Sunday, 24. July 2016
14.11.2015
 
 

Über 127 Tote! Islamistische Terroristen greifen Paris an – Frankreichs 9/11

Stefan Schubert

Die Straßen von Paris wurden durch islamische Terroristen in ein Kriegsgebiet verwandelt. In einer koordinierten Aktion wurden sechs Ziele im Zentrum der Stadt mit Selbstmordanschlägen und Kalaschnikows angegriffen. Die Opferzahlen wurden die gesamte Nacht nach oben korrigiert.

 

Zur zeit gehen die französischen Behörden von 127 Toten und über 200 Verletzten aus, wobei viele der Verletzten noch mit dem Tode ringen. Bei der Terrorwelle starben acht Terroristen, sieben haben sich als Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Laut Meldungen des belgischen Senders »RTBF Info« hat sich der Islamische Staat zu den Anschlägen bekannt und weitere Drohungen gegen Rom, London und Washington ausgesprochen.

 

Die Mörder haben ausschließlich unschuldige Bürger attackiert, die ihren Freitagabend in einem der Gastronomieviertel der Innenstadt genossen oder ein Musikkonzert besucht haben. Auch auf das Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft im Stade de France wurden Selbstmord- und mehrere Bombenanschläge verübt.

 

Der französische Präsident Hollande hat daraufhin den Ausnahmezustand über das gesamte Land verhängt und die Polizei hat mit Unterstützung des Militärs alle Grenzen Frankreichs abgeriegelt. Die zuerst angeordnete Schließung von Flughäfen und Bahnhöfen wurde zurück genommen, als diese von starken Polizei- und Militäreinheiten gesichert wurden.

 

NATO-Generalsekretär Stoltenberg bot unterdessen den Einsatz des Militärbündnisses an. Da in dem Chaos zuerst mehrere mit Kalaschnikow und mit Sprengstoffwesten bewaffneten Terroristen die Flucht gelang, startete Belgien umgehend mit Kontrollen an der französischen Grenze. Aus Berlin wurden keinerlei weiteren Schutzmaßnahmen für die deutsch-französische Grenze vermeldet.

 

Die Pariser Bevölkerung wurde über alle Nachrichtenkanäle aufgefordert sich in ihren Wohnungen einzuschließen und diese nicht zu verlassen. In den Bahnhöfen wurden Züge gestoppt und evakuiert und die Métro und der öffentliche Nahverkehr lahmgelegt. Über Stunden herrschten Panik und Chaos in Paris, da weitere Anschläge befürchtet wurden und keinerlei Klarheit über die Anzahl der Terroristen herrschte.

 

Bewusst haben die Attentäter die große Bühne gewählt und während der Live-Übertragung des Freundschaftsspiels Frankreichs und Deutschlands mehrere Anschläge vor dem Stadion Stade de France verübt.

 

Dazu zündeten Selbstmordattentäter direkt vor dem Stadion Nagelbomben. Die Detonationen waren auf den Zuschauerrängen körperlich zu spüren, sowie mehrere Bombenexplosionen bei der TV-Übertragung zu hören.

 

Auch die Besucher einer nahegelegenen McDonald`s Filiale wurden Ziel eines Selbstmordanschlages. Rund um das Stadion kamen vier Menschen ums Leben, davon soll es sich bei dreien um die Selbstmordattentäter handeln.

 

Das Spiel wurde nicht unterbrochen und die Zuschauer erst nach dem Abpfiff über die in unmittelbarer Nähe tobenden Terrorwelle informiert, wonach teilweise Panik unter den Zuschauern ausbrach.

 

Im 10. Arrondissement soll ein Attentäter ein Restaurant betreten und wahllos auf die anwesenden Gäste mit einer Kalaschnikow gefeuert haben. In der Rue de Charonne wurden in nahe der Bar La Belle Èpoche 18 Menschen getötet. Auf den Terrassen zweier Restaurants in der Rue Alibert wurden 14 Menschen beim Abendessen erschossen.

 

Weitere Terroristen haben aus dem Auto heraus auf Gäste des Cafés Le Carillon ebenfalls mit einer AK 47 das Feuer eröffnet. Mitten im Herzen von Paris gab es eine weitere Schießerei als Attentäter Jagd auf Besucher des Einkaufszentrums Les Halles machten.

 

Es scheint ganz so, als ob sich mobile Lagen entwickelt hätten und die Terroristen nach den ersten Anschlägen vom Tatort flüchten konnten und an weiteren Orten Menschen ermordet haben. Nach ersten Angaben waren die Terroristen nicht vermummt, was den geplanten Selbstmordcharakter der Terrorwelle bestätigt.

 

Nur wenige Gehminuten von den Redaktionsräumen des Satiremagazins »Charlie Hebdo« entfernt kam es zum schwerwiegendsten Angriff. Mehrere Terroristen, wahrscheinlich fünf, stürmten die Konzerthalle Bataclan, in dem eine kalifornische Heavy-Metal-Band ein Konzert gab und nahmen die 1500 Besucher als Geiseln.

 

Die Attentäter sollen sofort aus dem Konzertgraben heraus in die Menschenmenge geschossen und dabei laut Augenzeugen »Allahu Akbar« und »Ihr büßt jetzt für das, was ihr Syrien antut« gerufen haben. Auch warfen sie mehrere Sprengsätze auf die dicht gedrängt stehenden Besucher. Dann sollen die Islamisten umgehend damit begonnen haben eine Geisel nach der anderen hinzurichten.

 

Die Terroristen seien »sehr ruhig, sehr entschlossen« vorgegangen, berichten Zeugen, als die am Boden liegend Schutz suchenden Besucher erschossen wurden. Insgesamt feuerten die Attentäter über zehn Minuten in die Menschenmenge und luden dabei mehrmals ihre AK 47 nach.

 

Als die Polizei von einzelnen Geiseln, über deren Handys, von den Massenhinrichtungen erfuhr, leitete die Spezialeinheit GIGN eine Notstürmung ein, dabei brachten vier Terroristen ihre Sprengstoffwesten zur Detonation. Ein weiterer wurde erschossen und löste noch im Fallen ebenfalls seine Bombe aus. Der Einsatz der Spezialeinheit kam zu spät. Allein im Bataclan-Theater ermordeten die Islamisten über 112 Menschen. Polizisten am Tatort sprachen von einem »regelrechten Gemetzel«.

 

 

 

 

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