Wednesday, 25. May 2016
09.05.2014
 
 

Bewaffnete Gruppe inszeniert Provokation an ukrainisch-russischem Grenzübergang

Redaktion

Am Grenzübergang zwischen der Ukraine und Russland in Izwarino wurden am Donnerstag verschiedene Grenzposten durch einen Angriff einer Gruppe bewaffneter Männer in schwarzen Uniformen verletzt. Die Angreifer setzten den Grenzübergang in Flammen, bevor sie sich zurückzogen.

Aus russischen Regierungskreisen war zu hören, es habe sich um einen Überraschungsangriff auf diesen Grenzübergang gehandelt, obwohl es Warnungen gegeben hatte, dass Provokationen geplant seien, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Novosti.

 

 

»Obwohl es am Vortag Informationen über die Vorbereitung einer solchen Provokation gegeben hatte, haben die Sicherheitsdienste (SBU) der Ukraine zusammen mit Kämpfern des Rechten Sektors diesen Angriff trotzdem durchgeführt, ohne dabei allerdings ihre bei ihren Täuschungsmanövern gewohnte Vorgehensweise zu ändern«, hieß es. »Nicht zum ersten Mal haben ukrainische Radikale Männer in schwarzen Tarnanzügen ohne Abzeichen, aber mit dem St.-Georg-Band eingesetzt.«

 

Weiter sagte die Quelle, es sei »kein Geheimnis«, auch nicht für die ukrainische Bevölkerung selbst, dass diese Männer in Schwarz zu ultranationalistischen Gruppen gehörten, die von der Regierung in Kiew ausgerüstet und bewaffnet würden.

 

Die bewaffnete Provokation am Donnerstag wurde von schwarz gekleideten Männern ohne Abzeichen durchgeführt, die aber ein schwarz-gelbes St.-Georgs-Band trugen, um den Eindruck zu erwecken, sie gehörten zum Widerstand, der sich für eine Föderalisierung der Ukraine einsetze, bestätigte Andrei Beljaninwo, Chef der russischen Zollbehörde, gegenüber RIA.


Nach Angaben der ukrainischen Grenzsicherung seien, so berichtete Interfax, am Donnerstag gegen 18:00 Uhr Ortszeit zwei Kleinbusse mit etwa 40 Männern am Grenzübergang Izwarino aufgetaucht. Zunächst verhielten sich die Männer so, als wollten sie aus der Ukraine ausreisen. Dann aber hätten die Männer, die schwarze Kampfanzüge und St.-Georgs-Bänder getragen hätten, plötzlich ihre Busse verlassen und die ukrainischen Grenzposten mit vorgehaltener Waffe umzingelt.

 

Die bewaffneten Männer hätten die Grenzposten aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen. Diese hätten sich aber geweigert, dem Befehl Folge zu leisten, und hätten damit begonnen, den Grenzübergang zu verteidigen. Die bewaffneten Angreifer, die sich unkenntlich gemacht hatten, hätten daraufhin verschiedene Molotowcocktails in Richtung des Grenzübergangs geworfen, bevor sie sich zurückzogen und zurück in die Ukraine fuhren. Das Feuer am Grenzübergang habe eines der Gebäude zerstört, sei aber dann bald gelöscht worden. Die ukrainischen Grenzposten hätten kleinere Verletzungen davongetragen.

 

Am Montag hatte eine Quelle aus den ukrainischen Sicherheitsdiensten die Nachrichtenagentur RIA vor den geplanten Provokationen durch Mitglieder des Rechten Sektors gewarnt, die Berichten zufolge von den ukrainischen Sicherheitsdiensten selbst organisiert wurden. Weiter sagte die Quelle, eine spezielle Personenschutzeinheit von Gouverneur Ihor Kolomojskyj aus Dnipropetrowsk, der als drittreichster Ukrainer zu den einflussreichsten Oligarchen gehört und bisher seine Geschäfte vorwiegend aus Genf führt, sei von Kiew nach Donezk entsandt worden, um den Rechten Sektor bei Angriffen unter falscher Flagge auf die Grenzübergänge zu unterstützen.

 

Dabei sollten sich die Angreifer als russische Militärangehörige verkleiden. Darüber hinaus sollten die Angriffe gefilmt werden, um dann als vermeintlich authentische Beweise einer russischen Beteiligung vorgelegt zu werden. Die Gruppe von etwa 20 Männern soll über einen Lastwagen mit etwa 200 russischen Militäruniformen sowie 70 russische Blanko-Militärausweise verfügen, sagte die Quelle weiter.

 

 

 

 


 

 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • Horrende Sozialkosten für EU-Ausländer
  • Bargeld lacht: Wachsende Gefahren durch Kreditkarten
    und Geldbeutel-Apps
  • Gesundheit: Vorsicht vor verstecktem Zucker
  • Blick in die Zukunft: Was wird aus der Menschheit?

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Demnächst in Ihrem Schmierentheater: Neue False-Flag-Aktion gegen Russland?

Gerhard Wisnewski

Ob Krieg, »Vergeltungsschlag« oder Offensive: Ohne False-Flag-Aktion geht bekanntlich gar nichts. Und ebenso bekanntlich basteln die USA und die ukrainische Putschregierung mit Feuereifer an einem Kriegsvorwand, um Russland eines Überfalls zu beschuldigen und in den Konflikt hinein zu ziehen. Jetzt sind neue Meldungen aufgetaucht, wonach für den  mehr …

Ukraine: Heckenschützen des Prawyj Sektor insgeheim von Polen ausgebildet

F. William Engdahl

Nach Berichten gut informierter Quellen aus Polen hat die polnische Regierung bereits vor Beginn der Demonstrationen auf dem Maidan-Platz in Kiew insgeheim eine große Gruppe von Mitgliedern des Prawyj Sektor [Rechter Sektor] in Heckenschützentechnik und Guerillataktik ausgebildet. Die wurden dann im Februar dieses Jahres angewendet, um die  mehr …

Das Odessa-Massaker des Prawyj Sektor

F. William Engdahl

Das folgende Video stammt von einer Einwohnerin aus Odessa, die den Horrortag des 2. Mai überlebte, an dem über 40 Menschen getötet und Hunderte verletzt wurden und der sich zunehmend als brutaler, bewusst geplanter Angriff von bewaffneten Mafia-Schlägern des ukrainischen Prawyj Sektor (Rechter Sektor) erweist, die mit stillschweigender  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Bargeld lacht: Wachsende Gefahren durch Kreditkarten und Geldbeutel-Apps

Markus Gärtner

In der beliebten US-Fernseh-Serie »The Good Wife« des Senders CBS machte sich kürzlich der Ehemann der Hauptdarstellerin – ein Gouverneur – die ausgedehnten Spähaktivitäten der NSA-Geheimdienstschlapphüte für einen Rachefeldzug zunutze.  mehr …

Marc Faber in kurz: »Ich traue niemandem… Gold außerhalb der USA bunkern«

Tyler Durden

Nicht vergessen: Es kann eine Weile dauern, bis sich der Status quo verändert, aber bis dahin untätig abwarten muss man noch lange nicht. Wie Marc Faber warnte: »Ich traue niemandem.« Und weiter: »Mit ihrer Währungspolitik sorgen die Zentralbanken in aller Welt dafür, dass es an den Märkten nicht zu einer Bereinigung kommt. Sie lassen nicht zu,  mehr …

Macht Vitamin D Sie klüger?

David Gutierrez

Eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D – oder einfach mehr Zeit in der Sonne – kann helfen, das Nachlassen der Geisteskräfte bei älteren Erwachsenen zu bremsen. Das zeigt eine neue Studie, die kürzlich im Journal of the American Geriatrics Society veröffentlicht wurde.  mehr …

Ist Washingtons Mann, der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, Mitglied von Scientology?

F. William Engdahl

Überzeugenden Berichten zufolge ist Washingtons handverlesener ukrainischer Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk ein hochrangiger Eingeweihter der von der CIA geschaffenen Scientology-Sekte. Demnach ist: Jazenjuk Absolvent der Kiewer Dianetics-Schule, er schloss sich 1998 der Scientology-Organisation an, als er als Berater für die  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.