Israel übt Luftangriffe auf iranische Ziele in Griechenland
Redaktion
Die israelische Luftwaffe übt seit mehreren Tagen von zwei griechischen NATO-Luftwaffenstützpunkten aus einen Überraschungsangriff auf Iran – und tarnte das als »Rettungsaktion«.
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Die israelische Luftwaffe hat nach uns vorliegenden vertraulichen Berichten in den vergangenen Tagen einen Teil ihrer modernsten Kampfflugzeuge auf griechische Flughäfen verlegt. Auf dem zivil und militärisch genutzten Flughafen Nea Anchialos/Volos wurden jetzt modernste israelische Kampfflugzeuge gesichtet, die mit Zusatztanks für Langstreckenflüge ausgerüstet wurden. In der Nähe des griechischen Flughafens Araxos (nahe Patras) sollen vorübergehend israelische Kampfpiloten einquartiert worden sein, weiteres israelisches Personal befand sich im nahe gelegenen Andravida. Aus Sicherheitskreisen wurde bestätigt, dass im August 2010 eine Vereinbarung zwischen der griechischen und der israelischen Regierung getroffen wurde, nach der Israel von griechischen Flughäfen aus Angriffsflüge erproben kann. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hatte Griechenland zuletzt im August besucht.
Die oben genannten Luftoperationen sind unabhängig von einer als »Rettungsaktion« deklarierten gemeinsamen griechisch-israelischen Luftraumübung, die am 14. Oktober zu Ende ging. Die war offenbar nur eine Tarnung für die erhöhten militärischen Aktivitäten.
Griechenland hat den israelischen Kampfflugzeugen der Typen F-15 und F-16 seit 2008 den Luftraum geöffnet, damit die Israelis dort Langstreckenflüge und Luftbetankung üben können - als Vorbereitung auf einen möglichen Iran-Angriff. Nach uns vorliegenden Informationen hat Israel auch große Hubschrauber des Typs CH-53 in Griechenland stationiert, die ebenfalls an einem möglichen Iran-Angriff teilnehmen sollen, aber dafür eine Betankung während des Flugs benötigen. Die Israelis fliegen in den nächsten Tagen nach uns vorliegenden Informationen aus Sicherheitskreisen bei Übungen auch die rumänische Mikhail Kogalniceanu Luftwaffenbasis (nahe Constanta) und den bulgarischen Luftwaffenstützpunkt Bezmer an. Nach diesen Informationen sind alle Vorbereitungen für einen Iran-Angriff abgeschlossen. Gewartet wird nun nur noch auf einen Vorwand für den möglichen Angriff, der diesen in den Augen der Weltöffentlichkeit rechtfertigen könnte. Auch in NATO-Kreisen wartet man nun gespannt darauf, ob sich ein solcher plausibler Vorwand finden wird. Der iranische Präsident Ahmadinedschad hatte auf einer Nahost-Reise gerade erst wieder zur Zerstörung Israels aufgerufen.
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