Freitag, 9. Dezember 2016
05.10.2011
 
 

Pleite-Italiener: Kostenlose Zigaretten für Flüchtlinge

Torben Grombery

Das bankrotte Italien finanziert jedem Flüchtling pro Tag eine Packung Zigaretten. Allein auf der Insel Lampedusa wurden seit Jahresbeginn 450.000 Euro für Zigaretten ausgegeben, die dort an afrikanische Flüchtlinge verteilt wurden. Finanziert wird das aus europäischen Steuergeldern.

Die ausgeteilten Zigaretten sind nach Auffassung italienischer Behörden wichtig als »Beruhigungsmittel« für Asylbewerber, weil diese große Belastungen hinter sich haben. Das behauptet auch Cono Galipò, der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins »Lampedusa Accoglienza« (»Willkommen auf Lampedusa«). Er betreut auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa neu eintreffende nordafrikanische Flüchtlinge. Offenbar wirkte die Austeilung der »Beruhigungsmittel« nicht so, wie erwartet: Am 20. September 2011 zündeten die nordafrikanischen Asylbewerber die zwei Auffanglager für Einwanderer auf Lampedusa an. Auch das Fahrzeug von Cono Galipò ging in Flammen auf. Nach zwei Tage währenden schweren Einwandererunruhen auf Lampedusa veröffentlichte das italienische Innenministerium eine Ausschreibung, nach der jetzt offenbar die Aufstockung der täglichen Zigarettenrationen für Asylbewerber vorgesehen ist. Danach werden künftig täglich 33,42 Euro pro Kopf für die Betreuung und Verteilung von Genussmitteln unter Asylbewerbern in den Aufnahmezentren auf Lampedusa ausgegeben. Und statt bislang einer Packung Zigaretten soll es künftig anderthalb Packungen am Tag pro Flüchtling geben. Pro Monat und Asylbewerber gibt es künftig Telefonkarten im Wert von 15 Euro, zudem neben den drei täglichen Mahlzeiten Einkaufsgutscheine. Davon können Italiener, die gerade ihre Arbeit verlieren, nur träumen. Doch das ist erst der Anfang eines Irrsinns, den europäische Steuerzahler mit den Euro-Rettungspaketen finanzieren müssen.

 

 

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