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Es ist immer wieder interessant, wie wenig Kenntnis jene vom Islam haben, die über den Islam und/oder mit Muslimen sprechen. Einer der interessantesten (weit verbreiteten) Auffassungen lautet, der Islam sei nur eine Religion wie jede andere. Und letztlich seien wir doch alle »gleich«. Dummerweise wird diese Auffassung nicht vom Koran geteilt – dieser gibt Muslimen eine völlig andere Auffassung vor.
Um die Grundzüge des Islam zu begreifen, muss man seine unveränderlichen – nicht reformierbaren – Grundaussagen kennen:
- Alle Menschen sind nicht gleich, werden vielmehr in drei Klassen mit unterschiedlichen Rechten eingeteilt: Muslime, Schriftbesitzer wie Christen und Juden - und ganz unten dann noch die Atheisten und Heiden.
- Alle Bedürfnisse der Menschen haben sich den Ansprüchen des Islam unterzuordnen.
Im Islam werden Menschen grundsätzlich in drei Klassen eingeteilt. Die oberste Klasse bilden die Muslime (Sure 3, Vers 110), die zweite Klasse (mit eingeschränkten Rechten) jene der Anhänger der zwei anderen Buch-Religionen (Juden und Christen). Und alle anderen – die dritte Klasse von
Menschen – stehen aus der Sichtweise eines friedfertigen Muslims als Heiden auf der niedrigsten Stufen des menschlichen Seins. Sie haben keinerlei Rechte. Für sie gibt es aus der Sicht eines friedfertigen Muslims nur die Wahl zwischen Vertreibung aus dem Lebensraum der Muslime, Tod, Annahme des Islam oder aber Sklaverei. Muslime waren ja die größten und schlimmsten Sklavenjäger aller Zeiten, weil die in Afrika lebenden Menschen eben weder Christen noch Juden waren und somit völlig rechtlos. Erst die europäischen Siedler setzten dem islamischen Treiben der brutalen Sklavenjagden (etwa in Afrika) ein Ende. Inzwischen haben wir Europäer (also meist Menschen zweiter und dritter Klasse) den Muslimen zuliebe auch auf diesem Gebiet ja sogar unsere Geschichte umgeschrieben. Wir schließen die Augen vor der Realität. Es bedurfte des Afrikaners Tidiane N`Diaye und seines Sachbuches Der verschleierte Völkermord. Die Geschichte des muslimischen Sklavenhandels in Afrika, um uns Europäern diese Wahrheit wieder ins Gedächtnis zu rufen.
Zurück zur unverrückbaren und vom Koran zementierten Ungleichheit der Menschen im Islam und den Auswirkungen für uns Europäer: Wenn Sie als Leser dieses Artikels beispielsweise Hindu, Buddhist oder ein Atheist sind, dann – so wird es auch im Koran-Unterricht in deutschen Schulen gelehrt – fallen Sie aus der Sicht eines Muslims in die dritte Gruppe von Menschen: unmündige Wesen, die nicht über sich selbst bestimmen sollten. Ihnen gebührt dann kein Respekt. Im Islam haben eben Muslime und Nicht-Muslime nicht die gleichen Rechte. Das hängt auch ganz bestimmt nicht davon ab, ob ein Muslim nun im Iran oder in Deutschland lebt. Denn allen religiösen Minderheiten (mit Ausnahme von Juden und Christen) wird im Islam ja sogar als Heiden das Existenzrecht abgesprochen. Wer sich also als Nicht-Muslim mit »gläubigen, friedfertigen« Muslimen zum Dialog an einen Tisch setzt, der setzt sich mit Menschen zusammen, die ihn aus ihrem Denken heraus als ein minderwertiges Wesen betrachten (müssen).
Erstaunlicherweise fördern (aus der Sicht des Islam) Menschen zweiter und dritter Klasse diese Sichtweise. Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien fordern mehr Verständnis für die Sichtweise der Muslime. Auf dem europäischen Kontinent, der den Gleichheitsgrundsatz der hier lebenden Menschen als Voraussetzung für das friedliche Zusammenleben der Menschen anerkennt, unterstützen wir heute jene, die Menschen ganz offen und brutal in Menschen-Klassen einteilen.
Lesen Sie, was beispielsweise das Institut für Islamfragen über das Verhältnis von Muslimen zu Christen und Juden schreibt. Schnell dürfte dem Leser klar werden, dass er als Nicht-Muslim aus islamischer Sicht allenfalls ein Mensch zweiter Klasse ist:
»Wie bereits erwähnt, sollen Muslime sich (…) der Freundschaft mit Schriftbesitzern enthalten. Darüber hinaus aber sind diese auch zu bekämpfen und zu unterwerfen (…) Toleranz ihnen gegenüber bedeutet aus islamischer Sicht nicht, dass sie gleichberechtigt in einem islamischen Staat leben und wie Muslime in voller Freiheit ihren Glauben praktizieren könnten. Sie haben vielmehr als Bürger zweiter Klasse ein (vorläufiges) Existenzrecht.«
Es ist ein Tabu-Thema, in Europa über diese dem Islam zugrunde liegende Apartheid zu sprechen. Wir anerkennen diese Drei-Klassen-Gesellschaft des Islam in Europa. Ein Beispiel: Weil der Islam die Angehörigen der Religionsgemeinschaft der Bahai nicht als Religionsgemeinschaft anerkennt, durften diese 2007 nicht in das Interreligiöse Forum der Stadt Hamburg aufgenommen werden. Inzwischen sitzen die Bahai seit 2008 zwar mit am interreligiösen Gesprächstisch in Hamburg, werden aber von Muslimen weiterhin (wie etwa auch die Ahmadiyya) zutiefst verachtet, weil sie nicht als »normale« Menschen angesehen werden. Auch sie sind aus islamischer Sicht als Heiden unmündige Wesen, mit denen man sich näher befassen wird, wenn die Zeit dafür gekommen sein wird.
Für einen gläubigen, friedfertigen Muslim gibt es auch keine westliche Gleichstellung der Frau im
Ehe-, Familien-, Scheidungs- und Erbrecht. Wir nehmen das in Europa heute wie selbstverständlich hin. Ein Muslim darf in Deutschland einem Nicht-Muslim nichts vererben, so steht es sogar ausdrücklich auch auf der deutschen Homepage des Zentralrates der Muslime: »Ein Muslim kann einen Nichtmuslim nicht als Erben einsetzen.« Der Zentralrat der Muslime – das ist immerhin jene Organisation, die im Berliner Kanzleramt bei den Islam-Gesprächen hofiert wird. Die Bundesregierung spricht (finanziert mit unseren Steuergeldern) also mit einer islamischen Organisation, die Nicht-Muslime und Muslime spaltet. Die Islam-Vertreter des Zentralrats erklären im Internet auch, dass Kinder aus einer Ehe zwischen Muslimen und Christen keinesfalls christlich getauft werden dürfen: »Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden. Deswegen ist eine katholische Taufe islamisch nicht erlaubt.« Und Muslime dürfen bei Christen nicht Trauzeugen sein: »Die Frage, ob ein Muslim (gleich ob Mann oder Frau) an einer christlichen Heirat als Trauzeuge teilnehmen darf, ist aus islamischen Standpunkt mit Nein zu beantworten.« Muslime dürfen in Deutschland auch nicht für verstorbene Nicht-Muslime beten: »Es ist uns weder gestattet, an nicht-islamischen Gebetsgottesdiensten teilzunehmen, noch für solche Menschen zu beten, die im Zustand des Nichtglaubens starben.«
Alle Menschen, die Nicht-Muslime sind, sind aus Sicht des Korans eben Menschen zweiter oder gar dritter Klasse. Muslime schulden Nicht-Muslimen (vor allem wenn sie nicht einmal Juden oder Christen sind) eben keinen Respekt. Das ist allerdings noch höflich formuliert. Als Mensch zweiter oder dritter Klasse kann man das alles nun gut oder schlecht finden – man sollte es nur wissen, wenn man sich mit Muslimen oder Islam-Vertretern an einen Tisch setzt. Und man sollte es wissen, wenn das renommierte amerikanische Forschungsinstitut Pew Research Center on Religious and Public Life uns nun über die künftige Ausbreitung des Islam in Europa informiert. Vielleicht gibt es noch Menschen (zweiter und dritter Klasse), die sich trotz des Vormarsches des Islam in Europa ihren gesunden Menschenverstand bewahrt haben und sagen: SOS Abendland.
Denn wir hatten diese Aufteilung der Menschen in Klassen in Europa nämlich schon einmal im vergangenen Jahrhundert. Auch da gab es Menschen, die andere nach ihrer Wertigkeit eingeteilt haben. Damals trugen sie braune Hemden und hießen Nazis. Ihre Ideologie schrieb ihnen das so vor. Heute haben wir wieder eine erstarkende Ideologie, die unsere gesellschaftlichen Grundwerte der Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen zerstört – und wieder hofiert wird. Henryk Broder schrieb einmal über unser Einknicken vor dieser neuen Ideologie »Hurra, wir kapitulieren«. Nach der neuen Islam-Studie könnte er die Fortsetzung unter dem Titel verfassen: »Hurra, sie kopulieren«.
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