Monday, 27. June 2016
27.03.2016
 
 

Brüssel: »Marsch gegen die Angst« wegen Terrorangst abgesagt

Torben Grombery

Die für den heutigen Sonntag geplante Kundgebung »Marsch gegen die Angst« in der belgischen Hauptstadt Brüssel sollte ein Zeichen gegen Extremismus und Gewalt setzen, so der Plan der Initiatoren. Nach einem Aufruf von Belgiens Innenminister Jan Jambon findet die Kundgebung jetzt wegen der derzeitigen Auslastung der Polizei und der aktuellen »Gefährdungslage« nicht statt.

 

Die Gefahr von islamistischem Terror ist in der Europastadt Brüssel weiterhin so hoch wie niemals zuvor und die Sicherheitsbehörden sind mit den Ermittlungen nach den Anschlägen am Brüsseler Flughafen Zaventem sowie auf eine U-Bahn-Station nahe der EU-Zentrale und dem Schutz der Bevölkerung weitestgehend ausgelastet.

Dafür zeigten auch die Initiatoren der für heute in Brüssel geplanten Kundgebung »Marsch gegen die Angst« Verständnis und teilten in einer Erklärung mit, dass auch für sie »die Sicherheit unserer Bürger eine absolute Priorität hat«.

 

Aus diesem Grund schlössen sie sich der Meinung der Sicherheitsbehörden an, den Marsch um einige Wochen zu verschieben.

 

Die Initiatoren wollten mit einem »Marsch gegen die Angst« ein deutliches Zeichen gegen Extremismus und Gewalt setzen.

 

Die Massenkundgebung sollte am heutigen Sonntagnachmittag am Place de la Bourse in Brüssel ihren Ausgangspunkt haben, der zu einem zentralen Gedenkort für die vielen Opfer der Anschläge geworden ist.

 

Derzeit gilt für Belgien noch die zweithöchste Terrorwarnstufe. Auch deshalb hatte Belgiens Innenminister Jan Jambon die Menschen noch am Samstag darum ersucht, »morgen nicht zu demonstrieren«.

 

So auch der Bürgermeister von Brüssel, Yvan Mayeur. Er verwies in einer Stellungnahme auf die aktuell hohe Gefährdungslage sowie die begrenzten Kapazitäten der Sicherheitsbehörden.

 

Mayeur schlug ebenso eine Verschiebung der Kundgebung um mehrere Wochen vor, um den Sicherheitsbehörden zu »erlauben, ihre Arbeit zu tun«.

 

 

 

 

 

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