KOPP EXKLUSIV: »British Airways« streicht aus Gründen der politischen Korrektheit Rindfleisch aus dem Menüplan
Udo Ulfkotte
Beef ist bestes britisches Rindfleisch. Und es gehört zur Kultur des Inselreiches wie die Torwächter des Towers von London, die man auch »Beefeater« nennt. Die britische Fluggesellschaft »British Airways« darf den Flugpassagieren nun kein Beef (Rindfleisch) mehr servieren – aus Gründen der politischen Korrektheit.
Vor wenigen Jahren erst veränderte British Airways die Außenhaut seiner Flugzeuge. Während vor einem Jahrzehnt noch stolz die britische Flagge am Heck der Maschinen weithin sichtbar war, wurde diese inzwischen durch einen roten, weißen und blauen Streifen ersetzt. Nirgendwo gibt es auf der Außenhaut der Flugzeuge von British Aiirways seither auch nur noch eine winzige britische Flagge. Der Grund für die Maßnahme damals: Vorauseilender Gehorsam und politische Korrektheit. Denn Moslems hatten in der britischen Flagge ein Kreuz entdeckt. Und das könnte ja den Islam beleidigen. Also lackierte British Airways alle Flugzeuge um. Seither glaubte man rundum politisch korrekt zu sein. Doch nun gibt es einen weiteren gewichtigen Einschnitt in der Geschichte der renommierten Fluggesellschaft.
Britisch Airways hat viele Passagiere, die in Richtung Indien fliegen. Dort und in den Nachbarländern leben viele Angehörige der Glaubensgemeinschaft der Hindu. Und für einen friedfertigen gläubigen Hindu ist das Töten eines Rindes ein Sakrileg. Für Hindus sind Rinder heilige Tiere. Und das Töten eines Rindes kommt einem Mord gleich. Und es beleidigt ihre religiösen Gefühle. Es hat lange gedauert, bis British Airways erkannt hat, dass das Servieren von Beef – also Rindflleisch – an Bord möglicherweise die religiösen Gefühle von Hindus verletzen könnte. Nun hat man es erkannt. Und man hat Rindfleisch von sofort an für die Flugpassagiere aus dem Speiseplan gestrichen. Es gibt jetzt – beispielsweise in der Economy – nur noch Fisch oder Chicken (Hühnchen), weil man hofft, dass es keine Glaubensgemeinschaft gibt, die sich am Fisch oder Huhn auf der Menükarte in den rellgiösen Gefühlen verletzt fühlen könnte.
KOPP EXKLUSIV möchte die Briten vorsorglich darauf hinweisen, dass sie derzeit – wie auch die Deutschen – eine andere Religionsgemeinschaft schwer diskriminieren: Angehörige der Religionsgemeinschaft der Sikhs müssen ständig aus religiösen Gründen einen Turban tragen. Und es diskriminiert sie, dass es in Europa für Motorradfahrer eine Helmpflicht gibt. Aus Gründen der politischen Korrektheit müssten wir alle Angehörigen und Sympathisanten der Religionsgemeinschaft der Sikhs sofort von der Helmpflicht beim Motorradfahren in Europa befreien – denn sonst diskriminieren wir in Europa eine Religionsgemeinschaft …
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