Montag, 5. Dezember 2016
18.03.2015
 
 

EU will Computer als Co-Pilot im Auto

Redaktion

Der Überwachungsstaat weitet sich aus. Wie ein Meißel frisst er sich tiefer durch Haut und Knochen in das Innenleben seiner Bürger. Die Regierungen haben sich zu opportunistischen Kontrollfreaks entwickelt, die keine Gelegenheit verstreichen lassen, ihr Mikromanagement auszudehnen. Jetzt denkt die Europäische Union laut darüber nach, den Verkehr auf sämtlichen europäischen Straßen zu überwachen und aufzuzeichnen, wie viele Kilometer Fahrzeuge zurücklegen und wie viel Zeit sie dafür benötigen.

 

Diese Kontrolle dient nicht allein der Überwachung, es ist auch ein Plan für eine allumfassende Straßennutzungsgebühr, kurz eine Maut. Jeder Fahrer würde demnach künftig pro gefahrenem Kilometer bezahlen. Können Sie sich vorstellen, dass alle Viertelkilometer die Uhr umspringt?

 

Ein ranghoher europäischer Politiker fordert genau das. Alle europäischen Fahrzeuge sollen mit Mautgeräten ausgestattet werden. Die Fahrzeughalter werden also gezwungen, Computer zu installieren, die aufzeichnen, wie lange man auf den Straßen Europas unterwegs war und wie weit man dabei gefahren ist.

 

Es wäre eine eingebaute Steuer und sämtliche Mautgebühren innerhalb der EU würden im Zuge dieser Maßnahme vereinheitlicht. Mauthäuschen auf den Straßen würden entfallen, stattdessen würde über ein Mikromanagementsystem nach Fahrzeit und/oder zurückgelegter Strecke abgerechnet.

 

Transportkommissarin sagt, das System solle die zurückgelegte Strecke als Maßstab nehmen

 

Zu den Befürwortern dieses Vorhabens zählt Violeta Bulc, die Transportkommissarin der Europäischen Union. Sie will zudem ein Computersystem, das so effizient wie möglich ist. Die EU-Regulierungen würden »den Autofahrern eine Last aufbürden« und gleichzeitig »ihre Mobilität einschränken«, so Bulc.

 

Sie tritt für einen Plan ein, bei dem nach Kilometern abgerechnet wird, nicht nach Zeit. Um überflüssigen Benzinverbrauch zu minimieren, sollen außerdem Methoden entwickelt werden, die Höchstgeschwindigkeit zu drosseln.

 

Bulc ist gegen eine Abrechnung nach Zeit, weil sie befürchtet, die Autofahrer auf diesem Weg zum Rasen zu verleiten. Sie hält es für sicherer und effizienter, sie pro zurückgelegtem Kilometer bezahlen zu lassen.

 

Doch ganz egal, für welche Variante sie eintritt – das Vorhaben, in sämtlichen Fahrzeugen zusätzliche Computer zu installieren, ist ein klarer Verstoß gegen das Eigentumsrecht und eine Verletzung der Privatsphäre.

 

Außerdem ist es schon wieder ein Versuch der zentralisierten Regierung, die Bevölkerung und deren Finanzen per Mikromanagement zu gängeln.

»Egal, woher man kommt, jeder zahlt nur für die tatsächlich gefahrene Strecke und es wird europaweit mit einem Gerät abgerechnet«, sagt Bulc. »Wir untersuchen eine solche Idee gerade.«

Die Kommissarin weiter:

»Es gibt viele Optionen; eine Abgabe könnte verpflichtend sein, aber ebenso gut ist es möglich, dass sie optional ist, also dass die Länder selbst entscheiden, ob und auf welchen Straßen sie eine kilometerabhängige Straßennutzungsgebühr erheben wollen.«

Die Transportpolitikerin Jill Seymour von der britischen Partei UKIP kritisierte das Vorhaben, nach Kilometern abzurechnen, sehr scharf:

»Da sieht man mal wieder, wie die EU sich über die demokratischen Entscheidungen des britischen Volkes hinwegsetzt: Eine nicht gewählte slowenische Bürokratin aus Brüssel kündigt im Interview mit einer deutschen Zeitung an, dass sie alle britischen Autofahrer zwingen will, sich einen Computer in ihr Fahrzeug einbauen zu lassen, der dann alle gefahrenen Kilometer zählt.«

Seymour weiter:

»Großbritannien wird eine EU-weite Maßnahme aufgezwungen, bei der Kommissarin Bulc alle Fahrer nötigt, für die Nutzung der eigenen Straßen zu bezahlen. Und das Geld fließt direkt nach Brüssel.«

Das wäre in dreierlei Hinsicht empörend, sagte Seymour:

»Erstens würden damit Dutzende Millionen britischer Bürger besteuert, ohne dass dies die Zustimmung des britischen Parlaments hat oder dessen Kontrolle untersteht. Zweitens würde das Geld nicht dem britischen Finanzministerium zukommen, sondern den Bürokraten in Brüssel, die dann undemokratisch entscheiden, wie das Geld für ihre eigenen europäischen Straßenbauvorhaben verwendet würde. Drittens stellt der Vorschlag, jedes britische Fahrzeug mit einem Hightech-Computer auszurüsten, der jede Fahrt aufzeichnet, einen Verstoß gegen die Privatsphäre dar, den wir nicht dulden können.«

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (26) zu diesem Artikel

17.05.2015 | 22:41

fermatsrachE

wir müssen diese sklavenhalter stoppen. vorschläge ?


19.03.2015 | 17:12

HJS "5%"Club

der Computer in den PKW wird genauso kommen wie der Chip und die Impfpflicht für die Neugeborenen. Auch der Bargeldlose Zahlungsverkehr wird nicht verhindert werden. Alles nur eine Frage der Zeit und wie es dem Michel verkauft wird. Die älteren Generationen sterben aus und die neuen Generationen werden es Cool und Geil finden. So einfach ist das. Ich möchte gern einmal in 5 bis 10 Jahren die Großschnauzen in diesem Strang noch einmal darauf ansprechen.Solltet Ihr aber ernsthaft...

der Computer in den PKW wird genauso kommen wie der Chip und die Impfpflicht für die Neugeborenen. Auch der Bargeldlose Zahlungsverkehr wird nicht verhindert werden. Alles nur eine Frage der Zeit und wie es dem Michel verkauft wird. Die älteren Generationen sterben aus und die neuen Generationen werden es Cool und Geil finden. So einfach ist das. Ich möchte gern einmal in 5 bis 10 Jahren die Großschnauzen in diesem Strang noch einmal darauf ansprechen.Solltet Ihr aber ernsthaft dagegen angehen wollen, sollten wir uns kurzschließen. Ich warte auf eure Reaktion. Der Austausch der E-mail Adressen ist das geringste Problem. DAS IST SEHR SEHR ERNST GEMEINT.


19.03.2015 | 09:40

willy_winzig

Wer meint er könnte sich dagegen wehren, einen Computer, der die Mautstrecke berechnen, in sein Fahrzeug einzubauen, den kann man nur als Träumer oder Realitätsverweigerer bezeichnen. Bei den LKW´S und Bussen wurde einfach aufgrund einer EU Verordnung die Straßenzulassungsverordnung geändert, und heute werden keine LKW´s über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht und Busse ohne diese Geräte mehr zugelassen. Selbst an den Fahrtenschreiber in den bereits zugelassenen...

Wer meint er könnte sich dagegen wehren, einen Computer, der die Mautstrecke berechnen, in sein Fahrzeug einzubauen, den kann man nur als Träumer oder Realitätsverweigerer bezeichnen. Bei den LKW´S und Bussen wurde einfach aufgrund einer EU Verordnung die Straßenzulassungsverordnung geändert, und heute werden keine LKW´s über 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht und Busse ohne diese Geräte mehr zugelassen. Selbst an den Fahrtenschreiber in den bereits zugelassenen Fahrzeuge dürfen nur noch kleine Reparaturen durchgeführt werden. Bei größeren Schäden müssen diese durch die neuen Kontrollgeräte, auf Kosten des Fahrzeughalter ersetzt werden. So wird sichergestellt, dass mit der Zeit auch ältere Fahrzeuge auf die neuen Kontrollgerät umgestellt werden. Jeder der einen LKW über 3,5 Tonnen fährt, braucht dafür eine Fahrerkarte, die er sich auf seine Kosten beschaffen muss. Jeder Unternehmer muss bei der Einstellung eines neuen Fahrer überprüfen dass der Fahrer im Besitz dieser Fahrerkarte ist, bei Zuwiderhandlungen droht ein hohes Bußgeld. Außerdem muss der Unternehmer sich selbst eine Karte für das Kontrollgerät besorgen, mit dem er die Daten mindestens einmal im Monat Auslesen kann. Natürlich auch auf seine eigenen Kosten. Auf dieser personenbezogenen Fahrerkarte werden sämtliche Daten gespeichert, Wann er mit der Arbeit angefangen hat, die Fahrzeit, Fahrgeschwindigkeit, Arbeitszeit, Pausenzeiten, Ruhezeiten usw. Der Fuhrunternehmer kann anhand dieser Daten auch ersehen ob der Fahrer Spritsparend fährt sich an die Arbeitszeit hält oder ob er bummelt. Die Polizei kann anhand dieser Daten Geschwindigkeitsüberschreitungen noch nach Wochen feststellen und ahnden. Und diese Kontrollgeräte sind von der breiten Öffentlichkeit völlig unbemerkt eingeführt worden. Heute braucht man das Gesetz einfach nur noch so abzuändern, das es sich auch auf alle Kraftfahrzeuge unter 3,5 Tonnen ZGG erstreckt, und gut ist es. Und dagegen wollen sie sich wehren???
Fall sie bereits ein Fahrzeug zugelassen haben, werden sie zuerst ein Bußgeld bekommen, wenn sie weigern dieses Gerät einzubauen. Dann erhaltenen sie ein noch höheren Bußgeld. Und wenn sie sich dann immer noch weigern sollten, wird ihr Fahrzeug Zwangsstillgelegt! Eine Neuzulassung ist dann erst möglich wenn sie die Auflagen erfüllt haben, und die Bußgelder bezahlt haben. Tja so kann das gehen. Aber noch ist es nur für LKW´s über 3,5 tonnen ZGG vorgeschrieben. Die Betonung liegt hier auf NOCH.


19.03.2015 | 00:26

Rico

Stimmt KQF! Ihr könnt uns zwingen, euren DrecksEuro zu nutzen. Uns mit Drogenfachverkäufern, Sozialleistungs-Abkassierern und professionellen Diebesbanden bis zum Erbrechen zumüllen. Uns irgendwann RFID-Chips über Impfungen implantieren. Gehirnwäsche über TV und Tageszeitungen mit uns veranstalten. Unsere Telefonate und Emails überwachen. Unseren Kindern schon im Kindergarten einbläuen, dass man Homosexualität gefälligst gut zu finden hat. Uns einreden, dass wir sowieso alle...

Stimmt KQF! Ihr könnt uns zwingen, euren DrecksEuro zu nutzen. Uns mit Drogenfachverkäufern, Sozialleistungs-Abkassierern und professionellen Diebesbanden bis zum Erbrechen zumüllen. Uns irgendwann RFID-Chips über Impfungen implantieren. Gehirnwäsche über TV und Tageszeitungen mit uns veranstalten. Unsere Telefonate und Emails überwachen. Unseren Kindern schon im Kindergarten einbläuen, dass man Homosexualität gefälligst gut zu finden hat. Uns einreden, dass wir sowieso alle Nazis waren, sind, und immer sein werden. Uns alle gegeneinander ausspielen. Ein Bargeldverbot einführen. Uns immer weiter aussäckeln, um das endgültige Aus für diese abgewixte EU noch etwa hinauszuzögern. Aber bei einem Überwachungscomputer in unseren heiligen Pkws sagen wir Deutschen: BIS HIERHER UND NICHT WEITER!!! Dann habt ihr den Bogen überspannt und es gibt eine Revolution!


18.03.2015 | 23:07

KQF

Ich falle vor Lachen gleich vom Stuhl! Also wer so blöd ist und sich das Ding in sein Auto einbauen lässt der muß völlig bekloppt sein! Da sag ich nur selber schuld! Also wenn der deutsche Depp Michel sich wenigstens beim Deutschen liebstes Kind, das Auto, nicht kollektiv zur Weht setzt, sprich sich weigert sowas mit sich machen zu lassen dann darf man auch kein Mitleid mit einem Volk aus Schwachköpfen haben!


18.03.2015 | 21:11

Hase

"Demokratischer" Überwachungsstaat 2.0: Englischer und amerikanischer Geheimdienst rauben großflächig Verschlüsselungscodes von Mobiltelefonen: http://www.rtdeutsch.com/12598/headline/snowden-dokumente-nsa-und-britischer-gchq-raubten-grossflaechig-verschluesselungscodes-von-mobiltelefonen/ --------------------------------------------- Die britische Armee will mit einer Spezialeinheit direkten Einfluss auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter nehmen:...

"Demokratischer" Überwachungsstaat 2.0: Englischer und amerikanischer Geheimdienst rauben großflächig Verschlüsselungscodes von Mobiltelefonen: http://www.rtdeutsch.com/12598/headline/snowden-dokumente-nsa-und-britischer-gchq-raubten-grossflaechig-verschluesselungscodes-von-mobiltelefonen/ --------------------------------------------- Die britische Armee will mit einer Spezialeinheit direkten Einfluss auf soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter nehmen: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP03915_200215.pdf -------------------------------------------- "Smart Lampen": Neue LED-Lampen erlauben dem US-Geheimdienst NSA jede Ihrer Bewegungen auszuspionieren. VIDEO: http://www.davidicke.com/headlines/smart-lights-new-leds-allow-nsa-to-spy-on-your-every-movement/

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