Donnerstag, 8. Dezember 2016
14.11.2014
 
 

Neue Radardaten zeigen, dass noch weitere Flugzeuge vor dem Absturz Kurs auf Flug MH17 nahmen

Redaktion

Aus neuen Radardaten, die vom russischen Beratungsunternehmen für Flugsicherheit Aviation Safety veröffentlicht wurden, geht hervor, dass sich beim Absturz des Fluges MH17 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines am 17. Juli im Osten der Ukraine Militärflugzeuge in der Nähe aufhielten. Das Beratungsbüro legte eine Karte vor, auf der die Daten einer Radarstation in der russischen Stadt Rostow in der Nähe der ukrainischen Grenze kurz vor und etwa 20 Minuten nach dem Absturz von MH17 eingetragen sind.

 

Nach Angaben von Sergei Melnitschenko, Vorstandschef von Aviation Safety, hielten sich ein oder zwei Kampfflugzeuge im Luftraum in der Nähe der malaysischen Passagiermaschine auf. Diese neuen Daten verstärken die Zweifel an der Darstellung der Tragödie, wie sie vom Westen verbreitet wird, nach der das Flugzeug von den ostukrainischen Separatisten mit einer modernen Boden-Luft-Rakete abgeschossen worden sei.

Die Daten »stammen von einer Flugsicherungszentrale in Rostow«, erklärte Melnitschenko gegenüber der russischen Tageszeitung Mosowskij Komsomolets, verweigerte aber die Auskunft, um welche Flugsicherungszentrale genau es sich dabei handele und ob dies eine zivile oder militärische Einrichtung sei.

 

Er bekräftigte aber: »Wir haben volles Vertrauen in die Quellen, die uns ermöglicht haben, diese Daten der Öffentlichkeit vorzulegen. Die Daten zeigen eindeutig, dass sich beim Absturz und in der Zeit danach Flugzeuge in Richtung Norden vom Kurs der Boeing entfernten. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelte es sich um Militärmaschinen, da sie in einer sehr engen Formation flogen. Es lässt sich schlussfolgern, dass sich dort ein oder zwei Flugzeuge aufgehalten haben«, erklärte Melnitschenko gegenüber der Tageszeitung.

 

Die Tatsache, dass die infrage kommenden Flugzeuge nicht auf Radarsignale antworteten, sei ein weiterer Hinweis darauf, dass es sich um Militärmaschinen gehandelt habe, sagte Melnitschenko weiter. Zivile Flugzeuge reagieren automatisch auf Radarsignale, während Militärmaschinen »in der Regel nicht mit Transpondern ausgestattet sind oder die Piloten sie bei Kampfeinsätzen ausschalten«, erläuterte er.

 

Da die Kampfeinheiten der Separatisten nicht über eine eigene Luftwaffe verfügen, liegt es nahe, dass vor allem Russland und die Ukraine Flugzeuge in dieses Gebiet entsendet haben könnten, fuhr der Experte fort. Es wäre allerdings für ein russisches Kriegsflugzeug praktisch unmöglich gewesen, die Grenze zur Ukraine zu überfliegen, ohne vom Radar der Ukraine und der NATO erfasst zu werden.

 

»Von Seiten der NATO und der Ukraine wäre auf ein solches Eindringen in den Luftraum der Ukraine sofort reagiert worden. Aber es gab keine solche Reaktion, weil eben nichts geschehen ist, auf das man reagieren musste«, sagte Melnitschenko.

 

Einige Tage nach dem Absturz von Flug MH17 legte das russische Verteidigungsministerium Informationen vor, nach denen zur Zeit der Katastrophe ein ukrainisches Krampfflugzeug in der Nähe der Boeing vom Radar erfasst worden sei. Kiew bestritt, an diesem Tag Kampfflugzeuge eingesetzt zu haben.

 

 

 

Allerdings setzt die Ukraine routinemäßig Flugzeuge zu Luftangriffen auf Stellungen der Separatisten ein. Laut Melnitschenko stehen die neuen Daten im Einklang mit den vom Militär vorgelegten Informationen.

 

»Unsere Daten sind in gewisser Weise genauer … Die früheren Informationen zeigen die Flugrouten der Flugzeuge nicht so deutlich. Aber vielleicht geschah dies zum damaligen Zeitpunkt auch absichtlich, ich weiß es nicht«, meinte er.

 

Der Experte fügte hinzu, aufgrund der Position der Militärflugzeuge nördlich der Boeing befanden sie sich links von der Passagiermaschine. Einige Bilder von der Absturzstelle zeigen deutliche Schäden an der linken Seite des Cockpits. Dies würde ein Szenario eines Angriffs durch diese Flugzeuge unterstützen.

 

Beim Absturz am 17. Juni kamen alle 298 Menschen, die sich an Bord der Passagiermaschine MH17 befanden, ums Leben. Das Flugzeug stürzte über dem Kampfgebiet in der Region Donezk in der Ukraine ab, in der die Regierung in Kiew, die im Februar durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen war, mit massiven militärischen Mitteln gegen die Aufständischen vorging, die den Machtwechsel in Kiew ablehnten.

 

Beide Konfliktparteien werfen sich gegenseitig vor, für den Absturz des Flugzeuges verantwortlich zu sein. Kiew und dessen westliche Unterstützer behaupten, das Flugzeug sei von einer Rakete des Luftabwehrsystems BuK abgeschossen worden, die aus Russland in die Ostukraine gebracht worden sei, und machen Moskau für die Tragödie verantwortlich.

 

Bisher wurden keinerlei Beweise vorgelegt, die diese Behauptung untermauern, sieht man einmal von fragwürdigen Fotos ab, die im Internet kursieren, und auf denen dieses Luftabwehrsystem zu sehen sein soll.

 

Ende Oktober erklärte der niederländische Chefermittler Fred Westerbeke gegenüber dem Nachrichtenmagazin Spiegel, seine Gruppe schließe einen Abschuss aus der Luft durch ein anderes Flugzeug nicht aus.

 

Wie aus der unternehmenseigenen Internetseite hervorgeht, stellt Aviation Safety den Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), in der sich einige Nachfolgestaaten der Sowjetunion zusammengeschlossen haben, Dienstleistungen in den Bereichen Informationen, Beratung und Analyse zum Komplex Flugsicherheit und -überwachung zur Verfügung.

 

 

 

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Leser-Kommentare (26) zu diesem Artikel

29.11.2014 | 16:25

onno

Von den Bilder Boeing MH 17 ist zu sehen dass der Cockpit durchloechert wat mit runde Loecher dass weist auf Kugeln von einem anderen Jagdflugzeug. man wollte sofort die Piloten erschiessen damit sie keine Berichte weitergeben konnten auch nicht auf den Blackbox. Zweitens kein Zeugen im Abschussgebiet haben Weisse Streifen gesehen die verbunden sind mit Rakete! Drittens Oligarch, Kriminell und von Kiev ernannte Gouverneur der Dneprpetrovsk Oblast hat $ 500.000 geboten um Putin zu...

Von den Bilder Boeing MH 17 ist zu sehen dass der Cockpit durchloechert wat mit runde Loecher dass weist auf Kugeln von einem anderen Jagdflugzeug. man wollte sofort die Piloten erschiessen damit sie keine Berichte weitergeben konnten auch nicht auf den Blackbox. Zweitens kein Zeugen im Abschussgebiet haben Weisse Streifen gesehen die verbunden sind mit Rakete! Drittens Oligarch, Kriminell und von Kiev ernannte Gouverneur der Dneprpetrovsk Oblast hat $ 500.000 geboten um Putin zu toeten, Es ist kein Zufall dass Presidents Putin´s Flugzeug ausserlich aehnlich aussieht wie MH 17 und dass Putin´s Flugzeug - zurueckkommend von Brasiien - 20 Minuten vor MH 17 flog. Zum Schluss ist auch bekannt dass US satellites in der Gegend waren und 2 NATO Kreuzer mit abhoersysteme im Schwarzen Meer waren weniger als 300 km entfernt von der Abschuss stelle. Kein Wunder also dass USA/NATO/EU ihre Anti-Russland und Anti-Putin Propaganda ueberstunden machen!


20.11.2014 | 18:54

wersglaubt

Dass die Amis spinnen, ist bekannt, ihr Staat baut schließlich auf diversen Völkermorden auf. Wenn bei uns Waffen erlaubt wären, ginge es ähnlich zu. Jedenfalls ab einem gewissen Zeitpunkt. Derzeit klappt es noch zu gut, die Bevölkerung mit Fußball, Talkshows, Krimis, verblödende Serien, verrücktem politischen Geplänkel etc. einzuschläfern. Die Amis sind uns aber nur einen Schritt voraus. Während der letzten Fußball-EM wurde bei uns (!) ganz unauffällig eine Erlaubnis beschlossen...

Dass die Amis spinnen, ist bekannt, ihr Staat baut schließlich auf diversen Völkermorden auf. Wenn bei uns Waffen erlaubt wären, ginge es ähnlich zu. Jedenfalls ab einem gewissen Zeitpunkt. Derzeit klappt es noch zu gut, die Bevölkerung mit Fußball, Talkshows, Krimis, verblödende Serien, verrücktem politischen Geplänkel etc. einzuschläfern. Die Amis sind uns aber nur einen Schritt voraus. Während der letzten Fußball-EM wurde bei uns (!) ganz unauffällig eine Erlaubnis beschlossen und durchgewunken, dass die Bundeswehr gegen das eigene Volk vorgehen darf. Wovor haben Merkel und Spießgesellen solch eine Angst ? So friedliebend sind sie, die sozial eingestellten Politiker und besonders die, die "Christlich" im Parteinamen führen. Eine Schande für Alle, die diesen Begriff aus dem Herzen ernst nehmen (auch wenn sie dabei von ihrer Religion in die Irre geführt werden).


16.11.2014 | 10:43

dvvoid

@16.11.2014 | 10:02 ... und warum schreibt der selbsternannte Oberlehrer ANONYM? Meine Postings sind alle in Ordnung. Und nicht nur das: Sie sind auch noch GUT^^


16.11.2014 | 10:02

@dvvoid

Bei dir definitiv erfolgreich. Jeder Post beweisst es. Schonmal über ne Selbsteinweisung nachgedacht?


16.11.2014 | 09:51

dvvoid

Und WARUM - bitteschön - tauchen diese Daten jetzt schon auf? Wo jedes Kind weiß, dass die Entwicklung von Bildern mehrere Jahre dauert...im EDV-Zeitalter sogar mehrere Jahrhunderte. Sorry, aber ohne Zynismus sind solche Berichte nicht mehr zu ertragen. Wenn es solche Radarkarten tatsächlich gäbe, wären sie SOFORT nach dem Absturz in die Öffentlichkeit gelangt, und nciht erst *gähn* monate später. Offenbar haben sich alle Medien vor allem in einer Aufgabe gleichgeschaltet :In die...

Und WARUM - bitteschön - tauchen diese Daten jetzt schon auf? Wo jedes Kind weiß, dass die Entwicklung von Bildern mehrere Jahre dauert...im EDV-Zeitalter sogar mehrere Jahrhunderte. Sorry, aber ohne Zynismus sind solche Berichte nicht mehr zu ertragen. Wenn es solche Radarkarten tatsächlich gäbe, wären sie SOFORT nach dem Absturz in die Öffentlichkeit gelangt, und nciht erst *gähn* monate später. Offenbar haben sich alle Medien vor allem in einer Aufgabe gleichgeschaltet :In die Köpfe der Leser zu schei*sen


15.11.2014 | 16:24

Patzer

Egal, wer das Flugzeug wirklich abgeschossen hat ! Die Ukraine hätte ihren Luftraum vorher für Flugzeuge sperren müssen, da sie die Sicherheit über das ganze Territorium der Ukraine wegen ihres Krieges gegen die Ostukraine nicht garantieren konnte. Die alten Römer hätten gefragt : Wem hat es genutzt, dass 300 Menschen den Tod fanden?

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