Samstag, 3. Dezember 2016
17.12.2015
 
 

Niederlande: Wütende Bürgerproteste gegen Flüchtlingsheim eskaliert

Torben Grombery

In der niederländischen Kleinstadt Geldermalsen haben rund 2000 Menschen am Rande einer Sitzung von Gemeindepolitikern gegen eine geplante Aufnahmeeinrichtung für 1500 Flüchtlinge protestiert. Kurz nach Beginn der Sitzung eskalierten die Proteste. Feuerwerkskörper, Steine und Dosen flogen in Richtung der Absperrung vor dem Sitzungsaal. Die Polizei musste Warnschüsse abgeben und die Kommunalpolitiker evakuieren (mit Video).

 

Die beschauliche Kleinstadt Geldermalsen zählt rund 26 000 Einwohner und liegt in der niederländischen Provinz Gelderland im Grenzgebiet zu Deutschland.

 

Dort hatten sich am Mittwochabend etwa 2000 Menschen vor dem Rathaus zusammengefunden, um gegen den anstehenden Beschluss des Gemeinderates über die Errichtung einer Aufnahmeeinrichtung für 1500 Flüchtlinge zu protestieren.

 

Niederländischen Medienberichten zufolge eskalierten die Proteste schon kurz nach Beginn der Gemeinderatssitzung.

 

Wütende Demonstranten haben Polizisten daraufhin mit Steinen, Feuerwerkskörpern, Dosen und weiteren Gegenständen beworfen. Einige Sicherheitskräfte, die zum Schutz der Sitzung sowie der Kommunalpolitiker abgestellt waren, gaben mehrere Warnschüsse vor den Protestlern ab. Ein Schutzzaun wurde niedergerissen.

 

Im weiteren Verlauf musste die Sitzung der Gemeindevertreter abgebrochen und deren Teilnehmer evakuiert werden. Berichten zufolge aufgrund eines Feuerwerkskörpers vor dem Gebäude, der nicht zur Explosion gekommen war.

 

Die Bilder der bisher veröffentlichen Videoaufnahmen dazu lassen hingegen auch den Schluss zu, dass die Evakuierung einer bevorstehenden Erstürmung der Sitzung durch wütende Demonstrationsteilnehmer zuvor gekommen ist.

 

Bei den bislang größten und gewalttätigsten Ausschreitungen gegen eine geplante Unterkunft für Asylbewerber in den Niederlanden wurden zwei Polizisten leicht verletzt. 14 Demonstranten wurden festgenommen. Die Proteste dauerten bis in die späten Abendstunden an. »Es war ein kleiner Krieg«, teilte eine Sprecherin der Stadtverwaltung gegenüber dem Tagesspiegel mit. Das Gemeindehaus gleiche einem Schlachtfeld, der Sachschaden sei enorm. Am Donnerstagmorgen hatten die Behörden die Situation in der Stadt wieder unter Kontrolle.

 

 

 

 

 

 

 

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