Wednesday, 31. August 2016
22.08.2011
 
 

Österreich: Machen Sozialdemokraten das Land der Denker zum Volk der Henker?

Udo Ulfkotte

Während in Norwegen die Bürger der Opfer des vor Kurzem stattgefundenen Massakers gedenken, rufen in Österreich Sozialdemokraten öffentlich zum »Abschlachten« und »Quälen« von Menschen auf. Sie haben richtig gelesen: Es soll Säuberungen geben, Menschen sollen gezielt ermordet werden. Und in ihre Wohnungen und Häuser sollen nach einem Massaker sozial Schwache einziehen.

Wenn in diesen Tagen Menschen – noch dazu Politiker – zu einem Massaker aufrufen, dann sollte man meinen, dass Staatsanwälte ermitteln, Handschellen klicken, die Medien berichten und überall Empörung herrscht. Doch offenkundig gilt das nur für rechtsgerichtete Fanatiker. Wer eine linke Gesinnung hat, der darf inzwischen offenkundig alles. Da rufen sozialdemokratische Politiker in

Österreich ganz offen zum Massaker an Menschen auf. Und nichts passiert. Jene, die mehr Internet-Überwachung fordern und frühzeitig Hinweise auf mögliche Massaker sammeln wollen, schweigen, wenn Menschen linker Gesinnung zum Morden aufrufen. Das scheint heute politisch korrekt zu sein.

Was ist passiert? Der Vorsitzende der österreichischen jungen Sozialdemokraten im Kreis Mur, Sebastian Seidlitz, ruft öffentlich zur Ermordung (»abschlachten«) von Wohlhabenden auf. Er ruft weiterhin dazu auf, sie zu quälen und dann in die Häuser der Ermordeten sozial Schwache einzuquartieren. Er rief ebenso zu einem Massenmord auf wie der Norweger Anders Breivik – und alle Medien, die angeblich gegen Gewalt kämpften, schauten krampfhaft weg. Besonders bezeichnend: Österreichische sozialdemokratische Parteifreunde stimmten ihm sofort zu.

Der sozialdemokratische Politiker Sebastian Seidlitz veröffentlichte etwa die Forderung: »(…) auf die Straße zu gehen und ein jeder wird verstehen, dass die Reichen bald ihr Ende sehen. … Angesicht zu Angesicht werden sie geschlachtet und ihre Gründe an Obdachlose verpachtet, wir werden sie entmachten, diese Schweine, wie sie über uns lachten, doch ihren Reichtum werden wir uns stehlen, danach werden wir sie quälen …« Ein führender Vertreter der Jugendorganisation der österreichischen Sozialdemokraten fordert ganz offen das Abschlachten und Quälen von Menschen. Er verhält sich mit solchen Forderungen nicht anders als der norwegische Massenmörder Anders Breivik – nur stammt der Österreicher aus einem anderen politischen Lager. Besonders erschreckend: Sozialdemokratische Parteifreunde stimmten ihm zu. So etwa Michael Peiner, sozialdemokratischer Politiker im österreichischen Bruck. Es handelt sich bei jenen, die sich zustimmend äußerten, keineswegs um irgendwelche nicht kontrollierbaren Mitläufer der Partei, sondern um einen Landtagsabgeordneten und um Bezirksvorsitzende.

Beim Stadtfest in Bruck an der Mur haben dann Anhänger österreichischer Sozialdemokraten am 13. August 2011 darüber diskutiert, nach welchen Kriterien man künftig jene Menschen in Österreich auswählen könne, die »abzuschlachten« und zu enteignen seien. Der Autor dieses Beitrages hat daraufhin in Österreich mit mehreren lokalen Medien über das vorgenannte Verhalten österreichischer Sozialdemokraten gesprochen und Redakteure gefragt, warum darüber in österreichischen Medien kaum berichtet wird. Eine Mitarbeiterin des Wiener Senders Krone Hit brachte die Antwort auf den Punkt: »Ja, wenn es die rechtsgerichtete FPÖ wäre – die polarisieren. Da würden wir es sofort berichten.« Österreichische Sozialdemokraten haben also Narrenfreiheit. Beim Kampf gegen Verbrecher sind Adolfs linke Nachfahren offenkundig reichlich blind.

Die SPÖ sucht offenkundig nach dem Tiefpunkt eines Niveaus, das man einfach nicht mehr unterbieten kann. So setzt sich Peko Baxant, Jugendsprecher und Landtagsabgeordneter der Wiener SPÖ, auf seiner Website für den iranischstämmigen Wiener Hass-Rapper Nazar ein, der öffentlich zur Gewalt aufruft und den 11. September feiert.

Und wie reagiert die SPÖ auf die Massakeraufforderung aus ihren eigenen Reihen? Jene Partei, die nach dem Massaker von Norwegen sofort die verstärkte Überwachung radikaler Umtriebe forderte, schaut bei solchen Umtrieben in den eigenen Reihen ganz einfach weg. Die radikalen Politiker in ihren Reihen gelten weiterhin als hoffnungsvolle Potenziale. Ganz anders die FPÖ: Ende Juli 2011 war der Nationalratsabgeordnete Werner Königshofer aus der FPÖ ausgeschlossen worden, nachdem er die Attentate des Norwegers Breiviks mit der österreichischen Fristenlösung für Schwangerschaftsabbrüche in Zusammenhang gestellt hatte.

Österreichische Steuerzahler unterstützen unterdessen die von Sozialdemokraten vorangetriebene Zerstörung des alten Wertegefüges. Sie glauben das nicht? Allein das Wiener Werkstätten- und Kulturhaus (WUK) bekommt dafür im SPÖ-regierten Wien jährlich mehr als eine Million Euro. Und damit finanziert das WUK dann beispielsweise Plakataktionen in Richtung »Ich scheiss auf Österreich« oder »Ich piss auf Österreich«. Da heißt es dann allen Ernstes bei der von der Wiener SPÖ unterstützten Aktion, auf die österreichische Flagge können man nur »pissen«. Unterstützt wird das aber nicht nur aus öffentlichen Steuergeldern, sonder auch vom Staatssender ORF, von der Zeitung Der Standard, von der Bank Austria und vom österreichischen Bundesministerium für Unterricht und Kunst. Die sind dann auch noch stolz darauf, wenn Migranten in Österreich bekunden, sie wollten auf die österreichische Flagge »pissen«. Der Autor dieses Beitrages ist deutscher Staatsbürger und als solcher bei Reisen nach Österreich ein Migrant. Ist er nun schlecht integriert, wenn er beim nächsten Besuch in Österreich an der vorgenannten Aktion nicht teilnehmen will? Darf man als Bürger mit altem Wertegefüge jetzt überhaupt noch Urlaub in Österreich machen? Oder muss man sich dann erst einmal dem neuen österreichischen Niveau anpassen?

 

 


 

 

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