Samstag, 3. Dezember 2016
11.08.2011
 
 

Folge der London-Unruhen: Aufrufe zum Sturz der britischen Regierung und drohende Terroranschläge

Udo Ulfkotte

Die verständnisvolle Berichterstattung in westlichen Medien über die Migrantenunruhen in Großbritannien bringt manche Regierungen auf interessante Ideen: Die Islamische Republik Iran und Libyen nutzen die Unruhen in Großbritannien, um sich an London zu rächen. Sie haben sich auf die Seite der »Demonstranten« gestellt und fordern von den Vereinten Nationen ein militärisches Eingreifen gegen die britische Polizei. Lesen Sie, warum es in Großbritannien bald neue Terroranschläge geben wird.

Viele Journalisten haben die Welle der Gewalt in Großbritannien der vergangenen Tage verständnisvoll als »soziale Unruhen« bezeichnet. Das hat nun dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad und den Anhängern des libyschen Diktators Gaddafi eine Steilvorlage geliefert, die abzusehen war: Der stellvertretende libysche Außenminister Chaled Kaaim teilte zunächst nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Jana mit, Großbritanniens Premierminister David Cameron habe »jegliche Legitimität verloren«. Der Libyer forderte den Rücktritt der gesamten britischen Regierung nach der »gewaltsamen Niederschlagung friedlicher Demonstranten durch die Polizei«. Kaaim forderte zudem den UN-Sicherheitsrat dazu auf, das Vorgehen der britischen Polizei zu verurteilen. Nach dem Willen der Libyer müssen nun Blauhelme in Großbritannien einmarschieren und die »friedlichen Demonstranten« vor der brutalen britischen Staatsgewalt beschützen.

Libyen wird bei diesem Ansinnen von der iranischen Regierung unterstützt. »Diese grausame Behandlung von Menschen ist absolut inakzeptabel, die britischen Staatsmänner müssen die Stimme des Volkes hören und ihm Freiheiten einräumen“, sagte der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad nach Angaben des Teheraner Staatsfernsehens. „Die britischen Politiker sollten sich um ihre eigenen Leute kümmern, anstatt in Afghanistan, den Irak und Libyen einzumarschieren, um ihr Öl zu rauben.«

Das Ansinnen Libyens und Irans nach Einschaltung der Vereinten Nationen wird inzwischen auch von vielen Muslimen in Großbritannien geteilt, da die Ermordung von drei britischen Muslimen durch einen Schwarzen in Birmingham nun zu starken Rassenspannungen geführt hat, die jederzeit in eine neue Gewaltwelle münden könnten. Auch innerhalb Großbritanniens rufen Islamisten nun zum Sturz der britischen Regierung auf.

Unterdessen helfen linke britische Intellektuelle wie Jacob Bart-Rosenberg den Gewalttätern mit Hinweisen, wie sie der Verfolgung durch die Polizei bei künftigen Straftaten entgehen können, indem sie sich gut verkleiden sollen. Die Tipps, die Menschen wie Rosenberg öffentlich geben, führen zu einem Aufschrei unter den Konservativen in Großbritannien. Nach einer ersten Bilanz haben die Randalierer allein in London in den ersten zwei Nächten Sachschäden in Höhe von mehr als 125 Millionen Euro angerichtet. Viele Inhaber kleiner Geschäfte (vor allem Migranten) haben für Sachschäden bei bürgerkriegsähnlichen Zuständen keine Versicherungen und stehen nun vor dem Verlust ihrer Existenz. Das heizt die Stimmung noch mehr an, auch wenn die Unruhen sich vordergründig beruhigt haben. Mittel- und langfristig werden die Folgen der Unruhen verheerend sein: Es ist klar, dass Muslime den Tod von drei Muslimen in Birmingham, die aus ihrer Sicht als Freiheitskämpfer gegen marodierende Schwarze gestorben sind, rächen werden. Und zwar durch Terroranschläge. Gaddafi hatte ja schon vor den London-Unruhen Terroranschläge in Europa angekündigt. Für Touristen bedeutet das alles zusammen nun im Klartext: Meiden Sie in den nächsten Monaten in Großbritannien Orte mit Massenansammlungen von Menschen. Denn mit großer Wahrscheinlichkeit werden nun neue Terroranschläge gegen Ziele in Großbritannien vorbereitet. Auch dafür werden unsere Medien dann wohl wieder einmal viel Verständnis haben und wieder auf die angeblich so schlechte soziale Lage von Migranten hinweisen. Die Realität da draußen blenden sie damit einfach aus. Das freut Diktatoren wie Ahmadinedschad und Gaddafi.

 

 

 


 

 

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