Tuesday, 30. August 2016
11.10.2015
 
 

Liveticker zur Wahl: Tag der Entscheidung in Wien

Redaktion

Die heutigen Landtags- und Gemeinderatswahlen in der österreichischen Hauptstadt Wien werden höchstwahrscheinlich nicht nur über die politische Zukunft von Wiens Oberbürgermeister Michael Häupl (SPÖ), sondern auch von Kanzler Werner Faymann (SPÖ) entscheiden. Auch die selbsternannten Eliten in Brüssel blicken heute besorgt nach Wien, denn FPÖ-Chef HC Strache steht auf Volksentscheidungen – tödliches Gift für den Euro und deren Form von Europa.

 

Am heutigen Sonntag finden in der österreichischen Landeshauptstadt Wien Wahlen statt.

 

Mit mehr als 1,8 Millionen Einwohnern ist Wien die bevölkerungsreichste Großstadt in der Alpenrepublik und zählt zu den wichtigsten Metropolen Europas. Wien verfügt als Gemeinde und gleichzeitig als Bundesland über zwei politische Entscheidungsstrukturen.

 

Als Stadt über den Wiener Gemeinderat und als Bundesland über den Wiener Landtag. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte, davon 700 000 Frauen und 630 000 Männer, sind heute aufgerufen, ihren Landtag und die kommunalen Gremien neu zu besetzen. Die Wiener Landtags- und Gemeinderatswahlen gelten traditionsgemäß als entscheidender Richtungsbarometer für ganz Österreich. Bei den letzten Wahlen in Oberösterreich vor zwei Wochen konnte die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ihr Ergebnis auf über 30 Prozent der Stimmen mehr als verdoppeln – und das bei einer Wahlbeteiligung von 82 Prozent.

 

Wie in derartigen Situationen üblich und bestens geläufig, taxieren Meinungsforscher die um die Macht konkurrierenden Parteien SPÖ und FPÖ aktuell nahezu gleichauf. Das besonders den Deutschen bei Bundestagswahlen bekannte »Kopf-an-Kopf-Rennen« findet derzeit auch in Wien statt.

Sollte die FPÖ unter HC Strache mit ihrer demokratischen »Oktober-Revolution« erfolgreich sein und das blaue Wunder von Wien vollbringen, also mit Abstand stärkste Kraft werden, so wäre auch eine vorgezogene Nationalratswahl (Neuwahl auf Bundesebene) nicht mehr in Gänze ausgeschlossen – denn in Österreich hat die Vorverlegung von Nationalratswahlen schließlich Tradition. Vorzeitige Neuwahlen zum Nationalrat wurden bereits in den Jahren 1953, 1966, 1971, 1986, 1995, 2002 und zuletzt im Jahre 2008 abgehalten.

 

Die versammelte Mainstream-Presse, insbesondere im extrem linkslastigen Deutschland, hat schon im Vorfeld vor Wut und blankem Hass fast nur mit viel Schaum vor dem Mund geschrieben – manipulative Berichterstattung, Hetze und Unwahrheiten inklusive.

 

So veröffentlicht beispielsweise der Weser Kurier unter der Überschrift »Rechtspopulismus in Europa - In Wien droht ein Machtwechsel« aktuell einen Text von Norbert Mappes-Niediek:

»Wien wird seit 95 Jahren von den Sozialdemokraten regiert, unterbrochen nur durch die NS-Zeit. Diese Ära könnte an diesem Sonntag mit einem dramatischen Rechtsruck enden. Denn die FPÖ hat gute Aussichten, das Rathaus zu erobern. Dabei ist die Bilanz der SPÖ gut und das Programm der Rechtspopulisten dünn. Dennoch herrscht in der Hauptstadt, in der jeder fünfte Österreicher lebt, Wechselstimmung.«

Im weiteren Verlauf des Textes darf der geneigte Leser in leidenschaftlichen Worten erleben, wie der Verfasser vom amtierenden Bürgermeister schwärmt:

»Wer den gemütlichen, im Fernsehen gelegentlich auch grantelnden Opa mit der Amtskette persönlich kennenlernt, trifft allerdings auf einen grundnüchternen und hoch gebildeten Politiker, einen promovierten Biologen, der sich bei Marx und im Alten Testament gleichermaßen auskennt und im Kreise der Staats- und Regierungschefs der Welt eine blendende Figur abgäbe. Häupl regiert Wien seit 21 Jahren, länger als jeder Bürgermeister vor ihm. Strache, sein Gegenüber, kann ihm nicht das Wasser reichen.«

Eine noch gravierendere Wahrnehmungsstörung auch bei der nächsten Beschreibung einer Konfrontation zwischen Strache und Häupl beim letzten Fernsehduell:

»Strache will nicht Integration, er will schimpfen – und legt gleich los über den Kindergarten, wo man wegen der Muslime angeblich keinen Nikolaus mehr auftreten lassen darf. Häupl runzelt die Stirn.
Eine Kindergärtnerin sei entlassen worden, weil sie den Kindern die »eigentliche Bedeutung des Weihnachtsfestes« habe vermitteln wollen, erzählt Strache. »Unsinn«, sagt Häupl und wird böse.
Wie wenig es in Wien wirklich zu meckern gibt, macht ungewollt der Kandidat der konservativen ÖVP klar, die hier fast eine Splitterpartei ist:«

Auch zu diesem Sachverhalt, der es mittlerweile unter dem Begriff »Weihnachtsgate« in die Schlagzeilen geschafft hat, liefern wir gerne die Fakten nach – sehr gerne auch bebildert:

 

 

Dieselben fundierten Thesen vom Journalisten Norbert Mappes-Niediek zur Wahl in Wien findet man übrigens auch bei der Mittelbayrischen Zeitung sowie in der Badischen Zeitung und weiteren Blättern.

 

Ähnlich ehrgeizig wie für den Wiener Bürgermeister Häupl, setzt der Mann sich übrigens auch für Minderheiten ein, worüber dieser sogar ein Buch verfasst hat, welches er höchstpersönlich im Internetvideo kommentiert.


Im Falle eines Wahlsieges der FPÖ übt man sich unterdessen in Gelassenheit, denn eines gilt für die Gegner von HC Strache – und das sind (fast) alle – als sicher:

»Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit wird die SPÖ auf Platz eins landen. Und selbst im extrem unwahrscheinlichen Fall, dass die FPÖ die Nase vorn hat, wird sich sicher eine ›Koalition der Guten‹ finden, die HC Strache als Bürgermeister verhindert.«

Die Redaktion von KOPP Online wird diese spannende und gewichtige Wahl mit einem Echtzeit-Ticker durchgängig begleiten.

 

 

Stand: 12.30 Uhr

 

Wien: Greift die SPÖ zu Wahlbetrug um zu gewinnen?: An Vorwürfen von Wahlbetrug durch die SPÖ mangelt es nicht. Stimmzettel für Demenzkranke, Geldversprechen für Migrantenvereine und Vorgesetzte der Gemeinde Wien, die ein Foto vom Stimmzettel verlangen.

 

Außergewöhnliche Nicht-Wahl-Empfehlung eines Wiener Verlagshauses: WÄHLEN SIE NICHT DIE GRÜNEN!
»Dies ist das erste Mal in der Geschichte des Mucha Verlags, dass wir eine Wahl-Empfehlung abgeben.

Wenn ich hier auf den Pages des Mucha Verlages eine Wahlempfehlung abgebe, dann gilt die nicht für unsere Mitarbeiter. Was Sie im Folgenden lesen, ist meine persönliche Meinung. Ich verhehle freilich nicht, dass viele Mitarbeiter, die seit Langem in unserem Verlag arbeiten, meine Einschätzung teilen. Andere nicht, und das ist auch in Ordnung so.
Um zum Punkt zu kommen: Ich empfehle Ihnen diesmal nachdrücklich, die Grünen in Wien nicht zu wählen.«

Wahlbeteiligung bisher ähnlich hoch wie im Jahre 2010:
Die Wahlbeteiligung lag um 10.00 Uhr bei 9,57 Prozent, wie die Leiterin der Wiener Stadtwahlbehörde, Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ), mitteilte. Der Vergleichswert 2010 war in etwa gleich hoch. Damals belief sich die Beteiligung um dieselbe Zeit auf 9,59 Prozent.


Stand: 13.30 Uhr



NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger sorgt für handfesten Skandal:
Tausende Wiener sind empört! Am Wahlsonntag haben sie an ihre Privatnummern SMS von NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger bekommen - mit dem Aufruf, wählen zu gehen. Woher die NEOS die Nummern haben? ›Wir haben sie von der Post gekauft‹, kommentiert die »Datenschutz-Sauber-Partei«.


Wird Vizebürgermeisterin Vassilakou (Grüne) heute an die Wand geklebt?
Eine Video-Wette von Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) wurde zum Facebook-Hit. Das Video, indem sie wettet, sie lasse sich an die Wand kleben, falls Heinz-Christian Strache die Wien-Wahl gewinnen sollte, wurde mittlerweile über 90.000 Mal geklickt.


Stand: 14.00 Uhr


Wahlbeteiligung zeigt derzeit leichten Anstieg:
Die Wahlbeteiligung bei der Wien-Wahl bis 14 Uhr ist im Vergleich zu den Gemeinderats- und Bezirksvertretungswahlen im Jahr 2010 leicht angestiegen. 37,84 Prozent der Wähler hatten ihre Stimme bereits abgegeben.


Hohes Medieninteresse bei Stimmabgabe von FPÖ-Chef HC Strache:
Bei der Stimmabgabe im Wahllokal am Wohnort des FPÖ-Bundesvorsitzenden Heinz-Christian Strache (46) im dritten Wiener Bezirk herrscht ungewöhnlich hohes Medieninteresse. Gleich zu Beginn verweigert ihm ein Wahlhelfer den Handschlag zur Begrüßung. Vor und nach dem Wahlgang gibt Strache minutenlange Interviews.


Stand: 16.00 Uhr


Die Wahllokale schließen einheitlich um 17.00 Uhr. Erste Hochrechnungen werden gegen 18.00 Uhr erwartet, das vorläufige Endergebnis gegen 20.00 Uhr.


Was passiert eigentlich, wenn Strache gewinnt?

Drei Szenarien gibt es für die Wien-Wahl: Ein De-facto-Unentschieden, einen deutlichen SPÖ-Häupl-Erfolg oder den totalen Strache-Umsturz – dann wird’s richtig spannend.


Stand: 16.45 Uhr


ORF2 überträgt ab 16.45 Uhr eine Sondersendung live aus dem Wiener Rathaus:
Live aus dem Wiener Rathaus werden eine Interviewrunde mit Politikern und Analysen erster Trends von Politikwissenschaftler Peter Filzmaier übertragen. Nach der ersten Hochrechnung gibt es Reaktionen der Spitzenkandidaten von SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grünen und NEOS. Der Livestream im Internet kann auch aus Deutschland gesehen werden.


Stand: 17.00 Uhr

ORF2 veröffentlicht ersten Wahltrend (keine Nachwahlbefragung) / Screenshot ORF-Stream.


Stichwahl in Oberösterreich: »Rote Bastion« nach knapp 70 Jahren gefallen - Wels wird blau:
Die Welser Wahlberechtigten haben entschieden: In der engeren Wahl des Bürgermeisters setzte sich Vizebürgermeister Dr. Andreas Rabl (FPÖ) mit 62,97 Prozent der Stimmen gegen Vizebürgermeister Hermann Wimmer (SPÖ) durch. Dieser erhielt 37,03 Prozent, die Wahlbeteiligung betrug 60,85 Prozent.

 

 

Stand 18.00 Uhr

 

ORF2 veröffentlicht die erste Hochrechnung / Screenshot ORF-Stream



Stand 19.00 Uhr


ORF2 Hochrechnung von 19.00 Uhr / Screenshot ORF-Stream


Die laufenden Auszählungen der Stimmen können unter folgenden Links mitverfolgt werden:


Vorläufiges Ergebnis der Wiener Gemeinderatswahl

Vorläufiges Ergebnis der Wiener Bezirksvertretungswahlen


Damit beenden wir unseren Liveticker. Wir bedanken uns herzlich für das Interesse!


.

Leser-Kommentare (48) zu diesem Artikel

13.10.2015 | 18:31

NUR - DEPPEN - FALLEN - DARAUF - REIN

LESEN – VERSTEHEN – AUFWACHEN – HANDELN


12.10.2015 | 21:47

Zardoz

Wahlfälschung in Deutschland nachgewiesen! Betreffend Linkspartei und NPD, nach meiner Vermutung auch AfD und Republikaner (arbeiten mit Pro Deutschland zusammen)! Das beste Rentensystem existiert meines Wissens nach derzeit in Chile, stabil und gerecht und ergiebig! Als Zuwanderungsrecht könnten das kanadische und australische als Vorbild dienen. Berliner Republik Wahlhelfer unter Verdacht . Manipulation bei Bundestagswahlen? Von Christoph Seils 28. April...

Wahlfälschung in Deutschland nachgewiesen! Betreffend Linkspartei und NPD, nach meiner Vermutung auch AfD und Republikaner (arbeiten mit Pro Deutschland zusammen)! Das beste Rentensystem existiert meines Wissens nach derzeit in Chile, stabil und gerecht und ergiebig! Als Zuwanderungsrecht könnten das kanadische und australische als Vorbild dienen. Berliner Republik Wahlhelfer unter Verdacht . Manipulation bei Bundestagswahlen? Von Christoph Seils 28. April 2011 http://www.cicero.de/berliner-republik/manipulation-bei-bundestagswahlen/41893 Haben wir die Wahl? 190 Tests ergaben 51 kritische Fälle. Berliner Republik Wahlhelfer unter Verdacht . Manipulation bei Bundestagswahlen? Von Christoph Seils 28. April 2011 http://www.cicero.de/berliner-republik/manipulation-bei-bundestagswahlen/41893 Bewiesen – Wahlfälschung im vereinten Deutschland normal Veröffentlicht von monopoli ⋅ 9 September, 2013⋅ 98 Kommentare Abgelegt unter Bundestagswahl, Bundestagswahl 2013, CDU/CSU, FDP, Grüne, Linke, SPD, Wahlfälschung https://antilobby.wordpress.com/2013/09/09/bewiesen-wahlfalschung-im-vereintem-deutschland-normal/ https://antilobby.wordpress.com/2013/09/09/bewiesen-wahlfalschung-im-vereintem-deutschland-normal/ Schlagzeilen über Wahlbetrug kennen die Deutschen bislang nur aus Ländern wie Usbekistan. Nie sind die Wähler, die Parteien oder der Bundeswahlleiter auf die Idee gekommen, einmal nachzuzählen oder nachzuprüfen. Nun haben erstmals zwei Politikwissenschaftler, Christian Breunig und Achim Goerres der Universitäten Köln und Toronto, die Ergebnisse der Bundestagswahlen zwischen 1990 und 2005 nachgerechnet. Und sieh an, auch bei Bundestagswahlen gibt es massive Unregelmäßigkeiten, die auf systematische Manipulationen, aber auch auf Schlamperei hindeuten, wobei die Übergänge fließend sein können. Aus Sicht der Demokratie ist dies äußerst bedenklich. Goerres und Breunig haben sich die Zahlen von Union und SPD sowie der PDS/Linken angesehen und mit den Einzelresultaten aus allen 80.000 Wahlbezirken ihren Computer gefüttert. Den Autoren zufolge handelt es sich um die erste Arbeit, die Ergebnisse deutscher Bundestagswahlen unter statistischen Gesichtspunkten (Benfords Gesetz) auf mögliche Manipulationen überprüft. Die beiden Wissenschaftler haben sich dabei das Benfordsche Gesetz der Statistik zunutze gemacht. Zur Methodik: es werden die Ergebnisse der großen Parteien in den einzelnen Wahllokalen innerhalb eines Wahlkreises bei den fünf Bundestagswahlen 1990-2005 untersucht. Bekanntlich macht Benfords Gesetz Aussagen über die Häufigkeit von Ziffern in empirischen Datensätzen. Zum Beispiel: als erste Ziffer hat man 30% die ’1′ und nur zu 4,5% die ’9′, als zweite Ziffer hat man 12% die ’1′ und nur zu 8,5% die ’9′. Die Autoren Breunig-Goerres untersuchen in ihrer Studie nicht die ersten, sondern die zweiten Ziffern der Ergebnisse der einzelnen Wahllokale. Bilanzfälscher wie ENRON oder Worldcom sind einst darüber gestolpert. Bei rund 1500 Tests auf Wahlkreisebene stießen sie vereinzelt auf signifikante Abweichungen. Bei 190 Tests auf Landesebene fanden sie 51 Abweichungen, das sind über 13%. Das Landesergebnis bei Bundestagswahlen gibt somit nicht den Wählerwillen wieder. Und es kann nicht sein, dass sich die Wahlhelfer einfach und zufällig verzählt haben, denn auch dies wären natürliche Prozesse. Die Verteilung der Ziffern müsste in dem Fall dem Benfordschen Gesetz entsprechen. Das tun sie aber nicht. https://antilobby.wordpress.com/2013/09/09/bewiesen-wahlfalschung-im-vereintem-deutschland-normal/ Studie https://de-de.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/posts/755698237809972:0


12.10.2015 | 19:40

otto j.

@Alexandra Bader, 12.10.2015 | 08:07: Lassen Sie sich um Himmelswillen von der Diskrepanz eines Umfrageergebnisses im Verhältnis zum danach tatsächlichem Wahlergebnis nicht ins Bockshorn jagen. Diese sogenannten, oft großspurig als repräsentativ betitelte Umfragen, sind, wenn Sie mich fragen, nichts weiter als kühne graue Theorie mit oftmals zweifelhaftem Aussagewert. Viel wichtiger erscheint mir mit Bezug auf das Wahlergebnis, ob es dem Strache nun endlich gelingen wird, sich...

@Alexandra Bader, 12.10.2015 | 08:07: Lassen Sie sich um Himmelswillen von der Diskrepanz eines Umfrageergebnisses im Verhältnis zum danach tatsächlichem Wahlergebnis nicht ins Bockshorn jagen. Diese sogenannten, oft großspurig als repräsentativ betitelte Umfragen, sind, wenn Sie mich fragen, nichts weiter als kühne graue Theorie mit oftmals zweifelhaftem Aussagewert. Viel wichtiger erscheint mir mit Bezug auf das Wahlergebnis, ob es dem Strache nun endlich gelingen wird, sich gegenüber dem Oberhäuptling Häupl dementsprechend zum Zug kommend durchzusetzen, oder ob er wieder brav, frisiert und geduldig es duldet, dass sein Meister-Bürger Häupl, in 1, 2, 3 und Zauberei, autokratisch und gegen die demokratische Ordnung, die drittstärkste Kraft, welche mit launenhaften 11-komma-nochwas Prozentpunkten vor sich hin schwächelt, wie gehabt ins Koalitionsboot holt. Dann stellt sich allerdings die berechtigte Frage: Wie lange soll sich der FPÖ Wählerkreis noch verarschen lassen ? Oder anders gefragt: Hat es überhaupt einen Sinn bei den Nationalratswahlen 2018 Blau zu wählen, wenn die FPÖ unter Strache offensichtlich sowieso bei Weitem zu schwach ist, sich gegen das Ausgrenzen der Antidemokraten durchzusetzen ? mfg, Otto J.


12.10.2015 | 08:07

Alexandra Bader

Ich habe vorher noch nie erlebt, dass die ORF-Hochrechnung vom ersten Auszählungsgrad biss mindestens zu 70 % gleich bleibt, bis hinters Komma; und wenn es eine Umfrage gab, die von Mittwoch bis Sonntag gemacht wurde und SPÖ und FPÖ dicht beisammen sah, dann kann es keine Auszählung geben mit 10% Abstand. Dabei zeigt sich auch, dass Abweichungen von der Umfrage nur bei SPÖ und FPÖ zu beobachten sind: was den einen in der Auszählung zugerechnet wurde, verlieren die anderen. Es...

Ich habe vorher noch nie erlebt, dass die ORF-Hochrechnung vom ersten Auszählungsgrad biss mindestens zu 70 % gleich bleibt, bis hinters Komma; und wenn es eine Umfrage gab, die von Mittwoch bis Sonntag gemacht wurde und SPÖ und FPÖ dicht beisammen sah, dann kann es keine Auszählung geben mit 10% Abstand. Dabei zeigt sich auch, dass Abweichungen von der Umfrage nur bei SPÖ und FPÖ zu beobachten sind: was den einen in der Auszählung zugerechnet wurde, verlieren die anderen. Es heisst, dass seltsamerweise die Ergebnisse der Gemeinderats- und der Bezirksvertretungswahlen zb im grossen Bezirk Favoriten identisch sind. Das kann es nicht geben, weil auf Bezirksebene auch EU-Bürger wahlberechtigt sind. Hier fasse ich meine Überlegungen zusammen: http://ceiberweiber.myblog.de/ceiberweiber/art/8941425/Lief-die-Wiener-Wahl-korrekt-ab-


12.10.2015 | 07:38

edmundotto

@ZULU, Sie schreiben, ein Tier hat seinen Instinkt, "aber der Bürger hier, jedenfalls die meisten, haben ein Gehirn". - Ich wünschte mir, "diese Bürger" hätten mehr Instinkt, dann würden sie wohl begreifen, das man sich auch zur Wehr setzen muss, wenn man permanent dominiert wird. Zudem frage ich mich, wie viel ein Mensch "schlucken" kann, bis er "platzt".


12.10.2015 | 02:06

Haider

Die Wahl in Wien ist nicht vergleichbar mit den zukünftigen Wahlen in Deutschland, denn die Asylanten sind in der unmiitelbaren Nachbarschaft noch garnicht angekommen. Wenn die erst mal im Rathaus,Schulen, Vereine, Ämter als Nachbar hautnah da sind und Forderungen stellen wird es bei Wählern/Nichtwählern zur Panik kommen. Asylanten in Sammelstellen isoliert ist etwas anderes als direkt im Wohnumfeld. Die Krise beginnt erst wenn sie verteilt sind. So ist es auc in Wien.Die SPÖ...

Die Wahl in Wien ist nicht vergleichbar mit den zukünftigen Wahlen in Deutschland, denn die Asylanten sind in der unmiitelbaren Nachbarschaft noch garnicht angekommen. Wenn die erst mal im Rathaus,Schulen, Vereine, Ämter als Nachbar hautnah da sind und Forderungen stellen wird es bei Wählern/Nichtwählern zur Panik kommen. Asylanten in Sammelstellen isoliert ist etwas anderes als direkt im Wohnumfeld. Die Krise beginnt erst wenn sie verteilt sind. So ist es auc in Wien.Die SPÖ kommt auf 39,4 ein minus von fast 5%Prozent, die FPÖ auf 32,3 ein plus von 6,5 Prozent, die Grünen im leichten Sinkflug. In BW im März wenn die Krise in der Nachbarschaft real da ist wird es krachen, AfD bei ca. 18 % ++++

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