Monday, 29. August 2016
07.03.2014
 
 

US-Kriegsschiffe erhalten auf dem Weg ins Schwarze Meer Durchfahrtserlaubnis durch den Bosporus

Tyler Durden

Waren es gestern zwei russische Kriegsschiffe und ein ukrainisches Kriegsschiff, die den Bosporus in Richtung Krim durchquerten, sind es heute die Amerikaner. Wie die türkische Zeitung Hürriyet berichtet, erteilten die türkischen Behörden inmitten wachsender Befürchtungen, die Pattsituation zwischen Russland auf der einen und der Ukraine und dem Westen auf der anderen Seite im Zusammenhang mit der Krim könnte bald eine militärische Wende erfahren, einem amerikanischen Kriegsschiff die Erlaubnis, den Bosporus innerhalb der kommenden zwei Tage zu durchfahren.

Türkische Quellen weigerten sich allerdings am 5. März gegenüber der Internet-Nachrichtenseite Hürriyet Daily News, den Namen des amerikanischen Kriegsschiffs zu nennen. Nach Zusage ihrer Anonymität erklärten die gleichen Regierungsvertreter aber, es handele sich nicht um den nuklear angetriebenen Flugzeugträger USS George H. W. Bush, wie in einigen Nachrichtenmeldungen

berichtet worden war, da dieses Schiff nicht die Bestimmungen erfülle, wie sie hinsichtlich der Wasserverdrängung in dem Vertrag von Montreux (dem so genannten Meerengen-Abkommen) aus dem Jahre 1936 festgelegt seien.

 

Demnach dürfen Überwasser-Kriegsschiffe mit einer Wasserverdrängung von mehr als 10 000 Tonnen die Meerenge grundsätzlich nicht passieren. Insgesamt dürfen Länder, die nicht zu den Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres gehören, nicht mehr als 45 000 Tonnen in der Meeresenge bewegen. Das amerikanische Kriegsschiff, so die Quellen weiter, das nun den Bosporus durchqueren werde, halte sich an die in dem Vertrag festgehaltenen Bestimmungen.

 

Wie berichtet, haben wir die Fahrt der USS George H. W. Bush (CNV-77) in der vergangenen Woche genau verfolgt, seit das Schiff zuvor die Straße von Gibraltar passiert und gestern den griechischen Hafen Piräus erreicht hatte. Des Weiteren ist der Hinweis wichtig, dass der Vertrag von Montreux zwar Richtlinien enthält, aber für die USA, die nicht zu den Unterzeichnern gehören nicht wirklich völkerrechtlich bindend ist. Das bedeutet, sollten die USA ihren Flugzeugträger wirklich durch den Bosporus ins Schwarze Meer schicken wollen, dürfte ihnen das keine Probleme bereiten.

 

Unabhängig davon würde auch eine einfache US-Fregatte oder ein US-Kreuzer in so unmittelbarer Nähe zu zahlreichen russischen und ukrainischen Kriegsschiffen die ohnehin schon explosive Situation weiter verschärfen. Auch die Möglichkeit von Operationen unter falscher Flagge ist nicht auszuschließen. Derartige Operationen werden gerne von denen benutzt, die an der Eskalation militärischer Konflikte interessiert sind, weil sie sich einen Vorteil davon versprechen.

 

 

 


 

 

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