Thursday, 26. May 2016
27.03.2014
 
 

Russland kontrolliert 52 ukrainische Schiffe und verlegt weitere Panzer an die Grenze zur Ukraine – Obama verurteilt »rohe Gewalt«

Tyler Durden

In einer Rede in Brüssel verurteilte US-Präsident Obama gestern Russlands Einsatz »roher Gewalt« in der Ukraine. Aber aus den vorliegenden Bildern und Videoclips weiter unten geht offenbar hervor, dass sich Russland von Worten wenig beeindrucken lässt und seinerseits gegenwärtig auf strategische Aktionen setzt. Berichten zufolge kontrolliert Russland 52 Schiffe der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

Aber während die deutsche Bundeskanzlerin Merkel zwar starke Worte benutzt, ist sie vorsichtig genug, in ihrer Forderung nach Eskalation nicht zu aggressiv zu erscheinen. Wenn wir gerade von Eskalation sprechen, Russland verlegt in großer Zahl Panzer im ganzen Land an die

Außengrenzen. Der Ukraine bleiben lediglich zehn Schiffe auf der Krim, hieß es aus der ukrainischen Botschaft in Moskau in einem E-Mail-Newsletter.

 

Aber in die sozialen Netze werden seit gestern massenweise neue Bilder, Videos und Berichte über russische Panzer und Soldaten gestellt, die sich in Richtung ukrainischer Grenze bewegen.

 

Auf der Medien-Internetseite The Interpreter, die sich besonders mit russischer Politik befasst, hieß es:

»Nach der Annexion der Krim kam es zunächst zu einer militärischen Deeskalation. Uns wurde berichtet, die russischen Soldaten hätten feste Positionen eingenommen, aber die Truppenbewegungen hätten zahlenmäßig abgenommen und seien nicht so massiv, dass man mit einem Einmarsch rechnen müsse. Anfang der Woche allerdings warnte die NATO erneut, russische Soldaten würden zusammengezogen, um möglicherweise in der Ukraine und sogar in Moldawien einzumarschieren. Heute [26.3.2014] bewegen sich russische Soldaten tatsächlich Berichten zufolge auf die ukrainische Grenze zu…

Aber es gibt noch einen weiteren Unterschied zur Lage vor knapp zwei Wochen. Ein erheblicher Teil der auf dem Vormarsch beobachteten Truppen besteht nicht aus Truppentransporten und gepanzerten Mannschaftstransportwagen. Gegenwärtig sind vielmehr Kampfpanzer, Nachschubausrüstung und schwere Waffen zu beobachten. Wenn Russland vor zwei Wochen noch nicht zu einem Einmarsch in der Lage war, würden die jetzigen Verstärkungen für einen Einmarsch ausreichen?«

Russische Panzer in der Nähe der ukrainischen Grenze:

 

 

Und Mannschaftswagen auf den Straßen:

 

 

Darüber hinaus wurden auf einer Umgehungsstraße in der Nähe der russischen Stadt Belgorod mehr als 25 Kampfhubschrauber vom Typ Mi-24 gesehen:

 

 

Julia Karmo von Sky News Broadcasting konnte dieses hochgeladene Video geografisch der Region Nowosybkow im russischen Oblast Brjansk zuordnen. Karmo meinte, die Züge bewegten sich in Richtung Weißrussland oder der Ukraine.

 

 

Diese Züge wurden in Somowa nordöstlich von Woronesch gesichtet.

 

 

Aber es gibt auch gute Nachrichten:

  • Der neue Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz, Andrij Koboljew, erklärte, die Schulden gegenüber Gazprom beliefen sich gegenwärtig auf 1,7 Mrd Dollar. Vielleicht kommt Gazprom ja nun bald an sein Geld.

  • Die Sprecherin des ukrainischen Ministerpräsidenten, Olha Lappo, sagte, möglicherweise komme es schon morgen zu einer gemeinsamen Erklärung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Ukraine.

Und während Merkel einerseits starke Worte benutzt…

  • Merkel erklärt, Russland riskiere »massive Reaktionen«, sollte die Krise weiter eskalieren.

… rückt sie gleichzeitig davon wieder ab…

  • Merkel erklärt, sie hoffe darauf, eine Verschärfung der Sanktionen lasse sich vermeiden…

… und überlässt Obama das Reden:

»Präsident Barack Obama hat am Mittwoch Russland nachhaltig und mit scharfen Worten kritisiert. Er verurteilte den Einsatz ›roher Gewalt‹ zur Einschüchterung unmittelbarer Nachbarn wie der Ukraine und betonte, die USA ›werden niemals zögern, ihren NATO-Verbündeten bei Aggressionen Moskaus beizustehen‹.«

 

Und dann geschieht noch dies hier:

Euromaidan PR: Ukraine, Polen und Litauen stellen gemeinsame Militärbrigade zur Friedenssicherung auf.

WeAreUkraine: Beschlagnahmte ukrainische Panzer werden auf der Krim von Sewastopol in den Norden verlegt – sicherlich zum »Schutz« der Russen und Ukrainer auf dem Festland.

 

 

 


 

 

 

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