhin Präsident bleiben sollten oder nicht, sei das einzige, was Ihnen wirklich wichtig wäre. Fürchten Sie nicht, dass am Ende des Konflikts so viel geschehen sein könnte, dass es die Syrer nicht mehr interessiert, wie die Wahrheit aussieht, sondern man Sie für alle Schrecklichkeiten verantwortlich macht, unter denen die Bevölkerung zu leiden hatte?


Baschar al-Assad: Das ist eine hypothetische Frage, denn die Auffassung des Volkes entscheidet, und wenn wir wissen wollen, was die Bevölkerung denkt, müssen wir sie fragen. Aber zum jetzigen Zeitpunkt besitze ich keine Informationen darüber. Ich mache mir keine Sorgen darüber, was einige Leute denken; ich mache mir Sorgen um mein Land. Darauf sollten wir uns konzentrieren.

Seit Jahren kursieren so viele Geschichten über die allmächtige syrische Armee und die einflussreichen und mächtigen syrischen Geheimdienste – jetzt zeigte sich, dass die Einheiten der Regierung nicht, wie allgemein angenommen, in der Lage waren, den Gegner zu besiegen, und selbst mitten in Damaskus kommt es praktisch jeden Tag zu Terroranschlägen. Waren diese Berichte über die syrische Armee und die mächtigen syrischen Geheimdienste nur Mythen?


Baschar al-Assad: Unter normalen Umständen konzentrieren sich die Streitkräfte und die Geheim-und Nachrichtendienste auf Feinde von außen. Dies gilt sogar für den Fall einer Bedrohung im Inneren, wie etwa Terrorismus, denn die Gesellschaft unterstützt uns dabei, zumindest indem sie den Terroristen keine Möglichkeit gibt, sich auszubreiten. In der jetzigen Situation haben wir es mit einer neuen Art von Krieg zu tun: Terrorismus durch Kämpfer, die im Interesse anderer handeln, wobei es sich entweder um Syrer handelt, die in Syrien leben, oder ausländische Kämpfer, die hier eingesickert sind. Wir haben es also mit einer neuartigen Art von Krieg zu tun. Wir müssen uns auf diese neue Situation einstellen, und das dauert seine Zeit, weil es nicht einfach ist. Wir haben es eben nicht mit einer normalen, oder sagen wir besser, einer traditionellen oder regulären Kriegführung zu tun. Es ist viel schwieriger. Und zweitens werden diese Terroristen in jeglicher Hinsicht, und das schließt Waffen, Geld und auch politische Aspekte mit ein, auf beispiellose Weise unterstützt. Wir müssen also damit rechnen, dass es ein harter und schwieriger Krieg wird. Es ist nicht zu erwarten, dass ein kleines Land wie Syrien innerhalb von Tagen oder Wochen so einfach in der Lage ist, allen diesen Ländern entgegenzutreten, die hier einen Stellvertreterkrieg gegen uns führen.

Aber auf der einen Seite haben wir es doch mit einer straff geführten Armee zu tun, in der es klare Befehlshierarchien gibt, und auf der anderen Seite kämpfen ganz unterschiedliche terroristische Gruppen, die praktisch unabhängig voneinander sind und auch keine Gesamtstrategie verfolgen. Wie muss man sich einen solchen Kampf vorstellen?


Baschar al-Assad: Ein großes Problem besteht z.B. darin, dass die Terroristen aus den Städten heraus kämpfen, und in den Städten leben eben Zivilisten. Wenn man also gegen solche Terroristen vorgeht, muss man sich bemühen, die Schäden an der Infrastruktur so gering wie möglich zu halten und die Zivilisten soweit es irgend möglich ist, zu schonen. Aber dieses schwierige Dilemma existiert eben: auf der einen Seite die Zivilisten, auf der anderen Seite die Terroristen, die man daran hindern muss, zu morden und zu zerstören. Das macht die große Schwierigkeit dieser Art von Krieg aus.

Ohne ausländische Kämpfer und den Waffenschmuggel »könnten wir das Problem innerhalb von Wochen in den Griff bekommen«


Wie Sie sicher wissen, sind die Infrastruktur und die Wirtschaft des Landes bereits schwer angeschlagen. Man hat den Eindruck, Syrien droht der Absturz ins Verderben, und die Zeit läuft Ihnen davon. Wie viel Zeit benötigen Sie Ihrer Ansicht nach, um den Gegner zu besiegen?


Baschar al-Assad: Diese Frage kann niemand beantworten, weil niemand weiß, wann der Krieg endet. Wenn sie Teile des Westens und der arabischen Staaten z.B. damit aufhören, ausländische Kämpfer aus den verschiedensten Teilen der Welt, insbesondere aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie der islamischen Welt, nach Syrien einzuschleusen und auch die Waffenlieferungen an diese Terroristen einstellen, könnte ich Ihre Frage beantworten. Wenn sie ihre Einmischung beendeten, könnten wir die Probleme innerhalb weniger Wochen in den Griff bekommen. Das wäre dann kein großes Problem mehr. Aber solange Terroristen weiterhin ständig ins Land einsickern und mit Waffen, Logistik und allem anderen versorgt werden, wird dieser Krieg sehr lange dauern.

Syrien verfügt über eine 4.000 Kilometer lange Grenze, die nur schwer zu kontrollieren ist. Sie müssen also damit rechnen, dass sich Ihre Gegner jederzeit nach Jordanien oder in die Türkei zurückziehen können, um dort neu bewaffnet und medizinisch versorgt zu werden, um dann wieder nach Syrien zurückzukehren und gegen Sie zu kämpfen.


Baschar al-Assad: Kein Land kann seine Grenze hermetisch abriegeln. Manchmal wird zwar davon gesprochen, aber so etwas ist nicht möglich. Selbst die Vereinigten Staaten können z.B. ihre Grenze zu Mexiko nicht dichtmachen. Das Gleiche lässt sich auch über Russland sagen, das ein sehr großes Land ist. Man kann lediglich versuchen, über gute nachbarschaftliche Beziehungen die Lage an der Grenze zu verbessern. Aber die nachbarschaftlichen Beziehungen etwa zur Türkei kann man derzeit nicht als gut betrachten. Die Türkei unterstützt mehr als jedes andere Land das Eindringen von Terroristen und den Waffenschmuggel.

»Die syrischen Streitkräfte hatten keinen Befehl, türkisches Territorium zu beschießen«


Vor Kurzem war ich in der Türkei, und die Menschen dort waren sehr besorgt, ob es wohl zu einem Krieg zwischen Syrien und der Türkei kommen würde. Halten Sie einen Krieg mit der Türkei für realistisch?


Baschar al-Assad: Vernünftigerweise denke ich das nicht – und zwar aus zwei Gründen. Ein solcher Krieg kann nur mit Unterstützung der Öffentlichkeit geführt werden. Und die Mehrheit der türkischen Bevölkerung will diesen Krieg nicht. Ich denke, dass sich jeder vernünftige Regierungsvertreter davor hüten wird, gegen den Willen der Öffentlichkeit in seinem Land zu handeln; das Gleiche gilt natürlich auch für die syrische Bevölkerung. Es gibt daher keinen Konflikt zwischen dem türkischen Volk und dem syrischen Volk. Es geht um einen Konflikt zwischen der türkischen Regierung und unserer, der sich an der türkischen Politik entzündet hat. Aus meiner Sicht gibt es keinen Grund für einen Krieg zwischen Syrien und der Türkei.

Wann haben Sie das letzte Mal mit Erdoğan persönlich gesprochen, und wie endete das Gespräch?


Baschar al-Assad: Das war im Mai 2011 nach seinem Wahlsieg.

Sie haben ihm also gratuliert, und das war dann das letzte persönliche Gespräch?


Baschar al-Assad: Genauso war es.

Wer beschießt die Türkei? Sind es die Streitkräfte der Regierung oder die Aufständischen?


Baschar al-Assad: Zur Beantwortung dieser Frage müsste ein gemeinsamer Ausschuss der Streitkräfte der beiden Länder gebildet werden, um herauszufinden, wer die Granaten abgefeuert hat. Denn dort in der Grenzregion halten sich auch viele Terroristen auf, die über Granatwerfer verfügen, so dass sie auch dazu in der Lage wären. Man muss die Geschosse vor Ort genau untersuchen, und das ist nicht geschehen. Wir haben die türkische Regierung aufgefordert, einen derartigen Ausschuss einzurichten, aber sie hat sich geweigert. Man wird also keine Antwort auf diese Frage finden. Wenn sich also Terroristen im Grenzgebiet aufhalten, kann man sie nicht von vornherein als Täter ausschließen, denn die syrische Armee hatte keinen Befehl, türkisches Territorium zu beschießen. Wir sind nicht an einem Konflikt interessiert und hegen auch keine Feindseligkeit gegenüber der türkischen Bevölkerung. Wir sehen sie als Brüder. Warum sollten wir sie also beschießen? Es kann sich natürlich um ein Versehen gehandelt haben, aber auch das müsste genau untersucht werden.

Kann es sich aus Ihrer Sicht auch um ein Versehen der syrischen Streitkräfte gehandelt haben?


Baschar al-Assad: Das ist nicht auszuschließen. Es ist durchaus möglich, denn in jedem Krieg kommt es zu Fehlern dieser Art. In Afghanistan kommt es oft zu dem, was als »friendly fire« bekannt ist, d.h. Soldaten werden versehentlich durch eigenen Beschuss getötet. So etwas kann in jedem Krieg geschehen, aber wir können es nicht bestätigen.

»Erdoğan hält sich für den Kalifen«


Warum hat sich die Türkei, die Sie als befreundete Nation bezeichnen, so eindeutig auf die Seite der Opposition geschlagen?


Baschar al-Assad: Das war, um genau zu sein, nicht die Türkei, sondern die Regierung Erdoğan. Das türkische Volk braucht gute Beziehungen zum syrischen Volk. Erdoğan ist demgegenüber der Ansicht, wenn die Muslimbrüder in der Region und insbesondere in Syrien die Macht übernehmen, sei seine politische Zukunft garantiert; das ist ein Grund. Ein anderer Grund hat damit zu tun, dass er persönlich davon überzeugt ist, er sei der neue Sultan der Osmanen, und er könnte die Region so kontrollieren, als handele es sich um das Osmanische Reich in einem neuen Gewand. Tief in seinem Herzen hält er sich für einen Kalifen. Das sind meiner Ansicht nach die beiden wichtigsten Gründe, die ihn dazu bewogen haben, seine Politik so grundsätzlich zu ändern und aus Freunden Gegner zu machen.

Aber nicht nur der Westen steht Ihnen in diesem Punkt feindlich gegenüber; Sie haben auch viele Feinde in der arabischen Welt. Noch vor zwei Jahren hätte jemand, der Ihren Namen hörte, die Beziehungen verstärkt. Heute sind sie Ihnen bei erstbester Gelegenheit in den Rücken gefallen. Warum haben Sie so viele Feinde in der arabischen Welt?


Baschar al-Assad: Das sind keine Feinde. Die Mehrheit der arabischen Regierungen unterstützt Syrien tief im Herzen, aber sie wagen es nicht, dies öffentlich kundzutun.

Warum nicht?


Baschar al-Assad: Der Druck des Westens ist enorm, das Gleiche gilt für den Druck der Petrodollar der arabischen Welt.

Wer aus der arabischen Welt zählt noch zu Ihren Unterstützern?


Baschar al-Assad: Viele Länder unterstützen Syrien innerlich, aber sie trauen sich nicht, dies öffentlich zu sagen. Dies gilt zu allererst für den Irak, der eine sehr aktive Rolle bei der Unterstützung Syriens in dieser Krise spielte. Denn der Irak ist unser Nachbar, und sie wissen, dass, wenn es zu einem Krieg in Syrien kommt, sich dieser Krieg auch auf die Nachbarländer und damit auch auf den Irak ausbreiten würde. Meiner Meinung nach vertreten auch andere Länder wie Algerien und Oman im Kern eine freundschaftliche Haltung. Und es gibt andere Länder, auf die ich mich nicht alle verlassen kann, bei denen ich aber davon ausgehe, dass sie uns freundschaftlich gesonnen sind, allerdings nicht aktiv werden wollen.

Warum bestehen Saudi-Arabien und Katar so hartnäckig auf Ihrem Rücktritt, und warum würde ein instabiler Mittlerer Osten deren Interessen nützen?


Baschar al-Assad: Ich kann natürlich nicht für diese Länder antworten. Diese Frage müssen diese Länder schon selbst beantworten. Aber ich kann so viel sagen, dass das Problem zwischen Syrien und vielen anderen Ländern aus der arabischen Welt, oder aus der Region oder aus dem Westen, damit zu tun hat, dass wir einen eigenen festen Standpunkt vertreten. Wenn wir etwas ablehnen, weil wir zu der Überzeugung gelangt sind, dass dies das Richtige ist, dann bleiben wir dabei. Und das ist das Problem. Einige Länder sind der Ansicht, sie könnten Syrien über Befehle, Geld oder Petrodollar kontrollieren, und das ist in Syrien nicht möglich. Vielleicht wollen diese Länder eine größere Rolle spielen. Wir haben nichts dagegen. Sie können an Einfluss gewinnen, ob sie das nun verdienen oder nicht. Aber sie können ihren Einfluss nicht zulasten unserer Interessen ausdehnen.

Geht es Saudi-Arabien und Katar darum, ihre Auffassung des Islam auch in Syrien zu verbreiten?


Baschar al-Assad: So etwas sollte keine Regierungspolitik sein. Es kommt manchmal vor, dass Institutionen in bestimmten Ländern oder Personen versuchen, dies zu fördern, aber dies wird in der Regel nicht als offizielle Politik verkündet. Diese Länder haben uns also nicht gefragt, ob sie hier ihre, sagen wir einmal, extremistische Haltung ihrer Institutionen verbreiten dürfen. Aber sie versuchen es, entweder durch indirekte Unterstützung seitens ihrer Regierungen oder durch die Finanzierung entsprechender Institutionen und Personen bzw. Gruppen. Das ist ein Teil des Problems. Wenn ich als Regierung spreche, muss ich über die offizielle Politik sprechen. Und in der offiziellen Politik ist es wie in jeder anderen Politik, es geht um Interessen; es geht darum, den eigenen Einfluss zu vergrößern. Aber wir können das, was Sie erwähnt haben, nicht ignorieren.

Der Iran ist ein sehr enger Verbündeter, leidet aber derzeit unter Wirtschaftssanktionen, und ihm droht sogar eine militärische Invasion. Würde man Ihnen Frieden in Ihrem Land anbieten, wenn Sie dafür im Gegenzug Ihre Beziehung zum Iran abbrächen, würden Sie darauf eingehen?
Baschar al-Assad: Ich kann in diesen beiden Positionen keinen Gegensatz erkennen. Wir haben seit 1979 bis heute gute Beziehungen zum Iran, und sie verbessern sich jeden Tag. Zur gleichen Zeit aber setzen wir uns auch für Frieden ein. Es gab einen Friedensprozess, und es gab Friedensverhandlungen. Der Iran war zu keiner Zeit ein Störfaktor, wenn es um Frieden ging. Im Westen wird die falsche Auffassung verbreitet, wenn wir Frieden haben wollen, dürften wir keine guten Beziehungen zum Iran unterhalten. Aber zwischen diesen beiden Prozessen gibt es keine Verbindung, es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Bereiche. Der Iran unterstützt Syrien, unterstützt unsere Sache, das Problem der besetzten Gebiete, und wir unterstützen sie in ihren Angelegenheiten. So einfach ist das. Der Iran ist eine sehr wichtige Regionalmacht . Wenn wir Stabilität anstreben, sind gute Beziehungen zum Iran sehr wichtig. Man kann nicht über Stabilität sprechen, und gleichzeitig schlechte Beziehungen zum Iran, zur Türkei und anderen Nachbarn unterhalten.

»Al-Qaida will letztlich in Syrien ein islamisches Emirat errichten«


Liegen Ihnen Informationen dazu vor, dass westliche Geheimdienste die aufständischen Kämpfer in Syrien finanzieren?


Baschar al-Assad: So weit uns bekannt ist, stellen sie über die Türkei und manchmal auch über den Libanon den Terroristen ihr Wissen zur Verfügung. Aber es gibt andere Geheimdienste, keine westlichen, sondern Geheimdienste aus der Region, die hier sehr aktiv und sogar aktiver als die westlichen sind, aber von den westlichen Diensten kontrolliert werden.

Welche Rolle spielt a- Qaida derzeit? Kontrollieren sie einen Teil der kämpfenden Rebellen-Koalition?


Baschar al-Assad: Ich glaube nicht, dass es ihnen um die Kontrolle der aufständischen Kämpfer geht. Ihnen geht es mehr darum, ihr eigenes Königreich oder Emirat, wie sie es nennen, zu errichten. Aber im Wesentlichen versuchen sie derzeit, die Bevölkerung durch Bombenanschläge, Mordanschläge, Selbstmordanschläge und Ähnliches in Angst und Schrecken zu versetzen, um die Menschen in Verzweiflung zu treiben, damit sie die Präsenz und Herrschaft al-Qaidas akzeptieren. Sie gehen dabei schrittweise vor, aber letztlich arbeiten sie darauf hin, in Syrien ein islamisches Emirat zu errichten, von dem aus sie dann ihre Ideologie in den Rest der Welt verbreiten können.

Mit welcher Kämpfergruppe oder mit welchem Ihrer Gegner würden Sie Gespräche aufnehmen?


Baschar al-Assad: Wir sprechen mit allen, die entschlossen sind, Syrien zu helfen. Aber wir verschwenden unsere Zeit nicht mit denjenigen, die unsere Krise für ihre eigenen Zwecke ausnutzen wollen.

Den Regierungstruppen wird vorgeworfen, zahlreiche Kriegsverbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung begangen zu haben. Wie stehen Sie dazu? Dulden Sie, dass die Streitkräfte der Regierung Kriegsverbrechen an der eigenen Bevölkerung begehen?


Baschar al-Assad: Wir bekämpfen Terrorismus. Die Verfassung gebietet uns, das syrische Volk zu beschützen. Nehmen wir einmal die Ereignisse in Russland vor mehr als zehn Jahren, als es in Tschetschenien und an anderen Stellen zu Terroranschlägen kam. Diese Terroristen verübten Anschläge auf Menschen in Theatern und Schulen und anderswo, und die russischen Streitkräfte schützten die Bevölkerung. Würden Sie das als Kriegsverbrechen bezeichnen? Sicherlich nicht. Vor zwei Tagen bestätigte Amnesty International, dass bewaffnete Kräfte der Aufständischen einige Tage zuvor Kriegsverbrechen begangen hätten, als sie Soldaten gefangen nahmen und hinrichteten. Auch die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat dies bestätigt. Human Rights Watch hat von mehreren Verbrechen der Terroristen berichtet, und vor wenigen Tagen hat diese Organisation diese Verbrechen als Kriegsverbrechen bezeichnet.
Des Weiteren wäre es sehr unvernünftig, wenn eine Armee Verbrechen an der eigenen Bevölkerung begeht. Die syrische Armee besteht aus Syrern. Und wenn diese Armee Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung beginge, würde die Armee gespalten, sie würde sich auflösen. Man kann also nicht gleichzeitig über eine starke Armee verfügen und die eigene Bevölkerung ermorden. Und noch ein dritter Punkt: Ohne den Rückhalt aus der eigenen Bevölkerung hätten die Streitkräfte unter diesen schwierigen Umständen nicht schon 20 Monate durchgehalten. Und würde die Bevölkerung die Streitkräfte unterstützen, wenn diese gegen die eigene Bevölkerung vorginge? Das scheint mir ein Widerspruch zu sein.

»Ich lebe in Syrien und werde hier auch sterben«


Wann haben Sie zum letzten Mal mit einem führenden westlichen Politiker gesprochen?


Baschar al-Assad: Das war vor Ausbruch der Krise.

Gab es den Versuch, Ihnen Bedingungen zu nennen, etwa dass Frieden möglich wäre, wenn Sie das Präsidentenamt aufgäben?


Baschar al-Assad: Nein, es gab keine direkten Vorschläge dieser Art. Aber es spielt auch keine Rolle, ob sie solche Vorschläge direkt oder indirekt äußern, es geht hier um die Frage der Souveränität. Nur das syrische Volk kann das entscheiden. Wer auch immer sich in den Medien oder über direkte oder indirekte Stellungnahmen dazu äußert, ist ohne Bedeutung und hat in Syrien kein Gewicht.

Aber hätten Sie überhaupt eine Wahl? Von außen hat man den Eindruck, dass kein Land Sie aufnehmen würde. Wohin würden Sie gehen, wenn Sie Syrien verlassen müssten?


Baschar al-Assad: Natürlich nach Syrien. Syrien ist der einzige Platz, wo wir leben können. Ich bin keine Marionette. Ich bin kein Produkt des Westens, das dann in den Westen oder irgendein anderes Land geht. Ich bin Syrer, ich bin in Syrien aufgewachsen und wurde von dem Land geprägt, ich lebe in Syrien und werde hier auch sterben.

»Ich glaube an die Demokratie und an Dialog – aber wir müssen realistisch bleiben«


Halten Sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch eine diplomatische Lösung oder Friedensgespräche für möglich, oder kann nur die Armee die Probleme lösen?


Baschar al-Assad: Ich glaube immer an Diplomatie und Dialog, selbst mit denjenigen, die das nicht verstehen oder daran glauben. Wir müssen es immer wieder versuchen. Meiner Ansicht nach sollten wir zunächst auf einen Teilerfolg hinarbeiten. Wir müssen diese Teilerfolge erreichen, bevor uns eine vollständige Lösung gelingen kann. Aber wir müssen realistisch sein. Man kann nicht davon ausgehen, dass Dialog alleine zum Ziel führt, denn die Personen, die diese Taten begangen haben, lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Die erste Gruppe hält einen Dialog für unmöglich. Dies gilt vor allem für die Extremisten und die Kriminellen, die oft schon Jahre vor Ausbruch der Krise von Gerichten verurteilt wurden und die Regierung für ihren natürlichen Feind halten, weil sie damit rechnen müssen, wieder inhaftiert zu werden, wenn sich die Lage in Syrien normalisiert. Die zweite Gruppe umfasst die Menschen, die vom Ausland unterstützt wurden, und die sich mehr den Regierungen verpflichtet fühlen werden, die sie mit Geld und Waffen versorgt haben. Sie haben praktisch keine andere Wahl, weil sie nicht für sich selbst handeln. Man muss also realistisch bleiben. Dann gibt es aber noch eine dritte Gruppe von Menschen, Politiker oder Kämpfer, die aber zum Dialog bereit sind. Und aus diesem Grunde führen wir jetzt schon seit Monaten auch mit Kämpfern Gespräche. Viele von ihnen haben ihre Waffen niedergelegt und sind in ihr normales Leben zurückgekehrt.

»Die Folgen einer ausländischen Invasion Syriens wären schrecklicher als die Welt verkraften kann«


Steht Ihrer Ansicht nach eine Invasion unmittelbar bevor?


Baschar al-Assad: Meiner Überzeugung nach wäre der Preis einer solchen Invasion, wenn es denn dazu käme, höher als die Welt verkraften könnte. Syrien besitzt eine große Stärke. Wir sind das letzte Bollwerk des Säkularismus, der Stabilität und der friedlichen Koexistenz in der Region. [Im Falle einer Invasion] käme es zu einem Dominoeffekt, der sich auf die Welt vom Atlantik bis zum Pazifik auswirken würde. Und auch die Folgen für den Rest der Welt kann man sich ausmalen. Ich glaube nicht, dass der Westen dies will. Aber sollte es zu einer Invasion kommen, weiß niemand, was dann geschehen wird.

Haben Sie sich selbst etwas vorzuwerfen?


Baschar al-Assad: Jede Entscheidung, die man trifft, ist unvollkommen; wir sind alle nur Menschen.

Was war Ihr größter Fehler?


Baschar al-Assad: Offen gesagt, erinnere ich mich nicht. Vor jeder Entscheidung denke ich genau darüber nach, was falsch sein könnte, aber kann jetzt im Einzelnen keinen Fehler anführen. Vor allem in Krisenzeiten kann man nicht immer genau erkennen, was richtig und was falsch ist. Es wird einem oft erst später klar, wenn die Lage bereinigt ist. Jetzt, wo wir uns inmitten der Krise befinden, kann ich nicht objektiv über Fehler sprechen.

Sie bedauern also nichts?


Baschar al-Assad: Im Moment nicht. Sobald die Krise vorbei ist, kann man über Fehler sprechen. Und die sind bestimmt passiert, denn das ist unter solchen Umständen normal.

Wenn heute noch einmal der 15. März 2011 wäre, also der Tag, an dem sich die  Proteste ausweiteten und an Intensität zunahmen, würden Sie aus heutiger Sicht anders handeln?


Baschar al-Assad: Ich würde genauso handeln, wie ich am 15. März handelte.

Genauso?


Baschar al-Assad: Genauso: Ich würde die unterschiedlichen Parteien zum Dialog auffordern und gegen die Terroristen vorgehen; denn so hat die Krise begonnen. Sie begann nicht mit den Demonstrationen. Die Demonstrationen waren nur der Deckmantel, aber unter den Demonstranten befanden sich schon die militanten Kräfte, die begannen, auf Zivilisten und die Streitkräfte zu schießen. Auf taktischer Ebene hätte man vielleicht in bestimmten Fällen anders handeln können, aber als Präsident orientiert man sich nicht an taktischen Erwägungen. Man muss vielmehr Entscheidungen immer auf strategischer Ebene fällen, und dass ist etwas ganz anderes.

Präsident al-Assad, wie sehen Sie sich selbst in zehn Jahren?


Baschar al-Assad: Ich sehe mich aus Sicht meines Landes. Ich kann mich nur über mein Land definieren.

Gehen Sie davon aus, dass Sie in zehn Jahren in Syrien leben?


Baschar al-Assad: Ja, ich bin fest entschlossen, in Syrien zu bleiben. Es geht mir nicht um das Amt. Ich sehe mich nicht notwendigerweise als Präsidenten. Darum geht es mir nicht. Ich sehe mich in einem sicheren und stabilen und wohlhabenderen Land.

Herr Staatspräsident Baschar al-Assad von Syrien, ich danke Ihnen für dieses Gespräch mit RussiaToday.


Baschar al-Assad: Ich danke Ihnen noch einmal für Ihren Besuch.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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