Sonntag, 4. Dezember 2016
10.09.2013
 
 

Syrische Rebellen planen Chemiewaffenangriff auf Israel aus einem von Assad kontrollierten Gebiet aus

Redaktion

Syrische Rebellen wollen offenbar in einer gezielten »größeren Provokation« Israel von einer Region aus, die offiziell von syrischen Regierungstruppen kontrolliert wird, mit Chemiewaffen angreifen, wie verschiedene Quellen RussiaToday berichteten.

Die Nachricht über diese möglichen Entwicklungen kommt nach dem Vorschlag des russischen Außenministers Sergei Lawrow, Syrien solle seine Chemiewaffen internationaler Kontrolle unterstellen und auch ihrer späteren Zerstörung zustimmen, um auf diese Weise einen

potenziellen Militärschlag gegen das vom Krieg schwer gebeutelte Land abzuwenden.

 

Moskau forderte die syrische Regierung darüber hinaus auf, sich der internationalen Chemiewaffenkonvention anzuschließen, die seit 1997 die Entwicklung, Herstellung, den Besitz und die Verbreitung von Chemiewaffen verbietet. Dieser Vorschlag wurde dem syrischen Außenminister Walid al-Muallim bereits unterbreitet, der sich heute zu Gesprächen in Moskau aufhielt. »Wir wissen nicht, ob Syrien diesem Vorschlag zustimmen wird, aber wenn die im Land gelagerten Chemiewaffen internationaler Kontrolle unterstellt werden und dies dazu beiträgt, eine militärische Intervention abzuwenden, werden wir sofort die Zusammenarbeit mit Syrien in dieser Angelegenheit aufnehmen«, sagte Lawrow.

 

Das syrische Außenministerium begrüßte die russische Initiative »auf der Grundlage der Sorge um das Leben unserer Bevölkerung und der Sicherheit unseres Landes«, sagte Muallim am Montag später.

 

Nur wenige Stunden zuvor hatte der amerikanische Außenminister John Kerry erklärt, um einen Militärschlag zu vermeiden, müsse Präsident Baschar al-Assad innerhalb einer Woche »jedes einzelne Gramm« seiner chemischen Kampfstoffe der Kontrolle der internationalen Gemeinschaft unterstellen. »Aber das wird er nicht tun, und das ist auch unmöglich«, fügte er auf einer Medienkonferenz in London hinzu, wo er seine Europareise abschloss, auf der er versucht hatte, für Unterstützung für den von Obama vorgeschlagenen »begrenzten Militärschlag«, gegen Syrien zu werben.

 

Die USA machen die syrische Regierung für den mutmaßlichen Chemiewaffenangriff in Außenbezirken von Damaskus am 21. August verantwortlich. Washington behauptet zwar, es verfüge über nachrichtendienstliche Erkenntnisse, die diese Behauptung untermauerten, weigerte sich aber bisher, auch nur den kleinsten konkreten Beweis vorzulegen, der das Assad-Regime mit dem tragischen Zwischenfall in Verbindung brächte.

 

 

 

 

 


 

 

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