Thursday, 30. June 2016
09.03.2016
 
 

Schweden warnt Frauen davor, sich nach Einbruch der Dunkelheit draußen alleine aufzuhalten

Tyler Durden

Es ist Ihnen wahrscheinlich nicht entgangen: Europa ist dabei, auseinanderzubrechen. Trotz einer wie auch immer gearteten zweifelhaften Vereinbarung mit der Türkei ist die Europäische Union dabei, unter der Last der Millionen Asylsuchenden zusammenzubrechen, die die EU in den letzten zwölf Monaten überflutet haben.

 

In dieser kritischen Phase wurde die sogenannte »Balkanroute« trotz vehementer Proteste der deutschen Bundeskanzlerin Merkel jetzt faktisch geschlossen. Über diese Route waren nach Angaben der EU-Kommission allein in den ersten zehn Monaten des letzten Jahres 700 000 Menschen von Griechenland aus nach Mittel- und Nordwesteuropa gekommen. Nach Slowenien haben nun auch Serbien, Kroatien und Mazedonien ihre Grenzen für Flüchtlinge weitgehend geschlossen.

Damit spitzt sich in Griechenland die Lage der Flüchtlinge immer weiter zu. Dort halten sich gegenwärtig an die 36 000 Flüchtlinge auf, die nun wohl vergeblich darauf hoffen, über die mazedonische oder eine andere Grenze in ihre Wunschländer Österreich oder Deutschland weiterreisen zu können. Wenn kein Wunder geschieht, wird der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras mitansehen müssen, wie sein Land zum zweiten Mal seit 18 Monaten im Chaos versinkt.

 

Aber obwohl zahlreiche Länder nun das damals als Ausdruck europäischer Freizügigkeit hochgelobte Schengen-Abkommen stillschweigend beerdigt haben, um, wie es heißt, »den Wahnsinn zu stoppen«, scheint es bereits zu spät zu sein, um noch des Chaos Herr zu werden.

 

Wie wir bereits wiederholt dargelegt haben, zeigte sich Europa nach den Anschlägen in Paris bemerkenswert widerstandsfähig. Aber nach den Ereignissen in der Silvesternacht nahm die ablehnende Stimmung deutlich zu, nachdem es insbesondere in Köln, aber auch in anderen deutschen und europäischen Städten zu massiven sexuellen Übergriffen (mutmaßlich) seitens erwachsener männlicher Asylsuchender aus dem Nahmittelosten und Nordafrika gekommen war.

 

Seit diesen Ereignissen befindet sich die gesamte EU sozusagen »im Alarmzustand« – nicht wegen möglicher terroristischer Anschläge, sondern aufgrund von Sexualstraftätern »ausländischer Herkunft«.

 

Ein sehr stark polarisierendes Thema ist in diesem Zusammenhang das Ausmaß, in dem Regierungsvertreter dazu neigten, »die Opfer verantwortlich zu machen«. So geriet etwa die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit ihrem Vorschlag in die Kritik, deutsche Frauen stünden selbst in der Verantwortung, sexuelle Übergriffe zu verhindern, indem sie potenziell belästigende Männer »auf Armlänge« auf Abstand hielten.

 

Und dann war da noch der bekannt gewordene Fall der 17-jährigen dänischen jungen Frau, die eine Geldstrafe erhielt, weil sie »verbotenerweise« einen potenziellen Angreifer mit Pfefferspray abgewehrt hatte.

 

Und als jüngstes Beispiel für die Zumutung offizieller Stellen, die Europäer sollten sich doch eher an derartige Bedrohungen gewöhnen, anstatt die verantwortlichen Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden entsprechend anzuweisen, die Bürger zu schützen, riet die Polizei der mittelschwedischen Stadt Östersund auf einer Pressekonferenz am vergangenen Montag Frauen, sich nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine draußen aufzuhalten. Die britische Tageszeitung Daily Mail berichtete dazu:

»Die Frauen in einer nordschwedischen Stadt wurden davor gewarnt, sich nachts alleine draußen aufzuhalten, nachdem es zuvor zu einem Anstieg gewalttätiger Übergriffe und versuchter Vergewaltigungen gekommen war. Die Polizei in Östersund griff zu dem ungewöhnlichen Schritt, Frauen aufzufordern, nicht mehr ohne Begleitung nachts aus dem Haus zu gehen, nachdem sich innerhalb von zwei Wochen Berichten zufolge acht brutale Übergriffe ereignet hatten, für die in einigen Fällen ›Männer ausländischen Aussehens‹ verantwortlich gemacht werden.

Derartige Warnungen sind für Schweden, das auf seine erreichten Fortschritte in Bezug auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und Frauenrechte stolz ist, sehr ungewöhnlich, und sie wurden auch nicht von allen gutgeheißen.

Die betreffenden Zwischenfälle in Östersund ereigneten sich alle in der Zeit nach dem 20. Februar. Sie betreffen Angriffe in der Öffentlichkeit und schließen Taten ein, bei denen die Täter ihren weiblichen Opfern unbekannt waren.

Ein Polizeisprecher ergänzte, zusätzlich zur größeren Häufigkeit derartiger Angriffe sei auffällig, dass die Übergriffe trotz des späten, nächtlichen Tatzeitpunkts nicht unter Alkoholeinfluss erfolgten.«

Interessant, nüchterne mutmaßliche Vergewaltiger – das ist allerdings alarmierend. »Es fällt auf, dass keiner dieser Täter unter [Alkohol-] Einfluss stand«, sagte der regionale Polizeichef Stephen Jerand im schwedischen Fernsehen.

 

Nein, Herr Jerand, das ist Quatsch. »Auffällig« ist, dass in den Straßen von Östersund Banden von Männern unbegleitete Frauen vergewaltigen. Ob sie dabei betrunken sind oder nicht, ist völlig bedeutungslos. Auf jeden Fall waren die Schweden nicht glücklich über den Vorschlag, Frauen sollten sich nachts nicht mehr in der Öffentlichkeit aufhalten. In der Zeitung The Local heißt es dazu:

»Die Empfehlung der Sicherheitskräfte, Frauen sollten sich besser nachts nicht mehr unbegleitet draußen aufhalten, löste in Schweden, einem Land, das stolz darauf ist, die Gleichberechtigung der Geschlechter voranzutreiben, prompt Kritik aus.

›Die Lösung kann doch nicht darin bestehen, sich aufgrund einer derartigen Warnung nicht mehr aus dem Haus zu wagen. Viele Frauen arbeiten nachts in den Bereichen häusliche Pflege und anderen sozialen Einrichtungen. Wie sollen sich diese Frauen nun verhalten?‹, erklärte die Bürgermeisterin der Stadt, Ann-Sofie Andersson, gegenüber dem schwedischen Fernsehsender SVT.

Die Politikerin, die die regierenden Sozialdemokraten auf regionaler Ebene vertritt, sagte, sie hätte sich gewünscht, die Polizei hätte sie vorab darüber informiert, dass sie eine derartige Warnung aussprechen wolle.

›Es ist falsch, die Frauen aufzufordern, sich dem Verhalten der Verbrecher anzupassen. Es führt die Menschen möglicherweise in eine falsche Richtung, wenn die Opfer sich den Tätern anpassen sollen‹, sagte sie.«

Das ist wahr, aber die Polizei behauptete, ihre Warnung sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. »Wir schränken niemandes Freiheit ein. Es ging hier lediglich um eine sachliche Information«, versicherte der Polizeichef der Nachrichtenagentur TT. »Es geht um eine ernste Angelegenheit. Wir sorgen uns um die Sicherheit von Frauen, und daher reden wir darüber auch öffentlich.«

 

Im Kern räumt die Polizei damit ein, dass sie nicht in der Lage ist, die Übergriffe zu verhindern. Ist es dann nicht besser, offen damit an die Öffentlichkeit zu gehen und die Bevölkerung darüber zu informieren, anstatt vorzugeben, sie könne die Bürgerinnen und Bürger schützen, während sie in Wirklichkeit dazu nicht in der Lage ist?

 

Und wer trägt letztlich die Verantwortung für diese Lage? Sicherlich nicht die Schweden und wahrscheinlich auch nicht die Polizei in Östersund, die möglicherweise zumindest kurzfristig nicht in der Lage ist, auf die Ereignisse im Land angemessen zu reagieren.

 

Man könnte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel verantwortlich machen, weil sie eine Politik der »offenen Tür« gegenüber Flüchtlingen und Einwanderern betreibt. Aber wenn man das Problem tatsächlich bis an seine Ursprünge zurückverfolgen will, sollte man sich doch eigentlich die Frage stellen, wer denn überhaupt zuallererst Syrien destabilisierte.

 

 

 

 

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