Saturday, 1. October 2016
24.02.2015
 
 

Die EU predigt Sparsamkeit und verschwendet Milliarden

Redaktion

Viele Länder Europas müssen dringend sparen, aber man könnte fast glauben, Brüssel habe davon noch nichts gehört. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg bis hin zu Donkeypedia – zahlreiche Projekte verschlingen Steuergelder in Milliardenhöhe, ohne ihren Nutzen unter Beweis gestellt zu haben.

 

Sieht man sich einige der Projekte an, die die EU in den letzten zehn Jahren finanziell unterstützt hat, könnte man fast meinen, Brüssel verfüge über unbegrenzte Mittel. Als Folge der Finanzkrise von 2008 müssen europaweit Millionen Menschen in Armut existieren. Jeder dritte Grieche lebt unterhalb der Armutsgrenze, während die offizielle Arbeitslosenrate bei fast 30 Prozent liegt. Bei der Jugend des Landes beträgt dieser Wert sogar doppelt so viel! Auch Spanien ergeht es nicht viel besser. Dort findet fast ein Viertel der arbeitsfähigen Bevölkerung keine Anstellung.

 

Diese Probleme müssen unbedingt angegangen werden, dennoch verplempert die Europäische Union Milliardenbeträge für extravagante Projekte – Vorhaben, bei denen sich teilweise nicht einmal nach der Fertigstellung konkret überblicken lässt, wie es weitergehen soll. RT befasst sich mit sechs so genannten »weißen Elefanten«, die die EU finanziert und bei denen sich der europäische Steuerzahler mit Fug und Recht fragen kann, warum diese Projekte überhaupt angepackt wurden.

 

Flughafen Berlin-Brandenburg eröffnet schon noch – aber wann bloß?

 

Eigentlich ist Deutschland für seine Effizienz bekannt. Alle Welt deckt sich mit Autos und Hightech aus deutscher Fertigung ein. Beim sehnsüchtig erwarteten Flughafen Berlin-Brandenburg allerdings ist von der berühmten Produktivität nichts zu spüren.

Ursprünglich sollte der Flughafen 2011 eröffnen, aber über drei Jahre später herrscht auf dem Flugfeld weiterhin gähnende Leere und noch nicht ein Passagier wurde abgefertigt.

 

Dem Projekt geht das Geld aus. Hartmut Mehdorn, Geschäftsführer der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), erklärte im April 2014, man benötige zur Fertigstellung weitere 1,1 Mrd. Euro. Wie Der Spiegel errechnet hat, würden sich die Gesamtkosten dann auf 5,5 Mrd. Euro und fast doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt belaufen.

 

Eröffnet werden soll der Flughafen nun »in der zweiten Hälfte von 2017«, sagte Rainer Bretschneider, wie die Deutsche Welle berichtet. Bretschneider ist stellvertretender FBB-Aufsichtsratsvorsitzender und Flughafenkoordinator für das Bundesland Brandenburg. Angesichts der Probleme, die das Großbauprojekt bislang erlitten hat, mag diese Einschätzung allerdings ein klein wenig optimistisch erscheinen.

 

Erneut verzögert wurde die Fertigstellung durch massive Probleme mit der Brandschutzanlage. Damit nicht genug: Der Mann, der die Umsetzung des Systems überwachen soll, verfügt, wie sich herausstellte, nicht über die nötigen Qualifikationen! Wie gut, dass man das nach acht Jahren doch schon feststellte und ihn vor die Tür setzte.

 

 

Wie Der Spiegel schreibt, sagte die EU 2009 Finanzhilfen in Höhe von 30 Mio. Euro zu, von denen die letzte Tranche 2013 gezahlt werden sollte. Inzwischen fragt Brüssel aber nach, warum das Geld für so nette Spielereien wie spezielle Parkplätze ausgegeben wurde, dank derer Promis einen nicht so beschwerlichen Weg zum Gate haben.

 

Die zahlreichen Rückschläge waren letztlich auch der Grund, warum Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit im Dezember 2014 und damit zwei Jahre vor dem Ende seiner Amtszeit zurücktrat. Wowereit war auch Vorsitzender des FBB-Aufsichtsrats, in seinen Aufgabenbereich fiel es, den Bau und die Eröffnung des Flughafens zu überwachen.

 

Mit Tegel und Schönefeld verfügt Berlin bereits über zwei Flughäfen, deshalb wird immer wieder gefragt, ob der Neubau tatsächlich nötig ist. Alles in allem versteht man nur zu gut, warum der Flughafen auch gerne als »Fluchhafen« bezeichnet wird.

 

Dolce vita im Paradies – die Auslandsvertretung der EU in Vanuatu

 

Das Leben als Diplomat bringt zweifelsohne seine Vorteile mit sich: Man lebt ganz angenehm und kennt jede Menge wichtige Leute. Der vielleicht beste Posten ist der im abgelegenen Vanuatu, einem pazifischen Inselreich mit endlosen wunderschönen Stränden und einer Bevölkerung, die das Leben gerne ganz entspannt angeht.

 

Der Archipel liegt nicht nur 2000 Kilometer nordöstlich vom australischen Brisbane, sondern auch satte 15 700 Kilometer von Brüssel entfernt, was die sieben glücklichen EU-Diplomaten, die dort stationiert waren, sicherlich nicht gestört haben dürfte.

 

Warum gab es dort überhaupt eine Vertretung der EU? Es war eine ungewöhnliche und natürlich auch kostspielige Entscheidung, denn mit Frankreich, Australien, China und Neuseeland sind ansonsten gerade einmal vier Nationen dauerhaft auf der Insel vertreten. Zwischen 2008 und 2013 nahm die EU 23,2 Mio. Euro in die Hand, um in Vanuatu das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Zwischen 2014 und 2020 sollen weitere 31 Mio. Euro fließen, wie die EU mitteilt.

 

Ende 2013 wurde die Vertretung der EU nach 29 Jahren endgültig geschlossen, aber es war kein völliger Fehlschlag, schließlich hat man der Bevölkerung für über 160 000 Euro beigebracht, Kricket zu spielen… Das geschah übrigens unter der Verantwortung des belgischen Geschäftsträgers Robert de Raeve, der inklusive Vergünstigungen etwa 180 000 Euro im Jahr abkassierte. Zu versteuern übrigens zu 15 Prozent!

 

Spanien: Ein Salz mit X

 

Auf dem Papier klingt es wie eine gute Idee, in einer der trockensten Regionen Europas eine Entsalzungsanlage zu bauen. Was sich die Spanier da jedoch hingestellt haben, Europas größte Entsalzungsanlage, entwickelte sich dank eines Wetterumschwungs im Wirtschaftsklima und politischen Missmanagements zu einem der größten Geldgräber des Kontinents.

 

2007 wurde der erste Spatenstich getan, 2009 sollte die Anlage fertiggestellt sein. Jetzt, sechs Jahre später, ist die Anlage tatsächlich so weit. Was nun noch fehlt, ist Strom… und Kunden, die das kostspielige Projekt rentabel machen.

 

Weil die Anlage nicht rechtzeitig fertig wurde, gingen den Betreibern 55 Mio. Euro an EU-Mitteln durch die Lappen. Eigentlich sollte das Geld dazu beitragen, die 300 Mio. Euro teure Anlage finanzieren zu können, doch die Subvention fließt erst, wenn die Anlage betriebsbereit ist.

 

Als Standort für die Anlage, die zweitgrößte Entsalzungsanlage, wurde Torrevieja in der Region Alicante gewählt. So sollte eine Boomregion Spaniens mit ausreichend Wasser versorgt werden, auf dass die Konjunktur weiterhin gedeihe. Zwei Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Tag peilte man als Leistung an, aber nachdem Spanien 2007 in eine Wirtschaftskrise rutschte, erlahmte das Interesse. Seit dem Crash haben sich die Strompreise nahezu verdoppelt, während die Wasserpreise weiterhin die niedrigsten in ganz Europa sind, wie das EU-Statistikamt Eurostat errechnet hat. Der spanische Verband der Wasserwerke gibt an, dass die Kosten für die Entsalzung von Meerwasser zu gerade einmal 40 Prozent gedeckt wären. Das heißt, die Anlage ist völlig unwirtschaftlich.

 

»Es passt nicht zusammen, die Strompreise zu erhöhen, ohne auch die Wasserpreise anzuheben«, sagte Miguel Ángel Sanz, seit Langem in der spanischen Entsalzungsindustrie tätig, der New York Times zufolge. »Aber die Verluste wurden nicht weitergereicht, weil Wasser ein politisches Thema ist. Wer die Wasserpreise anhebt, bezahlt bei der nächsten Wahl den Preis dafür. Im Gegensatz zum Stromsektor sind die meisten Wasserwerke Staatsunternehmen.«

 

Die Entsalzungsanlage muss dringend startklar gemacht und in Betrieb genommen werden. Die umliegende Region ist sehr trocken, Wasserknappheit ist dort die Regel. Die neue Anlage könnte den gesamten Bedarf der Region Murcia und den halben der Region Alicante noch dazu decken. Bis die Anlage unter Volllast läuft, dürften die Spanier aber wohl noch eine Weile warten müssen.

 

Tunnelblick – Braucht Lyon wirklich eine unterirdische Verbindung mit Turin?

 

Endlich werde die letzte Lücke auf der Verbindung von Barcelona nach Bukarest geschlossen, endlich ein europaweites Schienennetz, wurde damals gejubelt. Doch inzwischen bereitet der Tunnel von Turin nach Lyon der EU mächtig Kopfzerbrechen. Milliarden sind bereits in das Bauvorhaben geflossen.

 

2013 begannen die Arbeiten an dem 57 Kilometer langen Tunnel, der die französische und die italienische Stadt miteinander verbinden soll. Brüssel hatte zugesagt, von den damals erwarteten Baukosten in Höhe von 8,5 Mrd. Euro etwa 3,4 Mrd. Euro beizusteuern. Inzwischen seien die Gesamtkosten jedoch auf 26 Mrd. Euro explodiert, meldet Euractiv.


Bei Einheimischen und Umweltschützern stößt das Projekt auf massive Kritik. Auf Drängen grüner Europaparlamentarier befasst sich OLAF, das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung, mit den Ursachen für die Kostenexplosion, die größtenteils die Regierungen in Rom und Paris auffangen müssen. Für die Grünen ist das Projekt nichts als eine gewaltige Verschwendung von Steuergeldern.

 

»Transeuropäische Projekte waren für die Europäische Union strategisch ein Desaster. Die EU glaubt, nur durch diese Großvorhaben eine Transportunion herbeiführen zu können«, sagte die italienische Grünen-Politikerin Monica Frassoni. Der Tunnel Lyon-Turin könne in enormem Maße EU-Mittel binden, »was zulasten anderer Projekte ginge«, so Euractiv. Insgesamt 23,3 Mrd. Euro hat die EU im Haushalt für Transportinfrastruktur für die Jahre 2014 bis 2020 vorgesehen.

 

Tunnelgegner sagen, das Projekt sei reine Mittelverschwendung, denn es existiere bereits ein Tunnel, durch den ein schneller Gütertransport durch die Alpen möglich sei und der erst zu 20 Prozent ausgelastet sei.

 

»Wir wollen nicht, dass es in Rhône-Alpes und Susatal aussieht wie in diesen Entwicklungsländern, wo Infrastruktur gebaut wird, aber keinerlei Zweck erfüllt…«, wird Frassoni auf der Website der europäischen Grünen zitiert. »Nutzen haben nur die Erbauer. Und finanziert wird das Ganze durch die Solidarität der Europäer oder des Auslands.«

 

Spaniens sportlicher Selbstmord: 60 Mio. Euro teures Stadion steht leer

 

Das Estadio Santiago Bernabéu in Madrid und das Camp Nou in Barcelona gehören wohl zu den berühmtesten Stadien der Welt. Hunderttausende Fußballfans pilgern aus aller Welt nach Spanien, um einmal ein Spiel in einem dieser Stadien miterleben zu können. Davon kann man bei der Reyno de Navarra Arena bloß träumen. Hier wäre man schon froh, wenn überhaupt mal etwas geschehen würde.

 

Die Bauarbeiten am Stadion im nordspanischen Pamplona begannen 2008 und waren von der damaligen sozialistischen Regierung um José Luis Rodríguez Zapatero als Maßnahme zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise gedacht. 58 Mio. Euro kostete das Stadion und bietet 10 000 Zuschauern Platz. Das Problem dabei: Pamplona hat ein Basketballteam, das über eine eigene Anlage verfügt und ohnehin nicht zu den großen Namen in Spanien zählt, sodass ein Umzug in die neue, größere Anlage sehr unwahrscheinlich ist – zumal allein die Sicherheits- und Wartungskosten jährlich etwa 250 000 Euro verschlingen würden.

 

»Die Anforderungen und Gewohnheiten der Öffentlichkeit haben sich durch die Krise verändert«, sagte Ángel Vázquez, einer der Berater des Projekts, der Tageszeitung El País. Und Roberto Jiménez von den Sozialisten sagte der Zeitung Local: »Könnten wir die Uhr auf 2008 zurückdrehen, würde niemand diese Entscheidung treffen [und grünes Licht für den Bau geben]. Wir dachten, diese Krise werde rasch vorüberziehen.«

 

Die Kommunalverwaltung hat angekündigt, die Betriebskosten für das Stadion nicht allein zu stemmen, und sucht nun nach Privatinvestoren. Pamplona hat aber keine 200 000 Einwohner, insofern ist fraglich, wie das Stadion irgendwann Gewinn abwerfen soll. Wahrscheinlicher ist, dass es als weiteres Millionengrab enden wird.

 

 

 

Für sieben Mio. Euro zum Esel gemacht

 

Die EU hat ja schon bei einigen Projekten Geld zum Fenster hinausgeworfen, aber dieses Beispiel toppt vielleicht alles. Es ging darum, dass ein echter, lebender Esel in den Niederlanden Schulen besucht und dabei seine Erlebnisse aufzeichnet.

 

»Donkeypedia« war Teil eines sieben Mio. Euro schweren Kulturprojekts, das die Menschen zum Nachdenken anregen sollte, welche Ähnlichkeiten und welche Unterschiede zwischen den verschiedenen europäischen Identitäten bestehen. Im Rahmen dieses Projekts besuchte der Esel »Asino« verschiedene holländische Schulen und traf dort Schulkinder. Das Ganze wurde in einem Blog festgehalten.

 

Einer der Einträge lautete: »Heute haben wir sehr früh angefangen. Cristian hat in einem Bett im Haus geschlafen. Aufzuwachen war heute ganz schön verrückt. Ich habe unter einer Kastanie im Sand geschlafen und als ich meine Augen öffnete, haben mich all diese Tiere angestarrt. Das war mir peinlich! Jetzt verstehe ich ein wenig, wie sich Menschen unterschiedlicher Kulturen in den Niederlanden möglicherweise fühlen.«

 

Mats Persson von der europäischen Denkfabrik Open Europe meint: »EU-Gelder werden zu häufig für wirkungslose Projekte verschwendet, die auf unrealistischen Erwartungen basieren oder für die es keine echte Nachfrage gibt. Aufgrund der Art und Weise, wie die Ausgabeprogramme der EU angelegt sind, können auch skurrile oder verschwenderische Projekte Finanzmittel erhalten, Vorhaben, die niemals Geld bekommen hätten, wenn nur die nationalen Ausgabenprioritäten als Maßstab angelegt worden wären.«

 

 

 

 


 

 

 

 

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Leser-Kommentare (17) zu diesem Artikel

28.02.2015 | 16:47

GLADIO

Interessant wird es wenn wir die Geschichte, und Personen wahrnehmen die uns bis zur heutigen Gegenwart kontinuierlich, nach Plan, die EU-Dikatur beschert haben. Da hätten wir >>> Walter Hallstein, während der Nazizeit Prof. für Internationales und Unternehmensrecht, war ein Hauptdrahtzieher der jur. und administrativen Pläne für Europa und die Welt unter Kontrolle der Nazis/IG Farben. Er war ein offizielles Mitglied der Deutschen Delegation in Rom 1938, wo Europa zwischen dem...

Interessant wird es wenn wir die Geschichte, und Personen wahrnehmen die uns bis zur heutigen Gegenwart kontinuierlich, nach Plan, die EU-Dikatur beschert haben. Da hätten wir >>> Walter Hallstein, während der Nazizeit Prof. für Internationales und Unternehmensrecht, war ein Hauptdrahtzieher der jur. und administrativen Pläne für Europa und die Welt unter Kontrolle der Nazis/IG Farben. Er war ein offizielles Mitglied der Deutschen Delegation in Rom 1938, wo Europa zwischen dem faschistischen Italien und Nazi-Deutschland aufgeteilt wurde. >>> Nach dem 2. WK log er die Entnazifizierungs-Kommision über seine Nazi-Vergangenheit an. Somit war der Weg frei für seine neue Funktion als +++ Gründungs-Präsident der "Brüssler EU 1957" +++. Über 10 Jahre hinweg und mit Hilfe einer Behörde von mehreren tausend Bürokraten +++ reaktivierte er den alten Nazi-/IG-Farben-Plan einer "Zentralen Kartellbehörde +++ der +++ Brüssler EU-Kommision, die jenseits jeder demokratischen Kontrolle operiert +++. Eines der wichtigsten Ziele der "Brüssler EU" heute ist es, die Multi-Milliarden-Euro-Pharmamärkte zu schützen - unter anderem durch die Ausgrenzung der Konkurrenz durch Naturheilverfahren. Weiter Infos hier >>> www.nazi-roots-of-brussels-eu.org >>> wen wundert es also was wir heute erleben müssen, die Ideologie ist die gleiche geblieben wie damals >>> viele Grüße


25.02.2015 | 17:45

onno

Was nun? Der Unterschied zwischen der EU und die nationale Behoerde ist nur ein paar Nullen extra. Zudem kann man daraus auch feststellen wie hoch die Bestechungen sind um solche nutzlose Projekten zu entwickeln. Dies bestaetigt meine eigene Erfahrungen mit EU Projektem nur Projekten wurde von der EU finanziert wenn die Bestechung hoch genug waren. Fragen Sie mal bei Siemens oder bei Krauss-Maffei wo sie bestens verdient haben. Griechenland oder? Bestechungen ist was heute die...

Was nun? Der Unterschied zwischen der EU und die nationale Behoerde ist nur ein paar Nullen extra. Zudem kann man daraus auch feststellen wie hoch die Bestechungen sind um solche nutzlose Projekten zu entwickeln. Dies bestaetigt meine eigene Erfahrungen mit EU Projektem nur Projekten wurde von der EU finanziert wenn die Bestechung hoch genug waren. Fragen Sie mal bei Siemens oder bei Krauss-Maffei wo sie bestens verdient haben. Griechenland oder? Bestechungen ist was heute die Wirtschaft laufen laesst und natuerlich es sind nur die grosse Multinationals die die grosse Bestechungen in Brussel zahlen wollen und koennen. Soviel fuer die Steigerung der internationale Konkurrenz in der EU!


25.02.2015 | 11:19

edmundotto

Im April läuft der Besatzungsstatus für die ehemalige DDR ab und "böse" Zungen behaupten, der an allem schuldige Her Putin müsste für gewisse Überflugrechte seine Zustimmung geben, was bislang wohl noch nicht erfolgt ist. Der Sachverhalt, den Besatzungsstatus betreffend, konnte ich nach gründlichen Recherchen als bestätigt ansehen. Die rechtliche Seite erscheint undurchsichtig, selbst ein zu Rate gezogener RA konnte anhand der ermittelten Informationen keine eindeutige...

Im April läuft der Besatzungsstatus für die ehemalige DDR ab und "böse" Zungen behaupten, der an allem schuldige Her Putin müsste für gewisse Überflugrechte seine Zustimmung geben, was bislang wohl noch nicht erfolgt ist. Der Sachverhalt, den Besatzungsstatus betreffend, konnte ich nach gründlichen Recherchen als bestätigt ansehen. Die rechtliche Seite erscheint undurchsichtig, selbst ein zu Rate gezogener RA konnte anhand der ermittelten Informationen keine eindeutige Aussage machen. Die geäußerte Vermutung, Überflugrechte betreffend, halte ich jedoch für zutreffend, da dem deutschen Steuerzahler (Wähler) selten die Wahrheit über sog. Skandale mitgeteilt wird und das was den Medien über den Flughafen zu entnehmen ist, berechtigt wohl den Ausdruck SKANDAL. Wie ist eine solche Verzögerung anders zu erklären.


24.02.2015 | 19:38

nickmann

immrhin wurde in berlin ein bauwerk pünktlich und in feiner qualität fertig. es handelt sich um den tunnel zur berliner volksbank. (Zitat)


24.02.2015 | 18:06

Aue

Das war in der UdSSR auch nicht anders. Wer Interesse hat, welche naturwissenschaftlichen Mechanismen diesen Entwicklungen zugrundeliegen, dem sei das zeitlos bahnbrechende Buch "Die überentwickelten Nationen" von Leopold Kohr an´s Herz gelegt. "Small is beautiful" is ein bekannter Ausspruch der auf Kohr zurückgeht, aber kaum jemand versteht, wieso das so ist. Ab einer bestimmten Größe wachsen die Probleme exponentiell, wohingegen der Nutzen nur...

Das war in der UdSSR auch nicht anders. Wer Interesse hat, welche naturwissenschaftlichen Mechanismen diesen Entwicklungen zugrundeliegen, dem sei das zeitlos bahnbrechende Buch "Die überentwickelten Nationen" von Leopold Kohr an´s Herz gelegt. "Small is beautiful" is ein bekannter Ausspruch der auf Kohr zurückgeht, aber kaum jemand versteht, wieso das so ist. Ab einer bestimmten Größe wachsen die Probleme exponentiell, wohingegen der Nutzen nur proportional zunimmt. Kohr zeigt, daß die Extrapolation der economies of scale, dessen Wahn sich die ganze Welt unterordnet, ab bestimmten Größen keine Gültigkeit mehr haben. Wer Kohr gelesen hat, der versteht die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge, die nichts mit Politik zu tun haben, wieso die EU oder UdSSR oder die USA als immer stärker zentralisierter Moloch nicht funktionieren KANN, wieso zentralisierte Subventionen niemals effizient waren, uswusf. Es gibt Bücher, die öffnen einem dermaßen die Augen, daß man noch Jahrzehnte später immer wieder an die dadurch eröffneten Einsichten erinnert wird. Wenn man nur zehn Bücher im Leben gelesen haben sollte, so zähle ich "Die überentwickelten Nationen" dazu.


24.02.2015 | 13:01

Ernst Berg

Poroschenko wir insgeheim als neuer Chef von BER gehandelt (noch nicht spruchreif). Übrigens einer der Gründe, dass seine Familie aus Kiew ausgereist ist.

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