Monday, 29. August 2016
11.08.2014
 
 

Kiewer Regime feuert Granaten auf Donezker Chemiefabrik

Redaktion

Seit die ukrainische Armee die Region Donezk anhaltend mit Granaten beschießt, droht der Ukraine eine Umweltkatastrophe, da bereits einige Granaten in der Nähe einer Chemiefabrik eingeschlagen sind, in der hochgiftige Stoffe wie etwa Mononitrochlorbenzol gelagert werde, wie Pawel Brykow, ein Sprecher des Unternehmens, erklärte. Wie auf Facebook zu lesen ist, sollen bereits Teile der Fabrik in Flammen stehen. Im Falle einer Freisetzung dieser Stoffe wäre mindestens die Region im Umkreis von 300 Kilometern betroffen.

 

Seit drei Wochen beschießt die ukrainische Armee intensiv die Stadt Gorlowka (Horliwka) in der umkämpften Region Donezk, in der sich die größte Chemiefabrik des Landes, Stirol, befindet. »Aufgrund des unverantwortlichen Vorgehens der ukrainischen Streitkräfte sind die Bürger der Ukraine sowie Teilen Russlands und Weißrusslands einer potenziell tödlichen Bedrohung durch eine Umweltkatastrophe unvorhersehbaren Ausmaßes ausgesetzt, die praktisch in jedem Moment eintreten kann«, sagte Brykow in einer YouTube-Botschaft am Sonntag. Gerade das dort in Metalltanks gelagerte Mononitrochlorbenzol (MNCB) schädige bei Aufnahme in den menschlichen Körper die Leber, das Herz und das Knochenmark und könne zum Tode führen.

 

Brykow erklärte weiter, er befürchte, dass die Risiken durch den Artilleriebeschuss in den ukrainischen Medien totgeschwiegen würden. Stirol gehört zur OSTCHEM-Holding des ukrainischen Geschäftsmannes Dmitri Firtasch.

 

Firtasch hatte zuvor erklärt, es bestehe keine Gefahr einer Katastrophe, da sich in der Anlage keine gefährlichen, tödlich wirkenden Stoffe mehr befänden. Als sich der Beschuss der Region verstärkte, habe man bereits im Mai die Synthese und Produktion des farblosen Gases Ammoniak in der Fabrik eingestellt und alle Arbeiter abgezogen.

 

Im Rahmen ihrer Offensive gegen die ostukrainischen Milizen setzen die ukrainischen Truppen auch Mehrfach-Raketenwerfer vom Typ BM-21 (Grad) und BM-27 (Uragan) ein. Diese schweren Waffen dienen zu Flächenbeschießungen, die feindliche Kräfte auf dem Gefechtsfeld stoppen sollen. Werden sie auf eine Stadt abgefeuert, würde ihre Treffungenauigkeit zu zahlreichen zivilen Opfern führen und die Gefahr einer Chemiekatastrophe erhöhen. Erst am Donnerstag letzter Woche wurde eine einzigartige Holzkirche der Orthodoxen Kirche in Gorlowka von einer Granate getroffen und brannte bis auf die Grundmauern nieder.

 

Die anhaltenden Kämpfe in der Ostukraine haben bereits mehr als 1300 Menschen – sowohl Soldaten, als auch Zivilisten – das Leben gekostet und mehr als 4000 andere Personen verwundet. Gleichzeitig sind etwa 118.000 Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern in andere Regionen der Ukraine geflohen, während etwa weitere 740.000 Flüchtlinge von Russland aufgenommen worden.

 

Bereits vor einem Jahr kam es in der Stirol-Fabrik zu einem Chemieunfall, bei dem sechs Menschen starben und 26 Personen verletzt worden. Damals war Ammoniakgas bei Reparaturarbeiten in die Luft entwichen. Dieser Unfall gehörte zu den schwerwiegendsten Zwischenfällen in der jüngeren Geschichte des Landes.

 

Die Ukraine war auch Schauplatz eine der schwersten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Am 26. April 1986 kam es in Block vier des Kernkraftwerkes Tschernobyl zu einer Explosion des Reaktors. Das Kraftwerk befindet sich nahe der nordukrainischen Stadt Prypjat, die etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kiew gelegen ist. Damals gehörte die Ukraine noch zur Sowjetunion. Als Folge der Explosionen und des anschließenden Feuers verbreitete sich eine riesige radioaktive Wolke in der Atmosphäre. Die darin enthaltenen radioaktiven Stoffe kontaminierten infolge des radioaktiven Niederschlags weite Regionen der Sowjetunion und viele Länder Europas.

 

Von den 237 Menschen, bei denen akute Strahlenkrankheit festgestellt wurde, starben 39 Personen bereits innerhalb der ersten drei Monate nach der Katastrophe. Insgesamt sind bis zu 985.000 Menschen an den Folgen der Nuklearkatastrophe gestorben. Hauptursache dieser Todesfälle war der Ausbruch von Krebserkrankungen aufgrund der Strahlenbelastung, berichtete Global Research.

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (4) zu diesem Artikel

12.08.2014 | 07:53

sascha

geht bitte mal auf den youtube kanal Don.R Wetter!! dort warnte ein Journalist vor ca. einer Woche das eine Angriff auf eine Chemiewaffenfabrilk geplant sein soll!! Getarnt als eine Flase Flag Aktion !!! ich habe über Facebook versucht daarauf hinzuweisen..dort wird offensichtlich auch schon zensiert..! Keine Reaktion als ich an dieverse Medien diese Nachricht geschickt haben (the Guardian; NewYork times; NZZ ect..) bis auf Neopresse hat keiner reagiert..


11.08.2014 | 21:08

Mirejo

Mich würde mal interessieren, ob die Verursacher dieses Putschs, ganz beonders unsere Kanzlerin Merkel, die sich so lautstark wie nur selten von ihr zu vernehmen für die Regierungsneubesetzung durch diese faschistische und menschenverachtende Horde, ganz besonders des "Präsidenten" eingesetzt hat, nicht mittlerweile aus Scham und Schande im Erdboden verschwinden möchten - wieviel Leid haben diese EU-ler in Brüssel und unsere US-Kanzlerin bereits jetzt schon...

Mich würde mal interessieren, ob die Verursacher dieses Putschs, ganz beonders unsere Kanzlerin Merkel, die sich so lautstark wie nur selten von ihr zu vernehmen für die Regierungsneubesetzung durch diese faschistische und menschenverachtende Horde, ganz besonders des "Präsidenten" eingesetzt hat, nicht mittlerweile aus Scham und Schande im Erdboden verschwinden möchten - wieviel Leid haben diese EU-ler in Brüssel und unsere US-Kanzlerin bereits jetzt schon mitzuverantworten?! Ich möchte um keinen Preis der Welt in der Haut von Merkel stecken - oder ist das eine Frau ohne Mitgefühl, Ethik und Moral - dann wäre sie allerdings gemeingefährlich und die Öffentlichkeit wäre vor ihr zu schützen.


11.08.2014 | 13:01

Daniel Frey

Tschuldigung, aber die ca. 985.000 Krebstoten durch den Unfall in Tschernobyl sind Humbug und reine Anti-Atomkraft-Propaganda. Aussagekräftigere Zahlen gibt es zB hier: http://www.unscear.org/unscear/en/chernobyl.html


11.08.2014 | 11:56

THG

Habe bereits vor 3 Tagen in Netz gelesen, dass eine mehrstufige Chemical False Flag von den Aggressoren (Ukraine/USA/EU) geplant ist. Erst durch Beschuss Chemiefabrik, dann Einsatz von Chemiewaffen. Hatte es auch bei der FAZ als Kommentar versucht zu posten. Wurde natürlich von dem Drecksblatt zensiert!

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