Wednesday, 23. May 2012
28.01.2011
 

2030 rund 58 Millionen Muslime in Europa: Müssen wir unsere eigene Verdrängung begrüßen?

Udo Ulfkotte

Eine große Studie des renommierten amerikanischen Forschungsinstituts Pew Research Center on Religious and Public Life informiert über die künftige Ausbreitung des Islam in der Welt. Demnach werden im Jahr 2030 mehr als 58 Millionen Muslime in Europa leben. Man kann das gut oder schlecht finden. Aber man sollte ganz neutral einige wenige Fakten über den Islam und die Grundzüge dieser Ideologie kennen.

Es ist immer wieder interessant, wie wenig Kenntnis jene vom Islam haben, die über den Islam und/oder mit Muslimen sprechen. Einer der interessantesten (weit verbreiteten) Auffassungen lautet, der Islam sei nur eine Religion wie jede andere. Und letztlich seien wir doch alle »gleich«. Dummerweise wird diese Auffassung nicht vom Koran geteilt – dieser gibt Muslimen eine völlig andere Auffassung vor.

Um die Grundzüge des Islam zu begreifen, muss man seine unveränderlichen – nicht reformierbaren – Grundaussagen kennen:

  1. Alle Menschen sind nicht gleich, werden vielmehr in drei Klassen mit unterschiedlichen Rechten eingeteilt: Muslime, Schriftbesitzer wie Christen und Juden - und ganz unten dann noch die Atheisten und Heiden.
  2. Alle Bedürfnisse der Menschen haben sich den Ansprüchen des Islam unterzuordnen.

Im Islam werden Menschen grundsätzlich in drei Klassen eingeteilt. Die oberste Klasse bilden die Muslime (Sure 3, Vers 110), die zweite Klasse (mit eingeschränkten Rechten) jene der Anhänger der zwei anderen Buch-Religionen (Juden und Christen). Und alle anderen – die dritte Klasse von Menschen – stehen aus der Sichtweise eines friedfertigen Muslims als Heiden auf der niedrigsten Stufen des menschlichen Seins. Sie haben keinerlei Rechte. Für sie gibt es aus der Sicht eines friedfertigen Muslims nur die Wahl zwischen Vertreibung aus dem Lebensraum der Muslime, Tod, Annahme des Islam oder aber Sklaverei. Muslime waren ja die größten und schlimmsten Sklavenjäger aller Zeiten, weil die in Afrika lebenden Menschen eben weder Christen noch Juden waren und somit völlig rechtlos. Erst die europäischen Siedler setzten dem islamischen Treiben der brutalen Sklavenjagden (etwa in Afrika) ein Ende. Inzwischen haben wir Europäer (also meist Menschen zweiter und dritter Klasse) den Muslimen zuliebe auch auf diesem Gebiet ja sogar unsere Geschichte umgeschrieben. Wir schließen die Augen vor der Realität. Es bedurfte des Afrikaners Tidiane N`Diaye und seines Sachbuches Der verschleierte Völkermord. Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika, um uns Europäern diese Wahrheit wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Zurück zur unverrückbaren und vom Koran zementierten Ungleichheit der Menschen im Islam und den Auswirkungen für uns Europäer: Wenn Sie als Leser dieses Artikels beispielsweise Hindu, Buddhist oder ein Atheist sind, dann – so wird es auch im Koran-Unterricht in deutschen Schulen gelehrt – fallen Sie aus der Sicht eines Muslims in die dritte Gruppe von Menschen: unmündige Wesen, die nicht über sich selbst bestimmen sollten. Ihnen gebührt dann kein Respekt. Im Islam haben eben Muslime und Nicht-Muslime nicht die gleichen Rechte. Das hängt auch ganz bestimmt nicht davon ab, ob ein Muslim nun im Iran oder in Deutschland lebt. Denn allen religiösen Minderheiten (mit Ausnahme von Juden und Christen) wird im Islam ja sogar als Heiden das Existenzrecht abgesprochen. Wer sich also als Nicht-Muslim mit »gläubigen, friedfertigen« Muslimen zum Dialog an einen Tisch setzt, der setzt sich mit Menschen zusammen, die ihn aus ihrem Denken heraus als ein minderwertiges Wesen betrachten (müssen).

Erstaunlicherweise fördern (aus der Sicht des Islam) Menschen zweiter und dritter Klasse diese Sichtweise. Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien fordern mehr Verständnis für die Sichtweise der Muslime. Auf dem europäischen Kontinent, der den Gleichheitsgrundsatz der hier lebenden Menschen als Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben der Menschen anerkennt, unterstützen wir heute jene, die Menschen ganz offen und brutal in Menschen-Klassen einteilen.

Lesen Sie, was beispielsweise das Institut für Islamfragen über das Verhältnis von Muslimen zu Christen und Juden schreibt. Schnell dürfte dem Leser klar werden, dass er als Nicht-Muslim aus islamischer Sicht allenfalls ein Mensch zweiter Klasse ist:

»Wie bereits erwähnt, sollen Muslime sich (…) der Freundschaft mit Schriftbesitzern enthalten. Darüber hinaus aber sind diese auch zu bekämpfen und zu unterwerfen (…) Toleranz ihnen gegenüber bedeutet aus islamischer Sicht nicht, dass sie gleichberechtigt in einem islamischen Staat leben und wie Muslime in voller Freiheit ihren Glauben praktizieren könnten. Sie haben vielmehr als Bürger zweiter Klasse ein (vorläufiges) Existenzrecht.«

Es ist ein Tabu-Thema, in Europa über diese dem Islam zugrunde liegende Apartheid zu sprechen. Wir anerkennen diese Drei-Klassen-Gesellschaft des Islam in Europa. Ein Beispiel: Weil der Islam die Angehörigen der Religionsgemeinschaft der Bahai nicht als Religionsgemeinschaft anerkennt, durften diese 2007 nicht in das Interreligiöse Forum der Stadt Hamburg aufgenommen werden. Inzwischen sitzen die Bahai seit 2008 zwar mit am interreligiösen Gesprächstisch in Hamburg, werden aber von Muslimen weiterhin (wie etwa auch die Ahmadiyya) zutiefst verachtet, weil sie nicht als »normale« Menschen angesehen werden. Auch sie sind aus islamischer Sicht als Heiden unmündige Wesen, mit denen man sich näher befassen wird, wenn die Zeit dafür gekommen sein wird.

Für einen gläubigen, friedfertigen Muslim gibt es auch keine westliche Gleichstellung der Frau im Ehe-, Familien-, Scheidungs- und Erbrecht. Wir nehmen das in Europa heute wie selbstverständlich hin. Ein Muslim darf in Deutschland einem Nicht-Muslim nichts vererben, so steht es sogar ausdrücklich auch auf der deutschen Homepage des Zentralrates der Muslime: »Ein Muslim kann einen Nichtmuslim nicht als Erben einsetzen.« Der Zentralrat der Muslime – das ist immerhin jene Organisation, die im Berliner Kanzleramt bei den Islam-Gesprächen hofiert wird. Die Bundesregierung spricht (finanziert mit unseren Steuergeldern) also mit einer islamischen Organisation, die Nicht-Muslime und Muslime spaltet. Die Islam-Vertreter des Zentralrats erklären im Internet auch, dass Kinder aus einer Ehe zwischen Muslimen und Christen keinesfalls christlich getauft werden dürfen: »Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden. Deswegen ist eine katholische Taufe islamisch nicht erlaubt.« Und Muslime dürfen bei Christen nicht Trauzeugen sein: »Die Frage, ob ein Muslim (gleich ob Mann oder Frau) an einer christlichen Heirat als Trauzeuge teilnehmen darf, ist aus islamischen Standpunkt mit Nein zu beantworten.« Muslime dürfen in Deutschland auch nicht für verstorbene Nicht-Muslime beten: »Es ist uns weder gestattet, an nicht-islamischen Gebetsgottesdiensten teilzunehmen, noch für solche Menschen zu beten, die im Zustand des Nichtglaubens starben.«

Alle Menschen, die Nicht-Muslime sind, sind aus Sicht des Korans eben Menschen zweiter oder gar dritter Klasse. Muslime schulden Nicht-Muslimen (vor allem wenn sie nicht einmal Juden oder Christen sind) eben keinen Respekt. Das ist allerdings noch höflich formuliert. Als Mensch zweiter oder dritter Klasse kann man das alles nun gut oder schlecht finden – man sollte es nur wissen, wenn man sich mit Muslimen oder Islam-Vertretern an einen Tisch setzt. Und man sollte es wissen, wenn das renommierte amerikanische Forschungsinstitut Pew Research Center on Religious and Public Life uns nun über die künftige Ausbreitung des Islam in Europa informiert. Vielleicht gibt es noch Menschen (zweiter und dritter Klasse), die sich trotz des Vormarsches des Islam in Europa ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben und sagen: SOS Abendland.

Denn wir hatten diese Aufteilung der Menschen in Klassen in Europa nämlich schon einmal im vergangenen Jahrhundert. Auch da gab es Menschen, die andere nach ihrer Wertigkeit eingeteilt haben. Damals trugen sie braune Hemden und hießen Nazis. Ihre Ideologie schrieb ihnen das so vor. Heute haben wir wieder eine erstarkende Ideologie, die unsere gesellschaftlichen Grundwerte der Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen zerstört – und wieder hofiert wird. Henryk Broder schrieb einmal über unser Einknicken vor dieser neuen Ideologie »Hurra, wir kapitulieren«. Nach der neuen Islam-Studie könnte er die Fortsetzung unter dem Titel verfassen: »Hurra, sie kopulieren«.

 

 


 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • Ethisch bedenklich: Heizen mit Weizen
  • Empörte EU-Staatschefs: Ist Angela Merkel luxussüchtig?
  • Sex auf Kosten der Steuerzahler: Die Bordellbesuche unserer Politiker
  • EU empfiehlt Mitarbeitern: Tauschen Sie Euro gegen Edelmetalle
  • Rückkehr der Blockwarte: Die Denunziation beginnt in Großbritanien schon im Kindergarten

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Bürgerkrieg in Tunesien – Springt der Funke der Unruhen von Nordafrika auf Europa über?

Udo Ulfkotte

Nach dem Umsturz in Tunesien gilt die einzige Sorge unserer Politiker und Medien offenkundig den Tunesien-Urlaubern. Man blendet dabei völlig aus, dass es zeitgleich auch in Algerien schwere Unruhen gibt. Und auch in Ägypten ist die Lage äußerst angespannt. Europäische Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Denn die Unruhe kann jederzeit auf die  mehr …

Schöne Bescherung? EU-Rettungsschirm finanziert Moscheebau in Athen

Udo Ulfkotte

Trotz der von Personen wie Thilo Sarrazin in Europa angestoßenen Islam-Debatte verändert sich nichts. Alles geht weiter wie zuvor – nur noch absurder und noch schneller. In Griechenland etwa werden mit den Brüsseler Hilfsmilliarden (also von unseren Steuergeldern) nun als Erstes einmal zwei Moscheen gebaut.  mehr …

Mafia und Islamisten: In Deutschland eine unbewusste Allianz

Udo Schulze

Nichts sehen, nichts sagen, nichts hören: Getreu diesem Motto haben Mafia-Organisationen seit Generationen überlebt, konnten sie sich über ganz Europa ausbreiten, in Stadtverwaltungen, Parteien und Parlamente einsickern, um dort ihre dunklen Geschäfte zu betreiben. Getreu diesem Motto scheinen allerdings auch große Teile der deutschen Politik  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Empörte EU-Staatschefs: Ist Angela Merkel luxussüchtig?

Redaktion

Mehrere europäische Regierungschefs sind empört darüber, dass die deutsche Bundeskanzlerin sich mehr Luxus gönnt als sie. Denn während sie selbst in Linienflugzeugen reisen müssen, bekommt Angel Merkel nach Herstellerangaben einige der »luxuriösesten Privatflugzeuge« der Welt.  mehr …

Gentechnisch veränderte, Erdöl abbauende Bakterien erzeugen gefährliche Mutationen im Golf von Mexiko

Jonathan Benson

Selbst der einfallsreichste Science-Fiction-Film wird noch von der Entwicklung übertroffen, die sich derzeit im Golf von Mexiko, aber auch weltweit abspielt. Gentechnisch veränderte Bakterien, die Erdöl abbauen können, wurden als Teil der Bemühungen, die verheerenden Folgen der Erdölkatastrophe zu mildern, im Golf von Mexiko eingesetzt. Als Folge  mehr …

Über 70 Meter hohe Schwerlast-Trägerrakete startet mit Spionagesatellit ins Weltall

Redaktion

Die über 70 Meter hohe Delta-IV-Schwerlast-Trägerrakete startete am 20. Januar um 13.10 Uhr Ortszeit. An Bord hatte sie einen geheimen Satelliten des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Auftraggeber war der für das militärische Satellitenprogramm der USA verantwortliche Geheimdienst National Reconnaissance Office (NRO). Die Rakete startete  mehr …

Sex auf Kosten der Steuerzahler: Die Bordellbesuche unserer Politiker

Udo Ulfkotte

Alle deutschen Medien berichten in diesen Tagen über die intimen Kontakte des italienischen Staatspräsidenten Silvio Berlusconi zu Prostituierten. Sie verdrängen dabei offenkundig, dass es in Deutschland weitaus schlimmer ist. Das aber ist augenscheinlich ein Tabuthema. Lesen Sie, welche deutschen Politiker wann und wo (häufig minderjährige)  mehr …

Die missbrauchte Republik – Wie die 68er Deutschland systematisch zerstören (Teil I)

Eva Herman

Deutschland ist geschockt: Nie wurden so viele Fälle von Kindesmissbrauch bekannt wie im Jahr 2010. Wo liegen die Ursachen für den dramatischen, rasant voranschreitenden Werteverfall? Wo bleiben Empathie und Mitgefühl der Täter gegenüber Hunderttausenden missbrauchten Kindern, deren Leben durch sexuellen Missbrauch für immer zerstört wurde?  mehr …

Werbung

Newsletter – Jetzt kostenlos anfordern

E-Mail-Adresse

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.