Monday, 25. July 2016
23.03.2016
 
 

Geert Wilders: »Das war erst der Anfang, wir müssen den Westen entislamisieren«

Tyler Durden

Die Anschläge in Paris im November und gestern in Brüssel seien erst der Anfang zunehmender islamistischer Gewalt in Europa, erklärt der Islamkritiker Geert Wilders. Er ist Vorsitzender der niederländischen Partij vor de Vrijheid. Gestern äußerte er sich auf der Internetseite Breitbart London zu den Anschlägen in Brüssel.

 

Wilders, der vor Kurzem männliche Flüchtlinge als »Testosteron-Bomben« bezeichnet und gefordert hatte, man solle sie alle in Asylzentren einsperren, um Frauen vor diesem »sexuellen Dschihad« zu schützen, sagte weiter:

 

»Ich befürchte, das war erst der Anfang. Nach Angaben von Europol sind 3000 bis 5000 europäische Dschihadisten, die nach Syrien gegangen waren, um dort in den Reihen des Islamischen Staates (IS) und vergleichbarer Terrorgruppen zu kämpfen, in der Zwischenzeit wieder nach Europa zurückgekehrt. Einige von ihnen verstecken sich unter den Hunderttausenden islamischen Asylsuchenden, die aus Asien und Afrika nach Europa gekommen sind.«

 

»Zwei der Attentäter vom November in Paris haben in Syrien gekämpft. Das Gleiche gilt ebenso für den Terroristen, der Ende August 2015 einen Anschlag auf einen Hochgeschwindigkeitszug von Amsterdam nach Paris unternahm, wie für die beiden Terroristen, die im Januar 2015 die Redakteure der [Satirezeitschrift] Charlie Hebdo massakrierten und auch für den Terroristen, der im Mai 2014 vier Menschen am Jüdischen Museum in Brüssel erschoss«, fuhr Wilders fort.

 

Laut der Internetseite Breitbart meldete die belgische Polizei vor Kurzem, mindestens 90 Kämpfer des Islamischen Staates seien nach Brüssel zurückgekehrt, wo sie auf freiem Fuß lebten, viele von ihnen im berüchtigten Viertel Molenbeek.

 

Der Kommunikationsdirektor der EU-Parlamentsfraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie (EFFD), Hermann Kelly, erklärte im Radiosender Breitbart Radio am Dienstag, er sei besorgt, weil viele dieser Leute nur wenige Kilometer entfernt vom politischen Zentrum der Europäischen Union lebten. »Es ist mir unverständlich, dass diese Leute im Ausland Menschen töten und dann hierherkommen und in Freiheit im Zentrum Brüssels leben können.«

 

Wilders argumentierte ähnlich:

»Die aus Syrien zurückgekehrten Kämpfer stellen eine erhebliche Bedrohung dar. Sie sind gefährliche Ungeheuer, die in unseren Straßen herumstreifen. Es ist absolut unglaublich, dass unsere Regierungen diesen Leuten die Rückkehr erlauben. Und es ist unfassbar, dass sie nach ihrer Rückkehr nicht inhaftiert werden.

In den Niederlanden leben Dutzende dieser zurückgekehrten Dschihadisten. Unsere Regierung gestattet ihnen, sich frei auf unseren Straßen zu bewegen, und weigert sich, sie wegzusperren. Ich verlange, dass sie alle sofort eingesperrt werden. Und alle Regierungen im Westen, die sich weigern, dies zu tun, tragen eine moralische Mitschuld, wenn eines dieser Monster ein grausames Verbrechen begeht.

Die Regierung ist auch verpflichtet, unsere Landesgrenzen zu schließen. Die Schengen-Zone der Europäischen Union, in der es keine Grenzkontrollen mehr gibt, hat sich als Katastrophe erwiesen. Der Belgier marokkanischer Abstammung Salah Abdeslam, der Drahtzieher des Blutbades in Paris im November 2015, konnte ungehindert im letzten Jahr mehrfach zwischen Belgien und den Niederlanden hin- und herreisen.

Das ist inakzeptabel. Offene Grenzen sind ein immenses Sicherheitsrisiko. Unsere Bürger schweben in tödlicher Gefahr, wenn wir die Kontrolle über unsere Landesgrenzen nicht wiederherstellen.«

Bereits zuvor hatte Wilders nach den Anschlägen in Brüssel erklärt, die unbeteiligten, zufälligen Opfer seien »kaltblütig« ermordet worden:

»Der Grund für all dies Blutvergießen ist der Islam. Wir müssen den Westen entislamisieren. Dies ist die einzige Möglichkeit, unser Leben und unsere Freiheit zu schützen.«

 

 

 

 

 

 

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