Horror-Zahlen aus London: 3.000 Patienten in britischen Krankenhäusern verhungert
Udo Ulfkotte
David Game (87) ist einer von rund 3.000 Briten, die als Patienten in staatlichen britischen Krankenhäusern verhungert oder verdurstet sind. Nach jetzt veröffentlichten offiziellen Angaben sind unter der sozialdemokratischen britischen Labour-Regierung zwischen 1997 und 2009 insgesamt 2.925 Patienten in staatlichen Krankenhäusern nach einer Operation verhungert oder verdurstet. Und jährlich kommen auch derzeit noch rund 13.500 Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt mit schwerer Unterernährung wieder nach Hause.
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Es sind Horrorzahlen mitten aus der Europäischen Union. Wenn in einem EU-Land tausende Menschen in Krankenhäusern verhungern, dann würde man erwarten, davon auch in deutschen und österreichischen Nachrichten zu erfahren. Doch das Gegenteil ist der Fall – die Bürger sollen offenkundig möglichst nicht mitbekommen, wie schlimm es schon um die Gesundheitsversorgung in der EU steht. Das britische Gesundheitssystem ist sicherlich nicht das Beste der Welt. Es leidet ebenso wie das deutsche und auch das österreichische Gesundheitssystem unter dem stark steigenden Kostendruck. Deutsche und Österreicher können in Großbritannien sehen, was unter
dem Finanzdruck im Gesundheitswesen möglicherweise in den kommenden Jahren auch auf sie zukommen könnte. Die staatliche britische Gesundheitsbehörde NHS (National Health Service, Nationaler Gesundheitsdienst) wird aus Steuergeldern finanziert. Sie bieten jeder in Großbritannien wohnhaften Person medizinische Versorgung. Auch Reisende aus anderen EU-Staaten haben im Notfall einen Anspruch auf eine kostenlose medizinische Versorgung in den staatlichen NHS-Kliniken. Die NHS berichtete nun, dass in jedem staatlichen Krankenhaus statistisch gesehen monatlich tausende Mahlzeiten weggeworfen werden, weil sie für den menschlichen Verzehr ungenießbar sind und selbst von hungernden Patienten zurückgewiesen werden. Und britische Ernährungswissenschaftler weisen darauf hin, dass jedes Gericht aus einem Schnellrestaurant erheblich gesünder und wohlschmeckender sei als die in staatlichen NHS-Krankenhäusern zubereiteten »Speisen«. Allein im staatlichen NHS-Krankenhaus von Stafford sind binnen kurzer Zeit mindestens 400 Menschen (nach anderen Angaben sogar 1.200) gestorben. Nach offiziellen Angaben tranken frisch operierte und ans Bett gebundene Patienten das Wasser aus den Blumenvasen, weil ihnen niemand etwas zu trinken brachte.
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