Tuesday, 26. July 2016
13.08.2014
 
 

»New York Times« baff: Da sind ja in der Ost-Ukraine Neonazis an der Front!

Robert Parry

Bei der Offensive, die die ukrainische Regierung gegen die aufständische russische Minderheit im Osten des Landes durchführt, sind auch rechtsextreme paramilitärische Milizen im Einsatz. Das berichtete die New York Times am Sonntag quasi nebenbei. Über der Stadt Marinka, westlich der Rebellen-Hochburg Donezk, haben Milizen sogar eine Neonazi-Fahne gehisst.

 

Eine mit Hilfe der USA betriebene Militäroperation, die Tausende Opfer gefordert hat, vor allem Zivilisten, wird von Neonazis angeführt. Man sollte meinen, dass das reichlich Schlagzeilen macht, aber die amerikanischen Mainstream-Medien halten an der Politik fest, die sie seit Beginn der Ukraine-Krise fahren: Die Rolle der Braunhemden in der Ukraine lässt man geflissentlich unter den Tisch fallen.

 

Nur gelegentlich einmal fällt der Begriff »Neonazi«, normalerweise um diese unbequeme Wahrheit als »russische Propaganda« abzutun. Doch diese Wahrheit ist die: Neonazis haben im Februar eine zentrale Rolle beim gewaltsamen Sturz des gewählten Präsidenten Viktor Janukowitsch gespielt, genauso spielen sie eine wichtige Rolle in der Putsch-Regierung, die seitdem an der Macht ist, und nun auch bei der Offensive im Osten.

 

Am Sonntag ging ein von Andrew E. Kramer geschriebener Artikel in der New York Times in den letzten drei Absätzen auf die Rolle der Neonazi-Milizen ein:

»Im Kampf um Donezk hat sich ein tödliches Muster entwickelt: Die reguläre Armee bombardiert aus der Entfernung die Stellungen der Separatisten. Daraufhin folgen chaotische, gewaltsame Angriffe von einigen des guten halben Dutzends paramilitärischer Gruppen, die Donezk umzingelt haben und die bereit sind, sich in den Straßenkampf zu stürzen.

Von offizieller Seite in Kiew heißt es, Milizen und Armee würden ihr Vorgehen abstimmen, aber die Milizen, die über ungefähr 7.000 Kämpfer verfügen, sind wütend und gelegentlich nicht zu kontrollieren. Eine »Azow« genannte Miliz eroberte das Dorf Marinka und hat eine Fahne, die ein Hakenkreuz-ähnliches Neonazi-Symbol ziert.

Beim Vormarsch nahmen die Kämpfer ihre Befehle nicht aus Kiew entgegen, sondern von einem örtlichen Armeekommandeur. In einem Video des Angriffs ist keinerlei Zurückhaltung zu erkennen. Ein Soldat zeigt auf eine vermeintlich von prorussischen Kämpfern besetzte Stellung und schrie: Die Bastarde sind genau dort! Dann eröffnete er das Feuer.«

Anders gesagt: Die Neonazi-Milizen, die bei den Demonstranten gegen Janukowitsch im Februar an vorderster Front kämpften, sind also jetzt als Stoßtruppler im Einsatz und töten im Osten ethnische Russen – und sie operieren dabei völlig offen. In einem besetzten 10.000-Einwohner-Städtchen hissen sie sogar eine Neonazi-Flagge mit einer Art Hakenkreuz.

 

Dass diese Information am Ende eines langen Artikels vergraben wird, ist typisch dafür, wie die Times und andere amerikanische Mainstream-Medien in der Vergangenheit mit dem Neonazi-Problem umgegangen sind. Kommt die Realität zur Sprache, braucht es zumeist einen Leser, der sehr viel über die Geschichte der Ukraine weiß und versiert darin ist, zwischen den Zeilen zu lesen, um die Zusammenhänge zu verstehen.

 

So veröffentlichte die New York Times am 6. April ein Porträt des ukrainischen Nationalisten Juri Martschuk, der im Februar beim Volksaufstand gegen Janukowitsch verwundet worden war. Wer weit in die Geschichte hineinliest, erfährt, dass Martschuk in Lwiw Anführer der rechtsextremen Swoboda war. Wenn man ein wenig nachforscht, findet man heraus, dass Lwiw eine Hochburg der Neonazis ist, wo ukrainische Nationalisten Fackelzüge zu Ehren von Stepan Bandera abhalten, der im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte.

 

Die Times nennt diesen Kontext nicht und schreibt weiter, dass Lwiw-Milizen ein staatliches Waffenarsenal plünderten und jeden Tag 600 Milizionäre für den Kampf gegen die Polizei auf den Kiewer Maidan schickten. Martschuk beschreibt, wie diese straff organisierten Milizen, die in paramilitärische Brigaden von jeweils 100 Kämpfern unterteilt sind, am 20. Februar den verhängnisvollen Angriff auf die Polizei einleiteten. Es war der Kampf, bei dem Martschuk verwundet wurde und bei dem die Opferzahlen schlagartig anstiegen. Zahlreiche Demonstranten und etwa ein Dutzend Polizisten verloren ihr Leben.

 

Er habe seine Kameraden im besetzten Rathaus besucht, sagte Martschuk später. Die Times erwähnt nicht, dass im Rathaus Nazi-Banner und als Tribut für die Vorherrschaft der weißen Rasse sogar eine Südstaatenflagge aufgehängt worden waren.

 

Am 12. April touchierte die Times erneut das unbequeme Thema Neonazis in einem Artikel über den geheimnisvollen Tod des Neonazi-Anführers Olexandr Musytschko. Musytschko war am 24. März bei einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben gekommen. In dem Artikel wird Roman Kowal zitiert, ein örtlicher Anführer des »Rechten Sektors«. Er erklärt, welch wichtige Rolle seine Organisation beim Sturz Janukowitschs gespielt hat.

 

»Die Februar-Revolution in der Ukraine«, so Kowal, wäre ohne den »Rechten Sektor und andere Milizengruppen niemals geschehen«, schrieb die Times. »Brennt, Kartoffelkäfer, brennt«, so ging das Lied.

 

Am 2. Mai zeigte sich die Brutalität dieser Neonazis erneut. Rechte Schläger griffen in Odessa ein Zeltlager russischstämmiger Demonstranten an. Sie trieben die Menschen in ein Gewerkschaftsgebäude und setzten es dann mit Molotow-Cocktails in Brand. Während das Gebäude in Flammen aufging, versuchten einige Menschen zu entkommen, doch sie wurden gejagt und verprügelt. Die im Gebäude gefangenen Menschen dagegen hörten die ukrainischen Nationalisten rufen: »Brennt, Kartoffelkäfer, brennt!« Kartoffelkäfer sind schwarz und rot gestreift, das sind auch die Farben des prorussischen Lagers.

 

Während sich das Feuer ausbreitete und im Gebäude Menschen starben, wurde draußen die ukrainische Nationalhymne gesungen. Das Gebäude wurde zudem mit Hakenkreuz-ähnlichen Symbolen und mit einem Graffiti »galizische SS« besprüht, einem Verweis auf die ukrainischen Einheiten, die im Zweiten Weltkrieg an der Seite der SS kämpften und an der Ostfront russische Soldaten töteten.

 

Der Feuertod von Dutzenden Menschen in Odessa erinnert an einen Zwischenfall aus dem Zweiten Weltkrieg. 1944 waren Teile eines Polizeiregiments der galizischen SS an dem Massaker in Huta Pieniacka beteiligt. Das polnische Dorf war eine Zuflucht von Juden gewesen und wurde von russischen und polnischen Partisanen verteidigt. Am 28. Februar 1944 griffen ukrainische Polizei und deutsche Soldaten das Dorf an und schlachteten Hunderte Bewohner ab. Viele wurden in Scheunen eingesperrt, die dann angezündet wurden.

 

In der ukrainischen Politik ist das Erbe des Zweiten Weltkriegs nie weit, vor allem die erbitterten Kämpfe zwischen ukrainischen Nationalisten aus dem Westen des Landes und den ethnischen Russen aus dem Osten.

 

Während der Proteste auf dem Maidan in Kiew wurde auch Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera als Held gefeiert. Sein Name tauchte auf vielen Bannern auf, unter anderem an einem Podest befestigt, auf dem US-Senator John McCain den Aufständischen seine Unterstützung bei den Bemühungen aussprach, Janukowitsch zu stürzen – den Präsidenten, dessen Anhänger vor allem unter den russischstämmigen Bürgern im Osten der Ukraine zu finden waren.

 

Im Zweiten Weltkrieg leitete Bandera die »Organisation Ukrainischer Nationalisten-B« (OUN-B), eine radikale paramilitärische Bewegung, die aus der Ukraine einen rassenreinen Staat machen wollte. OUN-B beteiligte sich an der Vertreibung und Auslöschung Tausender Juden und Polen.

 

Der Großteil der Demonstranten auf dem Maidan schien getrieben von der Wut angesichts der politischen Korruption und vom Wunsch, sich der Europäischen Union anzuschließen, aber die Neonazis machten ebenfalls einen beträchtlichen Anteil der Protestierenden aus. Zudem standen sie in erster Reihe, als Regierungsgebäude besetzt wurden und es zu Straßenschlachten mit der Polizei kam.

 

In den Tagen nach dem Staatsstreich vom 22. Februar kontrollierten die Neonazis quasi die Regierung. Europäische und amerikanische Diplomaten beeilten sich, das aufgewühlte Parlament bei der Aufgabe zu unterstützen, eine halbwegs respektabel wirkende Regierung zusammenzustellen. In Anerkennung für ihre Leistungen beim Sturz von Janukowitsch gingen mindestens vier Ministerien, darunter auch das für nationale Sicherheit, an Rechtsextreme.

 

So ungewöhnlich es auch für einen modernen europäischen Staat war, Neonazis Ministerämter zu übertragen, so gut zogen nahezu alle amerikanischen Nachrichtenmedien mit und spielten die Rolle der Neonazis herunter. Bei ihrer Berichterstattung umgehen die Medien das heikle Thema, indem sie wichtigen Kontext unterschlagen, etwa den Hintergrund von Andrij Parubij, in der Putsch-Regierung verantwortlich für nationale Sicherheit. Parubij gründete 1991 die Sozial-Nationale Partei der Ukraine, bei der radikaler ukrainischer Nationalismus mit Neonazi-Symbolik verschmolzen wurde. Parubij war Kommandant der »Selbstverteidigungskräfte« der Maidan-Demonstranten.

 

Als die Regierung in Kiew im April ihre »Antiterror-Operation« gegen die russischstämmige Bevölkerung im Osten einleitete, kündigte Parubij an, dass seine rechten Paramilitärs, die inzwischen in die Nationalgarde eingegliedert worden waren, ganz vorne dabei sein würden. Am 15. April twitterte er, dass Reserveeinheiten der Nationalgarde, die aus Freiwilligen der Maidan-Selbstverteidigungskräfte hervorgegangen seien, an die Front abkommandiert worden seien. (Parubij hat sein Amt als Chef der nationalen Sicherheit vor wenigen Tagen aus unbekannten Gründen niedergelegt.)

 

Inzwischen zieht das ukrainische Militär das Netz um die verbleibenden Rebellenstellungen immer enger und deckt sie mit Artillerie und Luftangriffen ein. Gleichzeitig drängen erneut Tausende Neonazi-Milizionäre an die Front. Es sind hoch motivierte Kämpfer, fest entschlossen, so viele russischstämmige Ukrainer wie möglich zu töten. Eine erstaunliche Geschichte, aber eine, mit der sich die amerikanischen Mainstream-Medien lieber nicht befassen wollen.

 

 

 

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Leser-Kommentare (13) zu diesem Artikel

14.08.2014 | 20:18

Eduard Totleben

Die FAZ hat heute, 14.08. ,die Kommentarfunktion unter allen Artikeln zum Donbass Konflikt komplett gesperrt. Auf Nachfrage erhielt ich von einem Kai Schmitz, k.Schmitz@faz,de, folgende Antwort: Sehr geehrte Nutzer, Unser Wunsch ist, die Debatten auf FAZ.NET konstruktiv zu halten und ein Klima zu schaffen, in dem man gerne diskutiert. Wir wollen den Dialog unter den Lesern fördern, was derzeit leider unter Beiträgen zu einigen wenigen Themen nicht möglich ist. Deshalb haben...

Die FAZ hat heute, 14.08. ,die Kommentarfunktion unter allen Artikeln zum Donbass Konflikt komplett gesperrt. Auf Nachfrage erhielt ich von einem Kai Schmitz, k.Schmitz@faz,de, folgende Antwort: Sehr geehrte Nutzer, Unser Wunsch ist, die Debatten auf FAZ.NET konstruktiv zu halten und ein Klima zu schaffen, in dem man gerne diskutiert. Wir wollen den Dialog unter den Lesern fördern, was derzeit leider unter Beiträgen zu einigen wenigen Themen nicht möglich ist. Deshalb haben wir uns nach reiflicher Überlegung entschieden, die Kommentarfunktion unter einzelnen Artikeln zu deaktivieren. Wenn die Zahl der Kommentare, die an einem Artikel gesperrt werden müssen, um ein Vielfaches größer ist als jene, die unseren Nutzungsrichtlinien entsprechen, wird die Kommentarfunktion an einem Artikel gesperrt. Mit freundlichen Grüßen Ihr F.A.Z.-Moderatorenteam


14.08.2014 | 19:09

Karl Stankiewitz

Ich habe Ende Februar 2014 etwas geschrieben über die Umtriebe Banderas, seine Komplicenschaft mit Hitler, seine Münchner "Exil-Regierung" (nach eigenen damaligen Recherchen als Münchner Korrespondent), über seine in der Ukraine operierende Partisanentruppe, seine Ermordung durch den sowjetischen Agenten Stachinsky und die aktuellen Kontakte zwischen den Bandera-Nachfolgern in München und Kiew. Keines der großen Medien, denen ich die Geschichte anbot, wollte sie...

Ich habe Ende Februar 2014 etwas geschrieben über die Umtriebe Banderas, seine Komplicenschaft mit Hitler, seine Münchner "Exil-Regierung" (nach eigenen damaligen Recherchen als Münchner Korrespondent), über seine in der Ukraine operierende Partisanentruppe, seine Ermordung durch den sowjetischen Agenten Stachinsky und die aktuellen Kontakte zwischen den Bandera-Nachfolgern in München und Kiew. Keines der großen Medien, denen ich die Geschichte anbot, wollte sie bringen. Immerhin erschien sie am 7.3.14 im online-Dienst "Kulturspiegel". Seither wäre für viele Zeitchronisten viel Zeit gewesen, die Hintergründe näher zu erkunden.


14.08.2014 | 07:14

Fritz Schweikert

Wie vor 80 Jahren arbeiten auch jetzt wieder Zionisten und National Sozalisten zusammen. In Addis Regierung waren jede Menge Zio´s vertreten, ergo steht Nazi für Nationalzionisten. Fred


13.08.2014 | 17:15

MacBee

Inzwischen haben Poroschenko und die braune Brut ihr Vorgehen in der Ostukraine noch "verfeinert". Nach stundenlangem, zumeist nächtlichen Dauerbeschuß werden zunächst blutjunge zwangsrekrutierte Westukrainer von dem Pack als erstes in die Ortschaften getrieben. Wer nicht geht, bekommt Feuer aus den eigenen Reihen. Erst dann begeben sich die "Herren" zur Erfolgskontrolle. Aber die Regierung der BRD weiß natürlich von alledem nichts und heuchelt in Sachen NSU...

Inzwischen haben Poroschenko und die braune Brut ihr Vorgehen in der Ostukraine noch "verfeinert". Nach stundenlangem, zumeist nächtlichen Dauerbeschuß werden zunächst blutjunge zwangsrekrutierte Westukrainer von dem Pack als erstes in die Ortschaften getrieben. Wer nicht geht, bekommt Feuer aus den eigenen Reihen. Erst dann begeben sich die "Herren" zur Erfolgskontrolle. Aber die Regierung der BRD weiß natürlich von alledem nichts und heuchelt in Sachen NSU Rechtstaaatlichkeit.


13.08.2014 | 16:47

Jo2

Fortsetzung: " Wiederstand- Konferenz: Vom 06. – 07. 07. 2014 fand in Jalta/Krim eine internationale Konferenz von Bürger/innen der Ukraine und Repräsentant/innen des internationalen Solidaritätsnetzwerkes statt, das zur Solidarität mit den Menschen aufruft, die von dem Krieg im Osten der Ukraine bedroht sind, den die Kiewer Regierung mit Unterstützung des Westens gegen die eigene Bevölkerung führt. Thema: „Die globale Krise und der Widerstand in der...

Fortsetzung: " Wiederstand- Konferenz: Vom 06. – 07. 07. 2014 fand in Jalta/Krim eine internationale Konferenz von Bürger/innen der Ukraine und Repräsentant/innen des internationalen Solidaritätsnetzwerkes statt, das zur Solidarität mit den Menschen aufruft, die von dem Krieg im Osten der Ukraine bedroht sind, den die Kiewer Regierung mit Unterstützung des Westens gegen die eigene Bevölkerung führt. Thema: „Die globale Krise und der Widerstand in der Ukraine.“ https://dl.dropboxusercontent.com/u/34527719/Jalta.pdf" Forts. folgt


13.08.2014 | 15:42

Thore von Donnersmark

So gut und so treffend die Berichte auch in vielen Dingen sind, fällt mir doch immer wieder auf, dass auch für die gegenwärtige Situation die alten Stereotype der Nachkriegsgeschichtsschreibung herhalten.Sehr enttäuschend. Auch Putin bedient diese Klischees nach wie vor.Wie sich die Rechten in der Ukraine aufführen widert mich an, was die USA/NATO/EU da vom Zaun gebrochen hat auch. Die alten Stereotype wiedern mich aber auch an. Wenn das mal alles so einfach wäre: Die gallizische...

So gut und so treffend die Berichte auch in vielen Dingen sind, fällt mir doch immer wieder auf, dass auch für die gegenwärtige Situation die alten Stereotype der Nachkriegsgeschichtsschreibung herhalten.
Sehr enttäuschend. Auch Putin bedient diese Klischees nach wie vor.
Wie sich die Rechten in der Ukraine aufführen widert mich an, was die USA/NATO/EU da vom Zaun gebrochen hat auch. Die alten Stereotype wiedern mich aber auch an. Wenn das mal alles so einfach wäre: Die gallizische SS waren natürlich alles Verbrecher? Und Russen und Polen, Partisanen, nur Waisenknaben??? Alle Achtung. Wer so was schreibt hat von dem was ab 1939 im Osten passiert ist nichts verstanden.
Wie nachvollziehbar wäre doch die Gegenwart wenn man endlich mal mit den Geschichtsverbiegungen aufhören würde die nur zum Ziel haben Deutschland zu ächten und die Siegermächte des zweiten 30jährigen Krieges gegen Deutschland zu beweiräuchern, diesen ganzen Mist hat es doch schon vorher gegeben und er wird sich auch in Zukunft wiederholen, natürlich nur sofern es zwischen NATO und Russland nicht wirklich kracht. Dann gute Nacht Marie und zwar als erstes hier für uns in Deutschland. Aber unsere Eliten und Volksvertreter sitzen dann eh auf Ihrer Finka im Ausland, wo sie auch ihre Kohle horten.

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