Sunday, 26. June 2016
08.03.2014
 
 

BBC räumt ein: Bewaffnete Rechtsradikale standen an der Spitze der »Revolution« in Kiew

Tony Cartalucci

Wie bereits im Falle der westlichen Unterstützung religiös motivierter, sektiererischer Terroristen im gesamten Nahmittelosten hat der Westen auch bei der soziokulturellen Neuordnung Osteuropas auf die verabscheuungswürdigen Elemente der ukrainischen Gesellschaft zurückgegriffen, die die dortige »Revolution« anführen sollten. Jetzt, wo sich der Staub langsam legt und das westliche Handlanger-Regime einigermaßen fest im ukrainischen Kiew im Sattel sitzt, können die westlichen Medien endlich versuchen, zumindest einen Teil ihrer verloren gegangenen Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, nachdem sie zuvor monatelang das Offensichtliche – dass nämlich bewaffnete Rechtsradikale an der Spitze des so genannten »Euromaidan«-Aufstandes standen – ignoriert hatten.

Ein kurzer Bericht in der britischen Nachrichtensendung BBC Newsnight mit dem Titel »Neonazi-Gefahr in der neuen Ukraine« enthüllt, dass fremdenfeindliche, antisemitische Nationalisten, die bewaffnet waren und an der Spitze des Mobs in Kiew standen, direkt und offenkundig den seit Monaten wiedergekäuten westlichen Mediendarstellungen widersprechen, nach denen es sich bei

diesem Mob um Kämpfer für »Freiheit«, »Demokratie« und eine »engere Anbindung an und Integration in den Westen« gehandelt habe. Ein besonders absurdes Beispiel für diese Berichterstattung war das im Internet verbreitete Propagandavideo »Ich bin Ukrainerin«.

 

Der »Euromaidan« war alles andere als ein Aufstand für mehr Demokratie. Er steht vielmehr in einer langen Reihe vom Westen inszenierter und gesteuerter Regimewechsel, wobei er sich die berechtigten Hoffnungen und guten Absichten der oft schlecht informierten Bevölkerung zunutze machte, um die verdeckte Unterstützung abstoßender bewaffneter Extremisten zu vertuschen; so wie es auch schon im Falle des gleichfalls inszenierten und gesteuerten »Arabischen Frühlings«, der 2011 begann, der Fall gewesen war.

 

Vor dem Hintergrund dieses BBC-Berichts gewinnt ein bestätigtes, abgehörtes Telefongespräch zwischen der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton und dem lettischen Außenminister Urmas Paet, in dem es darum ging, dass die ukrainische Opposition Berichten zufolge Scharfschützen angeheuert habe, die sowohl auf die Polizei als auch auf die Demonstranten schießen sollten, einen neuen höheren Grad an Wahrhaftigkeit mit weitreichenden Folgen.

 

Dies rückt auch das Auftauchen des amerikanischen Senators John McCain auf der Bühne des Maidan in Kiew in ein neues Licht. Dort stand er Seite an Seite mit diesen unverhohlen auftretenden Rechtsradikalen – ein beschämendes und abscheuliches Verhalten, das an Verrat grenzt und sogar als direkte Unterstützung von Terrorismus gewertet werden kann.

 

Die Enthüllung der BBC, dass bewaffnete Rechtsradikale an der Spitze des Mobs und des Sturzes einer gewählten Regierung standen und dabei unverhohlen vom Westen, der ihr Tun offensichtlich billigte, unterstützt wurden, entlarvt die westliche Darstellung der Ereignisse als reines Lügenmärchen. Ein gutes Beispiel für diese einseitige Darstellungsweise liefert der Artikel »Putins Krim-Propagandamaschine«, der am 3. März auf der Internetseite Daily Beast erschien und in dem versucht wird, auf ironische Weise Russland vorzuwerfen, sich die Fakten und die Wirklichkeit nach seinem Gusto zurecht zu biegen. Dort heißt es u.a.:

»Russland marschierte im Verlaufe des Wochenendes in die Ukraine ein und rechtfertigte sein Vorgehen mit der Behauptung, es müsse die russischstämmige und russischsprachige Bevölkerung der Krim vor angeblichen rechtsradikalen Extremisten schützen. Dabei handelt es sich natürlich um reine Propaganda – Wladimir Putin war schon immer scharf darauf, Land zu annektieren, das einmal zu Russland gehörte, so wie er es schon in Georgien 2008 getan hatte. Er scheint zu denken, dass sich die ukrainische Armee sofort den russischen Streitkräften ergeben werde.

Aber trotzdem muss Putin einen Grund erfinden, egal wie löchrig er ist; und so wurde die Behauptung einer Bedrohung durch Neonazis aufgebracht. Wie sich zeigt, sind die Straßen der Krim nicht mit Extremisten gepflastert – diese Tatsache stellte staatliche russische Fernsehsender, die versuchten, auf der Krim lebende Beweise für rechtsradikale Schläger zu finden, vor Probleme.«

Während Daily Beast behauptet, staatliche russische Fernsehsender hätten Probleme, auf der Krim rechtsradikale Extremisten zu finden, scheint der britische Sender BBC in Kiew förmlich über sie zu stolpern. Ihre schiere Existenz in der ukrainischen Hauptstadt sowie die Tatsache, dass sie bestätigten Berichten zufolge bewaffnet und entschlossen sind, ihre Machtposition zu vergrößern und zu konsolidieren, stellt eine offene Bedrohung sowohl der Bevölkerung von Kiew als auch der restlichen ukrainischen Bevölkerung dar und liefert gleichzeitig den Nachbarn der Ukraine eingedenk der blutrünstigen und völkermörderischen Ursprünge der Nazis Grund zu massiven Befürchtungen.

 

Vor diesem Hintergrund verstehen wir genau, wem und was Russland entgegenzutreten versucht, wobei es aber vom Westen für seinen Widerstand nur scharf verurteilt wird. Was nun den Westen betrifft, so weist seine Fähigkeit, sich selbst mit den schrecklichsten Ideologien, die jemals von der Menschheit ersonnen wurden, zu verbünden, darauf hin, dass die angeblichen Prinzipien und Werte, auf denen die westliche Gesellschaft beruhen soll, reine Fassade sind, hinter der er versucht, seine wahren Absichten – die Ausweitung seiner Vorherrschaft – durchzusetzen. Darin unterscheidet er sich nicht grundsätzlich von den gewalttätigen Extremisten, deren Hilfe und Zusammenarbeit er sich regelmäßig überall auf der Welt bedient.

 

Plant der Westen bereits eine »Nacht der langen Messer«?


Die plötzliche »Ehrlichkeit« der BBC hinsichtlich der Brigaden bewaffneter Rechtsradikaler, die die Westukraine heimsuchen, geht aber keineswegs darauf zurück, dass dieser britische staatliche Propagandaarm auf einmal sein journalistisches Gewissen entdeckt hat. Es handelt sich vielmehr um den Versuch, sich der extremistischen Schläger zu entledigen, die – aber erst ab jetzt – zu einer Belastung für die Ziele des Westens in den osteuropäischen Ländern zu werden drohen.

 

Der Westen würde es vermutlich vorziehen, die bewaffneten Neonazis durch NATO-Kräfte, professionelle Söldner und eine Stellvertreter-Streitmacht aus Ukrainern zu ersetzen, die von westlichen Spezialeinheiten und Geheimdiensten ausgebildet und kontrolliert werden.

 

Genauso war der Westen bereits in Afghanistan vorgegangen, wo er religiös motivierte sektiererische Extremisten und Terroristen benutzte, um in den 1980er Jahren einen Stellvertreterkrieg gegen die Sowjetunion zu führen. Später ging er dann nach 2001 gegen seine früheren »Verbündeten« vor. Auf ähnliche Weise wird der Westen die Rechtsradikalen in Kiew nur so lange benutzen, wie es ihm absolut notwendig erscheint. Danach wird er sie fallen lassen und abservieren. Dieser kurze BBC-Bericht enthüllt den abscheulichen Charakter der Kräfte, die tatsächlich an der Spitze des so genannten »Euromaidan«-Aufstandes standen, und ist möglicherweise der erste Schritt, sich dieser »Verbündeten« zu entledigen.

 

Diejenigen, die die weitere Entwicklung der ukrainischen Krise genau verfolgen, werden genau beobachten, welche Haltung der Westen gegenüber diesen faschistischen, bewaffneten, militanten Stellvertreterkämpfern einnimmt. Es ist zu befürchten, dass der Westen beabsichtigt, sie durch professionellere, aber auch vorzeigbarere bewaffnete Kräfte zu ersetzen, die das konsolidieren sollen, was während der gewalttätigen Ausschreitungen und des Chaos, unter denen Kiew seit Monaten zu leiden hat, erreicht wurde.

 

 

 

 


 

 

 

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