Dienstag, 6. Dezember 2016
04.09.2013
 
 

Die Bombe tickt: erschütternde Zahlen aus den USA

Redaktion

Am 27. August wurde bekannt, dass die USA erneut Geld brauchen. Die Schuldenobergrenze muss steigen, wenn es im Oktober nicht zum Crash kommen soll. Der sähe so aus, dass der Staat seine Bediensteten einfach nicht mehr bezahlen kann. Schulen, Feuerwehren, die Polizei und sogar Teile des Militärs müssten zumindest zeitweise schließen. So weit, so schlecht. Weniger bekannt ist, dass auch die Zentralbank Fed jetzt bereits einen neuen Rekord als Gläubiger des Staates aufgestellt hat. Ein trauriger Rekord mit erheblichen Konsequenzen. Weniger bekannt ist auch, wie hoch die tatsächliche Verschuldung ist.

Der offizielle Teil der US-Staatsschuldenkrise war fast zu erwarten. Die USA geben immer mehr Geld aus und müssen neues drucken, um dies noch »finanzieren« zu können. Die Schuldenobergrenze muss demnächst auf mehr als 17 Billionen US-Dollar steigen. Damit hat

alleine die Regierung Barack Obamas diese Grenze mehrfach anheben lassen und über vier Billionen US-Dollar aufgesattelt.

 

Das Tempo der Verschuldung nimmt insofern zu und wird sich weiter verstetigen. Einzelne Positionen, die in Deutschland niemals genannt werden, sind regelrecht erschütternd. Wir haben uns erlaubt, diese verschwiegenen Fakten hervorzuholen, um das Drama deutlich werden zu lassen.

 

Pro Bürger sind die Schulden inzwischen auf 53 448 Dollar gestiegen. Dies übertrifft das Jahreseinkommen um fast das Doppelte. Jeder Steuerzahler in den USA hat damit sogar durchschnittlich 148 105 Dollar Schulden. Wenn Sie die privaten Schulden sowie versteckte Verbindlichkeiten über Pensionsverpflichtungen des Staates hinzurechnen, ergeben sich absurde Beträge.

Zurzeit werden die Schulden insgesamt sogar auf 59,7 Billionen US-Dollar geschätzt, womit jeder US-Bürger durchschnittlich 188 705 Dollar angehäuft hat (inklusive Staatsverschuldung). Dies entspricht mehr als dem Sechsfachen des Jahreseinkommens. Pro Familie ergibt sich damit sogar eine Gesamtverschuldung von 748 952 Dollar. Dem steht ein durchschnittliches Sparguthaben von 3190 Dollar gegenüber.

 

Der Armutsbericht geht weiter: So sind offiziell ungefähr 11,4 Millionen Menschen in den USA arbeitslos. Inoffiziell – oder scheinbar inoffiziell, weil die offiziell arbeitslosen Menschen einfach nicht alle mitgezählt werden – sind sogar 21,7 Millionen Menschen ohne Arbeit. Dies führt demnächst möglicherweise sogar zu einer Hungerkatastrophe.

 

47,28 Millionen Menschen in den USA sind auf staatliche Hilfe mit so genannten »Food Stamps« angewiesen, also Lebensmittelkarten. Bei einer Gesamtbevölkerung von 316,5 Millionen ein fast unglaublicher Anteil.

 

Das heißt faktisch, dass die USA sich aus dem Schuldensumpf nicht werden befreien können. Der leichte Wirtschaftsaufschwung der vergangenen Monate ist fast Makulatur. Die Krise wird sich weiter fortsetzen, wie auch unsere Artikel in den vergangenen Tagen verdeutlicht haben. Inzwischen spielt auch die Fed (Zentralbank) eine immer gravierendere Rolle.

 

So sind die Zentralbanker inzwischen der größte Gläubiger des Staates. Mehr als zwei Billionen US-Dollar Forderungen stehen gegen den Staat im Raum. Dies sind viermal so viel wie vor knapp fünf Jahren, als die derzeitige »Lockerung« der Geldpolitik begann. Dabei gibt es von Staatsseite aus kein Interesse, diesen Mechanismus ruhen zu lassen.

So zahlt die Regierung der Zentralbank zwar Zinsen auf die Anleihen, diese wandern jedoch in der Regel zurück zum Staat, hier zum Finanzministerium. Der Staat leiht sich faktisch zinsfrei Geld – und wird geführt von einem Präsidenten, der am Ende seiner Amtszeit die Türen hinter sich schließen kann und für dieses weitergehende Schuldendesaster keine Verantwortung mehr trägt.

 

Diese Kombination aus zinsfreien Krediten, der unglaublichen Staatsverschuldung und den lähmenden Privatschulden ist es, die dem Dollar eines Tages den Garaus machen wird. Bereiten Sie sich darauf vor. Gold dürfte eine der sichersten Währungen der Zukunft werden. Sachwerte wie Immobilien sowie beigemischt sogar Ackerland oder fungible, also handelbare, Aktien sind ebenso wertvoll.

 

Verlassen Sie sich nicht auf den Staat und seine Zusagen. Verlassen Sie sich nicht auf Lebensversicherungen oder Bankkonten und staatliche »Garantien«. Die Wahrheit lautet: Die Gelder auf deutschen Sparkonten sind nur zu einem Bruchteil gedeckt.

 

 

 

 


 

 

 

 

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