MI6, britische Spezialeinheiten des SAS und die CIA ohne Mandat in Syrien aktiv
Tony Cartalucci
Die britische Tageszeitung Daily Star berichtete am 26. August in ihrem Artikel »SAS Hunt Bio Arms«: »Etwa 200 Soldaten der Eliteeinheiten SAS (Special Air Service) und SBS (Special Boat Service) befinden sich innerhalb oder in der nahen Umgebung Syriens und suchen dort nach Assads Massenvernichtungswaffen«. Weiter behauptete die Zeitung, die SAS-Soldaten würden von Angehörigen des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6, des amerikanischen Geheimdienstes CIA sowie französischen und amerikanischen Soldaten begleitet. Zuvor hatte US-Präsident Barack Obama erklärt, die USA würden militärisch eingreifen, sobald Syrien »die [bisher nicht bestätigten Massenvernichtungswaffen] in bedrohlicher Weise verlegt«.
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Wie im Falle des Irak hat der Westen bisher keinerlei Beweise für die Existenz dieser Waffen vorgelegt und schon gar keine Erkenntnisse dazu präsentiert, dass diese Waffen gegen Terroristen,
die in ganz Syrien agieren, eingesetzt wurden oder ihr Einsatz geplant ist. Und wie im Falle des Irak wird über bewusst platzierte, »durchgesickerte« Meldungen und nur ausgewählten Personen zugängliche Zusammenkünfte ein weiterer Vorwand präsentiert, um die Öffentlichkeit auf eine zum Scheitern verurteilte militärische Intervention vorzubereiten, mit der die in sich zusammenbrechende terroristische »Opposition« in Syrien gerettet werden soll.
Der Westen verfügt dabei in keiner Weise über ein irgendwie geartetes »internationales Mandat«, militärisch in Syrien einzugreifen – und das bedeutet nichts anderes, als dass die SAS-Soldaten, sofern sie sich tatsächlich in Syrien aufhalten, dort in flagranter Weise das Völkerrecht verletzen.
Zudem ist davon auszugehen, dass es sich bei möglichen »Verlegungen« oder dem »Einsatz« chemischer Waffen in Syrien um so genannte »False-Flag«-Operationen handelt (bei denen bestimmte Handlungen zum Schein einer anderen Partei untergeschoben werden, um die Identität
der tatsächlichen Urheber zu verschleiern), wobei die entsprechenden Waffen oder Kampfstoffe sogar von libyschen Terroristen, die bestätigten Berichten zufolge führende Positionen in der so genannten »Freien Syrischen Armee« (FSA) eingenommen haben, ins Land gebracht worden sein könnten. Die USA, England, andere europäische Länder und Golfanrainerstaaten versorgen diese Gruppen und die FSA mit Geld, Waffen und logistischer Unterstützung.
Von den USA, England, Frankreich und den Golfstaaten unterstützte Al-Qaida-Kämpfer versuchen schon seit geraumer Zeit, Syrien zu infiltrieren und die dortige Regierung mit Waffengewalt zu stürzen. Zudem schüchtern sie die Bevölkerung mit einer jetzt schon anderthalb Jahre währenden brutalen Terrorkampagne ein. Im Juli und August dieses Jahres versuchten von der NATO unterstützte Terroristen die zwei größten syrischen Städte – Damaskus und Aleppo – in ihre Gewalt zu bringen. Dabei mussten sie schwere Verluste hinnehmen.
Zugleich wächst die öffentliche Unterstützung für die regulären syrischen Soldaten, die für ein Ende der Gewalt sorgen sollen. Der Konflikt in Syrien wurde von westlichen Interessen bereits seit Anfang 2007 bewusst herbeimanipuliert.
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