Sunday, 26. June 2016
02.02.2009
 
 

Lautlos im Visier: Muslime bereiten Terroranschläge auf Rotary und Lions Clubs vor

Udo Ulfkotte

Viele bekannte deutsche Politiker gehören den Rotariern an – von Angela Merkel bis zu Horst Seehofer. Sie alle wissen wahrscheinlich (noch) nicht, dass für die Mitglieder von Lions und Rotary Clubs die Terrorgefahr wächst. Denn radikale Muslime haben Rotarier und Lions ganz offen zu ihren Todfeinden erklärt. Immer wieder warnen westliche Regierungen abstrakt vor möglichen künftigen Anschlägen radikaler Islamisten. Als Anschlagsziele – so die Sicherheitsbehörden – kommen angeblich vor allem israelische und amerikanische Einrichtungen in westlichen Staaten in Frage. Nun gibt es allerdings in jüngster Zeit immer häufiger ganz konrete Aufrufe von Muslimen, weltweit die Lions und Rotary Clubtreffen ins Visier zu nehmen. Und Muslime werden dazu aufgerufen, aus Lions und Rotary auszutreten – sonst würden sie ebenfalls als »Ungläubige« und als »legitime Anschlagsziele« betrachtet. Die Mitglieder der Lions und Rotary Clubs sind nun verunsichert. Und es gibt immer mehr konkrete Hinweise auf Terr

Rotary und Lions sind weltweit tätige Wohltätigkeitsclubs. Beide setzen sich für Frieden, für Völkerverständigung und für humanitäre Dienste ein. Die Geschichte der Rotarier ist eng mit der Geschichte der Vereinten Nationen verknüpft; immerhin erarbeiteten 49 Rotarier die Charta der Vereinten Nationen und auch die UNESCO wurde auf der Grundlage einer Rotary-Konferenz gegründet. Sowohl bei den Rotariern als auch bei den Lions sind unterschiedliche Berufs- und Gesellschaftsgruppen vertreten, die einander – so das Ziel der Gründer –helfen sollen. Der Dienst am Nächsten soll stets über dem persönlichen Profit der Mitglieder stehen.

Rotary und Lions stehen heute weder bestimmten politischen Richtungen noch religiösen Gruppen nahe. So zählen zu den bekannten Rotariern etwa der verstorbene König von Marokko, der Muslim Hassan II., der sich zum jüdischen Glauben bekennende französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und der deutsche Theologe Hans Küng, ein Katholik. Alle Religionen und alle Bevölkerungsgruppen sind in den weltweit aktiven Wohltätigkeitsverbänden von Rotary und Lions vertreten.

Seit vielen Monaten schon gibt es Hinweise auf konkrete Terrorvorbereitungen gegenüber Rotariern und Lions. Diese Vorbereitungen sind nicht etwa geheimnisvoll und anonym, sondern konnten seit Monaten offen für jeden einsehbar beispielsweise in verschiedenen Sprachen im Internet verfolgt werden. Nur ein Beispiel: In vielen islamischen Internet-Foren wurde etwa vor dem Hintergrund der jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen immer wieder auf Artikel 17, 22 und 28 der Hamas-Gründungscharta aus dem Jahre 1988 hingewiesen. In Artikel 17, 22 und 28 der bis heute gültigen Charta werden etwa die Rotarier und Lions ausdrücklich als Feinde der Muslime hervorgehoben, die es weltweit auszulöschen gelte. Bei diesen Hinweisen musste man nicht aussprechen, was beabsichtigt war – jeder konnte und kann den Hass auf Rotarier und Lions in der Hamas-Charta nachlesen.

In einem in London aufgefundenen Handbuch für die Ausbildung britischer Islam-Terroristen in Großbritannien werden ausdrücklich schon in der Einleitung Lions und Rotarier als Feinde des Islam hervorgehoben, die es zu töten gelte. Und auch in der türkischen Zeitung Vakit wurden Rotarier und Lions von Reporter Nurettin Sirin ausdrücklich als »Feinde« benannt. Immer öfter werden Rotarier und Lions inzwischen auch ganz offen in Internet-Foren als legitime Anschlagsziele genannt. Bekannte deutsche Rotarier wie Angela Merkel, Sandra Maischberger, Kardinal Lehmann, Klaus Kinkel, Horst Seehofer und Horst Köhler wurden nach uns vorliegenden Infomationen bislang nicht über die weltweiten Aufrufe informiert, Rotarier und Lions als »Feinde des Islam« zu betrachten und zu ermorden.

Dabei geraten Lions und Rotary Clubs seit einigen Wochen weltweit  unter wachsenden Druck radikaler Muslime. Beispiel Indonesien. Dort gibt es mehr als 80 Rotary Clubs. In diesen Tagen fordern Muslime die Schließung aller Lions und Rotary Clubs. Niemand protestiert. Die Muslime fordern in den Zeitungen, alle Muslime sollen aus diesen Wohltätigkeitsorganisationen austreten, da sie ein Bestandteil der »zionistischen Weltverschwörung« seien. In Pakistan und Malaysia waren Rotary-Mitglieder im vergangenen Jahr von radikalen Muslimen bedroht worden. In der Türkei, im Libanon und in Dubai wurden 2008 Anschlagsvorbereitungen auf Wohltätigkeitsveranstaltungen im Vorfeld aufgeklärt und verhindert. Und in Frankreich sollen Hassprediger jüngst zur »Bestrafung« von Rotariern und Lions aufgerufen haben. Immer öfter heißt es nun, Rotarier und Lions seien eine »Bedrohung für den Islam«. Die verwendete Sprache ist deutlich – sie bedeutet nichts anderes als »Vogelfreiheit« der Mitglieder, auf Deutsch: zum Abschuss freigegeben. Unsere Sicherheitsbehörden täten gut daran, die deutschen Mitglieder dieser Wohltätigkeitsorganisationen ganz neutral über die möglichen Risiken aufzuklären. Lions und Rotarier veranstalten viele Wohltätigkeitsfeste. Diese sind offen für jeden zugänglich – und aus der Sicht ihrer islamischen Gegner hervorragende Anschlagsziele. Bill Gates und Margaret Thatcher – beide sind Rotarier – wurden von ihren Sicherheitsbehörden längst über die Risiken informiert. Sie wissen um die Gefährlichkeit der islamischen Aufrufe gegen Rotarier und Lions. In Deutschland aber sind die Aufrufe von Muslimen gegen Rotarier und Lions bei den Sicherheitsbehörden offenkundig noch nicht angekommen.

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