Sunday, 25. September 2016
20.05.2014
 
 

Lehrer einer von Muslimen »kontrollierten« Schule in England verschafft sich illegal Zugang zu Telefondaten einer Schülerin

Redaktion

Ein Lehrer einer Schule, die in dem Ruf steht, von Islamisten kontrolliert zu werden, hat sich illegalerweise Zugang zum Handy einer Schülerin verschafft, um zu beweisen, dass sie eine »verbotene« Beziehung zu einem Jungen eingegangen sei. Die Schule trennt Berichten zufolge Mädchen und Jungen im Unterricht und ermutigt die Schülerinnen und Schüler, vor Prüfungen zu fasten.

Die Mutter der 16-jährigen Schülerin hatte in der Angelegenheit mit der Polizei Kontakt aufgenommen und erklärt, ihre Tochter habe dem Lehrer nicht erlaubt, ihr das Handy wegzunehmen, berichtete die britische Tageszeitung The Telegraph. Zwei Mitarbeiter der Park-View-Schule in Birmingham, einer weiterführende Schule, die einen besonderen Status besitzt und direkt dem Bildungsministerium und nicht den lokalen Schulbehörden untersteht,

erklärten gegenüber der Zeitung, einer der Lehrer habe das Handy gestohlen und sich dann im vergangenen Monat unberechtigt Zugang zu den Telefondaten verschafft.

 

Fotos des Mädchens und eines Mitschülers aus der Jahrgangsstufe elf sowie bestimmte Textmitteilungen wurden dann als »Beweise« vorgelegt, um die beiden einer »verbotenen« Beziehung zu überführen. Kurz danach wurde die Jugendliche nur wenige Wochen vor den Schuljahresabschlussprüfungen von der Park-View-Schule vom Unterricht ausgeschlossen.

 

»Hier handelt es sich um einen erschreckenden Fall von Mobbing und der Verletzung der Privatsphäre«, erklärte ein Mitglied des Kollegiums gegenüber dem Telegraph. Der an dem Übergriff beteiligte Lehrer sei Teil einer »Moralpolizei« gewesen, die versuche, den Schülerinnen und Schülern muslimische Werte aufzuzwingen.

 

Die Schule behauptet zwar, eine religiös nicht gebundene Schule zu sein, aber Berichte über muslimische Lehrinhalte machen seit Langem die Runde, wie aus einem Bericht der Schulinspektion hervorgeht, der der britischen Presse zugespielt wurde. Jungen und Mädchen werden oft dazu gezwungen, getrennt zu sitzen, und die Schülerinnen und Schüler, die vor den Abschlussprüfungen des General Certificate of Secondary Education (GCSE, dieser Schulabschluss entspricht etwa dem deutschen Realschulabschluss) stehen, werden aufgefordert, vor den Prüfungen zu fasten, damit sie sich in dem »richtigen spirituellen Geisteszustand befinden«.

 

Die Leitung der Park-View-Schule bestreitet, dass Schülerinnen und Schüler nach Geschlechtszugehörigkeit getrennt werden, und behauptet, »Mädchen und Jungen können frei entscheiden, wo sie im Unterricht sitzen wollen«.

 

Weiter berichtet der Telegraph, die Schüler würden aufgefordert, an einem »Ramadan-Wettbewerb« teilzunehmen. Einige der Lehrer zeigten sich besorgt, dass die Gesundheit der Kinder und ihre Lernfähigkeit und Aufmerksamkeit durch ein tägliches 18-stündiges Fasten eingeschränkt werden. Die Schüler hungerten während des Fastenmonats im Juni und Juli nach Sonnenaufgang den ganzen Tag und nähmen auch keine Flüssigkeit zu sich.

 

Erst am Abend erfolge in der Schule ein so genanntes Fastenbrechen, Iftar, und man bete für die Prüfungen, berichtet ein Mitglied des Kollegiums der Schule. Im Islam sind die Gläubigen angehalten, während des Fastenmonats Ramadan von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu fasten. Kinder sind nicht zur Teilnahme verpflichtet.

 

Die britische Schulinspektionsbehörde Ofsted und das Bildungsministerium überprüfen derzeit 18 Schulen in Birmingham, die im Verdacht stehen, von Islamisten übernommen worden zu sein. Auch der Stadtrat von Birmingham hat eine eigene Untersuchung von 25 Schulen in Angriff genommen.

 

Die Ergebnisse der Untersuchung will Ofsted Ende dieses Monats in einem Bericht veröffentlichen. Der Leiter des Kinder- und Jugendamtes in Birmingham, Peter Hay, erklärte, nach der Veröffentlichung werde es wohl »heiß hergehen«, da in dem Bericht auch »deutliche strukturelle Vorschläge« enthalten seien, hieß es im Telegraph.


Die Untersuchungen erfolgten als Reaktion auf Vorwürfe einer so genannten Operation Trojanisches Pferd, in deren Rahmen muslimische Lehrerinnen und Lehrer versuchten, ihren Einfluss in den Schulen Birminghams auszuweiten und Lehrerkollegen und andere Mitarbeiter, die mit ihren religiösen Überzeugungen nicht übereinstimmten, durch ihnen genehmere Personen zu ersetzen.

 

Sara Firth von RussiaToday sprach mit Michael White, einem früheren Lehrer an der Park-View-Schule, der erklärte, derartige Praktiken seien in der Schule seit Jahren üblich. »Die Behörden vor Ort wussten darüber Bescheid und haben nichts unternommen. Sie haben zugelassen, dass sich die Park-View-Schule in ihrer Stadt zu einem Gefängnis entwickelt«, sagte White, der von der Schule 1993 entlassen worden war.

 

Die Lehrergewerkschaft National Union of Teachers (NUT) hatte eine größere Sensibilität bei den laufenden Untersuchungen gefordert, weil sie eine mögliche Vorverurteilung der muslimischen Bevölkerung in Birmingham befürchtet. Roger King vom Vorstand der NUT in Birmingham erklärte, er habe noch nie von solchen Berichten über eine Geschlechtertrennung in den Schulen Birminghams gehört. »Niemand hat bisher derartige Dinge an uns herangetragen, und ich denke schon, wenn so etwas hier passiert wäre, hätte man uns darüber informiert«, sagte er im April auf einer NUT- Jahreskonferenz in Brighton.

 

Birmingham ist mit einer Bevölkerung von über einer Million Menschen die zweitgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs. Nach der letzten Volkszählung 2011 waren 22 Prozent der Bevölkerung Birminghams Muslime.

 

 

 


 

 

 

 

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