Sunday, 28. August 2016
01.07.2015
 
 

Der Albtraum beginnt erst: Den Griechen drohen massive Verluste bei Einlagen

Tyler Durden

Nach der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland fragen sich viele, ob wir damit das Schlimmste gesehen haben. Doch wie das Beispiel Zypern zeigt, hat für die Griechen ihr Nightmare on Euro-Zone Street gerade erst begonnen. In Zypern verloren die Einleger etwa 40 Prozent ihrer Einlagen.

 

Zur Erinnerung: In den vergangenen Monaten machten immer wieder Gerüchte die Runde, dass die Europäische Zentralbank (EZB) beabsichtige, die so genannten »Haircuts«, einen Teilverzicht der Gläubiger gegenüber den griechischen Banken, zu erhöhen. Das soll den Druck auf die griechische Regierung verstärken.

 

Das Ziel sind vor allem Vermögenswerte, die griechische Banken als Sicherheit für die Notkredite der EZB im Rahmen der so genannten »Emergency Liquidity Assistance« (ELA) hinterlegten. Über diese Haircuts soll sichergestellt werden, dass in die (niedrigere) Neubewertung sowohl die sich dramatisch verschlechternde Lage der griechischen Banken, als auch die immer mehr abnehmende Wahrscheinlichkeit einer einvernehmlichen Lösung zwischen Athen und seinen Gläubigern einfließt.

 

Kurz nach dem Beschluss der griechischen Regierung im April, die Regionalverwaltungen müssten »überschüssige« Kassenbestände an die griechische Zentralbank abführen, berichtete Bloomberg, die EZB erwäge drei Optionen für Haircuts bei den von den griechischen Banken hinterlegten Sicherheiten für die ELA-Kredite:

»Die Haircuts könnten auf das Niveau des letzten Jahres erhöht werden, also auf den Stand vor der Lockerung der Sicherheitsanforderungen an die griechischen Banken seitens der EZB; oder sie könnten auf 75 Prozent oder sogar 90 Prozent festgelegt werden. Die beiden letzten Optionen würden wohl dann zur Anwendung kommen, wenn sich Griechenland in einem ›geordneten Insolvenzverfahren‹ im Rahmen eines formalen EZB-Programms befindet oder aber es zu einer ›ungeordneten Zahlungsunfähigkeit‹ kommt.«

Gegenwärtig ist es viel zu früh, abzuschätzen, wie »geordnet« die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands letztlich ablaufen wird. Bisher ist das Land lediglich mit einer fälligen Rate an den IWF in Verzug geraten. Aber damit befindet sich Griechenland praktisch nicht mehr unter dem »Rettungsschirm«.

 

Das heißt, gegenwärtig gibt es kein »Rettungspaket« mehr, und damit erlischt die Verpflichtung der EZB, weitere ELA-Kredite auszugeben oder das gegenwärtige Niveau des Haircuts für die griechischen Sicherheiten beizubehalten.

 

Die EZB muss also erneut über eine Wertberichtigung der hinterlegten Vermögenswerte für weitere ELA-Kredite entscheiden. Wie die Financial Times heute berichtet, ist damit zu rechnen, dass EZB-Chef Mario Draghi den Druck bereits morgen weiter erhöhen wird:

»Wenn sich die Zentralbanker der Euro-Zone am Mittwoch in Frankfurt treffen, könnten sie eine Entscheidung treffen, die nach Befürchtungen einiger Regierungsvertreter eine oder mehrere der größten griechischen Banken in die Insolvenz treiben würden.

Der EZB-Rat ist bereit, von den griechischen Gläubigern im Gegenzug für weitere Notkredite einen höheren Haircut zu fordern. Sollten die Haircuts massiv ausfallen, hätten die griechischen Banken größte Schwierigkeiten, sich überlebenswichtiges neues Kapital zu besorgen.

Am vergangenen Sonntag legte die EZB die verbindliche Obergrenze für die so genannten ELA-Kredite auf 89 Mrd. Euro fest und schickte das griechische Bankensystem damit in eine Art Ruhezustand. Wenn die EZB nun angesichts des wachsenden Risikos

einer Zahlungsunfähigkeit die griechischen Regierungsanleihen und von der Regierung gedeckte Wertpapiere, die die Kreditgeber als Sicherheiten hinterlegten, wertmäßig herunterstuft, könnte dies dazu führen, dass es den Banken schwerer fiele, ihre Notfall-Tagesgeld-Kredite zu verlängern.

Einige Mitglieder des nun politische Entscheidungen treffenden EZB-Rates befürchten, ein Ausstieg Athens aus einem Programm lasse – trotz der Bitte [aus Athen] um eine Verlängerung und ein drittes Rettungspaket – der EZB keine andere Wahl, als Maßnahmen zu ergreifen, die letztlich die Notunterstützung der griechischen Zentralbank an griechische Kreditgeber unmöglich machen würden.

Einige Regierungsvertreter aus der Euro-Zone befürchten, die Lage der größten griechischen Kreditgeber sei so angespannt, dass die EZB mit ihren Entscheidungen einige der schwächeren Banken in den Zusammenbruch drängen würde, wenn massivere Haircuts durchgesetzt würden.«

Zu Erinnerung: Mitte Juni hieß es, die griechischen Banken verfügten über geeignete ELA-Sicherheiten in Höhe von 32 Mrd. Euro, die künftig als Puffer dienen könnten. Seitdem wurde die ELA-Obergrenze um etwa fünf Mrd. Euro angehoben, was diesen Puffer nach wohlwollender Schätzung (wohlwollend deshalb, weil den griechischen Banken laut JPM bereits vor Wochen die ELA-Sicherheiten ausgingen) bei einem Volumen von wenig mehr als 25 Mrd. Euro belässt.

 

Wenn sich der Haircut erhöht, verschwindet dieser Puffer, und sobald die Wertminderung der Sicherheiten ein bestimmtes Niveau erreicht, läuft dies auf einen Haircut (also Verluste) der Einleger (Sparer) hinaus. Warum ist das so? Diese Konsequenz ergibt sich ganz einfach aus den Bilanzregeln, nach denen die Vermögenswerte den Verbindlichkeiten entsprechen müssen (was dem Kapitaleigner einen symbolischen Wert von 0,01 Euro belassen könnte).

 

Und sobald die Haircuts den Puffer an Sicherheiten aufgefressen haben, wird der implizite Wert der von Griechenland bereitgestellten Vermögenswerte (die gegenwärtig mit etwa 125 Mrd. Euro beziffert werden) sehr schnell unter den Wert der ungesicherten Verbindlichkeiten der griechischen Banken fallen, die am Tage der Einführung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland am vergangenen Wochenende mit etwa 120 Mrd. Euro angegeben werden, in Wirklichkeit aber darunter liegen dürften. Diese Verbindlichkeiten sind auch als »Einlagen« bekannt. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Haircut bei den Einlegern unvermeidlich.

 

Das Volumen der Haircuts bei den Sicherheiten ist öffentlich nicht bekannt, aber der Nennwert der verpfändeten Sicherheiten, der in der Bilanz der griechischen Zentralbank erscheint, entspricht der ELA-Obergrenze. Daraus kann man auf die Größenordnung des gegenwärtigen Haircuts schließen.

 

Und wenn man von der wohlwollenden Annahme ausgeht, dass nach dem Einfrieren der ELA-Obergrenze auf 89 Mrd. Euro durch die EZB am Sonntag noch ein Puffer von 25 Mrd. Euro verbleibt, kann man Rückschlüsse auf die implizierte »Beteiligung« der Einleger an Rettungsaktionen, das so genannte »Bail-In«, im Zusammenhang mit unterschiedlichen Annahmen zu den Haircuts bei Sicherheiten ziehen.

 

Die folgenden Grafiken zeigen eine summarische Sensitivitätsanalyse, aus der sich ergibt, wie sich bestimmte ELA-Haircuts auf Haircuts bei den Einlegern auswirken dürften.

 

Eine andere Darstellung dieser Dynamik ergibt sich, wenn man den ELA-Haircut auf der X-Achse und den entsprechenden Haircut bei den Einlagen auf der Y-Achse darstellt – und zwar ab dem Zeitpunkt, an dem der kritische »Haircut«-Schwellenwert von 60 Prozent bei den ELA-Haircuts überschritten wird.

 

 

Wie man sehen kann, kommt es zu einem Einlagen-Bail-In (also zu einem Verlust der Einleger) mit einem Volumen von 33 Mrd. Euro oder entsprechend 37 Prozent, sobald der ELA-Haircut auf 75 Prozent ansteigt. Sollte der ELA-Haircut sogar 90 Prozent erreichen, stiege der Einlagen-Bail-In entsprechend auf ein Volumen von 67 Mrd. Euro oder 55 Prozent.

 

Gerade das zweite Szenario erinnert fatal an die Ereignisse in Zypern, und das ist auch keineswegs eine Überraschung, und wenn, wie der Chef der Euro-Gruppe, der Niederländer Jeroen Dijsselbloem, selbst erklärte, Zypern das »Vorbild« ist, wird auf die Kapitalverkehrskontrollen ein Bail-In der Einleger folgen.

 

Wir wünschten, wir hätten einige bessere Nachrichten für die griechische Bevölkerung, aber diese Konsequenz wurde vielleicht von niemand anderem als Goldman Sachs gewollt und vorherbestimmt. Huw Pill, der frühere Forschungsdirektor und Leiter der geldpolitischen Abteilung der EZB und seit August 2011 Goldman-Sachs-Chefökonom für Europa, schlug am 28. Juni Folgendes vor:

»Die Stammwähler der gegenwärtigen griechischen Regierung – Rentner und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes – besaßen einen vorrangigen Anspruch auf die verbleibenden Barreserven der Regierung. Erst wenn diese Barreserven erschöpft sind, werden diese Stammwähler die direkten Auswirkungen des Liquiditätsengpasses zu spüren bekommen, der durch den politischen Stillstand zwischen Griechenland und seinen Gläubigern entstanden ist. Und erst dann wird eine Anpassung der innenpolitischen Interessen innerhalb Griechenlands möglich sein, die einen Ausweg erlaubt.«

Und da sich der frühere Goldman-Sachs-Vizepräsident und heutige EZB-Chef Mario Draghi anscheinend durchsetzen wird, werden die griechischen Rentner und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes die ersten sein, die bluten müssen – zunächst aufgrund der Kapitalverkehrskontrollen und dann mit immer steigenden Haircuts bei ihren Spareinlagen. Letztlich verfolgt die Troika das Ziel, Tsipras entweder zum Einlenken zu bewegen, oder den Stammwählern von Syriza aus Rentnern und Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes so massive Härten aufzuerlegen, dass sie ihren Ministerpräsidenten stürzen.

 

Dazu sollen ihnen zunächst Kapitalverkehrskontrollen und dann zunächst kleinere und später immer massivere Einlagenverluste aufgezwungen werden, bis die Griechen dann kollektiv um Gnade betteln und Europa auf Knien um Wiederaufnahme bitten, wobei Merkel dann die Köpfe von Tsipras und Varoufakis auf dem sprichwörtlichen (aber hoffentlich nur metaphorischen) Silbertablett serviert werden.

 

 

 

 

.

Leser-Kommentare (35) zu diesem Artikel

03.07.2015 | 16:03

lümrod

Wenn man nicht vorurteilshaft davon ausgegangen wäre, daß Maßnahmen die in Deutschland zum Ziel führen würden, in Griechenland wegen der unterschiedlichen Mentalität und dem völlig anderen Zugang zu Ordnungs- und Leistungsbewußtsein eher ein Desaster verursachen, wären nicht ständig die falschen Entscheidungen getroffen worden. Völker sind eben unterschiedlich. Die ideologisch begründete Gleichmacherei entwickelt sich langsam zur Geisel des laufenden Jahrhunderts. Griechenland...

Wenn man nicht vorurteilshaft davon ausgegangen wäre, daß Maßnahmen die in Deutschland zum Ziel führen würden, in Griechenland wegen der unterschiedlichen Mentalität und dem völlig anderen Zugang zu Ordnungs- und Leistungsbewußtsein eher ein Desaster verursachen, wären nicht ständig die falschen Entscheidungen getroffen worden. Völker sind eben unterschiedlich. Die ideologisch begründete Gleichmacherei entwickelt sich langsam zur Geisel des laufenden Jahrhunderts. Griechenland zeigt, daß man zwar die Realität verdrängen kann aber die Folgen nicht.


03.07.2015 | 00:19

Nora Apergi

Für das Bild ist Herr Scheuble Schuldig. Er und seine JA..kollegen werden eines Tages schämen müssen.
Alle diese alte Leute haben in Zweite Weltkrieg gegen die Nazis gekämpft, sie sind die überlebende.


02.07.2015 | 17:48

Doris Schmidt

Also, wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Einlagen von Sparern aufgefressen werden. Wer von denen, die noch Geld haben, haben es denn bei griechischen Banken angelegt? Doch wohl kaum einer. Die Reichen haben sich doch schon laengst mit ihrem Kapital verdrueckt. Wen bitte schoen soll denn ein Chrash noch treffen, ausser denen, die mit ihrem Steuergeld fuer die Banken gebuergt haben, also wir? Wenn Tsipras sich besinnt, den kapitalistenfreundlichen Virouvakis...

Also, wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Einlagen von Sparern aufgefressen werden. Wer von denen, die noch Geld haben, haben es denn bei griechischen Banken angelegt? Doch wohl kaum einer. Die Reichen haben sich doch schon laengst mit ihrem Kapital verdrueckt. Wen bitte schoen soll denn ein Chrash noch treffen, ausser denen, die mit ihrem Steuergeld fuer die Banken gebuergt haben, also wir? Wenn Tsipras sich besinnt, den kapitalistenfreundlichen Virouvakis rausschmeisst und das Angebot Russlands annimmt, dann wird Griechenland ueber kurz oder lang wie eine Eins dastehen. Das wiederum koennte dann tatsaechlich zu dem befuerchteten Domino-Effekt fuehren, was wiederum hiesse, dass die EU den Bach runter geht. Genau das hoffen wir doch, oder?


02.07.2015 | 16:18

Helmut Pirkl

Warum immer diese Untergangsstimmungsmache? Gehe man doch einmal positiv an die halsabschneiderischen Machenschaften der Troika und ihrer Marionetten heran, um den beiden coolen Griechen, die bei Lebensgefahr die Rettung ihres Volkes vor der Sklaverei zu bewahren versuchen, Mut zu machen. Das ganze Gewusel um den Grexit und seine Folgen ist doch nur ein Glücksspiel, in dem 2 coole Jungs mit dem Mandat von 11 Millionen Griechen gegen den Rest Europas pokern. Am kommenden Sonntag...

Warum immer diese Untergangsstimmungsmache? Gehe man doch einmal positiv an die halsabschneiderischen Machenschaften der Troika und ihrer Marionetten heran, um den beiden coolen Griechen, die bei Lebensgefahr die Rettung ihres Volkes vor der Sklaverei zu bewahren versuchen, Mut zu machen. Das ganze Gewusel um den Grexit und seine Folgen ist doch nur ein Glücksspiel, in dem 2 coole Jungs mit dem Mandat von 11 Millionen Griechen gegen den Rest Europas pokern. Am kommenden Sonntag bekommen sie von ihrer Klientel die Vollmacht erweitert, und dann fängt das Spiel erst richtig an. Junker, Schulz, die Troika und wie sie alle heißen mögen bis hin zu Merkel und Schäuble, die mit am Tisch sitzen, sind allein ob ihrer vermeintlichen Macht, ihres hohen Einsatzes und Vermögens dem Irrglauben erlegen, das Spiel schon gewonnen zu haben, obwohl sie von den Regeln dieses Spieles überhaupt keine Ahnung haben, derweil sie nur Marionetten sind. Das macht sich ihre Gegenspieler zu Nutze und belässt sie dabei, auf der Gewinnerstraße zu sein. Griechenland wird allem Anschein nach den griechischen Euro als Landeswährung behalten und in der EU bleiben. Rausschmeißen kann man sie nicht, und aus dem Euro können sie sich nur selber verabschieden. Also bleibt insofern alles beim Alten. Sollte die EZB die griechischen Banken nicht mehr mit Liquidität versorgen, könnte die eigene Zentralbank dies selber besorgen, und an dem ganzen Zirkus der Geldschöpfung aus dem Nichts würde sich insofern überhaupt nichts ändern. Den griechischen Euro druckt man sowieso schon immer zu Hause. Damit werden die Bankautomaten auch weiterhin gefüttert und Jedermann kommt an Bargeld, wenn sein Konto im Haben steht. Die Griechen mischen sich zunächst einmal selber unter die Finanzoligarchen und schöpfen wie die ihr Geld ebenfalls aus dem Nichts. Allerdings nicht wie die Hasadeure der Banken, um damit an den Börsen zu spekulieren, sondern um ihren Haushalt in Ordnung zu bringen. Falls sich alle EU-Staaten diesem Verhalten der Griechen anschließen, wäre der ganze faule Zauber mit dem Euro am Ende, und die Plutokraten der Wallstreet müssten sich mit Europa etwas neues einfallen lassen.


02.07.2015 | 12:35

A. Roth

Warum vertrauen die Menschen Banken??? Ich habe ein Postkonto und sobald mein Lohn überwiesen ist hole ich alles ab. Lasse höchstens 10 Franken darauf. So habe ich nie ein Problem auch wenn alles geschlossen ist. Leider sind aber die meisten Leute in Schulden und sind Sklaven vom Zins. Alle selber schuld. Bar bezahlen und nicht über die Verhältnisse leben!!!!!


02.07.2015 | 11:57

Revoluzzer2000

- Austritt aus der EU - Einführung der Drachme - Eintritt in die Eurasische Wirtschaftsunion - Lebensmittel wieder nach Russland exportieren - Transitgebühren für russisches Gas nach Europa kassieren - In erneuerbare Energien (Solar) investieren - Russland einen Mittelmeerhafen zur Nutzung anbieten Europa wird sich in den A... beissen, lach ;-)

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Vorsicht Bürgerkrieg in Athen: BND warnt vor Militärputsch und Flüchtlingsströmen

Udo Ulfkotte

Der Bundesnachrichtendienst sieht in Griechenland die Möglichkeit eines Militärputsches jetzt zum Greifen nahe. Parallel dazu warnt er vor apokalyptischen Zuständen durch Aufstände von mehr als 1,5 Millionen arabischen und afrikanischen Asylanten, die nun plötzlich aller Hoffnungen beraubt werden und in Richtung Deutschland ziehen werden.  mehr …

Peripherie-Pest: Die Welt gerät vom Rand her in Brand

Markus Gärtner

Europas politische Elite ist erschöpft und ratlos. In Griechenland sind die Banken für eine Woche zu. Der DAX-Index kracht zum Auftakt über vier Prozent in die Tiefe. Europa ist fassungslos. Es werden Schuldige gesucht und Schuldzuweisungen verteilt. Doch das lenkt vom großen Bild ab: In allen wichtigen Regionen der Welt hat der gefürchtete  mehr …

Europa: Wenn die Seenot-Retter selbst versinken

Markus Gärtner

Die Mainstream-Zeitungen schreiben seit Wochen die Konjunktur in der Eurozone schön. Gleichzeitig hält der Schulden-Poker mit Athen den ganzen Kontinent in Atem. Doch das »Grexit«-Drama lenkt davon ab, dass sich anderswo in Europa ebenfalls schweres Unheil zusammenbraut. Das Mutterschiff, das Rettungsboote auswerfen soll, ist selbst am Sinken.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Das Geheimnis intelligenter Zellen

Redaktion

Jan van Helsing im Interview mit Klaus Medicus  mehr …

Gekaufte Journalisten: So läuft’s beim MDR

Udo Ulfkotte

Fast 8,5 Milliarden Euro vereinnahmen die öffentlich-rechtlichen Sender pro Jahr an Zwangsgebühren, um die Unabhängigkeit der Berichterstattung zu gewährleisten.  Doch die Gier der Mitarbeiter kennt offenkundig keine Grenzen. Wenn keiner hinschaut, werden aus angeblich seriösen MDR-Kräften große Raffkes.  mehr …

Grüne »Willkommenskultur«: Benimmkurse für Flüchtlinge, um Frauen und Mädchen in Ruhe zu lassen

Michael Grandt

Die Grünen setzen sich wie keine andere Partei für die Aufnahme von Flüchtlingen ein. Sogar Kleinstädte werden mit immer mehr Menschen überfrachtet. Ein Beispiel dafür ist Meßstetten auf der Schwäbischen Alb. Was sich in diesem Örtchen ereignet, ist ein erschreckendes Synonym für die völlig verirrte Willkommenskultur, die uns allenthalben von den  mehr …

Rätselhafte Lichtpunkte und ein pyramidenförmiger Berg: Geheimnisvoller Zwergplanet Ceres

Andreas von Rétyi

Nun scheint es immer rätselhafter um Ceres zu werden, den größten Himmelskörper in der weiten Trümmerzone zwischen Mars und Jupiter. Zunächst registrierte die Raumsonde Dawn mehr und mehr seltsame Lichtpunkte auf der Oberfläche des knapp 1000 Kilometer großen Objekts, jetzt taucht dort auch noch ein pyramidenförmiger Berg auf.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.