Monday, 27. June 2016
09.07.2009
 
 

In Schweden bricht auseinander, was nicht zusammen gehört

Udo Ulfkotte

In der schwedischen Stadt Malmö muss die Polizei wohl bald schon die Armee zu Hilfe rufen gegen die Unruhen junger zugewanderter Muslime. Der Sozialanthropologe Aje Carlbom hat die Lage in Malmö drei Jahre lang studiert und fordert die Regierung dazu auf, sofort die Einwanderung zu stoppen: »Sonst sind diese Krawalle erst der Anfang.«

Während deutsche Qualitätsmedien fließig Agenturberichte abschreiben und über die ethnischen Unruhen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen im fernen China berichten, sind die Polizisten der schwedischen Stadt Malmö wegen der vielen Ausschreitungen zugewanderter irakischer Moslems erschöpft. Bis zu vier Mal pro Nacht zünden die jungen Iraker die gleichen Müllcontainer an – und die irakischen Jugendlichen lachen über die herbeieilenden Feuerwehrleute und die Polizei.

Wenn die Lage so ist, wie beschrieben, dann haben Polizei und Feuerwehr aber noch Glück gehabt. Denn zumeist werden Geschäfte, Autos, Müllcontainer und Wohngbäude einzig zu dem Zweck von den zugewanderten Mitbürgern in Brand gesetzt, um die herbeieilenden Rettungskräfte und Polizisten sofort anzugreifen. Aus allen Landesteilen wurden in den vergangenen Wochen deshalb weitere Polizeieinheiten in die Einwanderer-Stadtviertel von Malmö – vorwiegend Rosengarten – beordert, entspannt hat sich die Lage nicht. Im Gegenteil.

Die schwedische Zeitung Dagens Nyheter hat dem Mohammedaner-Unruhestadtteil Malmö-Rosengarten nun unter Polizeischutz einen langen Besuch abgestattet. Sie hat dort mit frustrierten Polizisten gesprochen. Und mit jungen Irakern, die den Reportern gesagt haben, warum sie Barrikaden errichten, Brände legen, Polizisten angreifen und Unruhen entfachen wollen: Sie geben vor, »diskriminiert« zu werden. Und sie seien ja schließlich »sozial benachteiligt«. Der Malmöer Sozialanthropologe Aje Carlbom sagt dagegen, es gebe in Malmö keinen Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit, angeblicher Ausgrenzung, Armut und den Zuwanderer-Unruhen. Der schwedische Sozialstaat sorge für jeden gleich gut. Die Zuwanderer aus dem islamischen Kulturkreis nähmen die Realität nur verzerrt wahr. Sie seien in dem Glauben erzogen worden, junge Männer müssten sich »beweisen«. Und weil Polizei sowie Feuerwehr sich kaum gegen Angreifer, die sie mit Steinen und Molotow-Cocktails bombardieren, wehren, habe sich die irakische Jugend eben diese Gruppen dazu erwählt, um ihre »Männlichkeit« zu beweisen. Solange man dem nicht entschieden entgegen trete, werde die Lage immer schlimmer. Es sei absehbar, dass die schwedische Bevölkerung in Städten wie Malmö gegen die gescheiterte »Multikulti-Politik« auf die Straße gehen werde. Wenn die schwedische Regirung das nicht endlich erkenne und den Zuzug von »Einwanderern« stoppe (gemeint sind Iraker), dann sei die gewaltsam eskalierende Lage in Malmö der »Anfang vom Ende«.

Die Polizei ist allerdings jetzt schon am Ende. Es gibt erste Gespräche darüber, die Armee in Rosengarten einmarschieren zu lassen, wenn die Lage sich dort  nicht bald entspannt.

Während in Schweden gewaltsam auseinander bricht, was nicht zusammen gehört, richten deutsche Qualitätsmedien wie das ehemalige Nachrichtenmagazin Spiegel ihre Augen auf die Unruhen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen im fernen China. Verstanden haben sie wahrscheinlich nichts. Und sie werden es wohl auch weiterhin als »kulturell bereichernd« empfinden, dass die Bundesregierung nun möglichst viele Flüchtlinge aus dem Irak importieren will. Die Folgen wird man eines Tages wohl auch in den deutschen Geschichtsbüchern nachlesen können: Es wird ebenso knallen wie in Malmö. Wegschauen und verdrängen fördert diese Entwicklung.

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