Wednesday, 25. May 2016
17.01.2011
 
 

Bürgerkrieg in Tunesien – Springt der Funke der Unruhen von Nordafrika auf Europa über?

Udo Ulfkotte

Nach dem Umsturz in Tunesien gilt die einzige Sorge unserer Politiker und Medien offenkundig den Tunesien-Urlaubern. Man blendet dabei völlig aus, dass es zeitgleich auch in Algerien schwere Unruhen gibt. Und auch in Ägypten ist die Lage äußerst angespannt. Europäische Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Denn die Unruhe kann jederzeit auf die junge arbeitslose islamische Bevölkerung in Europa übergreifen. In Schweden ist das schon der Fall. Im islamischen Rosengard, einem Stadtteil von Malmö, gibt es Unruhen von Mitbürgern aus dem islamischen Kulturkreis.

Ein Mitarbeiter des New Yorker Manhattan-Institutes hat vor wenigen Tagen davor gewarnt, dass die Unruhen aus Nordafrika leicht nach Europa übergreifen könnten. Das war am 11. Januar 2011. Da war der tunesische Präsident noch nicht geflüchtet. Die Gründe für die Warnung sind nicht von der Hand zu weisen: Bei der Mehrheit der tunesischen Aufständischen handelt es sich um junge arbeitslose Muslime, die unter 25 Jahre alt sind und auf dem tunesischen Arbeitsmarkt schlicht nicht gebraucht werden. Genau das trifft allerdings auch für Millionen von jungen Muslimen zu, die diesseits des Mittelmeeres hier in Europa leben. Der Autor des New Yorker Manhattan-Institutes schrieb vor diesem Hintergrund, die Europäer könnten derzeit in Tunesien sehen, was auch bald auf sie zukommen werde. In Tunesien werden Europäer derzeit mit Steinen beworfen. Schlimmer noch: Britische Zeitungen berichten, dass Europäer auf den Straßen mit Macheten bedroht und Touristinnen von wütenden jungen Aufständischen vergewaltigt werden.

Die deutschen Staatsmedien behaupten derzeit, der Bürgerkrieg in Tunesien sei ein »Warnsignal an alle arabischen Herrscher«. Da heißt es etwa: »Was in Tunesien passiert ist, ist ein historisches Ereignis und ein starkes Signal in die gesamte arabische Welt hinein. Es zeigt, dass Bevölkerungen sich erfolgreich gegen autoritäre und korrupte Herrscher erheben können, …« Das mag ja so sein. Aber ausgeblendet wird dabei vollkommen, dass dieses Warnsignal auch europäische Sicherheitsfachleute alarmiert.

Jung, muslimisch – arbeitslos. So hieß der Titel einer Diskussionssendung im deutschen Fernsehen. Junge Muslime sind mitten in Europa eben in der gleichen Lage wie in Tunesien. Und sie reagieren mit der gleichen Gewalt. Wenn sie in Tunesien den Hauptbahnhof in Brand setzen, dann haben wir Verständnis dafür und berichten groß darüber. Wenn sie als Migranten in Ländern wie Deutschland Tag für Tag Polizisten angreifen, dann schauen wir weg. Gerade erst lief ein Iraner durch die Göttinger Innenstadt mit einem Schild „Deutsche sind Hunde“ und stach auf Passanten ein. Und Mitbürger Cem Gülay sagt uns schon mal über die kommenden Migranten-Unruhen in Deutschland: "Es kann jederzeit passieren. Es werden keine Vorstädte brennen wie in Paris. Nein, die Innenstädte werden brennen. Sie werden diesen Kampf in die Städte tragen, weil es euch dort am meisten schmerzt.”

Studien belegen, dass junge Muslime in Deutschland immer gewaltbereiter werden. Wir wollen das alles nicht wahrhaben. In unserer von den Medien gezeichneten heilen Welt ist Tunesien ganz weit weg. Und wenn es Unruhen unter jungen arbeitslosen Muslimen gibt, dann führen wir das auf ihre »schlechte soziale Lage« zurück.

Das Schweizer Wirtschaftsmagazin Bilanz hat unlängst die wahren Gründe für die »schlechte soziale Lage« junger Muslime in einem ausführlichen Bericht untersucht: Schuld ist der Islam, denn der Koran ist wirtschaftlich gesehen eine Wachstumsbremse. Je mehr Anhänger der islamischen Wachstumsbremsen-Ideologie wir uns also nach Europa holen, umso größer wird die Gefahr, dass es auch hier knallt. Dann heißt es wie in Tunesien »Vorsicht Bürgerkrieg!«. In der Vergangenheit haben wir uns die innere Ruhe mit hohen Zahlungen an zugewanderte junge Muslime erkauft. Und zwar überall in Deutschland, ein Beispiel: In Nordrhein-Westfalen lebt schon fast ein Viertel aller Muslime von staatlichen Transferleistungen, also von Sozialhilfe und anderen Unterstützungsgeldern. Bei manchen dieser Gruppen sind die Zahlen extrem. 90 Prozent der in Deutschland wohnenden Libanesen leben von Sozialhilfe, 65 Prozent der Iraker – man kann die Auflistung beliebig fortsetzen. Wir können uns das alles finanziell nicht mehr leisten. Wir müssen der Wahrheit ins Auge schauen: Was derzeit in Tunesien passiert, ist ein Blick in unsere Zukunft.

 

 


 

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