Tuesday, 30. August 2016
28.01.2015
 
 

Griechenland leitet strategische Neuorientierung in Richtung Russland ein

Tyler Durden

Zehn Tage vor dem deutlichen Sieg der griechischen Partei und vehementen Gegnerin der Sparpolitik Syriza bei den Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag hatten wir darauf hingewiesen, Russland habe Griechenland einen bescheidenen Vorschlag unterbreitet: Wendet Euch von Europa ab, das Euch ja ohnehin verachtet, und wir werden Eure Landwirtschaft unterstützen, indem wir Euch gegenüber unser Importverbot aufheben.

 

Und sicherlich waren die ersten Äußerungen und Handlungen des neuen griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras auch als Hinweis gedacht, Griechenland könnte sich tatsächlich für eine grundlegende politische Wende weg von Europa in Richtung Russland im Allgemeinen und der Eurasischen Wirtschaftsunion im Besonderen entscheiden. Aber es gibt noch weitere Beispiele für diese sich anbahnende dramatische Wende:

So wurde berichtet, in seinem ersten offiziellen Treffen in seiner neuen Funktion als Ministerpräsident traf Tsipras mit dem russischen Botschafter in Griechenland, Andrej Maslow, zusammen. Zudem legte er am Schießstand in Kaisariani, wo Nazis am 1. Mai 1944 200 Griechen erschossen, Blumen nieder. Unter den Opfern befand sich auch der Bruder des Syriza-Europarlamentariers Manolis Glezos.

 

Auch gestern gab es weitere Hinweise darauf, dass Tsipras den Schwerpunkt der griechischen Interessen neu ausrichtet: Weg vom Westen und … in Richtung Osten.

 

So berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, der neue Ministerpräsident habe den sogenannten »Überraschungsschnäppchen«-Ausverkauf Griechenlands an die jeweiligen Höchstbietenden, die über den besten Zugriff auf verschiedene Printmedien verfügen, und die Privatisierung des größten griechischen Hafens gestoppt.

 

Damit »signalisiert er, dass er beabsichtigt, seine Wahlversprechen trotz der Warnschüsse aus der Eurozone und seitens der Finanzmärkte zu erfüllen«. Und weiter heißt es:

»In einer ihrer ersten Entscheidungen der neuen Regierung stoppte sie den geplanten Verkauf eines Anteils von 67 Prozent am Hafenbetreiber Piraeus Port Authority (OLPr.At), dem Griechenland im Rahmen des internationalen Hilfspakets zugestimmt hatte. In die engere Wahl waren die chinesische Cosco Gruppe sowie vier weitere Bieter gekommen.

Der Verkauf an Cosco wird nun im Hinblick auf den Nutzen des griechischen Volkes neu bewertet‹, erklärte der stellvertretende Minister Thodoris Dritsas, der für die staatlichen Beteiligungen an Schifffahrtsbeteiligungen zuständig ist, gegenüber Reuters.«

Europa wird vor allem darüber verärgert sein, dass sich Griechenland entschieden hat, dem Gemeinwohl Vorrang vor den Interessen ausländischer Investoren in griechische Vermögenswerte einzuräumen. Die Verärgerung wird umso größer ausfallen, da die Privatisierung Griechenlands Teil der Hilfspakete ist. Und diese Vereinbarungen seien, wie die Troika wiederholt betont hat, nicht verhandelbar.

»Im Vorfeld der Wahlen hatte Syriza angekündigt, die Privatisierung von Staatseigentum, ein zentraler Bestandteil der 240 Milliarden Euro umfassenden Rettungspakete, zu stoppen. Auch die Privatisierung von Anteilen an der zweitgrößten griechischen Hafengesellschaft in Thessaloniki sowie dem Bahnunternehmen Trainrose und dem Schienenfahrzeugunternehmen ROSCO war vorgesehen.«

Aber dies war nicht die einzige offene Auflehnung der gegen das Diktat der EU gerichteten Politik der neuen Regierung:

»So kündigte der für die Verwaltungsreform zuständige stellvertretende Minister George Katrougkalos an, die Regierung werde einige Kündigungen von Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes zurücknehmen. Die Verwaltungsreform gehört ebenfalls zu den Kernforderungen der Rettungspakete. Dies wird einer der ersten Gesetzesvorschläge sein, die ich als Minister einbringen werde, meinte er gegenüber Mega TV.«

Die Deutschen waren »not amused«. Joachim Nagel, Mitglied des Direktoriums der Bundesbank, erklärte gegenüber dem Handelsblatt:

»Sollte die Fortführung des Hilfsprogramms für Griechenland infrage stehen, könnte dies bereits die geldpolitische Refinanzierung gefährden. Das hätte fatale Folgen für das griechische Finanzsystem. Die griechischen Banken würden dann ihren Zugang zum Zentralbankgeld verlieren.«

Mag sein … Es sei denn, Griechenland findet eine neue, alternative Finanzierungsquelle – eine Quelle, die nichts mit dem mit den Interessen der Finanzmärkte verwobenen Internationalen Währungsfonds (IWF) zu tun hat. Die »Rettungspakete« des IWF dienen ja lediglich als Deckmantel für die Umsetzung einer westlichen Interessen dienenden Politik und dem Zugriff auf die Vermögenswerte der »geretteten« Gesellschaft im Rahmen ausufernder Privatisierungen.

 

Eine solche Alternative wäre etwa der im Juni letzten Jahres gegründete 100 Milliarden Dollar schwere Reservefonds der BRICS-Staaten.

 

Sicherlich trifft es zu, dass die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) gerade selbst unter den Folgen des niedrigen Erdölpreises zu leiden haben, aber der Rohölpreis wird nur solange so niedrig sein, wie der amerikanische Fracking-Erdölsektor überlebensfähig ist.

 

Diese eigentlich marginale erdölproduzierende Sparte wird schnell unrentabel, wenn der Erdölpreis den Wert von 80 Dollar unterschreitet. Sobald dieser Konkurrent ausgeschaltet ist, wird Saudi-Arabien die Fördermenge wieder senken, und der Erdölpreis wird wieder auf 100 Dollar, 150 Dollar oder noch höher steigen.

 

Die Frage ist allerdings, wie lange die saudischen Devisenreserven der Nullzinspolitik der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (Fed) standhalten können, denn diese Politik ist der einzige Grund dafür − so glauben zumindest die idiotischen, profitgierigen Investoren in hochrisikoreiche Wertpapiere, über die sich die Fracking-Unternehmen weitgehend finanziert haben −, dass der Großteil der ständig auf neue Liquidität angewiesenen Frackingunternehmen trotz eines Erdölpreises von 45 Dollar noch arbeiten kann.

 

Dies bedeutet entsprechend, dass Russland (und China) nun zu wichtigen, natürlichen Verbündeten für Griechenland werden, was auch die folgerichtige Umorientierung in Richtung Moskau verständlich macht. Aber das ist noch nicht alles:

Bloomberg berichtet: »Außenminister Nikos Kotzias wird am Donnerstag in Brüssel erwartet, um dort über weitere mögliche Sanktionen gegen Russland aufgrund des Ukrainekonfliktes zu diskutieren. Noch vor der ersten Kabinettssitzung, die für Mittwoch geplant ist, erklärte die griechische Regierung, sie stimme mit der Erklärung des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk nicht überein, in der ›weitere restriktive Maßnahmen‹ gegen Russland in Aussicht gestellt wurden.«

In den vergangenen Monaten hatte Kotzias über Twitter deutlich gemacht, Sanktionen gegen Russland lägen nicht im griechischen Interesse. In einem Blog schrieb er, eine neue Außenpolitik für Griechenland müsse sich darauf konzentrieren, die bereits laufende Umwandlung der EU in »ein verkapptes Empire unter Führung Deutschlands zu beenden«. Und wenn man einmal überlegt, wer der natürliche Gegner aller deutschen Weltreichsambitionen in der jüngeren Geschichte war, fällt einem eigentlich nur eine Antwort ein … .

 

 

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Leser-Kommentare (62) zu diesem Artikel

13.02.2015 | 18:52

Kaeferschnecklein

Es ist richtig, dass die Griechen sich mit den Russen verbünden, sonst machen die faschistischen Regierungen Europas, allen voran das faschistische Merkel-Deutschland, das Land platt. Da gleiche sollten wir Deutschen auch tun, angesichts der faschistisch-islamischen Diktatur in Deutschland, des 4. Reiches, das wieder genauso enden wird wie 1945, wenn wir da nicht endlich aussteigen:https://killerbeesagt.wordpress.com/2015/02/13/bombenholocaust-in-dresden-1945/Wenn wir da nicht...

Es ist richtig, dass die Griechen sich mit den Russen verbünden, sonst machen die faschistischen Regierungen Europas, allen voran das faschistische Merkel-Deutschland, das Land platt. Da gleiche sollten wir Deutschen auch tun, angesichts der faschistisch-islamischen Diktatur in Deutschland, des 4. Reiches, das wieder genauso enden wird wie 1945, wenn wir da nicht endlich aussteigen:
https://killerbeesagt.wordpress.com/2015/02/13/bombenholocaust-in-dresden-1945/
Wenn wir da nicht aussteigen, werden wir wieder das gleiche Schicksal erleiden. Pegida ist ein guter Anfang, um die Sklaverei zu brechen, am besten friedlich (Boykott, Verweigerung gegenüber dem faschistischen Staat, Leben der alten, guten Werte unserer Vorfahren) und im Glauben mit Gott!


02.02.2015 | 11:45

Elisa

Bei aller politischen und wirtschaftlichen Neuorientierung frage ich mich doch, warum der neue griechische Finanzminister die US-Investmentbank Lazard als Beraterin für die griechische Schuldenmisere anheuert. Hier stimmt etwas durch und durch gar nicht. Da würde ich doch eher russische Finanzexperten zuziehen. Lazard hatte die griechische Regierung schon 2012 bei der Umstrukturierung des Banken-Sektors beraten. Wo Griechenland damit gelandet ist, kann man heute ja sehen. Dieses...

Bei aller politischen und wirtschaftlichen Neuorientierung frage ich mich doch, warum der neue griechische Finanzminister die US-Investmentbank Lazard als Beraterin für die griechische Schuldenmisere anheuert. Hier stimmt etwas durch und durch gar nicht. Da würde ich doch eher russische Finanzexperten zuziehen.

Lazard hatte die griechische Regierung schon 2012 bei der Umstrukturierung des Banken-Sektors beraten. Wo Griechenland damit gelandet ist, kann man heute ja sehen. Dieses Unternehmen noch einmal zu Rate zu ziehen, ist gänzlich unverständlich. Was ist los mit der neuen griechischen Regierung??? Und wer ist der neue Finanzminister Yanis Varoufakis, der angebliche Kenner der City of London???

Diese neuen merkwürdigen Polit-Spielchen geben nicht Anlass zu glauben, dass Griechenland sich aus den Klauen der EU/USA befreien wird. Die Neuen werden eingekauft, wie die übrigen EU-Politiker das auch sind. Hat man ja auch schon bei Matteo Renzi in Italien gesehen. Anfänglich eine grosse Klappe, danach hat er seine in der EU anbiedernden Spielchen getrieben.

Helfen wird das keiner Seite. Die Realität der Finanzlage Griechenlands ist nicht zu bändigen. Der ganze Süden Europas ist sowas von pleite, wie er dies noch nie war, während die Yankees ihre kriegstreiberischen Machenschaften und deren Folgen schon längst nicht mehr überschauen. Russland, China, Indien, Iran usw. können nur ruhig zuschauen, wie sich die westlichen Länder vom US-Machtstreben gegenseitig über die immer maroder werdende Finanzlage zerstören. Wie heisst es so schön? Der lachende Dritte .... , das sind die zunehmend sich vom Dollar abkoppelnden Staaten, kann sich freuen.

Washington lehnt sich gegen Obama auf
http://www.pravda-tv.com/2015/02/washington-lehnt-sich-gegen-obama-auf/


01.02.2015 | 20:33

rotepmal

Was ist , wenn die BRICS sich in ein paar Jahren zu einem ebensolchen Kraken wie die EUSrael entwickeln - Milliardäre und Zocker gibt es in Ch und RUS auch, und Reichtum in den Händen weniger basiert immer u.a . auf ungerechten Löhnen , billigen Rohstoffen und Monopolen . @Steve: Es geht nicht um das, was eventuell sein könnte, es geht zur Zeit ausschließlich um das, was unmittelbar droht: Ein Amok laufende, parasitäre Elite, deren zusammenbrechendes, sogenanntes...

Was ist , wenn die BRICS sich in ein paar Jahren zu einem ebensolchen Kraken wie die EUSrael entwickeln - Milliardäre und Zocker gibt es in Ch und RUS auch, und Reichtum in den Händen weniger basiert immer u.a . auf ungerechten Löhnen , billigen Rohstoffen und Monopolen . @Steve: Es geht nicht um das, was eventuell sein könnte, es geht zur Zeit ausschließlich um das, was unmittelbar droht: Ein Amok laufende, parasitäre Elite, deren zusammenbrechendes, sogenanntes "westliches Finanzsystem", vor dem Zusammenbrechen steht, zu stoppen. Ansonsten könnte bald als letzter Ausweg dieser Satanisten PLUTONIUM ins Spiel kommen. Die BRICS und deren politische Ausrichtung bieten ALLEN rational denkenden Menschen einen Ausweg, denn es ist ein inklusiv angelegtes Modell, zu dem die gesamte Menschheit zutritt hat und welches ohne einen Hegomon auskommt. Ansonsten gilt selbstverständlich, dass nichts von Menschen erschaffenes so perfekt ist, dass es nicht noch verbessert werden könnte. Sie sind herzlichst eingeladen uns allen Ihre Weisheiten zu offenbaren, wie es noch besser gestaltet werden könte. Aber das wäre dann der zweite Schritt, den es nur geben wird, wenn wir den ersten Schritt schaffen.


01.02.2015 | 09:35

Steve

Was ist , wenn die BRICS sich in ein paar Jahren zu einem ebensolchen Kraken wie die EUSrael entwickeln - Milliardäre und Zocker gibt es in Ch und RUS auch, und Reichtum in den Händen weniger basiert immer u.a . auf ungerechten Löhnen , billigen Rohstoffen und Monopolen . Das Spiel ist global , ein russischer Oligarch ist für mich moralisch nicht besser als ein Ölscheich oder die Fed. Und daß in Lateinamerika noch ein ganz anderer ...

Was ist , wenn die BRICS sich in ein paar Jahren zu einem ebensolchen Kraken wie die EUSrael entwickeln - Milliardäre und Zocker gibt es in Ch und RUS auch, und Reichtum in den Händen weniger basiert immer u.a . auf ungerechten Löhnen , billigen Rohstoffen und Monopolen . Das Spiel ist global , ein russischer Oligarch ist für mich moralisch nicht besser als ein Ölscheich oder die Fed. Und daß in Lateinamerika noch ein ganz anderer Wirtschaftszweig mit im Spiel ist, um das ganz große, weiße Geld zu machen, sei nur am Rande erwähnt. Die Befürchtung, daß sich bewaffnete Kreise die griechischen Ressourcen per Putsch sichern wollen, teile ich .


01.02.2015 | 03:56

Roland Gadient

Es musste so weit kommen und es ist nur der Anfang dieser Lügengemeinschaft (EU) heute sind es die Griechen, morgen sind es die Spanier, übermorgen die Portugiesen, dann die Italiener und die Franzosen. Das traurige an der ganzen Sache ist, dass Deutschland mit Ihrer Presse sehr einseitig und diktatorisch gegen dies Südstaaten vorgeht und sie als Deppen hinstellt und jetzt beginnen die Südstaaten mit Berechtigung aufzubegehren und somit hat sich sich dieses Konstrukt selber...

Es musste so weit kommen und es ist nur der Anfang dieser Lügengemeinschaft (EU) heute sind es die Griechen, morgen sind es die Spanier, übermorgen die Portugiesen, dann die Italiener und die Franzosen. Das traurige an der ganzen Sache ist, dass Deutschland mit Ihrer Presse sehr einseitig und diktatorisch gegen dies Südstaaten vorgeht und sie als Deppen hinstellt und jetzt beginnen die Südstaaten mit Berechtigung aufzubegehren und somit hat sich sich dieses Konstrukt selber liquidiert und in Auflösung begriffen. Warum ist dies verreckt, man stellt immer die einzelnen Wirtschaftsinteressen eines Landes (Deutschland) in den Mittelpunkt und alle anderen haben danach zu tanzen, was nicht geht. Sehen wir nur was mit Russland passiert ein Land das mit ehrlichen Absichten die Sowjetunion aufgelöst wir heute mit Füssen getreten nur weil es seine nationalen Sicherheiten gewährleistet haben will und sich nicht von der NATO sprich USA unterdrücken lassen will. Diesem Verein spreche ich jede Legitimation ab als Friedensstifter zu fungieren die eher eine Kriegstreiber Vereinigung, sehen wir mal was in Serbien passiert ziemlich das Gleiche was in der Ukraine passiert ist, im Namen der Demokratie wir wieder ein Staat unterwandert und angeblich ins gelobte Land geführt (EU), denn für mich ist die EU eine sozialistisch, diktatorische Gemeinschaft.


31.01.2015 | 01:14

Jurgen Pagel

Jawohl Ihr Griechen , richtig so . 1.) SOFORT weg mit dem Euro . 2.) SOFORT raus aus der EU , nix mehr Bruessel . 3.) ZURUECK zur Drachme . 4.) SOFORT Onkel Putin anrufen . 5.) SOFORT Vertraege ueber Gas und Oil vorkommen mit den Russen abschliessen und die Amis vor die Tuere setzen . 6.) SOFORT im National Fernsehen Richtung West Europa einen ausgestreckten Arm mit geballter Faust und ein sehr sehr grosser MITTELFINGER ♡♡♡♡♡ . Viel Glueck Grichenland

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