Europa: Die Geldgier der Eurokraten
Udo Ulfkotte
In den Niederlanden bekommen Rentner vom 1. Januar 2011 an bis zu 14 Prozent weniger Geld. In Dänemark wird die Bezugszeit von Sozialhilfe halbiert. In Großbritannien soll eine neue Akademikersteuer eingeführt werden. In Griechenland steigt mit einer Erwerbslosenquote von bis zu 70 Prozent auch die Wut der Bevölkerung. Und wie reagiert man in Brüssel? Die 32.140 EU-Beamten sollen schon wieder mehr Gehalt bekommen. Sie wollen gleich mit drei (!) Gehaltserhöhungen belohnt werden. Wie wir das finanzieren? Ganz einfach: Die EU plant jetzt eine Rohstoffsteuer.
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Überall in Europa regiert jetzt der Rotstift – nur nicht bei der EU –, doch dazu später. In den Niederlanden gibt es vom 1. Januar an Rentenkürzungen um bis zu 14 Prozent, weil die Pensionskassen in der Wirtschaftskrise zu viel Geld verloren haben. Einen anderen Ausweg als die tiefen Einschnitte bei den Renten gibt es nicht. Auch in Dänemark werden die Leistungen des Sozialstaats gerade brutal zusammengestrichen. Im bankrotten Großbritannien sollen Hochschulabsolventen künftig zusätzlich zur Einkommensteuer eine Akademikersteuer zahlen, um das Land vor dem Kollaps zu retten. In Griechenland, wo das ganze Ausmaß der Finanzkrise trotz der EU-Überweisungen in Milliardenhöhe langsam die ganze Bevölkerung in den Wutstau presst, drohen jetzt selbst brave Familienväter mit dem Aufstand. Und auch in Deutschland müssen sich Rentner und Inhaber von Lebensversicherungspolicen darauf einstellen, erhebliche Einbußen hinzunehmen.
Überall kracht und knirscht es im Gebälk. Doch die Europäische Union macht sich Gedanken darüber, wie man noch mehr Geld aus den gebeutelten EU-Bürgern herauspressen kann. Sie will unbedingt eine eigene EU-Steuer. Und damit jeder Bürger garantiert zur Kasse gebeten wird, will man sie »Rohstoffsteuer« nennen: Es geht nicht etwa nur um Rohstoffe wie Erze oder Rohöl. Nein, es geht auch um Wasser und Holz. Egal, was man kauft – man bezahlt zusätzlich für die Rohstoffe. Was macht die EU dann mit dem Geld? Da muss man nicht lange spekulieren. Schließlich wollen die 32.140 EU-Beamten in Brüssel trotz leerer Kassen ihre drei (!) Gehaltserhöhungen.
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